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Alt 13.11.2020, 10:03   #31
Abnormal
Member
 
Registriert seit: 10/2009
Beiträge: 119
Sehe ich anders. Was bei den Schilderungen der TE für mich klar rüberkommt ist das sie sich von ihrem Partner vernachlässigt fühlt und seine Eltern aus ihrer Sicht eben 10x so viel Aufmerksamkeit, Zuwendung usw bekommen.
Da kann man jetzt wunderbar drüber streiten ob das "wirklich" so ist, aber es ist eben ihre Wahrnehmung und an der haben wir erstmal nicht zu rütteln, auch weil wir null andere Perspektiven kennen.

Für mich liest sich ihr Freund schon ziemlich unempathisch, Kommunikation scheint nicht wirklich gut zu funktionieren und auf ihre Wünsche geht er auch nicht ein (die sie kommuniziert hat).

Klar ist ein gutes Verhältnis zu seinen Eltern wichtig und positiv. Und sicher ist es für das Kind schön wenn es eine gute Beziehung zu seinen Großeltern aufbauen und erhalten kann weil es diese Treffen gibt.
Aber die Partner-Beziehung ist eben auch wichtig. Und die kommt anscheinend zu kurz.

Ich finde das mit dem Brief keine schlechte Idee. Da kann man sich Zeit nehmen, vermeidet Streits und kann auch was mehrmals lesen und drüber nachdenken.

Wenn das nicht möglich ist würde ich wirklich zu einer Paartherapie raten. Auch damit ihr jemanden in einer neutralen Position habt der zwischen euch beiden "vermitteln" kann.
Abnormal ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.11.2020, 10:03 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hallo Abnormal,
Alt 13.11.2020, 10:17   #32
hula
Member
 
Registriert seit: 01/2011
Beiträge: 251
Zitat:
Zitat von Abnormal Beitrag anzeigen
Sehe ich anders. Was bei den Schilderungen der TE für mich klar rüberkommt ist das sie sich von ihrem Partner vernachlässigt fühlt und seine Eltern aus ihrer Sicht eben 10x so viel Aufmerksamkeit, Zuwendung usw bekommen.
Da kann man jetzt wunderbar drüber streiten ob das "wirklich" so ist, aber es ist eben ihre Wahrnehmung und an der haben wir erstmal nicht zu rütteln, auch weil wir null andere Perspektiven kennen.

Für mich liest sich ihr Freund schon ziemlich unempathisch, Kommunikation scheint nicht wirklich gut zu funktionieren und auf ihre Wünsche geht er auch nicht ein (die sie kommuniziert hat).
Kommunikation ist aber keine Einbahnstrasse. Ich sehe z.B. nicht, dass Sie gut kommuniziert. Zu "erwarten", dass er die Verabredung mit seinen Eltern absagt, ist nicht unbedingt kommunikativ. Sie hätte stattdessen klar sagen können, dass es ihr nicht gut geht und dass sie gerne die Verabredung verschieben möchte. Ich finde schwierig etwas vom Partner zu verlangen, wozu man selbst nicht in der Lage ist.
hula ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.11.2020, 11:03   #33
Damien Thorn
_______________
 
Registriert seit: 01/2015
Beiträge: 8.293
Zitat:
Zitat von Abnormal Beitrag anzeigen
Klar ist ein gutes Verhältnis zu seinen Eltern wichtig und positiv. Und sicher ist es für das Kind schön wenn es eine gute Beziehung zu seinen Großeltern aufbauen und erhalten kann weil es diese Treffen gibt.
Aber die Partner-Beziehung ist eben auch wichtig. Und die kommt anscheinend zu kurz.
Wenn das Problem die Qualitätszeit wäre, dann wäre es ihr gleichermaßen unrecht, ob nun die Zeit mit den Eltern im eigenen Haus oder in das der Eltern stattfindet. Und wenn sie sich vernachlässigt fühlen würde, würde sie nicht versuchen, ihrem Partner ihre Definition von "Mann" aufzudrücken oder sich an irgendwelchen Textnachrichten zu stören, weil diese zu viele Kuss-Emoticons beinhalten. Und erst recht würde sie ihn nicht mit irgendeiner Heultour kommen, um ihn dazu zu bringen, dass er ein Treffen mit den Eltern und ihrem Sohn kurzerhand abbricht, sondern würde ihrerseits Wünsche äußern, was sie am besten miteinander unternehmen könnten.

