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Alt 22.11.2018, 09:11   #1
nebro
Junior Member
 
Registriert seit: 11/2012
Beiträge: 35
Wie ehrlich bei Bewerbungsschreiben?

Darf man bei einer Bewerbung schreiben dass man derzeit arbeitet, obwohl man schon längere Zeit (4 Monate) arbeitssuchend ist?

Spätestens bei der Anmeldung sieht der Arbeitgeber doch, dass die Versicherungszeiten mit der letzten Arbeit nicht übereinstimmt oder?

Ich wurde bei diesen Job gekündigt und habe kein Dienstzeugnis erhalten (mir organisiert).
Der Betrieb war eine 3-Mann-Firma und hatte mit der Tätigkeit, für die ich mich jetzt bewerben möchte überhaupt nichts zu tun. Bei dem Job, auf dem ich mich jetzt bewerben möchte, habe ich vor einem Jahr ein Praktikum gemacht. Leider wurde damals meine Bewerbung nicht berücksichtigt.
nebro ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2018, 09:11 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 22.11.2018, 09:26   #2
Manati
Seekuh.
 
Registriert seit: 04/2012
Ort: Mal hier, mal dort.
Beiträge: 6.696
Hast du denn in den vier Monaten etwas gemacht, was man reinschreiben könnte? Eine Fortbildung, ein Ehrenamt, einen Auslandsaufenthalt oder irgendetwas, was positiv klingt?
Vier Monate Arbeitslosigkeit sind ja nun auch keine so große Seltenheit, dass man sie zwangsläufig verstecken müsste. Aus welchem Grund wurdest du gekündigt?
Eine Lüge kann in bestimmten Fällen auch noch nach Jahren zur fristlosen Kündigung führen.
Manati ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2018, 09:37   #3
monochrom
Weltraumpräsident
 
Registriert seit: 01/2017
Ort: NRW
Beiträge: 7.631
Es gibt Dinge bei denen man bewusst die Unwahrheit sagen darf, wie bspw. die Frage nach einer Schwangerschaft. Eine Beschäftigung vorzutäuschen hingegen sicherlich nicht, aber da kann man ja, wie Manati schon schrieb, etwas kreativer sein.

Ein Kumpel von mir hat dies dann einfach als Sabbatical bezeichnet.
monochrom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2018, 13:28   #4
nebro
Junior Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 11/2012
Beiträge: 35
Gekündigt wurde ich, weil ich zu wenig Kunden geliefert habe. Ich war im Bereich Akquise tätig. Leider schwimmt die Kundenzielgruppe nicht im Geld und die Produkte waren eher teuer (ab 800,- aufwärts).

Nein, ich habe sonst nichts gemacht, außer Jobs gesucht und auch Vorstellungsgespräche gehabt.
nebro ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2018, 17:43   #5
Lilly 22
 
Registriert seit: 05/2006
Ort: Alb Donau Kreis
Beiträge: 10.471
Hallo nebro,

so kurze Zeiten muss man nicht extra erwähnen. Solltest du in einem
Vorstellungsgespräch konkret darauf angesprochen werden, was du in
jener Zeit gemacht hast, gibt es im Grunde genommen erst Anlass da-
rauf näher einzugehen. Dass du gekündigt worden bist, kann viele Grün-
de haben und muss lange noch keinen Makel darstellen. Viele befinden
sich nach Ende eines Beschäftigungsverhältnisses auch erstmal in einer
Art Neu- bzw. Umorientierungsphase. Eben, weil der letzte Job z.B. ge-
rade nicht das gewesen ist, was zu einem passt bzw. was man sich da-
runter vorgestellt hat usw. usf. Oder, weil man familiär irgendwas zu re-
geln hatte, einen Sprachkurs oder eine Sprachreise unternommen hat
oder ein Praktikum hatte usw. usf.

