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dudeldi 19.09.2009 20:54

Zitat:

Zitat von P!nk (Beitrag 2930437)
Zuletzt habe ich ein paar Romane von Frank Goosen...

Pink Moon war das letzte was ich von meinem ehemaligen Schulkamerad Frank gelesen habe. Als ex-Bochumer ist das der Hammer weil man soviel wiedererkennt.

Jetzt grade hab ich "Die Arbeit der Nacht" durch von Thomas Glavinic. Er wacht eines morgens auf und alle Leute sind weg. Überall. Alle. Einfach futsch. Man braucht Nerven wie Stahlseile beim Lesen.

Als nächstes kommt der 840-Seiten-Hammer "Legende" von Ronald M. Schernikau dran. liegt hier schon eine Weile rum, hatte bisher nie genug Muße dazu.

P!nk 19.09.2009 20:57

Pink Moon habe ich auch gelesen, unter anderem auch Liegen lernen.
Wie hat dir Pink Moon gefallen?


Wirklich dein ehemaliger Schulkamerad?

Lannister30 20.09.2009 23:29

Zitat:

Zitat von P!nk (Beitrag 2930437)
Auf SciFi stehe ich überhaupt nicht, weder im Buch, noch im Film.

Was verstehst du denn unter SciFi? Das ist doch ein weites Feld.
Oder denkst du da gleich an laserschlachten von Raumschiffen und solchen Blödsinn?

dudeldi 21.09.2009 13:28

Zitat:

Zitat von P!nk (Beitrag 2931118)
Pink Moon habe ich auch gelesen, unter anderem auch Liegen lernen.
Wie hat dir Pink Moon gefallen?


Wirklich dein ehemaliger Schulkamerad?

Pink Moon fand ich absolut klasse, um eine Größenordnung besser noch als das auch gute "Liegen lernen" (gibts übrigens als Film, hab ich im Fiege Open Air (Bochum natürlich) vor zwei Jahren gesehen).

Die Figuren in Pink Moon sind derartig gut herausgearbeitet dass man sie förmlich vor sich sehen kann, wie sie unter dem im Buch erwähnten aus leeren Flaschen zusammengesteckten Deckenleuchter des spanischen Restaurants "Pablo" in Altenbochum sitzen...

Nur Schule, nicht Klasse. ich bin drei Jahre jünger. Der hat damals auch ab&zu in ner Schulband mitgesungen meine ich mich zu erinnern, aber davon will er nichts mehr wissen. Ist auch besser so, damit die grauenhaften Aufnahmen nicht irgendwann an die Öffentlichkeit kommen. Der andere Tresenleser Jochen Malmsheimer steht dagegen noch zu dem Geschrammel und hat noch lange Musik gemacht bevor er ebenfalls endgültig zur Literatur wechselte.

P!nk 21.09.2009 13:39

Zitat:

Zitat von Lannister30 (Beitrag 2932551)
Was verstehst du denn unter SciFi? Das ist doch ein weites Feld.
Oder denkst du da gleich an laserschlachten von Raumschiffen und solchen Blödsinn?

Klar ist SciFi ein weites Feld, und davon gefällt mir bestimmt 95 - 98 % nicht.
Ob nun Star Trek, Star Wars, Mars Attacks, Matrix, X-Men, Terminator, V wie Vendetta, Transformers etc.

dieLetzte 21.09.2009 14:03

Zitat:

Zitat von dudeldi (Beitrag 2931116)

Jetzt grade hab ich "Die Arbeit der Nacht" durch von Thomas Glavinic. Er wacht eines morgens auf und alle Leute sind weg. Überall. Alle. Einfach futsch. Man braucht Nerven wie Stahlseile beim Lesen.

Wieso, das klingt doch traumhaft. :fg:

Komi 21.09.2009 14:05

Zitat:

Zitat von dudeldi (Beitrag 2931116)
Jetzt grade hab ich "Die Arbeit der Nacht" durch von Thomas Glavinic. Er wacht eines morgens auf und alle Leute sind weg. Überall. Alle. Einfach futsch. Man braucht Nerven wie Stahlseile beim Lesen.

Lese ich auch gerade :) Ich finde das Buch wirklich unglaublich fesselnd und der Sprachstil ist auch sehr interessant.

dieLetzte 21.09.2009 14:07

Von Glavinic habe ich auch mal was gelesen. Fand es ganz nett aber habe mich gefragt, wieviel Vitamin B man wohl braucht, um mit seinem Können beim Hanser Verlag unterzukommen.

Zitat:

Zitat von perlentaucher.de
Jonas ist allein. Zuerst ist es nur eine kleine Irritation, als die Zeitung nicht vor der Tür liegt und Fernseher und Radio nur Rauschen von sich geben. Dann jedoch wird Jonas klar, dass seine Stadt, Wien, menschenleer ist. Ist er der einzige Überlebende einer Katastrophe? Sind die Menschen geflüchtet? Wenn ja, wovor? Jonas beginnt zu suchen. Er durchstreift die Stadt, die Läden, die Wohnungen und bricht schließlich mit einem Truck auf, um nach Spuren der Menschen zu suchen. Mit wachsender Spannung erzählt Thomas Glavinic davon, was Menschsein heißt, wenn es keine Menschen mehr gibt.

Das klingt wie die nächste Stufe von einer anderen Idee: Wie lebt es sich in einer Welt, in der es nur Attrappen gibt, die wie Menschen aussehen? Angesichts des Umstands, dass man bei Vielen den Eindruck gewinnen kann, da sei "keiner zu Hause im Oberstübchen", bräuchte man zuweilen nur die Realität zu beschreiben. :fg:

TraumLand08 21.09.2009 14:14

Ich lese grade Zwei Sommer.
Eine Geschichte bzw. eigentlich 2 ^^
Die eine aus der Sicht eines Mädchen, deren Freund sie mit ihrer aller besten Freundin
betrogen hat
und die andere aus der Sicht der besten Freundin.
Finde ich irgendwie voll traurig ^^

Was ich auch empfehlen kann :
Bruderherz von brigitte Blobel,
ich habs bestimmt schon 5 mal gelesen xD
Einfach toll ♥

Lannister30 21.09.2009 19:20

Zitat:

Zitat von P!nk (Beitrag 2933037)
Klar ist SciFi ein weites Feld, und davon gefällt mir bestimmt 95 - 98 % nicht.
Ob nun Star Trek, Star Wars, Mars Attacks, Matrix, X-Men, Terminator, V wie Vendetta, Transformers etc.

Naja das gefällt mir jetzt aber auch nicht besonders ;)
Das sind so die typischen Popcorn-Effektschlachten ohne Tiefgang.

Star Trek und Star Wars kann man vielleicht da rausnehmen,ist aber auch nicht so mein Ding (eher als Jugendlicher oder Kind).


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