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Alt 28.06.2001, 22:52   #531
TheBruce
Special Member
 
Registriert seit: 02/2001
Beiträge: 6.189
Hi Raw,

.... eine gesunde Portion Masochismus liegt wohl im Wesen dieses Threads. Das ist normal.
..... und manchmal hilft einfach auch nicht mal mehr der Vorschlaghammer.....

Zitat:
:
Narben sind ja in gewissem Sinne ganz interessant, schlimm ist nur, wenn sie ständig wieder aufplatzen. Irgendwie muß ich jetzt gerade grinsen.

Wegen dem Posting? *das nicht so ganz versteht*

Weil ich immer grinse und ein so fröhlich-ausgeglichener Mensch bin ????? *totlach*

Nein, weil es einen dieser komischen SMS-Sprüche gibt, ungefähr so:
"die Zeit heilt alle Wunden, aber was hilft das, wenn die Narben immer wieder aufplatzen, wenn ich Dich sehe/an Dich denke" oder so ähnlich......


Hab' heut nix zu erzählen, fahre heute Abend mit Sohn wieder zur Mutter, Schwester mit Kerl sind auch da....
Ich sage nur: Hooooollllllllaaannnndd *freu*


Ahoi.
TB.
TheBruce ist offline  
Alt 28.06.2001, 22:52 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hallo TheBruce, ich kann mir vorstellen dass es dir heute nicht so gut geht. Was da hilft ist Schokolade. Schokolade hilft immer und es geht einem damit sicher nicht besser, aber für einen kurzen Moment kann man alle Sorgen vergessen. Ich habe heute beim Milka Schokoladenpaket Gewinnspiel mit gemacht. Vielleicht ist das auch was für dich?
Alt 28.06.2001, 22:54   #532
TheBruce
Special Member
 
Registriert seit: 02/2001
Beiträge: 6.189
Die Lady

... kriegt natürlich wieder eine Extrawurst....

Dafür kriege ich ab heute Abend wieder Schnitzel satt.

Mach Dich also schon mal wieder zum Winken bereit.

TB.
TheBruce ist offline  
Alt 29.06.2001, 08:04   #533
septembermorgen
Senior Member
 
Registriert seit: 10/2000
Beiträge: 774
akzeptanz und/oder aufarbeiten

habe gerade im wörterbuch nachgesehen. akzeptanz=die bereitschaft, etwas (ein neues produkt o.ä. )zu akzeptieren (bes. werbesprache). aha, sehr hilfreich, also siehe "akzeptieren": etwas annehmen, billigen, hinnehmen.

NEIN.

das kann einen doch nicht weiterbringen. zumal: warum soll ich etwas billigen, zu dem mich keiner gefragt hat? war ja schließlich nicht meine idee - nicht eure - dass alles so kam, wie es kam. die oben zitierten wörter: annehmen, billigen, hinnehmen: alles aktiva. ich finde es einen ziemlich blöden, an sich unwürdigen "trick", sich dann noch einzureden, dass ja letztlich alles so gut sein soll oder ist, wie es ist. man es selber aktiv gut findet.

leider mag es für den/die andere/n so gut sein, wie es ist. es könnte eventuell besser sein, wären da nicht schuld- und verlustgefühle.

nein, ich denke nicht, dass man das alles billigen oder sich schönreden muss. wenn man das kann und es einem ehrlich vorkommt - dann bitte sehr. ich kann und will nichts annehmen geschweige denn billigen, was ich nicht gut finde. deshalb liegt die "akzeptanz" allenfalls darin, einzusehen, dass man auch mit erlebnissen weiterleben muss, die man NICHT billigen kann.

und eine krise kriege ich auch beim wort "aufarbeiten". verdammter scheiß (sorry, will niemanden angreifen, nur kenne ich, wie du, rawside ja schon vermutet hast, die frage "warum kommen diese gefühle immer wieder" ziemlich gut), was soll das, das "aufarbeiten"? wie soll das gehen bzw. wohin führen? es klingt immer so, als würde man sich ein bisschen anstrengen, dann - ein punkt - ein wendepunkt - plötzliche erkenntnis - ein neues leben... - na klar, man kann und muss sich gedanken machen, was da ablief, was man geglaubt hat und was man glauben wollte, wie und warum man sich, der andere, in der interaktion so und nicht anders verhalten hat. aber selbst wenn man dazu eine meinung entwickelt hat, hilft das allenfalls, wenn man zu dem ergebnis kommt, aufgrund der gefundenen erkenntisse sein leben fortan nicht nur besser gestalten zu können. und können allein reicht nicht. es müsste eben besser sein.

