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Alt 08.09.2010, 07:47   #51
003gast
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Nach den Schilderungen von Träumer sammelt sie gerade Strafpunkte, auch wenn er mal ein paar gerade löscht. Ich frage mich auch, ob da Beziehung schon fertig gedacht wurde. Traumfrau/-Mann hin - oder her, wenn grundlegende Dinge nicht passen, ist es meist eine Frage der Zeit, wann es knallt. Und sie sieht momentan das Rauchen-Aufhören als Zumutung für sich, das kommt doch klar raus.
Ich frage mich, wenn beide hier sind, warum können sie das nicht direkt untereinander klären? Das ist meiner Meinung nach Grundlage jeder Beziehung.
 
Alt 08.09.2010, 07:47 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 08.09.2010, 08:08   #52
Harry Burns
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von kleiner_baer Beitrag anzeigen
Ich frage mich, wenn beide hier sind, warum können sie das nicht direkt untereinander klären? Das ist meiner Meinung nach Grundlage jeder Beziehung.
Sie diskutieren es doch direkt miteinander. Nur halt unter Zuhilfenahme der "öffentlichen Meinung". Schadet doch nie, im Rahmen so einer Diskussion auch mal andere Standpunkte zu kennen. Und ich nehme ja an, dass sie ergänzend auch von Angesicht zu Angesicht darüber sprechen.
 
Alt 08.09.2010, 10:46   #53
paula28
Golden Member
 
Registriert seit: 03/2009
Ort: Sachsen
Beiträge: 1.482
Zitat:
Zitat von jayzeejess Beitrag anzeigen
partnerschaften leben doch von kompromissen und sich auf einander einstellen. warum soll das in diesem punkt nicht funktionieren?
Warum?
Das kann die verschiedensten Gründe haben. Ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich!

ICH sage dir: Rauchen ist wie eine Behinderung, die man als Nichtraucher akzeptieren müßte, wenn man einen Raucher "lieben" will.

Und das geht bei mir nicht, weil es zu sehr in meinen persönlichen Bereich reingeht. Ich kann nicht ständig sagen: nein mein lieber Mann, ich will nicht dass du jetzt hier im Eiscafe deine Zigarette rauchst. Obwohl ich weiss, dass er sie braucht und ich das eigentlich tolerieren müßte. Ich aber meinerseits weiß dass ich Magenkrämpfe krieg, wenn er sie jetzt rausholt. weil das schon x mal vorkam.
(wenn er dagegen eine Tafel Schokolade rausholt weil er Stress hatte, ein Bier trinken will, eine Rückenmassage braucht oder alleine sein will oder sonstwas wäre das was völlig anderes, was ich verstehen könnte).

Ich kann jemand nicht lieben, wegen dem ich stets und ständig anecke, der überall in meinem Bekanntenkreis auf diese seine "primitive Einstellung" pocht, nämlich dass andere (also Nichtraucher) diesen Mangel doch akzeptieren müssen, aus Toleranzgründen. - absoluter Müll. Wieso müssen das andere akzeptieren, dass ich überall anderen die Luft verpesten darf??

Da kann ich keinen Kompromiss eingehen. Weil es keinen einzigen Grund gibt, wieso ein Mensch rauchen muß, außer: Dummheit.
paula28 ist offline  
Alt 08.09.2010, 10:52   #54
dear_ly
となりのトトロ, トトロ♫
 
Registriert seit: 10/2008
Ort: Bavaria/BaWü
Beiträge: 24.099
@paula
Kann ich verstehen - mein Freund und ich sind auch so drauf. Er hat eine Ex, die geraucht hat und das war im Endeffekt einer der Gründe, wieso er die Beziehung nicht weiterführen wollte. Er findet rauchende Frauen auch sclichtweg total unsexy...als wir mal an 2 Mädels vorbeifuhren, die an der Ampel standen und eine rauchten (beide eigentlich recht hübsch, gute Figur etc) meinte er, dass das immer was von Bordsteinschwalbe hätte
Ich könnte nicht mit einem Raucher zusammensein, im Umkehrschluss wäre ein Raucher also auch nicht mein "Traummann". Ich finde es einfach ekelhaft und ausserdem ist es viel zu teuer.
Meine Eltern haben immer beide geraucht und ich fandes schrecklich.
dear_ly ist offline  
Alt 08.09.2010, 15:04   #55
jayzeejess
abgemeldet
Themenstarter
Zitat:
Und ich nehme ja an, dass sie ergänzend auch von Angesicht zu Angesicht darüber sprechen.
….und wie wir darüber schon gesprochen hatten.

Ich hatte eigentlich darauf gehofft, hier ein paar neutrale Meinungen zu bekommen und Tipps, wie man die Sache regeln kann, sodass beide halbwegs zufrieden sind. Stattdessen wird man hier großteils als unglaublich dummer Mensch hingestellt und Leute, die keine Ahnung von der Materie haben versuchen die Psyche eines Rauchers zu ergründen.

