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Alt 11.01.2020, 10:28   #621
Matze1985
Landvogt
 
Registriert seit: 04/2010
Ort: Sachsen
Beiträge: 6.504
Hieven wir mal die Leseecke ins neue Jahr

Der große Zoo von China
von
Matthew Reilly


Zitat:
Auf Empfehlung ihres ehemaligen Mentors wird die Reptilien-Expertin CJ Cameron nach China eingeladen. Für das Magazin National Geographic soll sie einen Bericht schreiben, denn die chinesische Regierung plant nach 40-jähriger Vorbereitung die Eröffnung eines Zoos, der im wahrsten Sinne des Wortes eine absolute Sensation sein soll.
Matthew Reilly kennt man als Autor von actionreichen Romanen. Wer beim Lesen an "Jurassic Park" denkt, irrt nicht...denn es ist das Lieblingsbuch des Autors.

Vorhersehbar von der Story...aber unterhaltsam.
Matze1985 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.01.2020, 10:28 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 25.01.2020, 18:17   #622
Matze1985
Landvogt
 
Registriert seit: 04/2010
Ort: Sachsen
Beiträge: 6.504
Hope, Never Fear

von
Callie Shell


Zitat:
Callie Shell hat Barack Obama bereits fotografiert, als er noch Senator war. Sie hat ihn, seine Frau und seine Kinder 2009 in das Weiße Haus begleitet und sie ist über die Jahre zu einer engen Vertrauten geworden. Viele ihrer Bilder sind Ikonen der Fotografie und in allen großen Medien der Welt veröffentlicht worden. Begleitet werden die zum Teil erstmals veröffentlichten Bilder von Texten aus Interviews und Reden von Michelle und Barack Obama.
Ein sehr schöner Bildband über die Obamas - die Bilder und die Ausschnitte aus Reden von Michelle und Barack vermitteln Hoffnung und lassen einen ein wenig mutiger zurück.

Mir gefällt´s
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Alt 27.01.2020, 09:57   #623
082gast
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Das Buch "Was ich noch sagen wollte" vom leider verstorbenen Altkanzler Helmut Schmidt habe ich gestern beendet. Seine Ausgangsfrage lautet, ob wir heute noch Vorbilder brauchen und wenn ja, zu welchen Zielen sie uns anleiten sollen. Schmidt erzählt von Menschen, die ihn prägten und an deren Beispiel er sich bis zuletzt orientiert hat. Da ich zu seinem Freundeskreis gehören durfte, war es für mich hochinteressant, noch jede Menge Zusätzliches über diesen großen Menschen zu erfahren. Fazit: Dieses Buch hat mir meine spärliche Freizeit ausgezeichnet totgeschlagen.
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Alt 02.02.2020, 19:13   #624
Matze1985
Landvogt
 
Registriert seit: 04/2010
Ort: Sachsen
Beiträge: 6.504
Ich muss mit auf Klassenfahrt - meine Tochter kann sonst nicht schlafen!
von
Lena Greiner, Carola Padtberg-Kruse


Zitat:
Sie blockieren die Notaufnahme mit Lappalien, diktieren den Speiseplan der Schul-Mensa oder fordern vorgewärmte Klobrillen für ihre süßen Schätzchen in der Kita: Helikopter-Eltern gehen ihrer Umwelt gehörig auf die Nerven. Rund um die Uhr, völlig unreflektiert. Lesen Sie neue skurrile Anekdoten von Eltern und Hebammen, Erziehern und Lehrern, Ärzten, Trainern und Frisören.
Wunderbar für Zwischendurch...die Anekdoten sind allesamt ziemlich witzig.
Aber in ihrer Gesamtheit auch unfassbar und man kann daraus lernen, was man seinen Kindern niemals antun sollte.
Matze1985 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2020, 09:58   #625
Anique
Platin Member
 
Registriert seit: 07/2018
Ort: Rainbowland
Beiträge: 1.924
"HEX"
Thomas Olde Heuvelt

Black Springs ist eine beschauliche Kleinstadt, irgendwo in Amerika.
Die Bewohner sind normale Menschen und leben in relativem Wohlstand.
Nur Ortsfremde mögen sie nicht so gerne, weshalb der Zuzug aktiv verhindert wird, notfalls auch durch Bestechung. Die Bewohner hüten nämlich ein Geheimnis, dessen Bewahrung sogar durch eine kleine Behörde namens HEX sichergestellt wird. Diese sorgt dafür das bereits Kinder darauf trainiert werden, den Mund zu halten, die das Internet Kontrolliert und die ganze Stadt mit Kameras überwacht. Keiner der Bewohner kann die Stadt für längere Zeit verlassen oder gar wegziehen. Wer einmal nach Black Spring zieht, der tut es für immer, was er aber erst erfährt, wenn es zu spät ist.
In Black Spring gibt es nämlich eine Notverordnung, der sich niemand entziehen kann.
Dafür verantwortlich ist Katharine van Wyler, eine dreihundert Jahre alte Hexe, die im Ort umgeht.
Als ein paar Kinder keine Lust mehr haben, sich an die Gesetze des Ortes zu halten und mit Bildern und Experimenten an die Öffentlichkeit gehen wollen, nimmt das Unheil seinen Lauf. Dem Fluch der seit über 300 Jahren auf der Stadt liegt, kann sie niemand entziehen.

