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Alt 23.08.2012, 09:54   #1
lovitt
Junior Member
 
Registriert seit: 08/2012
Beiträge: 5
er weiß nicht, ob er mich liebt

Hallo an alle,

ich muss jetzt hier mal schreiben, weil mich diese ständige Unsicherheit fertig macht.

Hintergrund: mein Freund und ich sind seit etwa 2 1/2 Jahren zusammen. Ich liebe ihn, habe ihm das auch schon ab und an gesagt, aber er kommt über ein "ich hab dich sehr sehr sehr (....) lieb" nicht hinaus. Er ist ein sehr ehrlicher Mensch und könnte mir ein "ich liebe dich" nicht sagen, wenn er nicht völlig überzeugt davon wäre. Nach seiner Aussage gab es Zeiten, in denen er schon sehr nah dran war.

Wir haben darüber schon öfter geredet, und dann ist die Quintessenz immer, dass er nicht weiß, ob er mich liebt, und dass er Angst hat, generell Beziehungs-unfähig zu sein. Natürlich fühlt er sich auch unter Druck gesetzt, weil er mir nicht weh tun will, aber ich kann einfach nicht anders, als hin und wieder meine Gefühle (sowohl die Liebe als auch die Frustration mit der Nicht-Erwiderung) kundzutun.
Wir haben sehr lange daran gearbeitet, dass die Beziehung, was geben und nehmen angeht, ausgeglichener wurde, und das ist uns sehr gut gelungen, finde ich (vielleicht hängt es aber auch nur damit zusammen, dass die Gefühle weniger werden und damit automatisch die Diskrepanz).
Wenn ich sagen sollte, ob ich mich geliebt fühle, würde ich auch mit einem "ich weiß nicht so genau" antworten. Es kommt bei mir eigentlich genau so an, wie es wahrscheinlich ihm auch geht: er nimmt mich oft in den arm und küsst mich zärtlich oder streichelt mich lächelnd, er bemüht sich, mir gute Sachen zu tun wie Blumen kaufen, blitzeblank aufräumen, schöne Unternehmungen planen etc. - aber es fühlt sich immer so an, als ob so das letzte Stück Tiefe der Gefühle irgendwie fehlt. Es fehlt irgendwie die Ruhe und der Frieden, das Glück, das man dadurch bekommt, dass man sich seiner Liebe und des Geliebtwerdens sicher ist, insgesamt und auch vor allem von seiner Seite. Er ist so unruhig, muss ständig was erleben, hasst Alltag.
Er will mich nicht verlieren, er will um mich kämpfen, will daran arbeiten, damit alles gut wird. Ich hab da so meine Zweifel, nicht zuletzt, weil meine letzte Beziehung daran gescheitert ist, dass ich für meinen Freund nicht genug empfinden konnte. Jetzt stecke ich in der anderen Rolle und hab das Gefühl, die Geschichte wiederholt sich...- obwohl wir jetzt tatsächlich mehr gemeinsam haben und mehr passt als bei meiner letzten Beziehung.
Nun ist es so, dass er sehr wenig Beziehungserfahrung hat und auch sonst wohl eher verkorkste frühkindliche Erfahrungen: sehr oft verliebt, das letzte Mal einige Zeit bevor ich kam sooo sehr und so unglücklich (über eineinhalb Jahre), dass es ihn völlig aus der Bahn geworfen hat - mit der wurde es natürlich nichts, wie auch mit vielen anderen davor. Von ihr sagt er, dass er sie eben wirklich geliebt hat, und dass er zumindest damals der Meinung war, dass die unerfüllte Liebe die stärkere ist - aber auch, dass er damals mit 30 wegen seiner langen Single-Zeit eine Lebenskrise hatte und sich einfach völlig in diese Möglichkeit verrannt hat.
Eine wirkliche Beziehung hatte er vor ca 10 Jahren, größtenteils Fernbeziehung, danach sieben Jahre single. Ihr hat er am Telefon öfter gesagt, dass er sie liebt - mittlerweile sagt er, er ist sich da nicht mehr so sicher, dass es wirklich so war.
Sein Vater war Alkoholiker, der gestorben ist, als er Anfang 20 war, Scheidung der Eltern, als er 14 war, seine beste Zeit war laut eigenen Aussagen im Internat, keine Geschwister. Seine Familie ist, soweit ich das bis jetzt beurteilen kann, sehr nett, aber eher gefühlsmäßig kühl und lässt nichts so wirklich raus, zumindest nicht mimisch untermalt. Wenn man über Gefühle redet, spricht irgendwie die Körpersprache das Gesagte nicht mit. Das spiegelt sich auch in ihm wider. Er sagt, er hat ein sehr schlechtes Gespür für sich selbst, seine Gefühle und seine Bedürfnisse. Ich bin normalerweise sehr gut darin, Gefühle zu lesen, aber bei ihm hab ich da wirklich meine Schwierigkeiten.
Weshalb ich das mit der Kindheit erwähne: ich hatte bis jetzt 4 Beziehungen, 3 davon mit Alkoholiker-/Scheidungskindern. IMMER war es dasselbe Problem mit dem "sich-geliebt-fühlen" und dem Sicherheits-Gefühl. Ich selbst stamme aus einer intakten Familie, die auch ihre Schwierigkeiten hat, aber meine Eltern sind noch zusammen und es gab keine großen Vertrauensbrüche bzw. gibt sehr viel Liebe bei mir zu hause.

