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Alt 02.03.2013, 12:35   #1
JanJan86
Junior Member
 
Registriert seit: 03/2013
Beiträge: 3
Depressive Phase und Beziehungszweifel

Hallo,

ich habe mich hier angemeldet um mal einen Rat einzuholen, da ich derzeit mindestens ein mächtiges Problem habe.

Damit sich jeder ein besseres Bild machen kann hole ich etwas aus:

Wir haben uns vor etwa 11 Jahren im Urlaub kennengelernt und seit dem immer wieder Briefe geschrieben. In den letzten Monaten vor unserer Beziehung habe ich immer öfter daran gedacht sie endlich mal wiederzusehen (wir wohnen etwa 600km auseinander) und im Juni haben wir es dann endlich mal geschafft und ein schönes Wochenende verbracht und uns bestens verstanden. Direkt danach haben wir uns wieder verabredet und sind jetzt seit Juli zusammen.
Es lief auch alles großartig bzw es läuft auch eigentlich alles großartig und sie ist einfach wunderbar. Wir haben die gleichen Interessen, unternehmen wahnsinnig viel, ergänzen uns oftmals blind und haben sogar schon Zukunftspläne inkl. zusammenziehen geschmiedet.

Dummerweise habe ich seit Juli eine berufliche Veränderung durchgemacht mit der ich totunglücklich bin und war im September infolge dessen auch beim Arzt Psychologen, welcher mir eine depressive Episode attestierte. Seit diesem Besuch bin ich auch krankgeschrieben, da ich mich in kleinster Weise mehr auf die Arbeit konzentrieren konnte und immer nur am grübeln war. Durch meine Krankschreibung hatte ich natürlich die Möglichkeit viel Zeit bei meiner Freundin zu verbringen und habe es auch jedesmal genossen bzw genieße esbei ihr zu sein. Sie ist einfach unglaublich lieb und ich freue mich über jede Gelegenheit, bei der ich ihr eine Freude machen kann - das tue ich auch jetzt noch und es gibt nicht schöneres für mich als zu sehen wie sehr sie sich über Kleinigkeiten freut oder darüber wenn ich sie einfach nur mit Frühstück überrasche.

Im Oktober verreiste sie dann für eine Woche und das war das erste mal dass ich auf einmal anfing über die Beziehung zu grübeln und mir Zweifel kamen ob ich sie wirklich liebe und sie die Richtige ist. Das finde ich ansich schon absurd, da ich keine andere haben will. Ich möchte mit ihr den Rest meines Lebens verbringen und unsere gemeinsamen Pläne verwirklichen!
Nun war es so, dass ich jedesmal ein regelrechtes Enge-Gefühl in der Brust bekam wenn sie mir zum Beispiel am Telefon erzählte, sie wolle mir ein Geschenk mitbringen oder einfach nur dass sie mich liebt. Ich fange dann jedesmal automatisch an zu hinterfragen ob ich das selbe empfinde.

Nunja, also ging ich Ende Oktober nochmals zum Psychologen und sagte ihm dass sich die Symptome verschlechtert haben und sprach auch mit ihm über meine Freundin. Er sagte das sei vollkommen normal in meiner Situation, da ich derzeit einfach beruflich so unglücklich bin, keine feste Zukunftsperspektive habe, bzw momentan "in der Luft hänge" und daher alles hinterfrage (Die berufliche Veränderung war meine Entscheidung, nur lief das alles nicht so wie erwartet).
Nach jetztigem Stand wird sich meine berufliche Situation in 2-8 Monaten aber wieder verbessern (Bearbeitungszeit eines derzeit laufenden Antrags) und der Arzt geht davon aus, dass dann auch die depressive Phase verschwindet.
Er verschrieb mir eine leichte Dosis eines Antidepressivums, welches den Grübelzwang unterdrücken sollte.

Allerdings habe ich aus Angst vor Nebenwirkungen diese Tabletten bislang nicht genommen, sondern versuche mich anderweitig gegen die depressive Phase zu stellen. Ich habe mir einen festen Tagesablauf aufgestellt, suche mir täglich sinnvolle Beschäftigungen (versuche es zumindest), raffe mich fast täglich zum Sport auf, Lese viel, trinke keinen Alkohol mehr und habe meine Ernährung umgestellt.
Seit ich dies mache geht es mir auch schon besser, was bleibt sind jedoch die Grübeleien und damit verbunden Beziehungszweifel - und das macht mich einfach fertig.