Ihre Mittel der Wahl sind somit Penetranz, emotionale Erpressung und eine herablassende Haltung gegenüber ihrem Partner. Dass der sich auf solch eine Tour nicht einlässt, spricht für gesunden Menschenverstand.
Damien Thorn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.11.2020, 13:11   #34
StG44
Senior Member
 
Registriert seit: 07/2007
Beiträge: 560
Bleibt doch einfach mal sachlich und vor allem auch empathisch.
Hier ist eine junge Frau mit einem Kleinkind, mit Job und Haushalt - also vollauf ausgelastet und belastet.

Niemand will in der Situation dann noch regelmäßig zweimal die Woche Besuch empfangen, um den man sich auch noch kümmern muss.
Diese Situation hat die TE nun aber bereits seit fast zwei Jahren.
Ihr Vorschlag, wenigstens einen dieser Besuche abzuschaffen und dass stattdessen Mann samt Kind die Schwiegereltern besuchen sollten, wurde zwar angenommen aber nicht umgesetzt. Alleine dadurch ist ja nun auch belegt, dass die TE dieses Thema mindestens einmal angesprochen haben muss.

Ein guter Kontakt zu Eltern/Großeltern ist natürlich schön und auch dagegen hat sich die TE nicht ausgesprochen, aber zwischen gut und zu viel sollte man unterscheiden und im vorliegenden Fall empfinde ich es auch als zu viel - was noch wumpe wäre, denn hier geht es um die TE, der es ganz offensichtlich zu viel ist.

Die wenigsten jungen Paare hätten Spaß daran, die Eltern oder Schwiegereltern zweimal wöchentlich in der Bude zu haben.
Ebenso verhält es sich mit dem Chatverhalten des jungen Mannes. Dass zwischen dem Partner und seiner Mutter mehrfach täglich Kontakt gepflegt wird, ist schon recht ungewöhnlich, dass dabei dann noch massig Herzchen und Küsschen hin und her fliegen noch ungewöhnlicher und sicher nichts, was üblicher Weise allgemein auf Verständnis stoßen dürfte.

Die TE ist von der Situation gestresst, was mir durchaus nachvollziehbar erscheint. Dass sich Stress, besonders, wenn man sich ohnmächtig und hilflos fühlt, dann auch mal durch Weinen und Schimpfen zu entladen versucht, ist ebenfalls verständlich. Es war weder ein Nervenzusammenbruch noch ein Burn out, auch wenn so brachiale Bezeichnungen dafür hergenommen werden. Sich daran festbeißen zu wollen, ist nicht zielführend.
Die TE hat psychischen Druck, fühlte sich überfordert und schlecht und hat geweint. So what? Ist das wirklich so unnormal und unverständlich???

Was soll sie auch machen? Ist sie nicht automatisch in der Position der schlechten Schwiegertochter, wenn sie die Schwiegereltern auslädt und sich gegen diese -sich selbst etablierte- Regel der standardmäßigen Besuche ausspricht?
Ich hätte damit kein Problem und wohl viele andere Damen in diesem Thread auch nicht, aber nicht jede (besonders junge) Frau ist so taff und auch das sollte man nachempfinden können.

Und natürlich "erwartet" man von seinem Partner, dass er einen wahrnimmt und zu schützen versucht, ohne dass man sich ihm lang und breit erklären oder das verabreden muss. Wenn der Partner in Not ist -egal ob physisch oder psychisch-, dann sollte der andere zur Stelle sein, das ohne jede weitere Ausführung erkennen können, ernstnehmen und sich schützend einbringen. Das ist ein wesentliches Basiskriterium einer Partnerschaft und ist das nicht selbstverständlich vorhanden, dann darf man sich berechtigt fragen, ob man den richtigen Partner hat.

