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Alt 18.01.2015, 23:13   #1
Juli1977
Member
 
Registriert seit: 02/2008
Beiträge: 55
Probezeit? Trennung? ...oder wird alles wieder gut???

Hallo zusammen,

Ich habe vor vielen Jahren schon mal sehr hilfreiche Ratschläge in diesem Forum bekommen und solche brauche ich jetzt dringender als jemals zuvor.

Die Situation ist folgende: ich bin 37 und mein Freund 46 und wir haben seit knapp 1,5 Jahren eine gemeinsame Tochter. Wir waren als ich schwanger wurde erst ein gutes halbes Jahr zusammen (die Schwangerschaft war aber Absicht). Bevor unsere Tochter geboren war war alles toll. Ich war mir sicher mit diesem Mann den Rest meines Lebens verbringen zu wollen. Aber schon kurz nach der Geburt fing die Beziehung an ätzend zu werden: Streit über die kleinsten Kleinigkeiten (auch schon zum Teil sehr heftig!), keine Beschäftigung mehr miteinander: keine Gespräche, kein Austausch, immer weniger Sex.
Dass das auf eine Art "normal" ist, wenn man ein kleines Kind hat, ist mir schon klar, aber im letzten Jahr ist irgendwie alles das, was die Beziehung für mich ausgemacht hat, abhandengekommen.
Mein Freund hat mich in einigen Situationen auch einfach übelst im Stich gelassen (z.B. Kind und ich sind dolle krank und er fährt in den Garten zum Biersaufen mit Kumpels) und er entfremdet sich auch immer mehr von unserer Tochter (sie geht nicht zu ihm auf den Arm, läuft nicht an seiner Hand - bei meinen Freunden schon, nur beim Papa nicht!) und wir haben uns außer Rumgezicke so gut wie nichts mehr zu sagen. Sex gibts schon seit 2 Monaten gar nicht mehr und er schläft schon ebensolange auf dem Sofa.

Um es abzukürzen: im Grunde gibt es im Moment nichts mehr, was uns zusammenhält, außer unserem Kind und der Erinnerung, dass wir uns mal haben wollten.

Ich habe aber eine Riesen Angst davor mich tatsächlich zu trennen. Meine persönliche Situation ist, dass ich momentan nur teilzeit arbeite und mich im August selbständig machen will (schon lange geplant). Im Augenblick würde das Geld bei einer Trennung für mich und meine Tochter hinten und vorne nicht reichen und wenn ich mein eigenes Geschäft aufziehe bin ich schon auch sehr auf die Kooperation meines Freundes angewiesen.
Wir haben auch darüber geredet und vereinbart, dass wir bis August erstmal zumindest zusammen wohnen bleiben - quasi als Probezeit - und dann sehen, was weiter wird. Wir leben jetzt hier so ähnlich wie in einer WG (jeder hat sein Zimmer etc.) und sehen uns fast nur zum gemeinsamen Essen mit der Kleinen.
Aber selbst dann vergeht keine halbe Stunde ohne Streit oder Gezicke - ich kann ihn irgendwie einfach nicht ertragen und kann so vieles an ihm nicht leiden und er benimmt sich auch einfach richtig oft richtig sch....limm. Ich weiß nicht mehr ob es wirklich eine gute Idee ist, das noch ein halbes Jahr so weiterzumachen.

Aber neben meinen realen Ängsten bezüglich einer Trennung ist da halt auch dieser sentimentale "Vielleicht... - Gedanke": Vielleicht wird ja doch alles wieder gut - wenn wir erst ein wenig Abstand zueinander haben, wenn ein bisschen mehr Zeit vergeht, wenn, wenn...

Was haltet ihr davon? Hat jemand von euch schon mal eine Trennung unter ähnlichen Umständen durch? Oder hat sich schon mal bei jemandem alles wieder eingerenkt, wenn die Sache so verkorkst aussah, wie bei mir jetzt?
Ich bedanke mich bei allen fürs Lesen und bei denen die antworten sehr für die Antwort.

Viele Grüße und schönen Abend
Juli1977 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.01.2015, 23:13 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 19.01.2015, 05:28   #2
PIcasso1989
Der Hund
 
Registriert seit: 07/2009
Ort: BW
Beiträge: 12.782
Ihr habt Euch nichts mehr zu sagen, nichts funktioniert mehr, aaaaaaaber....

Zitat:
Zitat von Juli1977 Beitrag anzeigen
Im Augenblick würde das Geld bei einer Trennung für mich und meine Tochter hinten und vorne nicht reichen und wenn ich mein eigenes Geschäft aufziehe bin ich schon auch sehr auf die Kooperation meines Freundes angewiesen.
Darum gehts doch.
Warum erwartest du von deinem "Freund" "Kooperation" (wie soll die aussehen) im geschäftlichen Bereich, wenn du ihn ansonsten unausstehlich findest?
Fürs Geld ist er gut genug?
PIcasso1989 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2015, 05:44   #3
TeamU
Special Member
 
