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Lynxx 07.08.2012 07:51

Sommerhit (Tom Liehr)

Kurzbeschreibung:
Ein gutes Leben ist die beste Rache! Vom „Tal der Ahnungslosen“(DDR) ins West-Berlin der 80er Jahre – Falk Lutter
hat es wirklich nicht leicht im vermeintlichen Land der Träume. „Sommerhit“ erzählt die Geschichte von einem, der
auszog, es allen zu zeigen: eine meisterhaft ausbalancierte Tragikomödie über Heimatgefühle, Außenseitertum,
Lebensträume und nicht zuletzt Familie und Freundschaft.


Mein Eindruck:
Ein typischer Tom Liehr: extrem kurzweilig, humorvoll, rasant und doch
sehr emotional. :yeah:

mustermensch 07.08.2012 19:54

Zitat:

Zitat von paul258 (Beitrag 4560689)
Dostojewski – Die Sanfte

Gestern gelesen. Eine eher kleine Erzählung des russischen Großmeisters (ca. 100 Seiten), die es aber in sich hat.
Ein Mann findet seine bedeutend jüngere Ehefrau vor, die sich aus dem Fenster gestürzt hat. Er versucht daraufhin zu rekapitulieren wie es soweit kommen konnte und erlangt im Laufe der 100 Seiten immer mehr Klarheit über ihr und vor allem sein (falsches?) Verhalten in vergangener Zeit.
Ich kann es empfehlen! Psychologisch wieder einmal raffiniert und aufgrund seiner Kürze (im Gegensatz zu den Romanen) garantiert etwas für Dostojewski-Anfänger, die einmal reinschnuppern wollen :yeah:

klingt spannend, werds mir bei gelegenheit mal mitnehmen. grade in antiquariaten oder bücherflohmärkten seh ich öfters zeugs von ihm.

ich fand z.b. "aufzeichnungen aus dem kellerloch" sehr sehr geil. habs vor jahren im "zwangsurlaub" mit meinen eltern gelesen :lachen:

PerfektKannMichMal! 08.08.2012 04:51

Harold Robbins - Die Playboys

ich weiß, der Schinken ist schon etwas älter, aber ich habe ihn bisher 3 Mal gelesen und bin jedes Mal aufs Neue begeistert, wie sich der rote Faden über die Kindheit der Hauptfigur in einem kleinen und gewalttätigen Land, über den Aufstieg in einer vom Werteverfall zerfressenen Gesellschaft der Reichen und Schönen zieht und einen starken Charakter mit einer geschundenen Seele zeichnet. Liebe, Lust und Machtkämpfe schildern uns ein Leben, wie es sich direkt vor unseren Augen abspielt und welches doch für keinen von uns in greifbarer Nähe liegt.
Es bleibt bis zum Ende (ohne spoilern zu wollen ;) ) eine faszinierende Geschichte

kaos! 11.08.2012 21:33

Der Herrr der Ringe - J.R.R. Tolkien

Das Verlorene Symbol - Dan Brown


Beide sehr gut und empfehlenswert. Das Buch zu Herr der Ringe stellt den Film noch weit in den Schatten wenn man ein wenig Fantasie hat und sich in die Geschichte "verlieren" kann ;)

Durden 19.08.2012 15:18

Lew Tolstoi - Anna Karenina

Leider war ich ziemlich enttäuscht von dieser Lektüre. Zwar ist das Buch eine recht unterhaltsame, kurzweilige und flüssige Lektüre, allerdings bin ich von der Geschichte und der Charakterzeichnung etwas enttäuscht. So ist Anna keine Figur, mit der man sympathisiert, es gibt kaum Hintergrundinformationen über ihr Leben und ihre Ehe mit Karenin zudem hatte ich den Eindruck, dass Tolstoi seine Frauenfiguren recht einseitig darstellte, zumindest was Anna angeht. Was mih am meisten enttäuscht ist der Schluss bzw der "Sinn des Lebens", den Protagonist Lewin für sich entdeckt, und der mir etwas banal anmutet.

Alles in allem eine etwas desillusionierende Erfahrung - schade.

Equilibra 23.08.2012 08:40

Zitat:

Zitat von Durden (Beitrag 4592010)
Lew Tolstoi - Anna Karenina

Leider war ich ziemlich enttäuscht von dieser Lektüre. Zwar ist das Buch eine recht unterhaltsame, kurzweilige und flüssige Lektüre, allerdings bin ich von der Geschichte und der Charakterzeichnung etwas enttäuscht. So ist Anna keine Figur, mit der man sympathisiert, es gibt kaum Hintergrundinformationen über ihr Leben und ihre Ehe mit Karenin zudem hatte ich den Eindruck, dass Tolstoi seine Frauenfiguren recht einseitig darstellte, zumindest was Anna angeht. Was mih am meisten enttäuscht ist der Schluss bzw der "Sinn des Lebens", den Protagonist Lewin für sich entdeckt, und der mir etwas banal anmutet.

