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Alt 30.08.2015, 08:42   #1
Mirell
Junior Member
 
Registriert seit: 08/2015
Ort: Österreich
Beiträge: 4
Ich sabotiere meine Beziehung.......

Guten Morgen,
ich wende mich ans große weite WWW um hoffentlich viele verschiedene Sichtweisen zu meinem Problem zu bekommen.
Was zurzeit in meinem Freundeskreis/Familie so gar nicht möglich ist.

Ich bin 25 Jahre, ich arbeite und studiere nun berufsbegleitend schon 3 Jahre. Beruflich komme ich aus dem sozialen Bereich. Da ich gerne in eine höhere Führungsposition möchte, habe ich mir das Studium aufgehalst... aber ein Ende ist bald in Sicht.
Vor 3 Jahren habe ich meinen Freund an der Uni kennen gelernt.
Er ist um einiges jünger als ich, studiert Vollzeit und manchmal etwas langsam vor sich hin.

Er wohnte damals bei seinen Eltern, ich in meiner Wohnung.
So kam es dass er relativ schnell bei mir einzog, natürlich schleichend - immer mehr Nächte, immer mehr Klamotten in meinen Schrank, immer mehr Regale im Badezimmer besetzt.
Das passte wirklich gut, lief harmonisch ab und war wirklich perfekt.

Nur irgendwann sind eben die ersten Schübe der Hormone verflogen und man kehrt in die Realität zurück.
Und da kommt es immer mehr zu Reibungspunkte.

Zu den Nebenschauplätzen zählt bei uns:
1.) Seine Mutter - die hasst mich. Ich bin zu alt, ich habe die falsche Einstellung zu Leben. Ich bin nur auf Karriere aus - er soll mich aber nicht heiraten und keines falls Kinder mit mir bekommen weil dann ist er an mich gebunden. Ich sage nicht "Ja und Amen" zu dem Blödsinn was so im Laufe des Tages ihren Mund verlässt usw. Sagen wir so - sie ist dominant und bis jetzt konnte sie über jeden in ihrem Leben bestimmen. Bei ihren Sohn hatte sie immer die Fäden in der Hand, seit unserer Beziehung nicht mehr. Passt ihr natürlich gar nicht.

2.) Seine Freunde - die können mich mal gar nicht leiden. Ich hab ihnen den Freund weggenommen, der jedes Wochenende (was heißt Wochenende? Von Mittwoch bis Sonntag ungefähr) gesoffen hat als gäbe es kein Morgen.
Der statt in die Vorlesung zu ihnen gefahren ist.
Er geht nicht mehr Nächtelang nicht weg, er kommt abends zu mir - freiwillig.
Trinkt keinen Alkohol mehr - was wohl daran liegt das ich Leberkrebs hatte. Ich glaube ihm ist einfach bewusst geworden, dass das Leben wirklich kurz sein kann und dass man doch etwas vernünftig sein sollte.

3.) Das Alter. Wer sagt Alter sei keine Herausforderung der lügt sich meiner Meinung nach auch etwas ins Fäustchen. Ich sehe oft seine Unreife, was mich dann ärgert und dazu drängt in eine falsche Rolle zu schlüpfen. Ich habe das Gefühl dass ich doch oft unbewusst dann eine Art Mutterrolle übernehme - das macht mir Angst.
Er vermisst die Lockerheit, die Freiheit, das Unbeschwerte. Er würde gerne mit mir Nachts über die Wiese laufen und das Leben genießen, während ich weiß dass ich noch lernen sollte, dies fertig schreiben, das noch korrigieren und eigentlich früh aufstehen müsste wegen der Arbeit. Ich bin darin irgendwie gefangen. Ich kann einfach loslassen und mal unvernünftig sein.

4.) Die berufliche Karriere - ich werde irgendwann mal "mehr" sein als er.
Eine höhere Postion einnehmen und wesentlich mehr Gehalt beziehen. Was mich wiederum gar nicht interessiert. Ich mache meine Arbeit weil ich es gerne mache. Er sieht das oft anders. Wie dass denn aussieht wenn ich mal so "viel" erreicht habe, er aber nicht. Wie das Leben später mal sein soll mit einem Gehaltsunterschied von einigen hundert Euro.
Wer jetzt mein - "er könne ja auch noch etwas machen". Dieses Thema wurde schon tot diskutiert. Er glaubt das nicht, ich wundert sich dass er überhaupt so weit gekommen ist. Er wäre zu dumm dafür usw. Diese Einstellung hat er seiner Mutter zu verdanken.
Sie hat ihn als Kind schon immer so derartig abgestuft und ihm das über Jahre eingeredet. "Wenn aus diesem Kind nochmal was wird, dann spende ich der Kirche......" , "Was soll aus dir noch werden wenn du das Studium nicht schaffst?......-" , "Bitte bring es wenigstens zu irgendwas im Leben......".
(Auch ein Grund warum diese Frau mich einfach nervt. )
Ich versuche ihn ja zu unterstützen, aber oft fehlt mir die Energie und die Zeit um mit ihm zu lernen usw. Und wenn ich sage er wäre nicht dumm, dann nimmt er das natürlich nicht an, denn ich bin ja irgendwann mal "mehr" als er.