Registriert seit: 01/2011
Beiträge: 9.193
Zitat:
Zitat von Juli1977 Beitrag anzeigen
(die Schwangerschaft war aber Absicht). Bevor unsere Tochter geboren war war alles toll.
Wessen Absicht?
TeamU ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2015, 06:20   #4
DMS
abgemeldet
Zitat:
Warum erwartest du von deinem "Freund" "Kooperation" (wie soll die aussehen) im geschäftlichen Bereich, wenn du ihn ansonsten unausstehlich findest?
Fürs Geld ist er gut genug?
Seh ich auch so.
DMS ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2015, 06:59   #5
ist
Special Member
 
Registriert seit: 02/2011
Beiträge: 5.549
Zitat:
Zitat von Juli1977 Beitrag anzeigen
Aber schon kurz nach der Geburt fing die Beziehung an ätzend zu werden: Streit über die kleinsten Kleinigkeiten (auch schon zum Teil sehr heftig!), keine Beschäftigung mehr miteinander: keine Gespräche, kein Austausch, immer weniger Sex.
Kindbettdepression?

Über welche "Kleinigkeiten" streitet ihr euch denn?

Wie sieht es aus mit dem Umgang mit eurem Kind? Darf er mit eurem Kind das machen was er will oder hast Du gelegentlich Vorschläge wie er besser mit dem Kind umgehen könnte?
ist ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2015, 20:51   #6
Juli1977
Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 02/2008
Beiträge: 55
Zitat:
Zitat von PIcasso1989 Beitrag anzeigen
Warum erwartest du von deinem "Freund" "Kooperation" (wie soll die aussehen) im geschäftlichen Bereich, wenn du ihn ansonsten unausstehlich findest?
Fürs Geld ist er gut genug?
Es war vor der Schwangerschaft schon klar, dass ich mich selbständig machen will und da man da ziemlich viel arbeiten muss, war die Absprache zwischen uns, dass er dann mehr Zeit für die Betreuung unserer Tochter aufbringt. Das meine ich mit Kooperation: dass er 2-3x in der Woche seine Freizeit an meine Arbeitszeit anpasst.
Ich fänd es auch sonst ganz schön wenn er mehr Zeit mit seiner Tochter verbringen würde, aber in meiner Berufsplanung BRAUCHE ich ihn einfach.
Wie soll ich sonst beruflich weiterkommen, wenn ich nur Teilzeit arbeiten kann (momentan auch noch in nem Job den ich nicht besonders mag)?
Ist es denn schlimm, wenn man neben Mutter auch noch etwas anderes sein möchte?
Juli1977 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2015, 20:54   #7
Juli1977
Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 02/2008
Beiträge: 55
Zitat:
Zitat von TeamU Beitrag anzeigen
Wessen Absicht?
Unser beider Absicht. Man kann auch sagen: das Kind war "geplant", ein Wunschkind, etc.
Wir wollten gerne ein Kind zusammen haben.
Juli1977 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2015, 21:00   #8
gabimaus
abgemeldet
Zitat:
schon kurz nach der Geburt fing die Beziehung an ätzend zu werden: Streit über die kleinsten Kleinigkeiten
Worum genau ging es denn dabei - um das Kind?

Oder mehr um Dinge, die mit und ohne Kind einfach auch getan werden müssen ... und zwar von Euch BEIDEN ?
gabimaus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2015, 21:07   #9
ist
Special Member
 
Registriert seit: 02/2011
Beiträge: 5.549
Wie schaut es denn in eurer Beziehung aus?

Über welche "Kleinigkeiten" streitet ihr euch denn?

Wie sieht es aus mit dem Umgang mit eurem Kind? Darf er mit eurem Kind das machen was er will oder hast Du gelegentlich Vorschläge wie er besser mit dem Kind umgehen könnte?
ist ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2015, 21:16   #10
Juli1977
Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 02/2008
Beiträge: 55
Zitat:
Zitat von ist Beitrag anzeigen
Kindbettdepression?

Über welche "Kleinigkeiten" streitet ihr euch denn?

Wie sieht es aus mit dem Umgang mit eurem Kind? Darf er mit eurem Kind das machen was er will oder hast Du gelegentlich Vorschläge wie er besser mit dem Kind umgehen könnte?
Kindbettdepression sicherlich nicht!!

Kleinigkeiten, die mit Haushalt zu tun haben, stehen hoch im Kurs. Ansonsten Sachen, die das Kindchen betreffen. Gerne auch Streit über das Gespräch selbst: wer wen nicht ausreden lässt, wer wen nicht ernst nimmt, wer wen nicht versteht, usw.

Mit unserem Kind trifft beides zu: Er "darf" machen was er will UND ich habe gelegentlich Vorschläge, wie er besser mit ihr umgehen könnte. Nur leider macht er häufig nichts mit ihr. Wenn er mal zu Hause ist und eigentlich Zeit für sie hätte, dann setzt er sich mit seinem Laptop in ihr Zimmer und zockt. Und dann ist er beleidigt, wenn sie zu mir gelaufen kommt und lieber mit mir spielen will. Hm.
Juli1977 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2015, 21:16 #00
Verbraucherinformant

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Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

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Stichworte
angst, beruflich, geld, kind, probezeit, trennung, zweifel

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