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Du befindest dich im Forum: Probleme in der Beziehung. Alltagsprobleme in Beziehungen? Mangelndes Vertrauen, Langeweile oder Sprachlosigkeit? Hier findest du ein offenes Ohr für alles, was dich an deiner Beziehung stört. Bitte beachtet, daß es hier um persönliche Probleme geht, bei welchen Hilfe und Ratschläge gefragt sind. Den Finger in die Wunde des Threaderstellers zu legen, trägt nicht zur Problemlösung bei. Wir bitten euch deshalb, hier mit Feingefühl zu agieren.

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Alt 03.12.2017, 17:57   #121
HelftMir
Special Member
 
Registriert seit: 03/2008
Beiträge: 7.050
Auch wenn ich kein Freund von Abtreibung bin - immerhin wäre ich wahrscheinlich nicht auf der Welt, wenn meine Mutter ihre erste Schwangerschaft nicht abgebrochen hätte - aus ähnlichen Gründen wie Deine Freundin. Beziehung zu jung, Studium gerade erst angefangen.. Wenigstens haben sie dann später doch geheiratet und drei Kinder bekommen - nachdem die Beziehung gefestigt war.
Wer weiß, vielleicht findet Ihr ja noch den richtigen Zeitpunkt.
HelftMir ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.12.2017, 17:57 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 03.12.2017, 20:18   #122
Lilly 22
Special Member
 
Registriert seit: 05/2006
Ort: Alb Donau Kreis
Beiträge: 8.654
Hallo sunny84m,

Zitat:
Zitat von sunny84m Beitrag anzeigen
...Natürlich hätte ich das Kind auch gerne gehabt, Egal ob es von mir ist oder von einem anderen. Aber in Ihrer Situation ist es so einfach am besten.

Wie es jetzt dann mit uns weitergeht, muss man sehen was die Zeit mit sich bringt. Es ist nach wie vor ein auf und ab und ich tue mir schwer damit richtig umzugehen.
es ist sicher für keine Seite leicht, wenn ein Elternpaar sich für eine Abtreibung entscheidet, gerade, weil die Umstände ungünstig sind usw. usf.

An deiner Stelle würde ich mir da auch nichts vor machen, von wegen, du hättest es ja gern gehabt, gemeistert usw. usf. Denn auch in deiner Situation wär das sicher nicht einfach gewesen, egal, was du dir da gerade vorzumachen probierst. Du sprichst da eben von Dingen, von denen du noch gar kei-
ne echte Ahnung haben kannst, weil du sie bisher selbst noch nie hast meistern müssen.

Warum ich dich hier zu mehr Selbstkritik und Vorsicht auffordere hat im übrigen auch nur den Grund, weil du ja zumindest an eurer Beziehung festhalten möchtest. Und mit dieser Einstellung, die du derzeit innerlich pflegst, stellst du dich selbst auf eine Art Podest und siehst deine Partnerin unter dir.

Damit machst du -in meinen Augen- gleichzeitig all das zu Nichte, was sie in ihrem Leben bisher gemeistert hat (selbst wenn sie jetzt das Gefühl von Überforderung usw. haben sollte) und das, obwohl du so etwas bisher eben selbst noch nie hast stämmen müssen und hier lediglich deiner Traumheldenwelt lebst, mit der bloßen Vorstellung davon, wie gut du das alles selbst hinbekommen würdest. Du vermittelst ihr damit sicher kein gutes Gefühl und schon gar keins von Teamgeist.

Es wär dagegen etwas ganz anderes, würdest du selbst akzeptieren, dass ihr euch beide eben bisher kaum kennt, das Kind dazu womöglich einen anderen biologischen Vater hat, der selbst Ansprüche auf das Kind hätte stellen und allein damit deine "Heile-Welt-Vorstellung" hätte ständig ins Wanken brin-gen können. Zumal eure Beziehung eben noch nicht einmal gefestigt ist. Natürlich kann es rein theo-retisch alles super auch in einer Art Dreiecksbeziehung mit einem fremden Kind gut funktionieren, für das man die Verantwortung übernehmen mag.
Aber, dazu gehört eben in der Regel eine gefestigte Beziehung bzw. gefestigte, reife Charaktere, bei denen das Wohl des Kindes im Vordergrund steht. Du kennst hier aber kaum deine Partnerin, noch den anderen und weißt gar nicht, wie euer Zusammenspiel hätte konkret funktionieren können, damit das nicht zu Lasten dieses Kindes geht. Gib deiner Partnerin also indirekt nicht weiter das Gefühl, du hättest all das mit Bravour gemeistert, wo sie dran gescheitert wär. Sie ist nicht deine Schülerin, die von ihrem Lehrer Unterrichtsstunden für`s Leben benötigt. Beziehung geht anders.
Lilly 22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2017, 16:52   #123
sunny84m
Junior Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 06/2016
Beiträge: 40
Hallo Lilly22:

So ganz Unrecht hast du mit deiner Antwort gar nicht. Aber ich habe mir da jetzt nichts ausgezahlt sondern habe einfach eine andere Einstellung zu vielen Dingen.