5.) Meine Eifersucht.
Seit dem ich in meinem Loch, hinter meiner Mauer sitze bin ich plötzlich auf so ziemlich alles mit dem einem xx Chromosom eifersüchtig. Meine Resilienz diesbezüglich befindet sich irgendwo im unterirdischen Bereich.
Ich habe ständig ein schlechtes Bauchgefühl, ich hasse es wenn ihn seine Kolleginnen auf Facebook anstupsen (Da sieht man mal die Lächerlichkeit meiner Gefühle) und am meisten hasse ich es wenn er mit einer dieser weiblichen Mitmenschen etwas trinken geht.
Da kocht es echt.
Wobei ich sagen muss, sie sind halt auch wirklich penetrant (und provozieren sehr gerne vor mir). Dennoch könnte ich es lockerer sehen und ihm Vertrauen schenken.
Natürlich verkraule ich ihn mit dem Verhalten , treibe ihn noch weiter von mir weg. Und leider zwinge ich ihn auch vermehrt mich anzulügen, weil ich manchmal die Kontrolle über meine Wortwahl verliere. Ich hasse es eben wenn es bei uns gerade bescheiden läuft und er mit einer Frau was trinken geht die offensichtlich (zumindest für alle außer für ihn) ihre Finger nicht von ihm lassen kann. Ich will gar nicht wissen wie oft ich mich schon als Furie präsentiert habe. Ich hasse diese Kollegin einfach, ich kanns nicht abstellen.



Diese Nebenschauplätze bekommen wir ja irgendwie geregelt. zumindest beginnen wir Kompromisse zu finden.
Aber das Hauptproblem bei uns ist meine Dominanz und meine notorisch schlechte Laune.
Ich habe Nächte wach gelegen und gegrübelt warum wir immer mehr streiten und diese Streits auch mal richtig ausarten. (Mit wirklich verletzenden Aussagen usw.)
Würde mir jemand diese Geschichte erzählen, würde ich sagen - die Frau nimmt die Männerrolle mit ein.
Ich glaube auch, dass ich das wirklich tue.
Ich lasse ihn kaum noch Mann sein.
Er wohnt bei mir - trägt wenig dazu bei, weil er halt finanziell nicht kann. Ich habe sicher schon öfters als Bewusst ihm das spürbar gemacht. Was mir nun natürlich fürchterlich Leid tut. Oft mit Aussagen wie "Du bist in meiner Wohnung", "Du kannst gehen wenn dir was nicht passt, das ist immer noch mein Zuhause" usw. Ich merke erst jetzt was ich damit angestellt habe.
Die finanzielle Seite ist allgemein oft Thema bei uns.
Essen gehen ? - Öfters zahle ich dann, weil er es halt nicht so hat.
Baden gehen? - Kein Problem, mit Urlaubsgeld brauche ich nicht einmal darüber nachdenken.
Oder diese Woche - er war knapp vorm ersten und ich sensibler Vollidiot geb ihm 100€ und sag noch so was wie "du nimm ruhig, ich hab den Monat noch mehr als genug über, du brauchst das mehr"
Er hat mir auch klar mitgeteilt das ihm das sehr peinlich ist.
Mir ist es wiederum total egal. Ich mache mir wegen dem sch....önen Geld keine solche Gedanken. Aber klar, ich muss auch nicht immer jeden Euro umdrehen.
Aber nicht nur das...
Schon relativ zu Beginn der Beziehung erkannten die Ärzte per Zufall Leber CA. Ich klopfe immer noch auf Holz dass das sehr glimpflich ausgegangen ist.
In dieser Zeit habe ich mich sehr zurück gezogen, er wusste aber auch nicht wirklich was tun soll. Ich hatte oft nicht Kraft mit irgendwem zu sprechen, ich habe mich dann oft lieber vergraben und dicht gemacht. Das hat es zwischen uns nicht einfach gemacht, ich hätte damals nicht mauern dürfen. Und durch meine Mauer war ich alleine mit meiner Gefühlslage, da begann eine Abwärtsspirale. Ich erzählte immer weniger, ich denke das gab ihm ebenfalls den Anlass immer weniger preiszugeben.
So saß ich in meinem Gefühlsgefängis und er hing alleine in der Luft, wir lebten lange nebeneinander her.
Irgendwann haben wir uns wieder angenähert.
Ich versuchte meine Wünsche, Gefühle, Probleme usw. klar zu artikulieren. Womit ich ihn wohl oft überfordert habe. Manchmal nahm er einfach Reißaus.
War dann lieber bei seinen Freunden, als sich mit einer zickigen, unzufriedenen, wütenden Frau zu beschäftigen der im Leben gerade einfach nichts passte.
In dieser Zeit wurde auch das körperliche immer weniger, man hatte kein Gefühl mehr für Nähe und angemessene Distanz. Wir entfernten uns einfach immer mehr.
Mittlerweile gebe ich mir sehr viel Mühe mich wieder anzunähern.
Zurzeit bin ich einfach noch mit meinen Körper unzufrieden, ich hasse die Narben, ich hasse es das ich durch die Medikamente keine so schöne Haut mehr habe, dass ich 8kg zugenommen habe usw.
Manchmal leide ich auch noch nimmer unter Stimmungsschwankungen, unter Angstgefühle usw. und manchmal, das muss ich leider zugeben, habe ich auch einfach zu hause depressive Phasen.
Ich habe die Woche hinter mir, habe meine Leistung gebracht und schaffe es das Wochenende nicht aus dem Bett, ich kann einfach nicht.
Nun ja, durch dieses ganzes Chaos und meiner Mauer habe ich ihm einfach alle Entscheidungsmacht genommen.
Er versucht sich überall anzupassen, aber es steht ihm natürlich an.
Er wäre wieder gerne jedes Wochenende unterwegs, Sport, Freunde usw.
Und ich habe auf nichts Lust, ich fühle mich so gar nicht wohl.
Als wäre das nicht genug, nehme ich ihm somit (mit meiner notorischen schlechten Laune) oft auch den Atem in der Beziehung.
Gestern zB. er sagt er schiebt mir den schweren Kleiderkasten später auf die andere Zimmerseite. Das warten war mir dann wiedermal zu dumm, also hab ich es selbst gemacht.
Dass das wiedermal eine Stimmung auslöste wie im Urlaubsverkehr zu Ferienbeginn auf der Autobahn, brauche ich wohl nicht mehr zu erwähnen.
Super...
Er sagt mir auch immer wieder dass er eigentlich gar keine Chancen mehr hat der Mann zu sein. Ich lasse ihn nichts mehr tun, ihn nicht für mich da sein, ich lasse ihn eigentlich gar nichts mehr.
Er wird immer unglücklicher. Streitereien häufen sich.