wer sagt denn, dass die, die sich mit alldem auseinandersetzen müssen - während die, die gegangen sind das neue genießen und eben anders als man selber nicht NUR mit schmerzlichen gedanken auf alles zurückblicken müssen und ihr leben weitaus mehr genießen können - wer sagt denn, dass die "profitieren"? irgendetwas besser machen?

fakt ist, man muss das alles geschehen lassen. und akzeptieren kann man allenfalls, dass es UNAKZEPTABEL ist. und dass es unakzeptabel ist, dass trennt mehr als alles andere, wenn es um einen menschen geht, den ich sonst komplett "akzeptiert" - im besten oben genannten sinne - habe.

und deshalb ist verdrängung doch, soweit es geht, die einzige alternative.

in diesem sinne

septembermorgen
septembermorgen ist offline  
Alt 29.06.2001, 08:39   #534
seven of nine m. UE
Member
 
Registriert seit: 04/2001
Beiträge: 276
Re: akzeptanz und/oder aufarbeiten

Zitat:
Geschrieben von septembermorgen
das kann einen doch nicht weiterbringen. zumal: warum soll ich etwas billigen, zu dem mich keiner gefragt hat? war ja schließlich nicht meine idee - nicht eure - dass alles so kam, wie es kam. die oben zitierten wörter: annehmen, billigen, hinnehmen: alles aktiva. ich finde es einen ziemlich blöden, an sich unwürdigen "trick", sich dann noch einzureden, dass ja letztlich alles so gut sein soll oder ist, wie es ist. man es selber aktiv gut findet.

nein, ich denke nicht, dass man das alles billigen oder sich schönreden muss. wenn man das kann und es einem ehrlich vorkommt - dann bitte sehr. ich kann und will nichts annehmen geschweige denn billigen, was ich nicht gut finde. deshalb liegt die "akzeptanz" allenfalls darin, einzusehen, dass man auch mit erlebnissen weiterleben muss, die man NICHT billigen kann.

wer sagt denn, dass die, die sich mit alldem auseinandersetzen müssen - während die, die gegangen sind das neue genießen und eben anders als man selber nicht NUR mit schmerzlichen gedanken auf alles zurückblicken müssen und ihr leben weitaus mehr genießen können - wer sagt denn, dass die "profitieren"? irgendetwas besser machen?

und deshalb ist verdrängung doch, soweit es geht, die einzige alternative.

in diesem sinne

septembermorgen [/B]
--> In der Art hatte ich es auch mal ausgeführt: akzeptieren, was man nicht ändern kann, nicht weil es O.K. ist, sondern, weil man keine Wahl hat.
Verdrängung ? Mag zeitweise sein. Aber ich frage mich doch auch oft (früher ständig), wann er sich von mir weggelebt hat, welche Anzeichen ich wann nicht erkannt habe. Das würde ich eher als Grübeln bezeichnen. Und das sehe ich nicht als Verdrängung. Eher eine Art Nachbereitung (Aufbereitung klingt in dem Zusammenhang irgendwie merkwürdig).
Also zumindest mein Noch-Ehemann hat auch zeitweise gegrübelt (also ein Beispiel für einen 'Täter', der nicht nur ein 'sorgloses Leben danach' führt), wahrscheinlich immer dann, wenn ich Fragen gestellt habe, die er nicht beantworten konnte (wollte ?). Er hat die Partnerschaftsberatungsgespräche nicht geführt, um unsere Ehe zu retten (wie es erst den Anschein hatte), sondern um zu erfahren, wieso es so kam und um seine Einstellung zur Vaterschaft (und Sohn-sein/Kindheitserfahrungen/Gründe suchen) unserer Tochter zuliebe zu verbessern.