Hat jemand in diese Richtung auch schon Erfahrungen, ist vielleicht sogar mit so jemandem verheiratet oder in einer langen Beziehung und kann mir sagen, ob sich das ändern kann?
Wie sind eure Erfahrungen in Richtung Liebe? Ich bin Anfang 30 und möchte gern Kinder haben - das ist natürlich auch noch einmal ein unter-Druck-setzer... Eine Stimme in meinem Inneren sagt die ganze Zeit: "Wenn er nicht weiß, ob er dich liebt, dann liebt er dich nicht und das wird sich auch nicht ändern". Könnt ihr mir mit euren Erfahrungen helfen?

Ich bin von diesem jahrelangen Gezerre mittlerweile ziemlich erschöpft, zumal ich in der Endphase meiner Diss stecke. Aber ich würde weiter kämpfen, wenn ich etwas mehr Hoffnung habe als jetzt im Moment...

Ich danke euch für Antworten und grüß ganz lieb
lovitt
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Alt 23.08.2012, 09:54 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 23.08.2012, 10:42   #2
grafzent
Junior Member
 
Registriert seit: 06/2012
Beiträge: 4
Hallo "lovitt", ich kann mangels Zeit leider nur kurz antworten.

Als Kind eines Alkoholikers (es begann bzw. wurde mir bewusst, als ich etwa 13/14 Jahre alt war), der sich das Leben nahm als ich 22 war, kann ich mich wohl einigermaßen in Deinen Freund versetzen.

Auch ich hatte mit 18-20 Jahren kleinere Beziehungen, auf die ich mich aber nicht voll einlassen konnte. Ich habe verletzt, das Letzte, das meinem Naturell entspricht. Die Konsequenz daraus war auch bei mir, keine Beziehungen zu Frauen mehr zuzulassen. Das ging viele Jahre so. Natürlich habe ich mich immer mal wieder verliebt, aber aus der Ferne. Ich habe keinerlei Signale gesendet und war damit selbstverständlich auch als Partner "unattraktiv". Mit Ende 20 ging das so weit, hatte ich mich so sehr von Körperkontakt mit Frauen entwöhnt, dass ich begann zu zittern, wenn es denn doch dazu kam (ich reden von in den Arm nehmen, harmlos).

Dann hatte ich Glück. Ich ging noch mal 10 Monate auf eine Schule und lernte dort meinen "Engel" kennen. Sie konnte mich "lesen". Sie hat mich auf schmerzhafteste Dinge angesprochen. Es war eine harte Zeit, es war eine schöne Zeit. Ich hatte sozusagen 10 Monate private Psychotherapie. Auf der Schule gab es natürlich noch diverse andere Frauen, ich konnte mein wiedergewonnenes "Nähezulassen" ausleben, sich in Pausen festhalten, mal auf einer Parkbank den Kopf in den Schoß legen etc.

Nach dieser Zeit habe ich eine neue Stelle angetreten und ich ging das erste mal nach neun Jahren wieder eine Beziehung ein, eine Traumfrau. Ich habe zum ersten mal einer Frau "ich liebe Dich" gesagt, aus tiefster Überzeugung. Leider hielt es nur 15 Monate, ich hatte rückblickend Beziehungstechnisch doch noch so manches zu lernen... Aber ich war wieder im Leben, und ich konnte Gefühle annehmen und ausdrücken, aus tiefstem Herzen.