Oh Mann.......
Ich liebe diesen Chaoten wirklich, mein Herz hüpft noch immer wenn ich ihn einige Tage nicht gesehen habe. Ich bekomme noch immer Gänsehaut in vielen Situationen und ich will ihn nicht verlieren.

Aber ich weiß auch nicht mehr wie ich gegen Steuern soll, das wir nicht den Abgrund hinunter brettern.

Ich habe das Gefühl ich mache einfach alles kaputt, und komme nicht aus meiner Haut. Mich zerreißt es.

Wahrscheinlich könnte man vieles durch lapidare Gesten ändern. Durch kleine Handlungen.
Aber ich sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.
Ich sehe nur mehr Baustellen und keine Umleitung mehr.

Ich bin so wütend das ich krank geworden bin.
Ich hasse mich selbst oft. Ich hasse es dass ich nicht mehr aus meinem Loch raus komme. Und ich hasse es mittlerweile so sehr wie ich ihn behandle.

Manchmal, so wie heute, ertappe ich mich bei dem Gedanken mich einfach zu trennen. Damit er wieder ein glückliches Leben hat.

Ich würde ihm gerne wieder zeigen dass er doch Mann ist.
Dass ich ihn doch brauche......
Dass er einen Stellenwert in meinem Leben hat, und nicht unbedeutend ist.
Ich würde ihm gerne irgendwie danken, ihm wieder irgendwie zeigen dass ich ihn doch liebe.......

Geändert von Mirell (30.08.2015 um 09:17 Uhr)
Mirell ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.08.2015, 08:42 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hallo Mirell, egal wie gross deine Sorgen auch sein mögen, mir hilft es immer nach draußen zu gehen und den Grill anzuwerfen. Grillen ist Entspannung pur. Ob nun ein deftiges BBQ oder ein einfach mariniertes Schweinesteak. Am Grill kann ich alle Probleme vergessen. Du hast noch keinen Grill? Bei der Telekom kannst du aktuell am Angrillen 2019 Gewinnspiel mitmachen und entweder einen Beefer oder ein Keramik Ei gewinnen. Wer von uns gewinnt lädt den anderen ein ;-)
Alt 30.08.2015, 09:17   #2
Mikelinho
Some Jekyll, some Hyde
 
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Beiträge: 6.670
Wie groß ist Euer Altersunterschied, wie alt ist er?
Und wie würdest Du ihn charakterisieren?

Es liest sich nach großer, beidseitiger Unzufriedenheit.
Bei Dir scheint auch sehr viel an eigenem Druck immer wieder in seine Richtung abgegeben zu werden, dem er nicht gewachsen sein will und kann.

Vielleicht ist das der Punkt, an dem man sich klar werden sollte, ob man wirklich zueinander gesamtlich (noch) passt.
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Alt 30.08.2015, 09:33   #3
Mirell
Junior Member
Themenstarter
 
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Ort: Österreich
Beiträge: 4
Der Altersunterschied liegt bei etwas über 4 Jahre.