Wir waren seit diese Gedanken anfingen bereits zweimal im Kurzurlaub und es war auch jedesmal einfach wunderbar, dennoch kamen mir ab und an wieder diese Gedanken und ich habe auch schon mit meiner Freundin darüber gesprochen. Ich habe ihr gesagt dass ich auch schon daran gedacht habe Schluss zu machen, und erstmal den Rest meines Lebens wieder zu ordnen, aber ich möchte es mit ihr zusammen durchstehen, da ich ja für mich weiß, dass sie die Frau ist auf die ich mein Leben lang gewartet habe.

Jetzt war ich erst wieder eine Woche bei ihr und bin gestern nach Hause gekommen. Die ganze Woche über war es wieder wunderbar, und nur sehr vereinzelt hatte ich diese zweifelnden Gedanken, bis zu dem Moment als ich wieder nach Hause kam. Da ging es dann wieder los...
Am Dienstag muss ich wieder zu meiner Arbeitsstelle, eine weitere Krankschreibung abgeben und am Freitag kommt dann meine Freundin wieder zu mir und ich freue mich auch schon wahnsinnig darauf sie am Bahnhof abzuholen und mit ihr das Wochenende zu verbringen. Am SOnntag bringe ich sie dann wieder zum Flughafen und wie jedesmal wenn ich das tue möchte ich sie garnicht loslassen und schon garnicht gehenlassen... Im Mai haben wir 3 Wochen Urlaub gebucht auf den wir uns beide schon riesig freuen und vllt. kommt mit dem Sommer ja auch wieder etwas Licht in meine Gedanken...

Vielleicht hilft es ja noch bei der "Diagnose", dass ich bislang 2 ernstere Beziehungen von jeweils etwa 2,5 Jahren hatte in denen ich jedesmal verarscht wurde. Danach war ich 7 Jahre Single und eigentlich konnte mir die Frauenwelt gestohlen bleiben, da ich auch bestens ohne feste Beziehung klarkam.
Bis jetzt. Bei meiner jetztigen Freundin ist das vollkommen anders, ich weiß dass ich nur sie will und ich weiß auch, dass sie mich niemals verarschen würde!

Wer bis hierhin gelesen hat, dem erstmal Danke fürs "zuhören", irgendwie geht es mir jetzt gerade schon wieder ein bisschen besser.
Und vielleicht hat ja jemand schonmal ähnliches erlebt und kann mir einen Tipp geben was ich machen soll. Ich ahbe infach wahnsinnige Angst, dass durch diesen ganzen Scheiss unsere Beziehung einfach nicht die Möglichkeit bekommt sich richtig zu entwickeln...
JanJan86 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2013, 12:35 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 02.03.2013, 13:42   #2
Zolar
Member
 
Registriert seit: 01/2013
Beiträge: 246
Leider habe ich keine Erfahrungswerte mit Depressionen und den daraus
resultierenden Beziehungsschwierigkeiten, aber schau mal was du schon alles
geleistet hast!

Du hast dir Hilfe gesucht, du hast dein Leben umgestellt, du hast mit ihr drüber
gesprochen, du hast beruflich auch was in die Wege geleitet. Ich finde das
großartig. Sei stolz auf dich. Ich denke, du weißt ja auch selbst, dass du an
dunklen Tagen einfach alles anzweifelst, egal wie unsinnig diese Gedanken
eigentlich sind. Das ist aber die Depression und nicht deine "echten" Gefühle.
Die Schatten werden sich zurückziehen und dann kannst du auch die
Zweisamkeit deiner Beziehung unbeschwert genießen.


Ich klopfe dir jetzt mal virtuell ganz doll auf die Schulter! Du machst das richtig gut.
Du kannst langsam vorsichtig die Augen wieder aufmachen, vielleicht siehst du
das Licht am Ende des Tunnels schon! Und selbst, wenn es noch ein winziger
Punkt ist, bleib auf Kurs.

Ich denke, dass du es packst und wünsche dir ganz viel Kraft.
Zolar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2013, 13:51   #3
Cecily84
Member
 
Registriert seit: 12/2010
Beiträge: 197
Mmmhhh... seltsame Situation.