So weit grob meine Geschichte. Leider kann ich Dir nur im Allgemeinen eine Antwort geben ...ihr benötigt Hilfe von außen! Sucht einen guten Psychologen, alleine werdet ihr das nicht schaffen.

Ich bin mir sicher, daß er Dich liebt. Er weiß nur nicht, was das ist.

Meine Lebensgeschichte hat mich, wie ich meine, zu einem heute (ich bin jetzt 42) fantastischen Charakter geformt. Ich mag mich. Ich denke, Dein Freund ist mir zumindest nicht unähnlich...

Liebe Grüße, nicht aufgeben!
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Alt 23.08.2012, 11:20   #3
lovitt
Junior Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 08/2012
Beiträge: 5
Hallo grafzent,

ich danke dir sehr für deine Geschichte. Das Lesen hat mir die Tränen in die Augen getrieben, und sie sieht so ähnlich aus zu der meines Freundes!

Das Problem, das ich sehe, ist, dass er keinen "Heilungsbedarf" erkennt/erfühlt. Wir reden viel über Gefühle, Kindheit, Beziehungen zu seinen Eltern, vor allem zu seinem Vater, aber es gibt keinen Schmerz. Es gibt nur ein großes Nichts, gepaart mit etwas Wut, aber auch Verständnis. Die Gefühle, die ich für meine Eltern habe, kann er für seine nicht nachvollziehen - auch nicht für seine Mutter, die sich schon sehr um ihn gekümmert hat. Da gibt es keine Liebe und keinen Schmerz. Nur sowas wie Ratlosigkeit, Leere und vielleicht etwas Trauer oder Wut über die Leere, die verpasste Chance. Er hatte vielleicht in seiner Kindheit eine Beziehung zu seinem Vater, aber auch keine starke (Fernfahrer, nicht so oft zu hause). In meinen Augen hat er sich, was Gefühle erkennen und einfühlsam sein betrifft, enorm entwickelt in den 2 Jahren, aber das letzte Stück fehlt irgendwie. Und ich bin mir einfach unsicher, ob es daran liegt, dass ich die falsche Frau dafür bin, diese Gefühle in ihm auszulösen. Seiner ersten Freundin hat er ja auch gesagt, dass er sie liebt.

Wie hast du es geschafft, dich da raus zu entwickeln? Wenn du willst, kannst du mir auch gerne eine pn schreiben...würde mich sehr für deinen weiteren Weg und ein paar Tricks interessieren, falls du erzählen magst.

Liebe Grüße
lovitt
lovitt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.2012, 11:29   #4
gabimaus
abgemeldet
wenn einer immer wieder die Erfahrungen macht, dass Alle, denen ER sein Vertrauen und seine Liebe geschenkt hat und auch offen angesprochen, schließlich sein Vertrauen verraten und missbraucht haben, wird er mehr als vorsichtig!

Aber als Frau muss man eben auch mal begreifen, dass ''Liebe'' ein schönes Wort ist - aber nur Sinn macht, wenn sie auch ''gefühlt'' wird.

Gesprochene Liebe dauert den Moment und genau so lange, wie ich mir dieses Wort immer wieder in Erinnerung rufe - aber es sagt über die Gefühle dessen der es ausgesprochen hat, noch gar nichts aus, sonst würde es nicht so vielen Menschen so leicht fallen, dieses Wort bedenkenlos auszusprechen - sogar ohne Gefühle!

Du spürst doch seine Liebe, was brauchst Du da noch Worte ?

Wie stark ist denn DEINE Liebe zu ihm?

beschreibe mal - oder versuche,
Deine Liebe mal mit Worten zu beschreiben

.
gabimaus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.2012, 11:40   #5
grafzent
Junior Member
 
Registriert seit: 06/2012
Beiträge: 4
"Das Problem, das ich sehe, ist, dass er keinen "Heilungsbedarf" erkennt/erfühlt."

...das ist in der Tat ein Problem. Ging mir nicht anders. Dann geschah aber mein "Wunder", ich lernte zur richtigen Zeit die richtige Frau kennen (bzw. den richtigen Menschen, da "lief" nie was ...ich war aber ein bisschen verliebt). Ich wurde zu meinem Glück mehr oder weniger gezwungen, das lässt sich nicht 1:1 übertragen.

