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Alt 22.09.2010, 12:54   #21
lilfeli
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Zitat:
Zitat von Pii Beitrag anzeigen
War das bei anderen Partnern vorher denn anders? Hattest du da keine Zweifel?
Vll. kann es u.a. ganz hilfreich sein wenn du fuer dich genau rausfindest was Liebe eigentlich ist (Buecher etc.) und dir (irgendwie?) den Druck nimmst das du Liebe unbedingt immer und auf abruf fuehlen "musst".
Habe ich vergessen. Ich hatte eine TEeniebeziehung, da habe ich einfach gemerkt, ich will ihn nicht mehr sehen, fühlen, riechen oder sprechen. Ich wollte ihn sprichwörtlich los werden!! Da wusste ich ganz genau, den liebe ich nicht. Da waren keine Zweifelattacken oder ähnliches. Ich wollte ihn ganz und gar nicht mehr sehen. So war das auch bei meinem 3 Wochen Date, den wollte ich auch nicht mehr sehen.

Aber bei meinem Freund ist es anders, ich will mit ihm Zeit verbringen und freue mich darüber, ich finde ihn auch nach 4 Jahren immer noch scharf (wenn ich das mal so platt sagen darf) und liebe es ihn zu küssen....
Und das hält mich dann auch aufrecht, wenn ich wieder dieses Gedankenkarussell habe. Dann rufe ich mir die schönen glücklichen Momente, Urlaube, Aktivitäten ins Gedächtnis.

Geändert von lilfeli (22.09.2010 um 13:01 Uhr)
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Alt 22.09.2010, 12:54 #00
Verbraucherinformant

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Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 22.09.2010, 13:13   #22
gastlovetalk
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Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von lilfeli Beitrag anzeigen
Puh, wann eine Verlobung verfrüht ist?

Fünf Dinge, ja?!
Würde sagen, wenn man sich unsicher ist. Bindungsangst; man erst kurze Zeit zusammen ist.

Ehrlich gesagt, mir fällt nichts konkretes ein. Ob man jetzt zusammen ist oder sogar verlobt ist, ist ja eigentlich egal, oder? Wenn man zusammen ist, plant man auch eine gemeinsame Zukunft. Eine Beziehung beruht doch auf der Basis, das man vorhat, sein Leben zu teilen und Hürden gemeinsam zu überwinden.
Dachte ich mir doch: du sagst, es ist Dir ein bisschen zu frueh mit der Verlobung, gibst sogar gleich noch eine beruhigende "Ausrede" mit (dass Du ja noch Zeit hast), und wenn man nachfragt ist nichts Konkretes vorhanden.

Jetzt frage ich mal ganz frech: wozu ueberhaupt verlobt sein, wenn man nicht sagen kann was das ist, bzw. was es nicht ist?

Nun hast Du auf meine Frage auch noch geantwortet, dass zusammen sein und verlobt sein fuer Dich eigentlich gleich ist. Man plant eine gemeinsame Zukunft..

Ist aber nicht das gleiche. Wenn verlobt, hat man sich die Heirat versprochen. Und zwar in irgendeinem Sinne oeffentlich. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

Wenn man eine gemeinsame Zukunft plant, ist damit naemlich nicht ausgesagt, dass ueberhaupt eine Heiratsabsicht besteht. Kinder sind ja nochmal eine eigene Frage, aber die hast Du schon ins gleiche Schema eingeordnet. Du siehst es anscheinend so, dass zwei Leute da sind, die irgendwann mal im Leben heiraten wollen, irgendwann mal Kinder wollen, wenn die zusammen sind, dann ist das schon wie eine Verlobung.

Wer hatte denn zuerst die Idee mit der Verlobung? Du? Er? Seine Eltern? Einen HeiratsTERMIN habt ihr ja noch nicht festgelegt, oder?

Wie gross ist denn Euer Altersabstand?

Geändert von gastlovetalk (22.09.2010 um 13:20 Uhr)
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Alt 22.09.2010, 13:17   #23
gastlovetalk
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Ich finde ja, man kann einen Mann nicht richtig vermissen oder falsch vermissen.

Angst vor der Angst oder Schuldgefuehle wegen Gefuehlen sind da doch voellig fehl am Platz.

Ich als Mann haette / habe mich immer unwohl gefuehlt, wenn man weiss, die Partnerin ist in der Ferne ungluecklich.

Egal ob das Unglueck davon kommt, das sie mich vermisst, oder davon, dass sie mich nicht vermisst.

Ich haette mir immer gewuenscht, dass sie sich was Vernuenftiges zu tun sucht, wenn Ungluecksgefuehle hochkommen. Also eine emotionale Selbstkompetenz entwickelt, die mich in der Situation, in der ich sie nicht in den Arm nehmen KANN, von unerfuellbaren Pflichten und unnoetigen Schuldgefuehlen entlastet.