Er......
Er ist in einer sehr komplexen Familiendynamik ausgewachsen. Seine Mutter hat seinen Vater immer wieder betrogen, es kam auch zur Scheidung. Mittlerweile ist sie mit dem 3ten Mann verheiratet. Seinen Vater durfte er jahrelang nicht sehen, das wusste seine Mutter zu verhindern.
Diese Zerrissenheit und diese Unsicherheit spüre ich oft.
Ich bin seine erste richtige Beziehung. Er wollte früher auch keine haben (den Frauen verlassen einen ja sowieso, gehen ja sowieso fremd usw). Keine Ahnung was er dann in mir gesehen hat.
Vor einem Jahr betonte er noch sehr oft das ich seine erste wirkliche Konstante im Leben bin, der erste Mensch mit dem er reden kann, bei dem er so sein kann wie er ist – was ich ihm ja wunderbar genommen habe.
Er strengte sich anfangs wirklich sehr an alles richtig zu machen, ich weiß dass er auch vieles für diese Beziehung aufgab und aufgibt. So zb auch den engen Kontakt zu seinen Jungendfreunden. (Die Freunde, die mich gar nicht leiden können) Da steht er wirklich hinter mir, auch seiner Mutter gegenüber, er lässt kein böses Wort über mich Fallen, nimmt mich zurück und deeskaliert auch schon mal.
Er ist Freiheitsliebend, ungern in festen Mustern und in unliebsamen Aufgaben gefangen. Manchmal würde ich ihn hierbei als unreif titulieren. Ich mag manchmal auch nicht in die Vorlesung, muss aber dennoch – er geht dann halt nicht. Das tut er auch gerne bei Familienfeiern usw.
Wenn ich ihn lassen würde, findet er oft die richtigen Worte um mich wieder auf den Boden zu bekommen, oder um einfach mal los zu lassen.
Er hat mir vor allem während der Krankenhauszeit sehr liebevolle Seiten gezeigt, ich weiß auch dass ich mich eigentlich immer auf ihn verlassen kann und mich fallen lassen könnte. Denn er würde wahrscheinlich eh alles für mich tun. Alleine das er nach dieser Diagnose geblieben ist…….
Er kann liebevoll sein, er hat einen wunderbaren Humor und eine unerschütterliche Ruhe. Es ist absolut faszinierend mit welchem Gottvertrauen er oft in die Welt hinausgeht. Bei Dingen wo ich 1000mal überlege, Szenarien abspiele, und er tut einfach- er tut einfach das richtige.
Mirell ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.08.2015, 09:50   #4
Mikelinho
Some Jekyll, some Hyde
 
Registriert seit: 01/2010
Ort: K.A.
Beiträge: 6.670
Für mich wirkt es so, als hättest Du sehr große Verlustängste, auch ausgelöst durch Deine schwere Krankheit.
(Ich hoffe, Dir geht es mittlerweile soweit wieder gut )
Indem Du Macht in mehrerer Form über ihn ausüben kannst hast Du alles unter Kontrolle, aber wehe er bewegt sich außerhalb dieses von Dir gestecktem Toleranzbereiches.
Du machst das sicher nicht bewusst, aber dahinter steckt schon eine Systematik, die sich immer mehr eingepegelt hat.
Diese kannst nur Du grundlegend verändern, in ein Gleichgewicht zurückbringen.
Daher auch meine folgenden Fragen, die Dich auch mal zum Nachdenken bringen sollten.

Was machst Du eigentlich für Dich, wann fühlst Du Dich wohl und strahlst Zufriedenheit aus?
Gibst Du ihm das Gefühl, dass er Dein kompletter Lebensmittelpunkt außerhalb Deiner beruflichen Ambitionen ist?
Wo sind Eure Gemeinsamkeiten, losgelöst mal von den Gefühlen?
Mikelinho ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.08.2015, 12:58   #5
KorMoran13
Member
 
Registriert seit: 03/2015
Beiträge: 50
Ich habe jetzt nicht den ganzen Text gelesen. Was mich stört ist die Tatsache das du die Eigenschaften seiner Mutter abwertest, aber du ein gleiches Bild abgibst. Du hast letztendlich ihre Rolle übernommen.
Wenn seine Freunde dich nicht mögen, warum auch immer, ist das oft ein Zeichen das er tatsächlich nicht zu dir passt...

Respekt für deine klare Selbsteinschätzung. Die Lösung gibst du auch schon vor. Jedoch hast du Angst vor der Umsetzung.
KorMoran13 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.08.2015, 13:14   #6
Lilly 22
 
Registriert seit: 05/2006
Ort: Alb Donau Kreis
Beiträge: 11.124
Hallo Mirell,

auf mich wirkst du intelligent und selbstreflektiert, aller-
dings bin ich der Meinung, dass du bei deiner Problemana-
lyse doch zu sehr auf deinen Freund, dessen Vergangen-
heit und dessen Umfeld fixiert bist, anstatt bei dir und dei-
ner Vergangenheit, deinem Umfeld zu bleiben.