Alles in allem eine etwas desillusionierende Erfahrung - schade.

Leider geht es mir mit allen ähnlich aufgebauten Geschichten so. In der Schule im Deutschunterricht, als wir uns Effie Briest vornamen, hieße es, der Autor würde seine Hauptfigur in den Tod stürzen lassen, weil es nur so enden konnte. Zu jener Zeit gab es aus einer solchen Situation keinen anderen Ausweg für eine Frau.



Mondscheintarif von Ildiko von Kürthy

Cora Hübsch ist 33 und überlegt einen Abend lang, wieso sie der hübsche Arzt, mit dem sie am Mittwoch geschlafen hat, immer noch nicht anruft.



Ein Buch über und für typische Frau - ewige Überlegungen, das Zerdenken unnötiger Sachen, Selbstzweifel und unerwartete Entdeckungen über sich selbst. Köstlich amüsant geschrieben, durchaus unterhaltsam und nicht anstrengend.

Charlie* 29.08.2012 10:15

Shades of Grey Band 1. Geheimes Verlangen.

Sie, Ana,21. und Literaturstudentin.
Nicht all so viel Erfahrung in der Liebe,lernt den reichen,attraktiven und erfahrenen Unternehmer Christian Grey kennen.
Ana kommt von ihm nicht los,obwohl sie es anfangs wollte.
Christian führt Ana in eine Welt der dunklen und gefährlichen Liebe, welche sie sowohl zurückschreckt als auch unheimlich anzieht.

Das Buch ist in aller Munde,aufgrund seiner SM Spielchen.
Das Thema erlangt hohes Interesse und Bedeutung.
Im Herbst erscheinen die nächsten Bände.

Meinung:

Für mich erinnert das Ganze an ein Liebesspektakel, dass ich in letzter Zeit mehr als Genug miterlebte,sei es Twilight oder sonstige Liebesschnulzen. Nur das die Komponente SM noch eine maßgebliche Rolle spielt.
Charakterlich gesehen ist nicht viel drinne und hat meine Erwartungen ebensowenig erfüllt.
Aber die Mischung aus Romantik und Erotik ist gut konzipiert.
Ich verstehe den Hipe um dieses Buch eher weniger.

Lynxx 29.08.2012 10:43

Zitat:

Zitat von Charlie* (Beitrag 4604248)
Shades of Grey Band 1. Geheimes Verlangen.

Und? Keine Meinung? :schüttel:

Psyche 29.08.2012 11:51

Zitat:

Zitat von Durden (Beitrag 4592010)
Lew Tolstoi - Anna Karenina

Leider war ich ziemlich enttäuscht von dieser Lektüre..

Ich fand Anna Karenina total gut.
Effi Briest fand ich auch ziemlich toll :)
Sie hat sich nicht umgebracht, sie ist doch an Tuberkulose gestorben, oder (zählt das auch als "vom Autor in den Tod stürzen lassen"?)?

Topic: Neal Shusterman - Unwind
Zitat:

Zitat von Inhalt
Unwind is a 2007 science fiction novel by young adult literature author Neal Shusterman.
It takes place in the United States, somewhere in the near future.
After a civil war—known as the Second Civil War or the Heartland War—is fought over abortion, a compromise was reached, allowing parents to sign an order for their children between the ages of 13 and 18 years old to be unwound—taken to "harvest camps" and having their body parts harvested for later use.
The reasoning was that, since 100% (actually 99.44% taking into account the appendix and "useless" organs) was required to be used, unwinds did not technically "die", because their individual body parts lived on.

Bewertung: 4/5

Meinung: Sehr aufwühlendes Thema. Drei Jugendliche, die aus verschiedenen Gründen auseinandergenommen werden sollen, rennen weg. Das ist im Prinzip die Geschichte.
Manchmal etwas langatmig und es erinnerte mich teilweise zu sehr an "Lord of the flies" und das Buch fand ich doof.
Aber gute Charakterisierungen und nette Idee für ne Dystopie.

Equilibra 29.08.2012 12:06

Zitat:

Zitat von Psyche (Beitrag 4604341)
Ich fand Anna Karenina total gut.
Effi Briest fand ich auch ziemlich toll :)
Sie hat sich nicht umgebracht, sie ist doch an Tuberkulose gestorben, oder (zählt das auch als "vom Autor in den Tod stürzen lassen"?)?

Ja. Ich finde solche Geschichten sehr lebendig, auch wenn traurig. Auf welche Art die Frau stirbt, ist denke ich weniger wichtig, es ist eh alles symbolisch. Wichtig ist, was das Ende verspricht. Und der Tod ist dabei eben sehr eindeutig.


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