Ich halte es in dieser Situation und angesichts der Tatsache, dass die TE und ihr Partner inzwischen kaum noch ruhig ihre Beziehungsprobleme besprechen können, ebenfalls für eine gute Idee, dass Vany ihre Sorgen mittels Brief an ihren Freund heranträgt. Vielleicht bringt es ja was.
Vany, dir empfehle ich, dich selbst klar zu positionieren. Stärke dein Selbstbewusstsein und wahre deine Grenzen selbst - wäre schön, wenn dein Freund an deiner Seite wäre, aber wenn er es nicht ist, heißt das nicht gleichsam, dass du deine Grenzen dann aufgeben musst.
StG44 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.11.2020, 14:17   #35
MiaMarietta
Platin Member
 
Registriert seit: 02/2016
Ort: BW
Beiträge: 1.982
Zitat:
Zitat von StG44 Beitrag anzeigen
Bleibt doch einfach mal sachlich und vor allem auch empathisch.
Hier ist eine junge Frau mit einem Kleinkind, mit Job und Haushalt - also vollauf ausgelastet und belastet.

Niemand will in der Situation dann noch regelmäßig zweimal die Woche Besuch empfangen, um den man sich auch noch kümmern muss.
Diese Situation hat die TE nun aber bereits seit fast zwei Jahren.
Ihr Vorschlag, wenigstens einen dieser Besuche abzuschaffen und dass stattdessen Mann samt Kind die Schwiegereltern besuchen sollten, wurde zwar angenommen aber nicht umgesetzt. Alleine dadurch ist ja nun auch belegt, dass die TE dieses Thema mindestens einmal angesprochen haben muss.

Ein guter Kontakt zu Eltern/Großeltern ist natürlich schön und auch dagegen hat sich die TE nicht ausgesprochen, aber zwischen gut und zu viel sollte man unterscheiden und im vorliegenden Fall empfinde ich es auch als zu viel - was noch wumpe wäre, denn hier geht es um die TE, der es ganz offensichtlich zu viel ist.

Die wenigsten jungen Paare hätten Spaß daran, die Eltern oder Schwiegereltern zweimal wöchentlich in der Bude zu haben.
Ebenso verhält es sich mit dem Chatverhalten des jungen Mannes. Dass zwischen dem Partner und seiner Mutter mehrfach täglich Kontakt gepflegt wird, ist schon recht ungewöhnlich, dass dabei dann noch massig Herzchen und Küsschen hin und her fliegen noch ungewöhnlicher und sicher nichts, was üblicher Weise allgemein auf Verständnis stoßen dürfte.

Die TE ist von der Situation gestresst, was mir durchaus nachvollziehbar erscheint. Dass sich Stress, besonders, wenn man sich ohnmächtig und hilflos fühlt, dann auch mal durch Weinen und Schimpfen zu entladen versucht, ist ebenfalls verständlich. Es war weder ein Nervenzusammenbruch noch ein Burn out, auch wenn so brachiale Bezeichnungen dafür hergenommen werden. Sich daran festbeißen zu wollen, ist nicht zielführend.
Die TE hat psychischen Druck, fühlte sich überfordert und schlecht und hat geweint. So what? Ist das wirklich so unnormal und unverständlich???

Was soll sie auch machen? Ist sie nicht automatisch in der Position der schlechten Schwiegertochter, wenn sie die Schwiegereltern auslädt und sich gegen diese -sich selbst etablierte- Regel der standardmäßigen Besuche ausspricht?
Ich hätte damit kein Problem und wohl viele andere Damen in diesem Thread auch nicht, aber nicht jede (besonders junge) Frau ist so taff und auch das sollte man nachempfinden können.

Und natürlich "erwartet" man von seinem Partner, dass er einen wahrnimmt und zu schützen versucht, ohne dass man sich ihm lang und breit erklären oder das verabreden muss. Wenn der Partner in Not ist -egal ob physisch oder psychisch-, dann sollte der andere zur Stelle sein, das ohne jede weitere Ausführung erkennen können, ernstnehmen und sich schützend einbringen. Das ist ein wesentliches Basiskriterium einer Partnerschaft und ist das nicht selbstverständlich vorhanden, dann darf man sich berechtigt fragen, ob man den richtigen Partner hat.

