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Alt 29.03.2008, 12:09   #351
teatime
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Lieber Kleiner Stern,

ich habe inzwischen keine Zweifel mehr, dass Du co-abhängig bist.

Ich war das nämlich auchmal. Ursache Kindheit, später nie aufgefallen, in meiner ersten ernsthaften Beziehung wieder ultrahart damit konfrontiert, 3 Jahre Therapie gemacht.

Es gibt alle möglichen Arten von Süchten. Es gibt auch Sex- und Pornosucht, usw.

Die Sache ist, dass Du ihm nicht helfen kannst, dass Du Dir eingestehen musst dass Du keine Macht über ihn hast. Es gibt Selbsthilfegruppen für Co's, und zwar auch für die Co's von Sexsüchtigen (oder Pornosüchtigen). Diese Gruppen arbeiten nach dem 12-Schritte Programm, welches ursprünglich von den anonymen Alkoholikern eingeführt wurde.

Dazu hier: Co-Abhängigkeit

ebenso empfehle ich Dir mal anzurufen bei S.L.A.A. Co-Abhängigkeit und Sexsucht


Ich übersetzte mal für mich selbst damals während meiner Heilung einen Text über Co's:

WAS IST CO-ABHÄNGIGKEIT
UND
WIE ERKENNT MAN DAS PROBLEM IN BEZIEHUNGEN?

In einer Beziehung, wo ein Part eine Sucht oder eine andere Störung hat, wird der co-abhängige Partner oft übermässig involviert in das Leben des Kranken. Man will ihn verstehen, man entschuldigt deshalb all seine kranken Verhaltensweisen.

Alles, woran co-Abhängige denken und worüber sie reden ist die Krankheit des anderen. Sie fühlen sich auch oft dazu verpflichtet, den Partner zur Einsicht zu bringen, seine Sucht aufzugeben oder eine Therapie zu machen.

Doch vielleicht lernen sie doch noch, dass die einzige Person, die sie ändern können, sie selber sind.

Ein Co-Abhängiger ist ein Mensch, der die krankhaften und destruktiven Verhaltensweisen seines Partners erlaubt und gestattet. Er findet immer wieder Entschuldigungen dafür.

Der Co-Abhängige ist übrigens aufgeregter über das Problem als der Kranke selber.

Für den co-abhängigen "Ermöglicher" ist es sehr hart, den Partner die Konsequenzen für sein destruktives Verhalten spüren zu lassen, denn Co-Abhängige können in Angst und Schrecken versetzt werden durch die Möglichkeit, den Partner zu verlieren.

Häufig sind Co-Abhängige mit Eltern aufgewachsen, die süchtig waren.

Co-Abhängigkeit und das Ermöglichen von krankem, süchtigem oder destruktivem Verhalten sind erlernte Faktoren.

Co-Abhängige müssen erkennen, dass sie die Krankheit des anderen nicht stoppen können.

Aber sie können dem Kranken klarmachen, dass er die Verantwortung für sein krankes Verhalten übernehmen muss.
Umso mehr wir co-Abhängige lernen, kein Verständnis und keine Toleranz für die destruktiven Verhaltensweisen des anderen zu zeigen, umso eher ist der kranke Partner gezwungen, den Tatsachen ins Gesicht zu blicken.

Die ganze Zeit damit beschäftigt, sich mit dem Leben des Kranken auseinander zu setzen, sind wir co-Abhänigige übrigens fähig dazu, unsere eigenen Schmerzen und Bedürfnisse total zu ignorieren.

Co-Abhängigkeit kann auch "Du-Sucht" genannt werden.
Das "Du" nach dem wir süchtig sind, kann eine andere Person sein oder auch nicht.

Co-Abhängige sind manchmal auch süchtig nach Anerkennung. Sie sind nur glücklich, wenn andere sie glücklich "sein lassen".

Co-Abhängigkeit könnte auch die "Wenn bloss..."- Krankheit genannt werden:
" Wenn bloss XYZ passieren würde, dann werde ich glücklich!"

Sie schauen auf jeden Fall nach Menschen, Dingen oder Umständen ausserhalb von ihnen selbst, oder auch wie andere auf sie reagieren, um diese glücklich zu machen. Co-Abhängige sind Ermöglicher.

Das Problem ist, dass das aber nicht funktionieren kann! Wir haben keine Kontrolle darüber, wie andere sich fühlen oder sich gegenüber uns benehmen.

Häufig ist es so, dass der Partner von Co-Abhängigen nicht das geringste zur Beziehung beiträgt. Er lehnt sich einfach zurück und lässt uns die Arbeit machen.