Letzteres hat sogar geklappt. Aber wahrscheinlich liegt es nur daran, daß sie mit fast 11 Monaten nun besser spielen, reagieren, antworten kann. Mehr kann selbst ich als (meistens *mal eben zu Brucie rüberschaut und Ausnahmen einräumt*) Optimistin nicht darin sehen.

seven of nine m. UE ist offline  
Alt 29.06.2001, 08:42   #535
seven of nine m. UE
Member
 
Registriert seit: 04/2001
Beiträge: 276
@ Brucie

Viel Spaß !
seven of nine m. UE ist offline  
Alt 29.06.2001, 08:49   #536
seven of nine m. UE
Member
 
Registriert seit: 04/2001
Beiträge: 276
@ rawside

Man muß vorsichtig mit dem sein, was man fragt. Man könnte eine genaue Antwort erhalten....
Soweit ich mich das traue, erhalten meine Fragesteller auch stets Antworten (wer mich kennt, weiß, daß die allerdings leicht zu ausführlich werden...).
*Grins* Hatte mal ein Schild an der Tür 'Warnung vor dem Hund'. Das hatte zwar auch Schutzfunktion, war aber eigentlich ironisch gemeint (das Thema Hund - oder auch Tiere allgemein - führt bei mir i.d.R. zu langen Erzählungen.... also besser nicht unüberlegt ansprechen --> Warnung !).
seven of nine m. UE ist offline  
Alt 29.06.2001, 15:59   #537
TheBruce
Special Member
 
Registriert seit: 02/2001
Beiträge: 6.189
Hallo septembermorgen

Zitat:
annehmen, billigen, hinnehmen: alles aktiva. ich finde es einen ziemlich blöden, an sich unwürdigen "trick", sich dann noch einzureden, dass ja letztlich alles so gut sein soll oder ist, wie es ist. man es selber aktiv gutfindet.
annehmen, billigen, hinnehmen.... ja, das drückt es wohl aus.
Aber nicht in der Konsequenz, es dadurch gut zu finden...

Ich nehme hin, daß es scheiße ist.
Die Reduktion eines ehemals teuren wertvollen Zustands auf Nichts/Null, das ist Billigung im eigentlichen Wortsinn. Billigung im Sinne von Wertminderung.
Annehmen muß ich die Situation, die ich nicht schönreden kann, nur als Grundlage fürs Weiterleben.

Was bleibt denn? Wo sind die Alternativen?

Zitat:
ich kann und will nichts annehmen geschweige denn billigen, was ich nicht gut finde. deshalb liegt die "akzeptanz" allenfalls darin, einzusehen, dass man auch mit erlebnissen weiterleben muss, die man NICHT billigen kann.
Naja, letzlich sagst Du ja genau das Gleiche....
Das gilt dann wohl für die guten Momente des Tages.

Zitat:

nein, ich denke nicht, dass man das alles billigen oder sich schönreden muss. wenn man das kann und es einem ehrlich vorkommt - dann bitte sehr.
Das gilt dann wohl für den überwiegenden Rest des Tages.


Zitat:

und eine krise kriege ich auch beim wort "aufarbeiten". verdammter scheiß (sorry, will niemanden angreifen, nur kenne ich, wie du, rawside ja schon vermutet hast, die frage "warum kommen diese gefühle immer wieder" ziemlich gut), was soll das, das "aufarbeiten"? wie soll das gehen bzw. wohin führen? es klingt immer so, als würde man sich ein bisschen anstrengen, dann - ein punkt - ein wendepunkt - plötzliche erkenntnis - ein neues leben...
The point of no return... ???
Ein neues Leben? Jein.
Es ist das alte Leben, maskiert in neuem, aufgebürdetem, auf gar keinen Fall natürlichem, Gewand.

Auf jeden Fall aber der Punkt, an dem oben erwähnter Trick zu arbeiten beginnt.


Zitat:

- na klar, man kann und muss sich gedanken machen, was da ablief, was man geglaubt hat und was man glauben wollte, wie und warum man sich, der andere, in der interaktion so und nicht anders verhalten hat. aber selbst wenn man dazu eine meinung entwickelt hat, hilft das allenfalls, wenn man zu dem ergebnis kommt, aufgrund der gefundenen erkenntisse sein leben fortan nicht nur besser gestalten zu können. und können allein reicht nicht. es müsste eben besser sein.
Man hat die letzte Bahn verpaßt, und richtet sich darauf ein, die Nacht mit Warten zu verbringen, um die erste am Morgen zu nehmen. Dann die lapidare Ankündigung, daß der Betrieb auf dieser Strecke eingestellt wird. Das ist nicht einzusehen. Handy raus, Direktion angerufen, AB an. Trotzreaktion: ich bleibe hier so lange sitzen, bis mich eine Bahn nach Hause fährt. Zeit vergeht. Keine Bahn kommt. Hunger, Durst, was bilden die sich denn ein? Ein letztes Aufbäumen..... und man beginnt, den eigentlich nicht zu bewältigenden Fußmarsch anzutreten. Man läuft.... und läuft, sieht Dinge, die einem ansonsten wohl verborgen geblieben wären.... erfreut sich kurze Zeit daran, aber dann wird bewußt, warum man eigentlich zu Fuß geht, es wird bewußt, warum man sich die Füße mit Blasen quält, und das Erlebte wird zum Phyrrussieg. All das Schöne zwischen Ahrensburg und Acapulco wird negiert und über das Unverständnis der eingestellten Strecke regiert. Wieviel schöner wäre es, all das aus dem Speisewagen zu beobachten, so daß zumindest die Füße nicht so weh tun? Wie schön wäre es, endlich zu Hause anzukommen?