Das Buch hat mir gut gefallen, weil es eine alte Idee auf originelle Art neu auflegt und in die Moderne überträgt.
Der Schreibstil erinnert angenehm an Stephen King, dass Buch liest sich leicht weg und der Autor verkauft seine Geschichte plausibel.
Ich bin eigentlich kein so großer Fan des Genres, hier würde ich aber eine Empfehlung aussprechen!
Anique ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.02.2020, 13:40   #626
Matze1985
Landvogt
 
Registriert seit: 04/2010
Ort: Sachsen
Beiträge: 6.504
Im Zweifel links
Vom aufhaltsamen Untergang des Abendlands

von
Jakob Augstein


Zitat:
Jakob Augstein gehört zu den meistgelesenen und einflussreichsten Journalisten der Gegenwart. Unter dem Motto »Im Zweifel links« hat er in seinen Kolumnen auf SPIEGEL ONLINE beinahe ein Jahrzehnt lang eine Chronik unserer Zeit verfasst. Es war eine Epoche, in der sich unsere Gesellschaft drastisch verändert hat: Der Westen und seine Werte sind kompromittiert und geschwächt. Der Sozialstaat steckt in seiner tiefsten Krise. Die dramatische Ungerechtigkeit, mit der Reichtum und Chancen verteilt sind, nimmt immer weiter zu. Die Lüge und das Vorurteil triumphieren über die Vernunft. Jakob Augstein hat für diese Ausgabe seine streitbaren Texte thematisch zusammengestellt und neu kommentiert.
Teils sehr bissig kommentiert Augstein in seinen Kolummen den (damalig) aktuellen Zustand in Deutschland. Bei vielen Dingen hat sich wenig geändert wie man nach der Lektüre feststellt.

Das Vorwort schließt mit den Sätzen:

"Stéphane Hessel hat geschrieben: "Empört euch!". Aber das genügt nicht. Es muss noch etwas dazukommen: "Kümmert euch!".
Matze1985 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.04.2020, 09:47   #627
Anique
Platin Member
 
Registriert seit: 07/2018
Ort: Rainbowland
Beiträge: 1.924
"Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafòn.

Daniel ist ein Junge, der in Barcelona zu Zeiten der Franco Ära lebt.
Im Jahr 1945 führt ihn sein Vater auf den geheimen Friedhof der vergessenen Bücher. Dort darf er ein Buch auswählen, für das er fortan die fortan die Verantwortung trägt.
Ab hier verändert sich sein Leben grundlegend, denn dieses Buch wird ihn nie wieder loslassen.
Daniel recherchiert über die Hintergründe des Buches und seines Autors, um in Erfahrung zu bringen, weshalb es vergessen wurde.
Doch auf einmal ist ein Mann hinter ihm her, der versucht das Buch in seinen Besitz zu bringen und zu zerstören. Und plötzlich scheint alles in seinem Leben mit diesem Buch zusammenzuhängen und jeder neue Mensch, den er trifft in diese Sache verwickelt zu sein.


Ein grandioses Buch, ich habe es an zwei Abenden gelesen und mir auch gleich alle folgenden Bände besorgt. Anfangs dachte ich noch, es wäre nur die Lebensgeschichte dieses Jungen, in der schwierigen Zeit, nach dem 2.WK.
Aber es steckt so viel mehr dahinter, ich kann es nur jedem empfehlen. Bei mir lag es auch lange auf dem Sub, obwohl ich von allen möglichen Menschen immer gehört habe, wie gut die Reihe ist. Hätte ich gewusst das sie recht haben, hätte ich schon viel eher damit angefangen.

Geändert von Anique (01.04.2020 um 09:50 Uhr)
Anique ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.04.2020, 21:52   #628
Curly2013
 
Registriert seit: 08/2013
Ort: RLP
Beiträge: 14.883
Zitat:
Zitat von Anique Beitrag anzeigen
"Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafòn.

Ein grandioses Buch, ich habe es an zwei Abenden gelesen und mir auch gleich alle folgenden Bände besorgt. Anfangs dachte ich noch, es wäre nur die Lebensgeschichte dieses Jungen, in der schwierigen Zeit, nach dem 2.WK.
Aber es steckt so viel mehr dahinter, ich kann es nur jedem empfehlen.