Ich stehe Dir sehr gerne via PN zur Verfügung, vielleicht auch ein bisschen zur Seite. Es kann aber sein, dass ich mir für Antworten etwas Zeit nehme. Zum Teil auch, um nachzudenken...

Genieße trotz allem den sonnigen Tag!

LG
grafzent ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.2012, 12:59   #6
boomer666
Special Member
 
Registriert seit: 01/2012
Ort: Norden
Beiträge: 2.004
Zitat:
Zitat von gabimaus Beitrag anzeigen

Du spürst doch seine Liebe, was brauchst Du da noch Worte ?

Wie stark ist denn DEINE Liebe zu ihm?

beschreibe mal - oder versuche,
Deine Liebe mal mit Worten zu beschreiben

.
sorry, aber deine postings finde ich immer befremdlich. nicht als angriff gemeint. nur: tipps hier können viel auslösen. wenn es dein leben lang für dich ok war mit emotionalen holzklötzen die zeit verbracht zu haben, dann ok. bitte sag aber nicht anderen das das leben so sein muss.
boomer666 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.2012, 13:13   #7
lovitt
Junior Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 08/2012
Beiträge: 5
Hallo gabimaus!

Danke für deinen Kommentar! Allerdings bin ich etwas verwirrt, weil ich dachte, in meinem Post auf das "Geliebt-werden"-Gefühl eingegangen zu sein. Es geht hier weniger darum, dass er es nicht sagt, als darum, dass das nicht-sagen auch mein Geliebt-werden-Gefühl widerspiegelt. Der Konflikt, der sich in seinen Aussagen zeigt, spiegelt sich in der Atmosphäre wider. Es ist so, als ob er ständig einen Teil von sich zurückhält, den er nicht herschenken will. Das tut weh, wenn man sich selbst in seiner Liebe so weit öffnet und darauf hofft, ein anderes Herz zurückzubekommen, wenn man seines schon verschenkt hat .

Zudem weiß ich nicht genau, inwieweit er wirklich ständig verlassen oder im Stich gelassen oder anderes wurde. Er selbst formuliert das nie so, dass er dieses Gefühl gehabt hätte. Er sagt nur, sein Vater wäre kein richtiger Vater für ihn gewesen, denn er war nicht da. Naja, am Wochenende fahren wir zu seinem Onkel und damit auch zum Grab seines Vaters. Mal sehen, ob da noch das ein oder andere hochkommt...

Ich will auf keinen Fall angelogen werden - ich find es gut, dass er nicht sagt, dass er mich liebt, wenn er sich nicht sicher ist. Aber DASS er sich nicht sicher ist, tut weh. Daher will ich wissen, warum das so ist - bin ich einfach nur die Falsche für ihn oder kann man daran arbeiten, zu einem Ziel kommen, mit dem beide glücklich sind?

Ich denke, meine Liebe zu ihm ist so stark, wie sie nach den ständigen unabsichtlichen Zurückweisungen noch sein kann. Ich bin immer noch da (obwohl es mich extrem viel meiner Kraft gekostet hat), ich stehe zu ihm, versuche, ihn glücklich zu machen und ihm dabei zu helfen, sich selbst glücklich zu machen, für sich selbst ein erfülltes Leben zu finden, und mich dabei selbst nicht zu vergessen. Er versucht Ähnliches, hat aber glaube ich mehr mit sich selbst zu kämpfen als ich.

Meine Gefühle zu ihm beschreiben...hmmm...tja, Achtung, jetzt wirds etwas kitschig:
Man sagt ja, die Augen seien das Fenster zur Seele. Wenn ich in seine Augen sehe und in seine Seele blicken kann, habe ich ganz tief in mir ein heißes Gefühl von innigster Verbundenheit, Zuneigung, Faszination, gepaart mit etwas Fassungslosigkeit, und das Bedürfnis, diese Seele gegen üble Geister zu verteidigen, um sie so oft es geht in ihrem Glück und ihrer reinen Schönheit erstrahlen zu sehen. Egal, wie andere diese Seele finden, und ob sie tatsächlich toll ist; für mich ist sie, mit all ihren kleinen Macken und Narben, real und vollkommen, genau so wie sie ist. Und tief in mir gibt es ein Wissen und eine Sicherheit um dieses Gefühl, dass es einfach da ist, ohne dass ich viel dafür tue - auch wenn ich es mal nicht spüre, weiß und will ich, dass es da ist. Und dieses Wissen gibt mir die Gewissheit sagen zu können, dass ich ihn liebe.