Geändert von gastlovetalk (22.09.2010 um 13:22 Uhr)
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Alt 22.09.2010, 13:30   #24
lilfeli
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Stimmt, Verlobung ist eine Heiratsabsicht. Also, ich habe schon zwei bis drei Mal gedacht, er fragt mich endlich, letztes Jahr am Geburtstag, Weihnachten und jetzt nach dem Sommerurlaub. Aber die Frage kam nicht.
Ich hatte sogar vorgehabt, ihn zu fragen und auch schön geplant mit Reise. Der Plan ist dann wg. Krankheit ins Wasser gefallen. Na ja, ich habe ihn dann doch gefragt, weil ich so frustriert war, dass es nicht klappte. Da habe ich ihn zu Hause auf der couch gefragt. Hm, nicht sehr romantisch von mir.
Aber er sagte zu mir, weißt du was, Schatz, dafür ist der Mann da. Das mach ich. Ich überlege mir was schönes. Dann dachte ich ja im Urlaub, kam aber nicht, weil wir da andere berufliche Sorgen noch hatten. Jetzt hat er mich gefragt, als ich mit dem Gedankenkarussell anfing. Bei ihm war es der richtige Zeitpunkt zu fragen und ich war total verunsichert. Ja, ich habe ja gesagt, weil ich mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen kann. Für mich war es in dem Moment ein etwas ungünstiger Zeitpunkt...

Ein Termin steht noch nicht konkret fest, weil mein Freund gerade eine berufliche Veränderung durch macht und wir wollen erstmal einen Fuss nach dem anderen setzen. Er soll sich da erst einmal rein finden und dann kommt die nächste Planung.
Stimmt, Kinder sind was anderes. Und ich möchte auf jeden Fall Mutter werden. Und so einen kleinen Fratz, der ihm aus dem Gesicht geschnitten ist, ist schon eine schöne Vorstellung!

Meist such ich mir immer eine Beschäftigung, wenn ich mal unglücklich bin oder rufe dann meinen Partner an, nur um seine Stimme zu hören.
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Alt 22.09.2010, 13:31   #25
dalila_nurhan
Senior Member
 
Registriert seit: 03/2010
Beiträge: 962
Kanns sein, dass du dir von Liebe auch ein wenig mehr erwartest, als da zu erwarten ist?
Grad das mit dem Vermissen finde ich einen schlechten Gradmesser. Ich fände das schrecklich, wenn ich (abgesehen von der ersten Verliebtheitsphase) meinen Partner immer vermissen würde, wenn der grade nicht da ist.
Und ich fände es auch fürchterlich anstrengend, mir dann noch Schuldgefühle zu machen, weil ich ihn mal nicht vermisse, und an meinen ganzen Gefühlen zu zweifeln.
Bei mir ist das Vermissen ein recht sporadisches Gefühl, mal habe ich es wochenlang nicht (ich bin im Moment in einer Fernbeziehung), mal schlägt es an einem Tag total hart zu und ich bin plötzlich am Heulen .

Vielleicht ist es eine gute Idee, mal für dich zu definieren, was Liebe für dich bedeutet? Also mal eine Liste zu machen mit allen Punkten, und dann mal betrachten, ob du das auch erwarten würdest von deinem Partner als "Beweis" dafür, dass er dich liebt (eben zB das Vermissen).
dalila_nurhan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.09.2010, 13:38   #26
gastlovetalk
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Das heisst doch, Du hast auf einen Antrag gewartet, waehrend er bei sich noch ein bisschen Klaerungsbedarf hatte.

Ist ja der Normalfall bei studierten Leuten, die werden ja viel spaeter berufsreif, und haben meist auch in den ersten Jahren eher mehr berufliche Existenzaengste als es nach 'ner gelungenen Berufsausbildung in der ersten Stelle meist vorliegt.

Kommen also meist auch spaeter zu dem Punkt, wo sie fuer sich bereit sind, eine Heiratsabsicht bekanntzugeben.

Was mich irgendwie wundert - DU hast sehnsuechtig auf den Antrag gewartet, aber jetzt, nachdem er (verspaetet oder nicht, das ist jetzt mal egal) gekommen ist, ist der neue Status "verlobt" Dir anscheinend nicht allzuviel wert. Kannst irgendwie nichts damit anfangen.

Und kommt Dir sogar eigentlich ZU FRUEH vor.

DAS ist doch paradox, finde ich. Erst GEWARTET, dann ZU FRUEH.


Kann es sein, dass ihr ueber die Umstaende (wer fragt denn nun zuerst, und wann soll das geschehen, und wie umgehe ich, dass er mitbekommt, dass ich auf sienen Antrag warte, damit ich spaeter sicher sein kann, dass er ganz allein von ihm ausging) des Antrags vergessen habt, Euch ausreichend (das ist immer individuell, also im fuer EUCH ausreichenden Masse) mit dem Inhalt dieses Antrags zu beschaeftigen?

So meinte ich das auch vorhin: wieso seid ihr "schon" verlobt, wenn Dir doch noch ein ganzer Bereich (vergnuegliche Frezeitgestaltung) total fehlt?