Das Buch habe ich zur Hälfte gelesen und dann weggelegt, weil ich es einfach sterbenslangweilig fand. Von mir 0 von 5 Sternen. Nur Geschwafel und nichts spannendes passiert.
Curly2013 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2020, 00:37   #629
Anique
Platin Member
 
Registriert seit: 07/2018
Ort: Rainbowland
Beiträge: 1.924
Zitat:
Zitat von Curly2013 Beitrag anzeigen
Das Buch habe ich zur Hälfte gelesen und dann weggelegt, weil ich es einfach sterbenslangweilig fand.
Das ist eben manchmal so, dass einen gewisse Sachen nicht ansprechen.
Ich werde zum Beispiel auch nie verstehen, weshalb Millionen Menschen Harry Potter lieben bzw. Dan Brown toll finden.
Oder das jemand Sebastian Fitzek für einen guten Autor hält.
Tolkien finde ich ebenfalls überschätzt, wenigstens was seinen Stil angeht. Es sei denn man steht auf gefühlt 50 Seiten Beschreibung einer Wiese und dergleichen.
Trotzdem ist er einer der ganz Großen, zumindest was seinen Einfluss betrifft. Da gibt es keine zwei Meinungen.

Zitat:
Von mir 0 von 5 Sternen. Nur Geschwafel und nichts spannendes passiert.
Hier würde ich allerdings widersprechen.
Erstens weil ich nicht glaube, dass man ein Buch in Prozenten oder mit Sternen bewerten kann. Denn genau darum geht es ja auch u.a. in diesem Roman. Zumindest bei großzügiger Auslegung, denn das gesamte Buch ist eine Ode an das Lesen. Spannung ist hier nicht das eigentliche Ziel und das muss es ja auch nicht. Aber vielleicht hast Du auch eine andere Erwartung an einen Roman, dass kann ja sein.
Ich bin mittlerweile weg von diesem immer gleichen Krimi/Horror, VT Kram. Das fühlt sich zunehmend an wie schon tausend Mal gelesen.
Das hier ist eher was ich suche. Sprachlich schön, wie eine Melodie. Es berührt mich einfach im Herzen.

Zitat:
Was Du hier siehst, Daniel, ist ein geheimer Ort, ein Mysterium.Jedes einzelne Buch hat eine Seele. Die Seele dessen, der es geschrieben hat, und die Seele derer, die es gelesen und erlebt und von ihm geträumt haben.
Das fasst meine Erwartungen und Wünsche jedenfalls ziemlich gut zusammen.


Aber wenn es unbedingt Sterne sein müssen:
Allein die poetische Sprache und die wunderschönen Formulierungen können eigentlich nicht bei 0 liegen. Selbst wenn man den Plot nicht mag.
Ich hatte schon nach zehn Seiten so viel angestrichen das ich es dann weitgehend gelassen habe.
Es sind auch so viele kleine Sachen, über die ich immer wieder gestolpert bin und die mir einfach das Herz aufgehen ließen.
Beispiele:

Zitat:
Das Herz hämmerte mir in der Brust, als wollte sich die Seele einen Weg bahnen und treppab stürzen.
oder die Beschreibungen des Buchclubs und des Cafès:

Zitat:
......, wo Barcelò und seine Kollegen einen bibliophilen Stammtisch über poètes maudits, tote Sprachen und dem Motten zum Opfer gefallene Meisterwerke unterhielten.
Zitat:
Dort hatten sich im Jahr 1932 meine Eltern kennengelernt, und meine Eintrittskarte fürs Leben schrieb ich zum Teil dem Charme dieses Cafes zu.
Das was Du also als Geschwafel definierst, halte ich für Poesie.
Abgesehen davon, dass sich der Roman im Verlauf des Plots ein wenig nach Stephen King anfühlt, der auch einen ganz besondern Blick auf Menschen hat.

Ich finde auch, jeder Autor hat seine Stärken.
Selbst ein Fitzek kann recht spannende Storys entwerfen. Zumindest wenn man von ihm nicht mehr als drei Bücher gelesen und sein Schema durchschaut hat. Dafür ist sein Stil einfach, da wirst Du ähnliche Formulierungen wie in den Zitaten nicht finden.
Das ist eigentlich nicht schlimm, denn auch Stephen King - der für mich eine Art Halbgott ist - schreibt sehr einfach...Aber eben nur dem ersten Anschein nach.
Er hat nämlich etwas was Fitzek fehlt, dessen Romane immer wie am Reißbrett entworfen wirken: Nämlich einen hervorragenden Blick auf Menschen und Situationen. Er kann Dich in einem Nebensatz mehr schocken als Fitzek in einem halben Buch. Außerdem entwirft er plastische 3D Figuren und keine Abziehbilder, die letztendlich nur Vehikel sind, um die Geschichte voranzutreiben.
Offen gesagt habe ich immer noch nicht ganz herausgefunden, wie er es macht.
Murakami ist auch kein großer Stilist, aber ein ganz wunderbarer Geschichtenerzähler. Und Zafòn hat eben seine Sprache. Mittlerweile habe ich den zweiten Band gelesen und liebe ihn genauso.

Eigentlich ist es aber auch egal.
Jedes gelesene Buch ist ein Gutes, siehe oben.

Geändert von Anique (08.04.2020 um 00:49 Uhr)
Anique ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2020, 08:28   #630
monochrom
Weltraumpräsident
 
Registriert seit: 01/2017
Ort: NRW
Beiträge: 13.247
Also, das was Du an Textbeispielen zitiert hast ist Geschwafel...
monochrom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2020, 08:28 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

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