Diese harte Beziehungsarbeit mit einem kranken, fordernden Partner kann unglaublich anstrengend sein. Wir beginnen damit, ihn "retten" zu wollen und wir enden damit, uns über ihn zu ärgern: Nämlich über seine Undankbarkeit. Wir beginnen, es ihm übel zu nehmen, dass er nicht dankbar ist für unsere Anstrengungen. Häufig ist es so, dass die Menschen denen wir geholfen haben, uns irgendwann verlassen: Denn sie fühlen sich schuldig und inkompetent. Der klassische Fall ist der Mann, der durch die Frau zu einer Therapie bewogen wurde und diese, wenn er geheilt ist, verlässt, um sich eine neue zu suchen, mit der er einen unbelasteten Neuanfang machen kann.

Schliesslich helfen Co-Abhängige, um Anerkennung zu bekommen und um Selbstbestätigung zu erfahren.

Häufig ist der Drang nach Bestätigung so hoch, dass sich selbst gerade zu erschöpfen um anderen einen Gefallen zu tun. Sie wollen nur eines: Geben, geben, geben. Und egal wie erschöpft sie sind, sie geben sich immer noch einen Ruck, um weiter zu unterstützen.

Co- Abhängige machen manchmal auch Dinge, die gegen ihre eigenen Moralvorstellungen verstossen, um ihrem Partner sein Dasein zu ermöglichen.
Co-Abhängige haben meistens Schwierigkeiten, ihre eigenen Gefühle zu spüren. Sie können die subtilsten Gefühle ihres Partners und ihrer Mitmenschen erkennen, aber sie haben Schwierigkeiten, ihre eigenen Gefühle wahrzunehmen.

Während jedermann ein weites Spektrum von Gefühlen spürt, tendieren co-Abhängige dazu, ihre Gefühle auf eine Art und Weise zu spüren, die sie komplett verschlingt.
Diese Gefühle sind so stark, dass sie total von ihnen mitgerissen werden.

Wenn ein co-Abhängiger Angst hat, dann ist er gelähmt und versteinert und hilflos.

Wenn ein Co-Abhängiger liebt, dann ist es für ihn eine Selbstverständlichkeit, sich selbstlos aufzuopfern.

Wenn ein co-Abhängiger wütend ist, dann hören die Nachbarn drei Strassen weiter die cholerischen Wutausbrüche.

Wenn einem co-Abhängigen etwas leid tut, dann bricht er in Tränen aus dabei.

Co-Abhängige spüren sich nur, wenn sie Extremsituationen durchleben.

Dies ist der Fall, weil in ihrer Kindheit ihre Gefühle minimalisiert wurden, und das über Jahre.Sie mussten ihre Gefühle unterdrücken, um in einer süchtigen Umgebenung überleben zu können.Um damit klarzukommen, haben sie verzweifelt begonnen, Bestätigung von aussen zu bekommen, denn sie konnten ihren eigenen Gefühlen nicht mehr trauen.

Sie sind einfach unsicher, ob das, was sie fühlen, wirklich das ist, was sie fühlen. Ob das was sie fühlen, wirklich da ist!

Dies ist der Grund warum sie begonnen haben, mehr Wert auf die Meinung des Gegenübers zu legen, als auf ihre eigene.

Co-Abhängige haben niemals gelernt ihren eigenen Gefühlen zu trauen und können sie wahrscheinlich gar nicht wahrnehmen. Denn co-Abhängige haben sich in ihrer Kindheit daran angepasst:

"zu fühlen was sie fühlen SOLLEN."

Ein guter therapeutischer Trick ist es, co-Abhängigen klar zu machen, dass jeder in seiner eigenen Realität lebt.

Angenommen ein co-Abhängiger wird von seinem Partner aufgefordert, etwas zu tun. Der co-Abhängige sagt dann " Ich mag das nicht. " Der Partner sagt dann "Doch, das ist gut für dich. Wirst du dich jetzt endlich mal freuen!"
Dann muss der co-Abhängige lernen, dass das nicht heisst, dass der andere recht hat.

Co-Abhängige müssen lernen, sich selber zu erlauben, zu fühlen, was sie fühlen!

Stattdessen aber drücken sie ihre eigenen Gefühle weg und versuchen sich so zu fühlen, wie ihr Gegenüber es von ihnen verlangt.

Wenn Co-Abhängige lernen, dies zu tun, dann werden ihre Gefühle weniger verschlingend und extrem. Sie lernen dadurch dass sie sich Raum geben, ihre leisen Töne wahrzunehmen.
Dadurch, dass sie die leisen Gefühle wahrnehmen, lernen sie, sich um sich selber zu kümmern und auf sich zu achten.

Mangelndes Selbstwertgefühl

Eine andere Äusserung der Co-Abhängigkeit liegt in dem mangelnden Selbstwertgefühl.

Sie haben das Gefühl, dass sie perfekt sein müssen, um ihre Daseinsberechtigung zu erfahren. Und perfekt sein heisst: für die anderen immer Gutes tun und dabei keine Fehler zu begehen.

Sie fühlen sich häufig so, dass sie überhaupt keinen Wert haben, und dass sie sich diesen verdienen müssen, um in der Gegenwart anderer geduldet zu werden. Von anderen wiederum würden sie das niemals erwarten. Sie können nur ihren eigenen Wert nicht erkennen.