Ich halte es in dieser Situation und angesichts der Tatsache, dass die TE und ihr Partner inzwischen kaum noch ruhig ihre Beziehungsprobleme besprechen können, ebenfalls für eine gute Idee, dass Vany ihre Sorgen mittels Brief an ihren Freund heranträgt. Vielleicht bringt es ja was.
Vany, dir empfehle ich, dich selbst klar zu positionieren. Stärke dein Selbstbewusstsein und wahre deine Grenzen selbst - wäre schön, wenn dein Freund an deiner Seite wäre, aber wenn er es nicht ist, heißt das nicht gleichsam, dass du deine Grenzen dann aufgeben musst.
MiaMarietta ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.11.2020, 17:28   #36
Damien Thorn
_______________
 
Registriert seit: 01/2015
Beiträge: 8.293
Zitat:
Zitat von StG44 Beitrag anzeigen
Niemand will in der Situation dann noch regelmäßig zweimal die Woche Besuch empfangen, um den man sich auch noch kümmern muss.
Muss sie überhaupt nicht. Im vorliegenden Fall war es z.B. so, dass der Vater und der Mann mit dem Kind spazieren gingen, während sich die Mutter selbst beschäftigt hat. Was sie gestört hat, war, dass nicht auf (ihren) Knopfdruck alles stehen- und liegengelassen wurde.

Zitat:
Zitat von StG44 Beitrag anzeigen
Ein guter Kontakt zu Eltern/Großeltern ist natürlich schön und auch dagegen hat sich die TE nicht ausgesprochen, aber zwischen gut und zu viel sollte man unterscheiden und im vorliegenden Fall empfinde ich es auch als zu viel - was noch wumpe wäre, denn hier geht es um die TE, der es ganz offensichtlich zu viel ist.
Das wäre glaubhafter, wenn sie ihr Motiv nicht dahinlenken würde, wie ihrer Meinung nach sich ein Mann zu verhalten habe und der Partner sich gefälligst dem unterordnen soll.

Zitat:
Zitat von StG44 Beitrag anzeigen
Ebenso verhält es sich mit dem Chatverhalten des jungen Mannes. Dass zwischen dem Partner und seiner Mutter mehrfach täglich Kontakt gepflegt wird, ist schon recht ungewöhnlich, dass dabei dann noch massig Herzchen und Küsschen hin und her fliegen noch ungewöhnlicher und sicher nichts, was üblicher Weise allgemein auf Verständnis stoßen dürfte.
Sie muss es gar nicht verstehen, sie muss es nur akzeptieren. Es geht sie schlichtweg nichts an, inwiefern ihr Mann mit den Eltern Nachrichten austauscht. Er ist erwachsen, und demnach braucht er dafür auch keine Erlaubnis ihrerseits einzuholen.

Zitat:
Zitat von StG44 Beitrag anzeigen
Es war weder ein Nervenzusammenbruch noch ein Burn out, auch wenn so brachiale Bezeichnungen dafür hergenommen werden. Sich daran festbeißen zu wollen, ist nicht zielführend.
Es war die TE, die es so ausdrückte:

Zitat:
Zitat von Vany1717 Beitrag anzeigen
ich hatte vorher einen heulkrampf vom allergemeinsten, eben was wie ein burn out [...]... ich bin einfach zusammengebrochen.
Oder willst Du für sie bestimmen, was sie gesagt und gemeint hat? Hat in etwa die gleiche Penetranz, wie eine Frau, die sich in die Privatsphäre des Partners einmischt und diese zu lenken versucht.

Zitat:
Zitat von StG44 Beitrag anzeigen
Was soll sie auch machen?
Aufhören, die Dramaqueen zu spielen, sich aus Sachen raushalten, die sie nichts angehen und falls sie mehr Qualitätszeit möchte, sinnvolle Vorschläge unterbreiten, die ausschließlich die zwei betreffen, anstatt sich auf den Kontakt mit den Eltern einzuschießen. Kurzum: Weniger Egozentrik und mehr Reife an den Tag legen.
Damien Thorn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.11.2020, 19:29   #37
Anna-Lia
 
Registriert seit: 03/2008
Beiträge: 12.259
Zitat:
Zitat von Damien Thorn Beitrag anzeigen

Sie muss es gar nicht verstehen, sie muss es nur akzeptieren. Es geht sie schlichtweg nichts an, inwiefern ihr Mann mit den Eltern Nachrichten austauscht.
Es geht sie sehr wohl etwas an, wenn sie dauerhaft den Eindruck gewinnt, dass ihr Mann seine Mutter mit Liebesbekundungen überschüttet, sie selbst aber weitestgehend leer ausgeht- wir sind uns ja wohl einig, dass nicht seine Mutter seine Partnerin ist, sondern Vany.