Zitat:
Zitat von Mirell Beitrag anzeigen
Seine Mutter - die hasst mich... ... 5.) Meine Eifersucht. Seit dem ich in meinem Loch, hinter meiner Mauer sitze bin ich plötzlich auf so ziemlich alles mit dem einem xx Chromosom eifersüchtig.
Man sagt bei Frauen, die ihre Aggressionen, ihre Unzufrie-
denheiten, Ängste usw. mit Vorliebe in ihren Beziehungen
zu anderen Frauen "gestalten", so dass hier oft Probleme
entstehen, dass diese Frauen ein problematisches, unge-
klärtes Verhältnis zu ihrer eigenen Mutter haben und die-
ses hier gespiegelt wird. Wie ist dein Verhältnis zu deiner
Mutter?

Wenn wir in diesen Mustern weiterdenken, passt es auch
gut rein, dass dein Freund sich eine dominaten Freundin
gesucht hat, wo seine Mutter selbst eine solche Frau ist.

Aber jetzt wieder zurück zu dir: mir scheint es ebenso,
dass du aus grossen Ängsten heraus handelst und die
Kontrolle völlig an dich zu reißen suchst, so als ob du be-
reits allein wärst.

Im Grunde könnte dir dieser geringe Altersunterschied
von gerade mal vier Jahren völlig egal sein. Ebenso, ob
andere Frauen versuchen bei deinem Freund zu landen
oder was seine Mutter sagt und denkt.

Das sind alles nur "Außenkriegsschauplätze" die ledig-
lich widerspiegeln, wie es in dir derzeit aussieht und
wo deine konkreten Baustellen sind, wie du bereits selbst
feststellen hast müssen.

Ich würde es zudem nicht unbedingt "Reife" nennen,
wenn man alles zwanghaft ausführen und kontrollieren
muss. Es ist nämlich gleichzeitig etwas, dass einen daran
hindert, einfach lebendig zu sein und Gefühle zu spüren.

"Unzufriedenheit", "Selbsthass", "depressive Phasen", "
Angst"- setz dich mal mehr mit dir selbst, deinen Gefühlen,
Ängsten, deiner Endlichkeit, deinen eigenen Einschränkungen
auseinander. Liebe ist tolerant.
Lilly 22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.08.2015, 14:51   #7
Mirell
Junior Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 08/2015
Ort: Österreich
Beiträge: 4
Was ich für mich tue?
Schwer zu beantwortende Frage.
Ich habe ein Pferd, welches ich jedoch zurzeit vermietet habe. Ich reite nicht, aber ich tüddel gerne herum, schieb ein paar Karotten ins Mäulchen, putze, flechte usw.
Dort bin ich täglich mind 30min bis mal 2 Stunden.
Körperlich geht reiten leider noch nicht.
Und wenn ich dort meinen Hund nicht mit habe, dann bin ich mit ihm auch noch im Garten oder unterwegs. Das alleine sein tut mir oft gut, ich muss mich dann nicht anpassen, nicht funktionieren, nicht Leistungen erbringen. Ich muss keine Anforderungen erfüllen, nicht das richtige sagen, kann Pausen machen wenn ich eine Müdigkeit spüre.
Neben der Arbeit bin ich noch in einem Verein tätig, dabei geht es um Kinder aus sozialschwächeren Familien. Wobei ich momentan dort weniger aktiv mit arbeite, sondern mich eher im Hintergrund befinde. So habe ich dieses Mal zum ersten Mal meinen Sommerurlaub selbst genutzt, anstatt im Feriencamp mitzuhelfen.
Mein Lebensmittelpukt ist er definitiv nicht.
Ich hätte es öfters so verstanden, dass er allgemein das Gefühl vermisst gebraucht zu werden.
Was ich will kann ich selbst erledigen und wenn ich Wochenends mal 3 Tage alleine bin, schreib ich oft nicht mal eine Nachricht, außer ich antworte ihm irgendwann mal.
Was oft dann doch sehr Paradox für mich selbst scheint.
Ich weiß das ich da zwischen meinem eigentlich „Ich“ und der Momentanen Situation wo ich reingeraten bin, feststecke.
Ich würde ihm ja gerne wieder das Gefühl zukommen lassen, dass er gebraucht wird.
Aber ich tue mich im Alltag sehr schwer damit, etwas zu finden.