Ich habe die letzten Jahre auch sehr viel durchgemacht usw und darum bin ich wahrscheinlich auch so.
Ihr habe ich die letzten Wochen sehr viel geholfen was Ihre Kinder betrifft da ich durch meinen Arbeitgeber bessere Möglichkeiten habe wie Sie.
Das einzige was mich eben Stört ist, das von Ihr 0 zurück kommt und mich eher wie einen besten Freund behandelt und das ich dies bei Ihr auch anspreche ist wohl klar.
Bevor jetzt eine sagen ich soll mich zurück ziehen, dies habe ich bereits getan.
sunny84m ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2017, 18:51   #124
Lilly 22
Special Member
 
Registriert seit: 05/2006
Ort: Alb Donau Kreis
Beiträge: 8.654
Hallo sunny84m,

im schlimmsten Fall passen halt eure jeweils anderen Ansichten
eben nicht zusammen, wenn man eine Beziehung miteinander
führen will?

Du scheinst doch insgesamt sehr unzufrieden zu sein. Und dass,
obwohl ihr euch ja gerade erst ein paar Wochen kennt. Eventuell
ist es Zeit die Konsequenzen daraus für dich zu ziehen?

Zitat:
Zitat von sunny84m Beitrag anzeigen
...
Das einzige was mich eben Stört ist, das von Ihr 0 zurück kommt und mich eher wie einen besten Freund behandelt und das ich dies bei Ihr auch anspreche ist wohl klar...
Naja, immerhin behandelt sie dich wie einen besten Freund und
nicht wie ihren Feind. Aber Spaß beiseite. Geh mal ganz tief in
dich und lass den Fokus mal bei dir. Was konkret erwartest du dir
von einer Beziehung eigentlich, in der du dich vermutlich wohl füh-
len würdest? Also welche Werte sind dir hier persönlich ganz wich-
tig und was davon kann sie von ihrer Person her überhaupt erfül-
len bzw. mit in eure Beziehung einbringen, ohne sich dafür erst
verbiegen zu müssen? Pflegst du ggf. unbewusst die Tendenz, et-
was als "Vorleistung" zu erbringen, um dafür eine entsprechende
"Gegenleistung" ggf. auch "Anerkennung" von deiner Partnerin zu
erhalten? Wie steht es konkret um dein Selbstwertgefühl?

Bei mir besteht hier immer noch zu sehr der Eindruck, als ob es dir
(sicher unbewusst) primär nicht um eine "Liebesbeziehung", son-
dern eher um eine Art Ego-Push geht. Das ist nicht abwertend, son-
dern lediglich zur vereinfachten Darstellung jetzt mal so plump for-
muliert. Es gibt eben Menschen, die selbst zwar beruflich usw. funk-
tionieren, denen es aber an einem gesunden Selbstwertgefühl fehlt.
Und dann sucht man sich eben gern Partner, die gefühlt unter einem
stehen und von denen man Anerkennung erwartet, um sich darüber
selbst besser fühlen zu können. Die einen werten ihre Partner hier-
für ab, üben ständig Kritik an denen aus usw. Die anderen gehen e-
ben ständig in diese Art Vorleistung, opfern sich auf, um mit der hier-
für erwarteten Anerkennung im Grunde eben das selbe zu erwarten:
die Erhöhung des Selbstwertgefühls. Bei beiden Varianten kreist al-
les aber im Grunde genommen nur um`s eigene Ego. Der Partner
hat ledigich entsprechend zu funktionieren und wird selten bis gar
nicht als eigenständiges, anzuerkennendes Wesen wahrgenommen
bzw. geachtet. Und nun überlege dir mal, wie so ein Partner sich in
solch einem Konstrukt fühlen muss? Sicher nicht geborgen und wohl.
Auf der einen Seite verspürt so ein Partner nämlich den Druck, der
auf ihn lastet. Auf der anderen Seite kann so ein Partner dem ande-
ren ohnehin nie etwas recht machen.

Deshalb würde ich an deiner Stelle überlegen, über was du dich nun
konkret wieder "beschweren" möchtest oder ob du das vielleicht lie-
ber sein lässt bzw. kritisch überprüfst und andere Wege gehst.

Gefühle für jemanden zu pflegen, ist das Eine. Das heißt aber eben
lange noch nicht, dass man zusammen als Paar bzw. in einer Bezie-
hung auch funktioniert. Niemand sollte sich für das Letztere erst ver-
biegen müssen. Denn entweder passt es oder eben nicht. Und wer
lebt schon gern damit, wenn er von seinem Partner ständig kritisiert
wird? Von diesem selbst keine Anerkennung (seiner Person usw.) er-
hält?