Ich fand deinen Thread sehr interessant, aber diese Kombination von Gefuehlen, die du zurzeit in dir hegst, ist natuerlich komisch.
Einerseits ist sie die FRau deiner Traeume, andererseits hast du Zweifel, gruebelst, fragst dich, ob du sie auch so liebst, wie sie dich...

Es ist schwierig, fuer dich und fuer die Leser hier noch mehr, genau zu erklaeren, warum du diese widerspruehlichen Emotionen erlebst.

Ich glaube aber, dass du erstmal AKZEPTIEREN sollst, dass du manchmal auch nicht 100% sicher bist. Das ist voellig normal. Man empfindet nicht jede MInute dasselbe, jeden Tag seines Lebens. Nimm erstmal einfach hin, dass die Situation so ist, anstatt zu versuchen, diese GEdanken loszuwerden und sie zu ignorieren. Habe den Mut, zu erkennen, dass du manchmal zum Gruebeln tendierst und hoffe nicht, sofort eine ANtwort und eine Loesung zu finden.

Es koennte sein, dass die Perfektion dieser Frau und dieser neuen Beziehung einen gewissen Druck erzeugt, Sprich, du hast 11 Jahre mit dieser Frau geschrieben, moeglicherweise auch darueber Phantasien gehabt, wie eine Beziehung zu ihr sein koennte.
In der Zwischenzeit hast du 2 Beziehungen gehabt, die gescheitert sind.
Und jetzt kommt sie, und alles ist perfekt. Jetzt musst du einfach gluecklich sein. So was kann viel Druck machen, weil man will/hofft, dass alles immer perfekt bleiben wird, und gleichzeitig Angst hat, dass Probleme auftauchen koennten. Man hat Angst vor Enttaeuschungen, nicht nur vom Prtner, sondern auch von sich selbst.

Wenn in einer Beziehung ein paar Probleme schon bestehen, wenn man an dem Partner gewisse Sachen nicht mag, wenn man ihn liebt aber nicht unbedingt ueber alles, usw, vrsucht man immer, in der Beziehung das zu aendern, was man nicht mag. Dadurch beschaeftigt man sich mit "konkreten" Problemen und man hat iwie das Gefuehl, die Situation etwas kontrollieren zu koennen.
Wenn aber alles perfekt ist, dann muss man aber seine Aengste vor der Zukunft konfrontieren, weil nichts anderes uebrig bleibt. Man will sich sicher sein, dass der Andere immer so toll bleiben wird, und dass man fuer ihn immer das fuehlen wird, was man am Anfang fuehlt.

Es ist natuerlich nur eine Hypothese von mir, und vielleicht trifft es nicht bei dir zu, aber bei mir war es zumindest so.

Ich war 2 Jahre lang in meinen jetzigen Freund verliebt. Ich war mir sicher, ihn ueber alles zu lieben. Leider war er vergeben und ich dachte, es wird mit uns nie was.
Dann ploetzlich passierte alles so schnell. Er war wieder single, wir gingen ein paar MOnate freundschaftlich zusammen aus... und eines Tages nahm er mich in den Arm und wir kamen zusammen. Ich war total gluecklich, aber ploetzlich auch manchmal unsicher... Denn ploetzlich sollte man konkret und in der Realitaet testen, ob ich ihn wirklich fuer immer lieben wuerde, wie ich immer darueber phantasiert hatte. Als ich dieses konzept verstand, war der Druck weg. Jetzt weiss ich, dass ich vielleicht auch manchmal Zweifel haben werde: koennte es mit einem Anderen noch perfekter sein? Wie wird es in 20 Jahren sein? Werden wir uns immer noch so sehr lieben, usw,,,?
Jetzt weiss ich, dass Gefuehlschwankungen normal und menschlich sind. Man weiss aber, ob man im Allgemeinen einen Menschne liebt!

Ich finde es schoen, was du alles ueber deine Freundin sagst. Es ist genau das, was ich fuer meinen Freund empfinde! Leider empfindet er fuer mich nicht dasselbe denke ich... oder zumindest sagt er das alles nicht...aber das ist eine andere geschichte.