Wegen vier Monaten solltest du dir jedenfalls m.E.n. nicht den Kopf zer-
brechen und das ist auch keine echte Lüge wert. Lass es ggf. einfach aus
und überlege dir vielmehr, was du zu sagen hast, solltest du in einem VG
darauf angesprochen werden.

Im Übrigen wär es auch "dumm" selbst zu kündigen, wenn man noch kei-
ne neue feste Jobzusage hat und deshalb beim ALG I z.B. eine Sperrzeit
bekäme. Es ist also durchaus "üblich" sich dann lieber kündigen zu lassen,
wenn selbst eine Aufhebung usw. nicht möglich ist bzw. nur Nachteile bringt.
Lilly 22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.11.2018, 09:54   #6
nebro
Junior Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 11/2012
Beiträge: 35
Hallo Lilly 22,

danke für deine Antwort. Ich habe davor allerdings bei einer Partei ein Volontariat absolviert. Dort war ich ein halbes Jahr (5M). Leider wurde daraus keine feste Anstellung. Den Job mit der Akquise schreibe ich deshalb hinein, damit die Personaler nicht glauben, ich wäre faul und hätte überhaupt nichts gemacht.
nebro ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.11.2018, 13:07   #7
OneSilverDollar
خوش*شانس
 
Registriert seit: 08/2006
Ort: Tal der Königinnen
Beiträge: 12.366
Vier Monate sind ein Klacks!

Mach dir deswegen keine Gedanken.

Ich schlage mich täglich mit Lücken von 5, 10, 15 Jahren herum.

Also: Alles gut bei dir.

Und: nicht lügen bei Gegebenheiten, die du im Hintergrund nicht in der Hand hast.

Kann ja sein, dass Daten aus der Sozialversicherung fließen, auf die du keinen Einfluss hast. Oder fiskalisch, die du nicht abschätzen kannst.
So könnte rauskommen, dass du da nicht die Wahrheit gesagt hast.
Lass es.
OneSilverDollar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.11.2018, 17:59   #8
monochrom
Weltraumpräsident
 
Registriert seit: 01/2017
Ort: NRW
Beiträge: 7.631
Zitat:
Zitat von OneSilverDollar Beitrag anzeigen
Vier Monate sind ein Klacks!

Mach dir deswegen keine Gedanken.

Ich schlage mich täglich mit Lücken von 5, 10, 15 Jahren herum.

Also: Alles gut bei dir.

Und: nicht lügen bei Gegebenheiten, die du im Hintergrund nicht in der Hand hast.

Kann ja sein, dass Daten aus der Sozialversicherung fließen, auf die du keinen Einfluss hast. Oder fiskalisch, die du nicht abschätzen kannst.
So könnte rauskommen, dass du da nicht die Wahrheit gesagt hast.
Lass es.
Dann arbeitest Du aber nicht bei HR eines Unternehmens. Ich tippe mal auf Jobcenter, Fallmanager (oder wie sich das heute schimpft). Das ist nicht vergleichbar.

Vier Monate sind aber wirklich nicht so schlimm, man muss es im Zweifel nur gut erklären und verkaufen können.
monochrom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.11.2018, 18:07   #9
OneSilverDollar
خوش*شانس
 
Registriert seit: 08/2006
Ort: Tal der Königinnen
Beiträge: 12.366
Zitat:
Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
Dann arbeitest Du aber nicht bei HR eines Unternehmens. Ich tippe mal auf Jobcenter, Fallmanager (oder wie sich das heute schimpft). Das ist nicht vergleichbar.

Vier Monate sind aber wirklich nicht so schlimm, man muss es im Zweifel nur gut erklären und verkaufen können.
Ich bin weder da noch da.
OneSilverDollar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.11.2018, 18:09   #10
OneSilverDollar
خوش*شانس
 
Registriert seit: 08/2006
Ort: Tal der Königinnen
Beiträge: 12.366
...wobei ich mich bei HR weit weniger auskenne als beim SGB II.

Deshalb schrieb ich ja "kann sein dass..."
OneSilverDollar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.11.2018, 18:09 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

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