Zitat:

wer sagt denn, dass die, die sich mit alldem auseinandersetzen müssen - während die, die gegangen sind das neue genießen und eben anders als man selber nicht NUR mit schmerzlichen gedanken auf alles zurückblicken müssen und ihr leben weitaus mehr genießen können - wer sagt denn, dass die "profitieren"? irgendetwas besser machen?
In Bezug auf meine Situation kann ich nur sagen, ich nicht.
Wenn es zumindest zu erkennen wäre, daß mein Fortbleiben ein ungeheuerer Vorteil in allen Bereichen des (ihres) Lebens wäre, weil es eben meine Familie ist, würde ich das akzeptieren. Es läuft weiterhin alles schlecht.... allerdings ohne meine "Hilfe".
Eine Recht merkwürdige Art und Begründung der Loslösung.

Zitat:

fakt ist, man muss das alles geschehen lassen. und akzeptieren kann man allenfalls, dass es UNAKZEPTABEL ist. und dass es unakzeptabel ist, dass trennt mehr als alles andere, wenn es um einen menschen geht, den ich sonst komplett "akzeptiert" - im besten oben genannten sinne - habe.

und deshalb ist verdrängung doch, soweit es geht, die einzige alternative.
Die Akzeptanz den Unakzeptablen. Eigentlich mag ich so etwas.

Aber zu verdrängen, nicht mehr akzeptiert zu werden, das kriege ich nicht hin.

Und die ganze - Entschuldigung - Kinderkacke, die dieser Verdrängungsprozeß mit sich führt (hat nichts mit diesem Thread oder Forum zu tun, aber irgendwie doch, gewisse Dinge ergeben sich nun mal, ohne daß man sie will), wollte ich eigentlich schon lange hinter mir gelassen haben.

Zitat:

in diesem sinne
septembermorgen
Ganz in meinem Sinne
TB.

TheBruce ist offline  
Alt 29.06.2001, 16:48   #538
TheBruce
Special Member
 
Registriert seit: 02/2001
Beiträge: 6.189
Liebe Lady

.... gotcha too ...

TB.
TheBruce ist offline  
Alt 29.06.2001, 17:09   #539
seven of nine m. UE
Member
 
Registriert seit: 04/2001
Beiträge: 276
@ Brucie

soooo früühhhh? bist Du nur kurz aus dem Bett gefallen oder kommst Du gerade erst zurück ?

Auf jeden Fall erstmal einen schönen Guten Morgen !
Auch an alle anderen, insbesondere Lady, die ich ganz vergessen hatte....
seven of nine m. UE ist offline  
Alt 30.06.2001, 08:21   #540
seven of nine m. UE
Member
 
Registriert seit: 04/2001
Beiträge: 276
na, ist das ein gutes Zeichen ?

....wenn niemand hier ist ?
Alle das tolle Wetter ausnutzen ?

Gruß an alle, seven
seven of nine m. UE ist offline  
Alt 30.06.2001, 08:21 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hey seven of nine m. UE, egal wie gross deine Sorgen auch sein mögen, mir hilft es immer nach draußen zu gehen und den Grill anzuwerfen. Grillen ist Entspannung pur. Ob nun ein deftiges BBQ oder ein einfach mariniertes Schweinesteak. Am Grill kann ich alle Probleme vergessen. Du hast noch keinen Grill? Bei der Telekom kannst du aktuell am Angrillen 2019 Gewinnspiel mitmachen und entweder einen Beefer oder ein Keramik Ei gewinnen. Wer von uns gewinnt lädt den anderen ein ;-)
 

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