Zitat:
Sie würden lieber selber rauchen...aber wollen den anderen das Rauchen vermiesen. Deshalb erzählen sie, dass Rauchen "ekelig" ist...
Exakt! Genau so seh ich das auch. Man redet es schlecht, weil man es nicht hat und sich insgeheim darüber ärgert. Klar ein bischen Ekel entwickelt sich nach Abstinenz auch, schließlich ist der Geruch ja nun mal nicht schön.

Zitat:
aber zu sagen rauchen lässt mich streßabbauen (das tut ein sandsack auch) oder damit ich nicht zunehme sind keine begründungen zu rauchen...
Äußerst qualitative Aussage mit dem Sandsack....

Wie viel Begründungen brauchst du denn noch? Und warum muss ich mich eigentlich immer wieder erklären?




Ich fühle mich mittlerweile ehrlich gesagt sehr in die Ecke gedrängt und verurteilt. Ich fühle mich schlecht, weil ich wegen so etwas regelmäßig niedergemacht werde....aber im Endeffekt zählt ja nur der arme Nichtraucher, der unter dem Raucher leiden muss. Wie ein Raucher immer gegen Intoleranz und die Verurteilung kämpfen muss interessiert ja keinen.

Zitat:
Mein Vorschlag: Ihr blendet das Thema mal eine zeitlang völlig aus. Du machst es nicht zum Thema und sie auch nicht. Dann führt ihr mal eine richtige Beziehung miteinander ohne On/Off und dann seht ihr ob es paßt.
Klingt gut, aber ist unmöglich! Habens ja mehrmals versucht, es scheitert immer....fast ausschließlich das Rauchen ist Thema, alles andere ist vergessen. Wie viel Verständnis, Toleranz, Vergebung und Einfühlungsvermögen ich aufgebracht habe, damit wir es überhaupt noch mal versuchen ist irgendwie unter den Tisch gefallen. Ich bin die Böse und in dieser Rolle bleibe ich solange wie ich das rauchen nicht aufgeben will.

Zitat:
(Komischerweise qualmen da immer die Männer.)
Ist mir auch aufgefallen. ich glaube Frauen sind da toleranter. Das ist schade, wo wir doch im Zeitalter der Gleichberechtigung leben.

Zitat:
Ein Raucher begreift nichtmal das simpelste, nämlich dass er nicht das Recht hat, anderen Menschen die Luft zu verpesten.
Gebe ich dir Recht! Aber woher nimmst du dir das Recht einen anderen Menschen in seiner Freiheit und freien Entscheidungsgewalt einzuschränken?

Zitat:
Das hat mit mangelnder Liebe überhaupt nix zu tun! ! ! Einfach und allein die Tatsache, dass ein Mensch qualmt (wie hohl, wie abartig) genügt, um ihn eben nicht mehr lieben zu wollen und nicht zu können!! Geht nicht!
Auch hier scheinst du Recht zu haben. Sein erstes Argument als ich anfing um ihn zu kämpfen war, dass die Liebe nicht mehr ausreicht, um mit so etwas fertig zu werden. Nach langem Kampf hat er seine Meinung geändert, aber es scheint doch was dran zu sein. Schließlich sah die Situation vor ca. einem Jahr noch ganz anders aus. Da fielen Worte wie "selbst dass du rauchst stört mich nicht". Scheinbar ändern sich die Meinungen je nachdem, ob man noch blind vor frischer Liebe ist oder offene Augen hat, weil die Liebe einfach eine andere ist. Ich weis nicht wie ich das deuten soll. Ich habe mir auch oft die Frage gestellt, was wäre wenn ich nie aufgehört hätte zu rauchen. Hätten wir uns dann schon lange getrennt? Wären wir nie zusammen gekommen? Oder hätte er besser damit umgehen können, weil er die andere Situation nie kennen gelernt hätte?

Es macht mich einfach nur traurig, wie man wegen so einer Sache behandelt wird. Hätte ich ihn betrogen, hätte er glaube ich damit sogar besser umgehen können, als damit und das finde ich traurig. Denn das Vergehen „Fremdgehen“ und Gleichwertiges steht in meiner Welt weit über dem Vergehen „Rauchen“ etc. Das scheinen viele andere anders zu sehen.
jayzeejess ist offline  
Alt 08.09.2010, 15:12   #56
gastlovetalk
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Bekenne bitte nochmal Farbe: koenntest Du Dir vorstellen, nochmal seinetwegen das Rauchen einzustellen, Ja oder Nein.

Warum ging es beim ersten Mal, aber jetzt nicht?
 