Das mit dem Toleranzbereich stimmt.
Darüber haben wir schon oft geredet. Bzw er hat es schon angeredet , dass er merkt, dass ich seit der Krankheit Panik bekomme wenn etwas nicht „gerade“ läuft. Da stimme ich ihm auch zu.
Früher habe ich mit der xy Planänderung noch immer keinen enormen Stress empfunden, heute tue ich mir schwer. Wenn jemand mein Konzept aus den Fugen reißt, ich mich neu einstellen muss, tu ich mir schwer.
Das versteht er auch oft. Es ist ja nicht so als könnten wir gar nicht m ehr zusammen schauen, oder haben absolut die Schnauze voll voneinander.
Er hat inzwischen auch gelernt zu gehen und mich in Ruhe zu lassen, wenn er merkt dass ich zu viel habe. Wenn ich mit meiner Gefühlslage überfordert bin , aber auch wenn ich einfach nicht Reden möchte.

Zur Eifersucht…
Tzja, wie ist es so als Frau wenn man nur mehr im Kopf hat „Wie sind die Ergebnisse heute?!...:“ , „Wie fällt das Sono aus?!.....“ . „Warum muss ich mich schon wieder ganzen Tag übergeben….“ …
Ich war nächtelang wach, saß am Badezimmerboden und die Tage drauf war ich gereizt. Wenn ich mich ständig übergeben musste, hatte ich Angst vor der Nähe und vom Körperkontakt. Dieser Moment wenn man sich selbst einfach nur mehr widerlich empfindet und dann soll ein anderer einen küssen? Festhalten?
In dieser Zeit kamen viele Nachrichten seiner Kollegin. Sie würde immer für ihn da sein wenn er was brauch. Sie würde mit ihm gerne was trinken gehen um ihm von der Situation Zuhause ablenken zu können. Einige Nachrichten habe ich gesehen, weil er sie mir auch gezeigt hat. Viele wahrscheinlich nicht – aber ich würde nie in seinem Handy suchen.
Ich habe nie mitbekommen dass er sich drauf emotional auf sie eingelassen hätte, aber das Gefühl war nach wie vor bescheiden.
Einfach das Wissen das jetzt eine andere Frau ihm die Zuneigung und die Liebe geben könnte, was ich an Kraft nicht aufbringen kann. Ich hätte es zu diesem Zeitpunkt dennoch nicht geschafft.
Wobei ich auch hier sagen muss – Grundsätzlich versteht er es.
Vor allem nach einer Aktion der Dame die einfach unglaublich war…..
Er trifft sie privat von sich aus, nicht mehr mit ihr. Außer es ist wirklich für die Uni nötig. Ich habe ihm weder ein Ultimatum gestellt noch sonst etwas.
Ich kann mir dieses Gefühl der Eifersucht einfach nicht erklären, mein Kopf weiß doch dass ich keine Angst haben braucht. Er würde nicht fremdgehen.
Aber mein Bauch spinnt rum wie irre, es liegt wie ein schwerer Stein im Magen, drückt mir die Kehle zu…….. Irgendwo habe ich meine Ruhe und Balance diesbezüglich verloren, und keine Ahnung wie ich diese wieder finden kann.

Seine Freunde sind ein eigenes Kapitel.
Die haben sich allerdings vom Zeitpunkt ihres 16 Jährigen Geburtstags nicht mehr weiter entwickelt.
Er sich dann in den letzten Jahren schon – und das führt zu Differenzen.
Sie geben mir die Schuld dass er eben nicht säuft wie ein Loch, den einen Freund nicht mehr das Taxi ins Nachts in Bordell spielt usw.
Und mit dem kennen lernen meiner Freunde, hat sich auch noch vieles für meinen Freund offenbart.
zb das es eben weit mehr gibt als Saufen und die ganze Nacht zocken.
Das mögen seine Freunde gar nicht hören.
Sonntags wandern? – er bekommt Aussagen zu hören, dass er nun ein alter Opa sei.
Urlaub im Wellnesshotel statt Billigsaufurlaub mit Frauen in Bulgarien? – wie kann mein Freund nur! Dazu muss ich ihn ja gezwungen haben.
Mein Freund ist übrigens über diese Dinge nicht unglücklich. Er muss ja auch nicht mit. Aber es macht ihm Spaß. Vermisst aber dennoch auch die alten Freunde. Da steckt er irgendwie in einem Zwiespalt. Das Neue gefällt ihm – das Gewohnte vermisst er manchmal.
Das Einzige wo ich einmal mein Wort erhoben habe waren die Bordellbesuche seines Freundes, Sorry, aber da muss er nicht mit hinfahren und auf ihn warten.

Das Verhältnis zu meiner Mutter ist gut.
Ich habe eigentlich nie wirklich Stress mit meiner Mutter, nicht mal in der Pubertät.
Vor meiner Mutter habe ich großen Respekt, aber sie auch vor mir. Ich kann mit mir eigentlich über alles reden – sofern ich es möchte. Das Eigentlich weil, nunja, sie immer wieder weinen zu sehen wenn ich vom Arzt kam habe ich auch nicht geschafft, darum habe ich in diesem Lebensbereich einfach lieber den Mund gehalten. Auch meinen Vater hat das immer sehr belastet. Die Angst der Zweien mich zu begraben hat es oft schwierig gemacht wirklich offen über Ängste zu reden. Sie hatten doch selber schon solche Angst.