Zitat:
Nun war es so, dass ich jedesmal ein regelrechtes Enge-Gefühl in der Brust bekam wenn sie mir zum Beispiel am Telefon erzählte, sie wolle mir ein Geschenk mitbringen oder einfach nur dass sie mich liebt. Ich fange dann jedesmal automatisch an zu hinterfragen ob ich das selbe empfinde.
Das selbe Gefuehl habe ich mit meinem Freund. Wenn ich sehr lieb zu ihm bin und ihn meine Zuneigung beteuere, habe ich ach das GEfuehl, dass er ein Enge-Gefuehl bekommt. Wenn ich hingegen etwas "neutraler" bin und nicht so total lieb, ist er offener und auch lieber zu mir.
Viele Menschen reagieren so auf sehr offene und warmherzige Liebesakten oder Aehnliches. Warum es so ist, weiss ich nicht.

Meiner Meinung nach kann man paradoxerweise viel Druck loswerden, wenn man auch akzeptiert, dass die Beziehung auch theoretisch zu Ende gehen koennte. Ich meine nicht, dass man davon ausgehen soll, aber wenn man einfach die Moeglichkeit einraeumt, und akzeptiert, dass die Welt auch nicht unter gehen wuerde, dann kann man die ZZeit zusammen viel besser geniessen. Fuer mich war es zumindest so...

Ich hoffe, ich konnte dir iwie helfen.

Cecily.
Cecily84 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2013, 14:32   #4
gabimaus
abgemeldet
ich mach es mal kurz.

Sie war alleine in Urlaub - einmal - und ab da begannst Du an der Beziehung zu zweifeln!

Und auch jetzt - jedes Mal, wenn Ihr Euch wieder trennen müsst, geht es Dir schlecht!

Ja - da muss ich doch nur 1+1 zusammenzählen - es liegt doch klar auf der Hand

Wie siehst DU das?

Wann machst Du ihr den Heiratsantrag?
gabimaus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2013, 18:51   #5
JanJan86
Junior Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 03/2013
Beiträge: 3
Erstmal danke für die aufbauenden Worte - tut wirklich gut zu lesen.

@Gabimaus:
Wenn es denn so einfach wäre... Leider erklärt das immernoch nicht warum ich auf einmal so einen Druck verspüre wenn sie etwas besonders liebes für mich macht, oder auch warum mir dann und wann diese Zweifel kommen selbst wenn ich bei ihr bin. Natürlich wesentlich seltener - aber trotzdem.

Zugegebener Weise erwische ich mich auch manchmal dabei, dass es mir eigentlich gutgeht und ich dann anfange darüber nachzudenken warum mir in dem Moment solche Gedanken nicht kommen und schwups - schon sind sie wieder da... Klingt bescheuert, ich weiß.
Naja ich merke jedenfalls wie es mir jedesmal gut tut rauszukommen und in der Sonne rumzulaufen. Am Wochenende können wir dann wieder zusammen spazieren gehen, was jedesmal wirklich wunderbar ist...
Vllt hat auch Cecily irgendwie recht und ich mache mich nur selbst verrückt weil es zu schön wäre... ich weiß es nicht
JanJan86 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.07.2013, 21:06   #6
schmetterling1990
Junior Member
 
Registriert seit: 07/2013
Beiträge: 3
also ich bin auf diesen Beitrag gestoßen, weil ich genau das selbe Problem habe/hatte.
Ich befinde mich in einer dpressiven Phase, auf Grund meine beruflichen Situation mit der ich gar nicht zufrieden bin und habe das auch total an meinem Freund ausgelassen wodurch ich mich wirklich schlecht gefühlt habe, denn ich bin auch der Meinung, dass er der Mann fürs Leben ist.
Er ist meine erste große Liebe und für mich war immer klar, der ist es.
Und dann kamen aufeinmal diese Zweifel, das tut einfach verdammt weh und ist ein unangenehmes Gefühl gegen das man nichts unternehmen kann.

Ich habe das ganze jetzt in Angriff genommen und kann dir ( JanJan86) sagen, dass es besser wird wenn man was dagegen tut.

Vor 3 Monaten habe ich gedacht, dass ist das aus unserer Beziehung, weil ich so starke Zweifel hatte. Aber zum Glück hat sich alles zum guten gewendet. Klar habe ich auch mal Tage/ Momente/ Wochen in denen es mir nicht gut geht und ich wieder zu zweifeln anfange, aber da bin ich grade dabei, das zu akzeptieren, dass es dazu gehört.