Wenn du etwas gibst, sollte dies aus freien Stücken geschehen. Weil
du entsprechendes eben gern zu geben hast. Ohne Erwartung einer
Gegenleistung hierfür. Das Erwarten einer Gegenleistung kann nur zu
Frustration führen, weil das Miteinander auf Freiwilligkeit beruht. Er-
blickst du hierin allerdings ein deutliches Ungleichgewicht, so bleibt
es dir unbenommen, dir eine Partnerin zu suchen, die in deinen Au-
gen besser zu dir passt, dir mehr geben kann, von dem, was auch im-
mer du dir vorstellst. Du kannst deine Erwartungen natürlich auch her-
unter fahren und mit dem zufrieden sein, was du erhältst. Das kann
man am besten dann, wenn man mit sich selbst im Reinen ist.

Auf jeden Fall aber sieh deine Partnerin nicht als Wunscherfüllungs-
objekt an. Sie ist, wie sie ist und sie darf so sein, wie sie ist. Schön
wär es sicher, könntest du sie genau so eben wertschätzen und lie-
ben, wie sie ist. Ansonsten übe dich in Einsicht und lass sie ziehen.
Lilly 22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2017, 20:02   #125
sunny84m
Junior Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 06/2016
Beiträge: 40
Ich habe Ihr mehrmals gesagt das Sie auf sich Stolz sein kann usw und das Einzige was ich einfach erwarte ist ein Danke.
Übers schreiben ist das alles schwer darzustellen das es alle verstehen.
sunny84m ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2017, 23:51   #126
HelftMir
Special Member
 
Registriert seit: 03/2008
Beiträge: 7.050
Ein Danke wofür jetzt genau?
Und ich bin nicht sicher, ob sie für dieses Lob so empfänglich ist. (Bezieht es sich auf ihre Entscheidung zum Abbruch?)
Eine Schwangerschaft durch eine Verhütungspanne,, möglicherweise nicht mal vom aktuellen Freund und deren Abbruch fühlen sich nicht gerade an wie eine Heldentat. Ich persönlich wäre darauf überhaupt nicht stolz.
Ich hoffe, sie fühlt sich nicht veräppelt.
Daß Du einfach bei ihr bist und sie in die Klinik begleitest, dafür ist sie bestimmt dankbar! Wenn man nach einem solchen Eingriff aus der Narkose aufwacht, ist man wirklich nicht gern allein.
HelftMir ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2017, 13:25   #127
sunny84m
Junior Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 06/2016
Beiträge: 40
Ein Danke einfach mal für die allgemeine Hilfe. Mittlerweile ist auch entschieden worden, das der Sohn zu einem Stationären Aufenthalt muß und jetzt ist es natürlich noch schwieriger mit Ihr zu reden da Sie sich jetzt total zurückzieht. Ich habe Ihr wieder meine Hilfe Angeboten aber naja hat eher das Gegenteil bewirkt.

Ich sagte ihr dann nur noch, das es mal Zeit wird zu reden und wir auch das mit dem Abbruch langsam starten sollten.
sunny84m ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2017, 22:44   #128
Fischli >°}}}>><
süß-sauer mariniert
 
Registriert seit: 11/2012
Ort: Seeanemone
Beiträge: 4.236
Nun mach aber mal halblang. Deine Partnerin hat Riesensorgen und du schiebst auch noch Stress und sprichst davon, dass "ihr" den Abbruch angehen sollt. Ich meine mal, dass sie das tragen muss und nicht du. Trete mal besser in den Hintergrund, unterstütze sie aber setz sie nicht auch noch zusätzlich unter Druck bitte!
Fischli >°}}}>>< ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2017, 23:24   #129
HelftMir
Special Member
 
Registriert seit: 03/2008
Beiträge: 7.050
... Zumal das bereits lebende Kind wichtiger ist als der Termin für die Abtreibung.
Was Ihre zwei Kinder betrifft, bist Du nunmal außen vor. Da kann sie Dich nicht mit einbeziehen. Ist ja schon erstaunlich, daß Du sie oder eines von ihnen überhaupt schon kennengelernt hast. Meist lassen sich die Leute mehr Zeit, ihren neuen Partner den Kindern vorzustellen.
Die sollen ja nicht mitkriegen, wenn einer doch nicht paßt und wieder geht.
HelftMir ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.12.2017, 17:04   #130
Lilly 22
Special Member
 
Registriert seit: 05/2006
Ort: Alb Donau Kreis
Beiträge: 8.654
Hallo sunny84m,

wieso muss der Kleine zum stationären Aufenthalt? Ist das nicht ein bisschen
arg, wo er gerade erst familiäre Trennungsprobleme verarbeiten und hinter
sich lassen muss(te)? Und wie alt ist eigentlich das Kind, das beim Vater lebt?
Kümmert der Vater sich nur um das eine Kind, das bei ihm lebt?
Lilly 22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.12.2017, 17:04 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

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