Alt 08.09.2010, 15:20   #57
jayzeejess
abgemeldet
Themenstarter
Weil ich es beim ersten Mal selbst wollte. Ich dachte, ihm ist es egal ob ich rauche oder nicht und ich hatte kein Verlangen mehr danach. Ich wollte einfach nicht mehr rauchen und habe es dementsprechend einfach gelassen.

Diesmal ist es so, dass ich es machen muss. Ich muss es machen, um mit ihm glücklich zu werden und das macht mich absolut fertig. Ich bin für ihn nicht perfekt und muss mich verändern, damit ich perfekter werde. Und das macht mich traurig, denn ich habe gelernt ihn so zu nehmen wie er ist. Zumindest gebe ich mir die größte Mühe.

Er schränkt mich ein in meiner Lebensfreiheit. Und in soetwas sehe ich einfach keine dauerhafte Zukunft.
jayzeejess ist offline  
Alt 08.09.2010, 15:24   #58
gastlovetalk
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Er hatte damals also noch kein Asthma? Kam er damals noch aus einer anderen Familie?



Worauf ich hinauswill: du verbindest mit dem neuanfang vielleicht weniger Hoffnungen als mit dem ersten Beziehungsdurchgang. Damals hast Du Dich entschlossen, das Rauchen aufzugeben. Vielleicht weil die Beziehung Dir die Zukunftshoffnungen wichtiger machte als vor der Beziehung, weil Du insgesamt einen Neuanfang in Deinem Leben damit verbunden hast.

Warum ist das diesmal nicht so?
 
Alt 08.09.2010, 15:51   #59
jayzeejess
abgemeldet
Themenstarter
Ich weis nicht, warum es damals anders war. Ich habe damals sogar viel geraucht und ständig vor ihm. Wenn der Rauch mal zu ihm gezogen ist hat er gesagt "stört mich nicht, is nich schlimm". Und trotzdem hat er sich in mich verliebt. Heute sagt er mir er hat ein Kratzen im Hals wenn er mich nur küsst.

Nein ich verbinde damit nicht weniger Hoffnungen...im Gegenteil! Ich hatte eigentlich die Hoffnung, dass wir uns nach diesem Break endlich beide zusammenreißen und kapiert haben, was wir an dem anderen hatten und verloren haben. In vielen Punkten hat das ja auch geklappt. Ich war mir vor ein paar Tagen noch sicher, dass ich mein Leben mit ihm verbringen werde und wir alles zusammen hinkriegen.

Die Streitereien sind zum Schluss auch zugegebenermaßen durch mich immer öfter eskaliert, weil ich unzufrieden war und mich zusätzlich noch eingeengt gefühlt habe. Ich konnte ihm ja nichtmal sagen was ich tue geschweige denn es mit "erlaubnis" tun. Das hat mich so weit gebracht, dass ich diese Beziehung in der Form nicht mehr wollte, ihn als Person aber unglaublich vermisst habe und ihn schließlich zurückhaben wollte.

Ich hatte gehofft, es würde anders werden. Dass ich mehr Freiheiten haben könnte. Aber es funktioniert nicht. Ich war wohl einfach zu naiv. Ich weis auch nicht wie es weiter gehen soll. Ich will weder gezwungenerweise mit dem Rauchen aufhören, noch will ich ihm etwas zumuten, womit er absolut nicht leben kann. Ich will nicht, dass er sich von mir zurück zieht weil er sich ekelt. Mich nicht küssen will etc. Das verletzt mich. Ich will ihn auch nicht verlieren aber ich komme auch mit dem Gedanken nicht klar, dass ich für ihn aufhören muss. Auch, weil natürlich auch noch ein paar andere Dinge im Untergrund schlummern und ich Angst habe, dass das alles irgendwann wieder ausbricht. Und ich nicht weis, ob ich dauerhaft damit umgehen kann, so eingeschränkt zu werden und dabei noch ruhig zu bleiben und die "zickenfreie" Traumfrau-Freundin zu sein. Ich sehe da momentan deshalb nicht so den Sinn und das Erfolgsversprechen mich so dermaßen aufzuopfern.... Ich weis einfach nicht mehr weiter.
jayzeejess ist offline  
Alt 08.09.2010, 15:56   #60
gastlovetalk
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Hallo Jay,

da ist jetzt eigentlich nichts mehr hinzuzufuegen.

Nur eine Bemerkung: im ersten Absatz beziehst Du "anders" auf Sachen die bei IHM anders waren. Ich wollte aber nur auf Sachen raus, die bei DIR anders waren.

Eigentlich weiss ich noch immer nicht, warum Du damals Mut und Lust hattest "fuer Dich" aufzuhoeren, und jetzt nicht mehr, sondern Dich diesmal "gezwungen" fuehlen wuerdest.
 
Alt 08.09.2010, 15:56 #00
Verbraucherinformant

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Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

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