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Du befindest dich im Forum: Probleme in der Beziehung. Alltagsprobleme in Beziehungen? Mangelndes Vertrauen, Langeweile oder Sprachlosigkeit? Hier findest du ein offenes Ohr für alles, was dich an deiner Beziehung stört. Bitte beachtet, daß es hier um persönliche Probleme geht, bei welchen Hilfe und Ratschläge gefragt sind. Den Finger in die Wunde des Threaderstellers zu legen, trägt nicht zur Problemlösung bei. Wir bitten euch deshalb, hier mit Feingefühl zu agieren.

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Alt 10.03.2011, 18:28   #1
Malin
Junior Member
 
Registriert seit: 11/2010
Beiträge: 21
Wann soll ich es ihm sagen?

Hallo,

also, ich bin seit 2 Wochen mit meinem Freund zusammen. Wir kennen uns aber schon ein halbes Jahr und sind ziemlich gute Freunde geworden. Er meinte sogar ich sei seine beste Freundin gewesen, bevor wir zusammen kamen. Irgendwie ist unsere Beziehung daher auch schon etwas tiefer als vielleicht sonst nach 2 Wochen der Fall ist, da wir vorher uns auch schon viel erzählt haben uns vetraut haben und viel Zeit miteinander verbracht haben.
Ich habe auch schon über familiäre Probleme mit ihm gesprochen (unsere Eltern sind beide fremdgegangen ..) und auch schon ziemlich viel Persönliches was mir auch nahe ging. Ich vertraue ihm total und ich will dass er mich kennt, er soll einfach wissen mit wem er es zu tun hat. Da ist nur eine Sache, die habe ich ihm noch nicth erzählt, weil die schon sehr brisant ist. Meine Eltern sind getrennt seit ich 15 bin (das weiß er auch) und meine Mutter ist allerdings Alkoholikerin. Sie war seit meine Schwester und ich mit ihr zusammen wohnen fast jeden Abend und morgen betrunken, ist nie aus dem Bett gekommen. Wir haben immer versucht ihr zu "helfen" indem wir allen die heile Welt vorgespielt haben und so. Und nebenbei war auch niemand mehr da der uns irgendwie erzogen hätte. Naja, ich hab es irgendwie halt geschafft mich emotional davon loszuseilen und lebe meineigenes Leben. Ich weiß dass ich meiner Mutter nicht helfe indem ich sie tarne, aber die Krankheit besteht eben immer noch und ich war auch schon bei Beratungszentren aber die sagen, ich kann sie nicht zwingen einen Entzug oder so zu machen. Auf jedenfall was ich eigentlich sagen will, diese Zeit hat mich sehr geprägt und obwohl ich auch selber für mich weiß wie ich damit umgehe, habe ich das Gefühl ich sollte ihm das sagen oder? Wie würdet ihr reagieren wenn ihr eurer Partnerin vertraut, denkt sie sagt euch alles und ihr kennt sie und nach einem Jahr sagt sie euch das dann? Wärd ihr enttäuscht? Oder denkt ihr ich sollte schon eher in der nächsten Zeit ihm das erzählen? Ich meine für mich ist es zwar nicth einfach drüber zu reden, aber ich habe eher Angst wie er reagiert? Also dass er nachher denkt ich hab auch irgendwie jetzt nen Schaden? Ich wäre sehr dankbar über eure Meinungen,

liebe Grüße,
Malin
Malin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.03.2011, 18:28 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

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Alt 10.03.2011, 18:44   #2
Daisy83
Platin Member
 
Registriert seit: 10/2008
Ort: Hinter dem Mond
Beiträge: 1.941
Erzähl es ihm so früh wie möglich, denn über kurz oder lang bekommt er das eh mit. Und wenn eure Beziehung so intensiv ist wie du schreibst, dann wird er es mit Verständnis aufnehmen. Ist ja auch keine Schande, denn Alkoholismus ist eine Krankheit.
Trau dich, dann ist es dir auch wohler ums Herz.
Daisy83 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.03.2011, 18:45   #3
neugierige
Golden Member
 
Registriert seit: 03/2010
Ort: BW
Beiträge: 1.297
wenn du deinen partner sagst am anfang des gespriches,- ich will mit dir reden, es ist etwas wo ich sehr empfindlich bin und es ist mir sehr schwier darüber reden, - zeigst du ihn deine gefühle und auch das es dir nicht leicht ist, ein partner der bemüht um dich wird sehr wert schatzen das du so schwierige sache die du hast ansprichst, wird auch auch bemühen dich zu verstehe und in dich reinzufühlen..
neugierige ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.03.2011, 19:05   #4
Shen Te
abgemeldet
Ich würde es ihm dann sagen, wenn ich mich bereit dafür fühle.