Das Verhältnis zu seiner Mutter ist gekippt als er einfach nicht mehr täglich nachhause kam.
Das liegt aber auch leider daran dass er Zuhause Geld von seinen Förderungen und dem Unterhalt abgegeben hat, seitdem er das nicht mehr tut jammert sie immer dass er sie wegen mir im Stich gelassen hat. Er wäre weggegangen, würde nichts wertschätzen, also würde sie ihn enterben. Was auch nicht in den Kram passt, dass ich in der gleichen Sparte tätig bin wie sie. (Sie als später Quereinsteiger). Da muss ich schon zugeben, dass ich dann bei Diskussionen um dieses Thema auch schon mal etwas „drüber“ gefahren bin.
Nach 1,5 Jahre als wir zusammen waren und dann noch im Raum stand dass ich ihren Standort eventuell mal als Leitung übernehmen konnte – Ohje.
Von da weg musste er fast täglich die 40km nachhause fahren weil er da mal helfen musste die Gartenbank umzustellen, dort helfen musste den Pool einzulassen usw. Hauptsache eben weg von mir.
Bei seinen Geschwistern verhält sie sich komplett gleich. Seiner jüngeren Schwester hat sie die letzten 2 Beziehungen gekonnt torpediert.
Warum sich das die Kinder gefallen weiß ich nicht.
Achso und wenn ich schon bei der Liste der Dinge die sie nicht akzeptiert bin. Ich bin Vegetariern – wenn wir bei ihnen Essen sind setzt sie mir immer ein Steak vor.
Wenn ich dieses nicht essen will, dann kommt ein theatralisches Theaterspiel.
Und was auch ganz reizend ist, ich habe eine andere „Religion“. Und wir reden hier jetzt nicht von irgendwelchen Welten, sondern von RK und Evangelisch.
Das geht ja gar nicht! Wie sollen die Kinder denn bitte aufwachsen?
Mirell ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.08.2015, 23:47   #8
Lilly 22
 
Registriert seit: 05/2006
Ort: Alb Donau Kreis
Beiträge: 11.124
Hallo Mirell,

du bist m.E. zu sehr auf das Außen fokussiert. Es ist egal,
wie seine Mutter, seine Freunde usw. sind, denn du hast
ihn dir "nicht ohne Grund" ausgesucht. Und genau dieser
Grund ist ausschlaggebend.

Und was genau meinst du bitte damit, dass du mit deiner
Mutter nie Reibereien gehabt hättest, nicht einmal in der
Pubertät? Töchter grenzen sich von ihren Müttern ab, su-
chen nach einer eigenen Identität und reiben sich, wenn
sie darauf vertrauen, trotz allem dennoch geliebt zu wer-
den.

Auch so schreibst du von "funktionieren müssen", "das Rich-
tige sagen müssen" usw. usf. Das klingt alles sehr aufge-
zwungen, unfrei, fremdgesteuert. Oder wer befielt dir, so
sein bzw. handeln zu müssen?

In früheren Zeiten war die Leber das Lebenszentrum des
Menschen. Den an einen Stein geketteten Prometheus wur-
de von einem Vogel die Seinskraft herausgerissen, indem
dieser jeden Tag seine Leber auffraß, womit Prometeus
den Kontakt zu seinem Wesenskern verlor...

Richte deinen Blick auf dich, deine Gefühle, deine Bedürf-
nisse, deine Ängste, anstatt das alles "zu verdrängen" und
im Außen "Ärger" (Ablenkung von dir) zu suchen.

Liebst du deinen Freund eigentlich oder bist du diesem nur
dankbar, dass er so gut zu dir ist und dich liebt?
Lilly 22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2015, 00:55   #9
amicelli8
abgemeldet
Liesst sich für mich eher so als wärst du in Wahrheit mit ihm als Mann/Partner unzufrieden und nun willst du von uns wissen wie du zufrieden wirst.
Denke auch nicht, dass seine Freunde oder seine Mutter dein Problem sind, sondern er selbst. Du wälzt es eben auf diese Personen ab um nicht damit konfrontiert zu werden, dass er eventuell nicht zu dir passt da es die Beziehung gefährden würde.

Generell ist es kein gutes Zeichen meiner meinung nach, wenn man sich zu sehr an der familie/den freunden reibt, denn ein Umfeld prägt/spiegelt den Menschen oft in vielen punkten. "Schau dir die Freunde an und du weisst mit wem du es zu tun hast."

Es wird einen Grund haben, warum du unbewusst die Beziehung sabotierst und ich denke nicht, dass dieser Grund alleine in dir zu suchen ist.

Geändert von amicelli8 (31.08.2015 um 01:26 Uhr)
amicelli8 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2015, 09:04   #10
Barney84
Member
 
Registriert seit: 10/2014
Ort: Frankfurt
Beiträge: 343
Ich kann dein Verhalten voll und ganz verstehen.