Geändert von gastlovetalk (22.09.2010 um 13:43 Uhr)
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Alt 22.09.2010, 14:11   #27
lilfeli
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Das Studium hat mein Freund noch neben der Arbeit gemacht, nach der Ausbildung. Aber trotzdem hast du ins Schwarze getroffen, bevor er eine Entscheidung trifft, muss er sich da zu 100% sicher sein, er wägt Entscheidungen immer gut ab. Habe ihn nicht anders kennengelernt, ich bin da spontaner.

Irgendwie habe ich mir das mit der Verlobung schon was anders vorgestellt, unter anderen Bedingungen.
vielleicht erwarte ich wirklcih einfach zu viel, wie darlila auch schon fragte.
Erwarte ich von mir selber vielleicht zu viel? Erwarte ich zuviel von der Liebe?
Habe ich vielleicht in meinem Leben zu wenig Liebe (in Bezug auf Beziehungen) erfahren, so dass ich keine wirklichen Vergleichsmöglichkeiten habe? Habe ich vielleicht eine überzogene Vorstellung von der Liebe? Denke ich für mich vielleicht zu sehr in den Film- und Bücherklischees, so wie es dort immer beschrieben wird?
Vielleicht denke ich wirklich zu viel nach, nur, weil ich es mal genieße was für mich zu machen und ihn nicht zu vermissen?
Denke ich einfach wirklcih zu viel über alles nach und kreiere mir selber Probleme, wo keine sind? Habe ich zu hohe Erwartungen an mich selber und vielleicht sogar an meinen Partner?
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Alt 22.09.2010, 14:25   #28
lilfeli
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Vielleicht sollten wir uns als Paar noch mehr "finden", bevor wir enge Zukunfspläne schmieden.
denke mal, wir müssen uns da selber noch mehr festigen.
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Alt 22.09.2010, 14:29   #29
gastlovetalk
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Du kannst ja mal ein Zukunftsgedankentagebuch anfangen. Jeden Tag oder immer einen Tag in der Woche in deinen 1,5 Stunden schreibst Du Dir i-welche Sache auf, die mit der Zukunft zu tun haben.

Z.B. wieviele Kinder will ich eigentlich? Nur Jungens oder nur Maedchen (vielleicht fiel es Dir schon auf, DU und Dein Kerl ihr seid beide aus Familien mit nur-Maedchen bzw. nur-Jungens - wenn man einen Bruder hat, sieht man Maenner m.E. anders). Sollen sie in einem Dorf oder in der Stadt aufwachsen?

Naechste Woche durchlesen, Vergleichsliste machen: ich war gefuehlsmaessig fuer Dorf (oder: fuer Stadt, halt so, wie Dus notiert hast). Fuenf Punkte die fuers Dorf sprechen, fuenf die fuer die Stadt sprechen.

Und dasselbe mit Berufsplaenen, und mit "wie soll meine Hochzeit aussehen" usw.

Und alle diese Sachen kann und soll man auch mal mit seinem Typen besprechen. Damit die Zukunft greifbarer wird.

EDIT: Ich habe das geschrieben, bevor das mit dem "finden" bei mir angekommen war.

Also deswegen muss jetzt nochmal erklaert werden: ich habe das extra "Zukunftsgedanken..." und nicht Zukunftsplaene genannt, weil ich es eben nicht als "enge" Plaene meine. Sondern als Einstieg in eine Beschaeftigung mit den eigenen Erwartungen. Also wenn beide wissen, dass es hier noch nicht um klare Plaene oder gar verpflichtende Versprechen geht, sondern um eine vielleicht sogar traeumerische Ausgestaltung der gemeinsamewn Beziehungserwartungen - dann muss das nicht einengend sein. Sondern ist so eine Art Kennenlernprozess.

Ich habe naemlich den Verdacht, dass ihr Euch noch nicht dahingehend kennt "was bedeutet verheiratet sein eigentlich fuer mich? Und was fuer ihn?"

Schuldgefuehle, weil man auch mal alleine sein mag, sind absolut Mist.

Geändert von gastlovetalk (22.09.2010 um 14:43 Uhr)
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Alt 22.09.2010, 14:44   #30
lilfeli
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Aha, gute Idee.
Ja, manchmal habe ich mir schon gewünscht, ich hätte nen Bruder.

Also, versteh ich dich richtig, ich schreibe für mich auf, was erwarte ich von meiner Zukunft? Was wünsche ich mir für die Zukunft?
In der Woche drauf, stelle ich mir diesselben Fragen und vergebe Punkte?

Das ich meine Erwartungen mal mit meinem Partner bespreche? Was habe ich für Erwartungen, wie stellt er sich weiteres vor? So in etwa?

Edit: Sehe gerade deine Änderung.
Ich glaube, da könntest du recht haben. Wir haben uns zwar schon mal drüber unterhalten, wie wir unsere Kinder (2 Stück) erziehen würde,
aber nicht wirklich, wie wir unsere Beziehung weiter gestalten möchten.
quasi ich schreibe mal meine Wünsche auf, wie ich mir unsere Beziehung vorstelle und wie er sich die Beziehung in der Zukunft vorstellt?
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Alt 22.09.2010, 14:44 #00
Verbraucherinformant

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