Niemand ist verpflichtet, in den ersten Wochen sein komplettes Innenleben + seine Vergangenheit auszubreiten und das sollte man als Partner auch nicht erwarten.
Vertrauen wird eben step by step aufgebaut und so vertraut man sich eben auch step by step immer mehr Dinge an .

Angst, dass dein Partner dich aufgrund deiner Vergangenheit verlässt, solltest du allerdings nicht haben.
Dafür müsste er schon einen ziemlichen Sockenschuss haben und in dem Fall könntest du nur froh sein, dass du ihn los bist .
Es ist doch viel eher bewundernswert, dass du und deine Schwester (als Kinder!) versucht haben, eurer Mutter eine Stütze zu sein.
Und dass du es geschafft hast, dir trotz deiner schweren Vergangenheit, ein eigenes, selbstständiges Leben aufzubauen.

Geändert von Shen Te (10.03.2011 um 19:15 Uhr)
Shen Te ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.03.2011, 19:33   #5
Kopfkino
Member
 
Registriert seit: 09/2010
Ort: Mit beiden Beinen fest in den Wolken...
Beiträge: 437
Erzähle es ihm nach Möglichkeit schon in den ersten Wochen, wo ihr noch recht verliebt seid. Später, wenn die Verliebtheit abflaut, könnte es schwieriger werden und könnte er sich daran stören, dass du es nicht früher ezählt hast.
Kopfkino ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.03.2011, 20:25   #6
Malin
Junior Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 11/2010
Beiträge: 21
hallo,

danke für eure Antworten.
Also, dass er mich verlässt die Angst ist nicht soo groß, aber immerhin irgendwie will ich halt nicht dass er denkt er wär jetzt hier mit nem psychischen Wrack zusammen. Aber ich kanns ja nicht niemals sagen. Aber ob früher oder später ist halt die Frage, und wie ich das hier so vernehme denkt ihr so in etwa wie ich, dass ich mich zwar bereit fühlen sollte, was ich auch tue, und dass ihr es wohl auch lieber am Anfang wissen wolltet und nicht erst nach vielen Monaten. Ich will ihn ja nicht irgendwie überlasten mit sowas, deshalb beschäftigt mich der Zeitpunkt wann ich das mache schon. Aber ich denke auch es ist besser nicht zu lange zu warten. Also danke nochmal!
schönen abend noch!
malin
Malin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2011, 02:30   #7
Sommer-Fieber
Member
 
Registriert seit: 02/2011
Ort: Deutschland
Beiträge: 370
hallo!

tatsächlich, das ist eine brisante sache, aber! es ist nur für dich persönlich brisant? in wiefern nimmt es (zumindest momentan) einfluss auf die beziehung. erst wenn es auch für ihn zum thema wird, ihn das etwas angeht, würde ich es sagen.

und noch mal ganz kurz zu deiner mutter.
du kannst sie nicht zu einem entzug zwingen, nein sicherlich nicht. und sie so lange zu tarnen, sie zu decken, evtl ihre prlichten zu übernehmen war sichelrlich ein stück harte arbeit und zeugt von dener stärke. deine einzige möglichkeit ihr zu helfen ist es, aufzuhören sie zu decken! wenn dich jemand fragt wieso sie zb nicht zur abet gekommen ist, dann lüge nicht sie sei krang o.ä. sondern sag die wahrheit.

damit sie aus ihrer alkoholgesteureten, durch dich miterzeugten und mitgetragenen Traumwelt erwacht muss du ihr und damit auch deiner umgebung die wahrheit sagen. du bist aber eine strake persen und wirst es sicherlich schaffen.