Wie geht es dir mittlerweile?

Liebe Grüße,
schmetterling 1990
schmetterling1990 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.07.2013, 18:31   #7
Pii
Member
 
Registriert seit: 10/2008
Beiträge: 429
Mir hat es immer geholfen, mir klar zu machen, dass Liebe eben auch eine Entscheidung ist, nicht nur ein Gefuehl. Es ist klar, dass man nicht ueber Jahre hinweg die rosarote Brille aufhat und Schmetterlinge fuer ewig im Bauch tanzen und man sich auf ewig so sicher ist wie in der ersten Verliebtheitsphase, dass diese Person DER perfekte Partner fuers Leben ist. Mir hat es in solchen "tiefs" geholfen, mir klar zu machen, dass ich mich aktiv fuer meinen Partner entschieden habe und diese entscheidung steht, auch wenn ich im Moment zweifel habe oder ich genervt bin und die macken ueberwiegen. Das hat (zumindest mir) auch den Druck genommen: Ich muss meinen Partner nicht 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche lieben (im Sinne von das wohlig-warme Gefuehl der Liebe in mir Spueren), ich muss mich 'nur' fuer ihn Entscheiden - mit oder ohne Zweifeln.
Pii ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.07.2013, 18:53   #8
Radiokopf
Senior Member
 
Registriert seit: 07/2010
Beiträge: 826
Danke Pii für den beitrag,
früher hab ich das auch nie verstanden. Sobald ich nicht mehr verliebt war oder späer nicht immer Liebe gefühlt hab war ich weg. Heut halte ich es viel mehr wie du. Ich hab das Gefühl das meine Beziehung dadurch viel lockerer aber auch tiefer geworden ist.
Radiokopf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2013, 11:24   #9
schmetterling1990
Junior Member
 
Registriert seit: 07/2013
Beiträge: 3
Danke Pii, mit deinem Beitrag hast du Die Situation echt in ein anderes licht gerückt.
Das ist vielleicht auch mein Problem, dass ich mir sofort den Kopf zerbreche, wenn ich mal genervt bin oder nicht gerade Lust habe auf meinen Partner habe.
Ich sollte da echt gelassener an die Sache dran gehen. Ihm wird es bestimmt ab und an ähnlich gehen.
Ich werde mir deine Worte im Kopf behalten vielen dank
schmetterling1990 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2013, 09:19   #10
robertofernan
Junior Member
 
Registriert seit: 07/2013
Beiträge: 6
Ich habe eine sehr ähnliche Situation gehabt bzw. habe sie noch. Daher möchte ich dir einen etwas generelleren Rat geben. Die Grübeleien sind ein Ausdruck deiner Depression und du musst zunächst erkennen, dass alles was du dir da ausmalst oft übertrieben und verdreht ist. In meinem Fall habe ich in jeder Kleinigkeit, die mich an meiner Partnerin gestört hat eine große Krise auf uns zukommen sehen, ein Problem das man nicht lösen kann. Irgendwann hat man sich dann den Partner innerlich kaputt geredet und die Beziehung bröckelt zwangsläufig.
Daher mein Rat: Versuche ersteinmal zu akzeptieren, dass du die Dinge nicht so siehst, wie jemand "normales". Wenn es wieder schlimm wird und du in die Grübeleien verfällst hat es bei mir geholfen mich zurückzuziehen und mich mit etwas abzulenken (Buch, Serie oder Filme), bis die Grübelattacke vorbei war.
Du liebst sie, das merkt man an deinen Ausführungen. Dann entscheide dich für sie und erkläre ihr, was eine Depression ist und, dass du manchmal irrational reagierst. Konzentriere dich darauf diese Depression hinter dich zu bringen und ändere schnellstens die Sachen, die dich dort hin gebracht haben. Leider kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen, dass man immer irrationaler und panischer Reagiert (nicht nur in der Beziehung) und sich dadurch viel kaputt macht, wenn man nicht schnell genug lernt mit der Depression zu leben und sein Leben ändert.
Ich wünsche dir viel Erfolg und drücke dir die Daumen, dass du sie behälst!
robertofernan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2013, 09:19 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

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beziehungszweifel, depressionen, depressive phase, verstimmung, zweifel, ängste

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