Eifersucht: er schüttet einer anderen sein Herz aus.daraufhin will sie ihn trösten und die beiden gehen zusammen aus. Da darf man eifersüchtig sein. Dass er überhaupt mit ihr weg war, damit nimmt er in Kauf dich zu verletzen.und sie würde sicher nicht so auf ihn eingehen, wenn er ihr egal wäre.

die Mutter: seine Mutter hat offensichtlich nen vollschatten und über den springt sie sicher nicht. Sie akzeptiert nichts was ihr Kontra gibt. Das ist ihr Problem. Ich würde ihm klipp und klar sagen, dass er entweder dafür sorgt, dass sie respektvoll mit dir umgeht oder er alleine zu ihr gehen soll. Über kurz oder lang würde ich den Kontakt zu so einer Person, die die Beziehung zu zerstören versucht unterbinden.

Die Freunde: sie saufen, arbeiten offensichtlich nicht und versuchen ihn davon abzuhalten, endlich erwachsen zu werden.dass das nicht der richtige Umgang ist, sollte er selbst einsehen. Grundsätzlich würde ich aber sagen, ob du seine Freunde leiden kannst oder nicht, ist egal, denn du musst ja nicht mitkommen, wenn er mit ihnen etwas unternimmt.

Studium und Karriere: er scheint faul zu sein und 0 ehrgeiz zu haben. Liegt sicher auch daran, dass er sich mit dem Studium nicht identifizieren kann.wenn einem etwas Spaß macht, dann geht's dabei auch voran. Wieso arbeitet er neben dem Studium nicht, anstatt zu schmarotzen? Wenn er Unterhalt und BAföG erhält, warum kann er dann nichts zu eurem Leben beisteuern? Er hat doch locker 500 Euro im Monat.da muss dich was übrig bleiben zum Essen gehen oder um einen Teil der Miete zu zahlen. Was den späteren gehaltsunterschied angeht...zum einen ist das Zukunftsmusik.zum anderen wenn es da nur um ein paar hundert Euro geht, ist das doch egal. Ich find's echt klasse, wenn ein Kerl, der nicht mal arbeitet sich darüber beschwert, dass er eigentlich die Familie ernähren sollte.das ist doch lächerlich. Er sollte sich nicht mit Dingen befassen, die mit der Realität nichts zu tun haben. Ausserdem sind wir aus den Zeiten raus in denen die Männer unbedingt mehr verdienen müssen. Ich hätte nichts dagegen die Elternzeit zu nehmen statt arbeiten zu gehen, während meine Frau viel mehr von der kleinen hat.
Ausserdem sollte sich keiner darüber beschweren,d ass andere erfolgreicher sind, wenn sie selbst keinen Ehrgeiz besitzen.

Die männerrolle: die "männerrolle" bzw der bestimmende Part der Beziehung hat etwas mit Selbstbewusstsein, Zielstrebigkeit und logischem denken zu tun. Diese Rolle hast du nicht an dich gerissen. In diese Rolle wurdest du von ihm hinein gedrängt, weil er weder großes Selbstbewusstsein noch Zielstrebigkeit zu besitzen scheint.

Fazit: mir erscheint es so, als würdet ihr überhaupt nicht zusammen passen. Eure Vorstellungen vom Leben gehen weit auseinander. Das hat auch weniger etwas mit dem altersunterschied als viel mehr mit dem Charakter und der Einstellung zu tun.

Lösungsmöglichkeit: er muss der Realität ins Auge sehen und lernen, zu wissen was er will bzw was er von Leben erwartet. Wenn er der Mann sein will, dann muss er ihn auch stehen. Studium beenden, arbeiten gehen, die Mutter in ihre Schranken weisen, Erwachsene Freunde suchen, etc. Damit gibt er dir die Möglichkeit in seiner Gegenwart auch mal ruhigen Gewissens der Schwäche Part zu sein. Wird er nicht erwachsen, such dir nen anderen, der es ist. Denn so werden die Streits zunehmen und ihr euch weiter voneinander entfernen bis es auf die ein oder andere Art ohnehin zur Trennung kommt.

Ps: aber komm bitte nicht mit so nem Blödsinn um die Ecke, du würdest Schluss machen, damit es ihm besser geht. Schluss macht man, damit es einem selbst besser geht. Wenn es dem ex dadurch auch besser geht ist das ein positiver Nebeneffekt aber niemals der wahre grund!

Geändert von Barney84 (31.08.2015 um 09:09 Uhr)
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Alt 31.08.2015, 09:04 #00
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Hey Barney84, ich kann mir vorstellen dass es dir heute nicht so gut geht. Was da hilft ist Schokolade. Schokolade hilft immer und es geht einem damit sicher nicht besser, aber für einen kurzen Moment kann man alle Sorgen vergessen. Ich habe heute beim Milka Schokoladenpaket Gewinnspiel mit gemacht. Vielleicht ist das auch was für dich?
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