ich drücke dir die daumen
Sommer-Fieber ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2011, 10:45   #8
Malin
Junior Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 11/2010
Beiträge: 21
Hallo,

also ich weiß nicht genau wie wichtig es für die Beziehung momentan ist.
Er weiß, dass ich Probleme mit meiner Mutter habe von denen er nicht genau weiß welche das sind. Und wenn er öfter bei mir ist wird er sich schon wundern, was da zwischen meiner Mutter und mir vorgefallen sein muss, dass die Situation dermaßen unterkühlt ist. Zudem wird der Tag kommen an dem er meiner Mutter über den weg laufen wird wenn sie getrunken hat. Oder der Tag, an dem sie abends im Türrahmen steht und getrunken hat, und versucht mir zu zeigen dass wir 22 Uhr haben und sie nüchtern ist. Was allerdings immer recht lächerlich ist. Und ich will nicht, dass er sich beginnt seinen Teil zu denken aber wir da nie drüber sprechen, da soll nicht so was unausgesprochenes zwischen uns stehen, von dem wir beide wissen, dass es da ist. Wir erzählen uns eigentlich alles, auch Dinge die nicht so "erstrebenswert" sind. Nur hierbei bin ich immer etwas vorsichtig. Ich will kein Mitleid und ich will eigentlich auch nicht mit den Problemen meiner Mutter mehr in verbindung gebracht werden. Nach dem Studium bin ich weg, so hart es klingt. Ich habe zwar damit relativ abgeschlossen aber irgendwie will ich eben nicht dass da so was wie ein Geheimnis zwischen uns steht. Ich will ihn halt nur nicht überlasten damit. Nachher denkt er ich bräuchte doch Hilfe oder so. Das ist meine Angst es ihm zu sagen..
Malin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2011, 13:19   #9
HelftMir
Special Member
 
Registriert seit: 03/2008
Beiträge: 7.190
Dann sorg doch erstmal dafür, daß er Dich einfach gut kennenlernt als eine, die keinen Schaden hat.
Dann hat er vielleicht eine größere Vertrauensbasis zu Dir aufgebaut und befürchtet nicht so leicht, daß Du selber was von der Krankheit Deiner Mutter abbekommen hast.

Ich finde, Du wirst damit bewundernswert gut fertig, so wie das hier klingt.
Vielleicht stellt er das ebenso fest und hat umso größeren Respekt vor Dir - kann doch genauso sein!

Der richtige Zeitpunkt wird schon kommen, den würde ich nicht so genau planen.
Und daß Du eher später als früher damit rauskommst, ist doch nur allzu verständlich, oder? Da wird er Dir bestimmt nicht vorwerfen, daß Du es ihm nicht gleich erzählt hast!
HelftMir ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2011, 13:40   #10
TheSar
Senior Member
 
Registriert seit: 06/2010
Beiträge: 822
Ich kenne deine Situation, meine Mutter war auch Alkoholikerin. Ich habe das immer verschwiegen, so lange es ging, und habe mich zu Tode geschämt. Natürlich ist es eine Krankheit, aber eben auch ein Makel...fühlt sich jedenfalls so an.
Irgendwann fing ich an, recht offensiv damit zu umzugehen. Erst bei guten Freunden, dann auch bei neuen Leuten. Wenn jemand Witze über Alkoholiker gemacht hat, habe ich ganz ruhig gesagt, dass ich das nicht mag, weil meine Mutter Alkoholikerin ist. Wenn ein Film im Kino lief, der das als Thema hatte, habe ich erklärt, warum ich den nicht gerne sehen möchte. Dann waren zwar alle erstmal etwas betreten, aber ich dafür nicht mehr. Es war halt raus.

Und das würde ich dir auch empfehlen. Nicht wegen deines Freundes, der wird damit klar kommen, das schreibst du ja auch. Die meisten Familien haben solche "schwarzen Schafe", man stösst meistens auf viel Verständnis. Aber damit das Thema aus der Welt ist und du dir davon nicht noch mehr das Leben schwerer machen lässt, als es das eh schon tut.

Und wenn du es schaffst, das unemotional und ruhig zu erzählen, wird er auch kein Mitleid mit dir haben müssen. Sollte das (noch) nicht gehen, würde ich auch noch ein bisschen damit warten.
TheSar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2011, 13:40 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hey TheSar,
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