Lieber grafzent,
ich komme gern auf dein Angebot zurück. Vielleicht magst du hier nochmal kurz schreiben, ob dein "Engel" die erste Frau war, die dir diese Fragen gestellt hat, und was sie bei dir ausgelöst haben?

liebe Grüße
lovitt
lovitt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.2012, 16:56   #8
gabimaus
abgemeldet
Zitat:
aber es fühlt sich immer so an, als ob so das letzte Stück Tiefe der Gefühle irgendwie fehlt. Es fehlt irgendwie die Ruhe und der Frieden, das Glück, das man dadurch bekommt, dass man sich seiner Liebe und des Geliebtwerdens sicher ist, insgesamt und auch vor allem von seiner Seite. Er ist so unruhig, muss ständig was erleben, hasst Alltag.
..aber Dir ist schon auch klar, dass es sich um DEINE Gefühle und um DEINE Gedanken und um DEINE Analyse handelt?

boomer mag mir hier allerhand unterstellen und wenig verstehen .. das ist ok. für mich.

Aber, wenn ich lese, dass ein junger Mensch seinen geliebten Menschen versucht analytisch auseinanderzunehmen - dann bekomme ICH arge Bedenken!

Bitte lasse Deinen Partner wie er ist. Jeder Mensch hat das gute Recht auf ein paar Geheimnisse, die er selbstverständlich auch nur für sich behält.

Alles darüber hinaus ist Manipulation vom Feinsten.

Aber wenn Dir nicht genügt, was er Dir zu geben imstande ist, dann ist das ganz alleine DEIN Problem und darum musst DU Dich kümmern.

Liebe nennt sich das? Nein, darüber mach Dir mal ein paar Gedanken, ob DU Dir das für DICH selbst so wünschen würdest, dass Dich ein Mann zu ''formen'' versucht, nach SEINEM Bild !

gabimaus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.2012, 18:25   #9
lovitt
Junior Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 08/2012
Beiträge: 5
Hihi, habe hier gerade den Ratschlag des Forums oben auf der Seite gelesen: Bitte beachtet, daß es hier um persönliche Probleme geht, bei welchen Hilfe und Ratschläge gefragt sind. Den Finger in die Wunde des Threaderstellers zu legen, trägt nicht zur Problemlösung bei. Wir bitten euch deshalb, hier mit Feingefühl zu agieren. --> Darum würde ich dich auch bitten, gabimaus.

Es sind durchaus einige interessante Gedanken bei dem, was du so schreibst. Jedoch frage ich mich, warum du erst nach meinem Gefühl fragst, und mich dann, wenn ich darüber schreibe, zurechtweist, dass es ja nur mein Gefühl ist und nicht die Realität, und ich mich gefälligst mit dem zufrieden geben soll, was ich habe. --> ??

Was Geheimnisse haben mit der Frage nach "mangelnde Liebesfähigkeit oder falsche Frau" zu tun hat, verstehe ich auch nicht.

Zudem ist es ja nicht so, dass er meine Bedenken nicht teilt und sich grundlos zu etwas gezwungen fühlt, was er als nicht erstrebenswert erachtet. Ganz oben schrieb ich, eine seiner größten Ängste ist, nicht beziehungsfähig zu sein. Wir versuchen einfach beide, herauszufinden, ob es mangelnde Beziehungsfähigkeit ist, oder einfach nur die Tatsache, dass wir zusammen nicht die Beziehung ausmachen, die das "passt"-Gefühl auslöst. Und darüber, dass noch ein Stück zu diesem Gefühl fehlt und wir es beide gerne hätten, sind wir uns einig.

Daher sehe ich es nicht so, dass es mein Problem ist, wenn mir nicht genügt, was er mir geben kann. Denn ihm genügt es auch nicht.
Aber danke für den Denkanstoß zum Perspektivenwechsel!

Grüße
lovitt
lovitt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.2012, 18:25 #00
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