Und wenn für ihn Vany an zweiter Stelle oder noch weiter hinten steht, kann er doch zu seiner Mum ziehen

Ach so und, immer wenn mir jemand sagt, dass ich was "muss", denk ich: "N Scheiss muss ich". Soviel dazu, dass Vany irgendwas muss.
Anna-Lia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.11.2020, 19:34   #38
Jawoll77
Platin Member
 
Registriert seit: 11/2015
Beiträge: 1.692
Zitat:
Zitat von Anna-Lia Beitrag anzeigen
Es geht sie sehr wohl etwas an, wenn sie dauerhaft den Eindruck gewinnt, dass ihr Mann seine Mutter mit Liebesbekundungen überschüttet, sie selbst aber weitestgehend leer ausgeht- wir sind uns ja wohl einig, dass nicht seine Mutter seine Partnerin ist, sondern Vany.

Und wenn für ihn Vany an zweiter Stelle oder noch weiter hinten steht, kann er doch zu seiner Mum ziehen

Ach so und, immer wenn mir jemand sagt, dass ich was "muss", denk ich: "N Scheiss muss ich". Soviel dazu, dass Vany irgendwas muss.

Das stimmt. Er muss n Scheiss machen um Vany glücklich zu machen. Sehr richtig gesehen. Sie ist für ihr Glück selber verantwortlich.
Jawoll77 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.11.2020, 19:53   #39
megam91
Member
 
Registriert seit: 03/2016
Beiträge: 176
Eigentlich wurde hier ja schon alles geschrieben, aber ein paar Gedanken möchte ich dennoch teilen:

- Dass der Freund häufig Nachrichten mit Herzchen mit den Eltern austauscht und regelmäßig mit ihnen telefoniert war vermutlich schon am Anfang der Beziehung klar. Wenn man sich entscheidet, ein "Muttersöhnchen" zu daten, dann sollte man das entweder akzpetieren oder sich wieder trennen, aber nicht erwarten, dass er sich nach Jahren ändert.

- Falls die TE mehr Zeit für sich braucht, könnte sie sich ja die nehmen, falls der Freund mit der Mutter telefoniert oder die Eltern besucht. Sie muss ja nicht jedes mal anwesend sein.

-Falls die TE gestresst von den vielen Besuchen der Eltern ist, dann sollte sie das Gespräch mit dem Freund suchen. Am besten nicht direkt vor einem bereits geplanten Besuch sondern sich einen ruhigen Moment suchen, um das sachlich zu besprechen. Da sollte sich doch ein Kompromiss finden, z.B. dass die Eltern nur einmal alle zwei Wochen kommen anstatt zwei mal pro Woche. Wenn sich die TE dann auch ab und an ausklinkt um ihren Hobbies nachuzugehen, sieht die Sache vielleicht schon viel besser aus.

- Falls die TE das Gefühl hat, dass es an gemeinsamer Zeit / gemeinsamen Aktivitäten mit dem Freund fehlt, dann sollte sie das Gespräch mit dem Freund suchen. Am besten nicht direkt vor einem bereits geplanten Besuch der Eltern sondern sich einen ruhigen Moment suchen, um das sachlich zu besprechen. Das sehe ich aber unabhängig davon, ob der Freund gerne viele Herzchen an Mutti schickt.

- Generell würde ich nicht empfehlen, bei den Eltern und der/die Partner/in zwischen erste oder zweite Stelle unterscheiden zu müssen.

- Ein paar User hier sollten lernen, wie man konstruktive Kritik und Feedback sachlich formuliert.
megam91 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.11.2020, 20:00   #40
Anna-Lia
 
Registriert seit: 03/2008
Beiträge: 12.259
Zitat:
Zitat von Jawoll77 Beitrag anzeigen
Das stimmt. Er muss n Scheiss machen um Vany glücklich zu machen. Sehr richtig gesehen. Sie ist für ihr Glück selber verantwortlich.


Genau.

Wenn er das als Müssen empfindet, und nicht als Dürfen, kann er sich ja einfach trennen. Besser für alle Beteiligten in manchen Fällen. Wie's hier ist, kann nur Vany bzw er entscheiden
Anna-Lia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.11.2020, 20:00 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hey Anna-Lia,
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