Einige fühlen sich so wertlos, dass sie tief im Innersten davon überzeugt sind, sie würden es nicht verdienen, zu leben. Und dieses Gefühl ist so echt, dass es schnell aktiviert wird, wenn sie nur den kleinsten Fehler machen.

Jemand, der co-abhängig ist, würde niemals seine eigenen Bedürfnisse äussern und schämt sich ihrer. Er würde niemals irgendjemanden ansatzweise ahnen lassen, was er braucht. Die Bedürfnisse des anderen stehen für ihn immer an erster Stelle.

Nachzulesen in english unter:
What is codependence?



Ganz egal, was _sein_ Problem ist, Du gehst in meinen Augen damit nicht gesund um. Anstatt Dich abzugrenzen und darauf zu achten, dass es Dir gut geht, kontrollierst Du ihn, Dein ganzes Denken kreist um ihn, usw.


Ich vermute das ist Dein Problem. Ich habe sehr lange und hart an mir gearbeitet und bin heute geheilt. Aber der Weg war nicht einfach und auch nicht kurz.


LG,
teatime

Geändert von teatime (29.03.2008 um 12:14 Uhr)
 
Alt 29.03.2008, 12:09 #00
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Beiträge: 4692

Alt 29.03.2008, 12:31   #352
Luthor
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Ort: NW1
Beiträge: 16.834
Zitat:
Zitat von kleinerstern83 Beitrag anzeigen
Er masturbiert ja mittlerweile nur noch, wenn er frei hat und ich dann nicht da bin.
Das kommt so alle 4 Tage vor..dann hat er aber mehrere Tage hintereinander frei und nutzt das dann auch.
Und in den nicht freien Tagen haben wir keinen Sex, weil er keine Lust hat - oder eben nur sehr selten.
Diesen Monat beläuft sich das Verhältnis auf 4mal Sex und 31 mal SB.
Kein gutes, finde ich.
Ich denke ja schon, dass er öfter mit mir schlafen würde, wenn wir nicht alle 4 Tage Stress hätten. Er hat frei..macht es...es gibt Streit und er hat in den nicht freien Tagen dann keinen Bock auf mich.
Du ... zaehlst ..... wie oft du Sex hast und wie oft er an sich herumfummelt?
Das ist wirklich krank.
Und wenn ihr frei habt, muss es dann passieren?
Jesus.
Was ist denn das fuer eine Scheisse? Ich dachte, man macht das, wenn man moechte. Das ist doch nicht abhaengig davon, ob man frei hat oder erst x Mal gemacht hat?!
Bei euch geht es nur darum, oder?
Das kann nicht gut gehen. Wie man sieht.
Luthor ist offline  
Alt 29.03.2008, 14:37   #353
singlekrank
Golden Member
 
Registriert seit: 05/2005
Beiträge: 1.212
und ich kann mich nur wiederholen: der typ hat kein problem, nur weil er viel und auf pornos w.ichst. sowas nennt man auch "ausgeprägte libido". setzt ihm real 'ne frau vor, die ihn sexuell erregt und er wird sie fünf mal am tag durchpoppen anstatt zu onanieren.

das eigentliche problem ist: er hat kein bock, die eigene freundin zu knallen, weil sie für ihn sexuell nicht mehr erregend ist. das kann an mangelnden visuellen reizen liegen (brüste, arsch, figur, mund, gesicht, whatever turnt ihn nicht an) oder an der art, wie sie sex praktizieren (er steht auf sm, sie auf blümchensex).

statt die frequenz seiner handgemachten orgasmen zu kritisieren und ihn damit auf lächerlichste unter druck zu setzen, solltest du darüber sprechen, was ihm beim sex mit dir fehlt. wenn er das gespräch abblockt, dann wirds daran liegen, dass er entweder zu feige ist, dir seine wünsche offenzulegen. oder er blockt, weil er genau weiss, dass du seinen sexuellen wünschen nicht gerecht werden kannst, selbst wenn du wolltest. in diesem fall blockt er, um dich nicht zu verletzen.
singlekrank ist offline  
Alt 29.03.2008, 14:41   #354
listen
Special Member
 
Registriert seit: 11/2007
Beiträge: 2.900
Wie gesagt, ich glaube nicht das er wirklich süchtig ist.
Denn 31mal SB in nem monat ist zwar nicht wenig, aber durchschnittlich 1mal am tag...naja...
Und 1mal pro woche sex ist zwar unterdurchschnittlich aber ..auch hier kann man sich ne meinung bilden.

Ich finde man muss nicht alles als sucht bezeichnen was noch im normalen rahmen liegt.
Ist genau so wie die nicht enden wollenden penislängendiskussionen im aufklärungsforum. Wenn er nur 12cm hat isses vielleicht unterdurchschnittlich, aber noch lange keine krankheit. Und wenn er 22cm hat isses vielleicht überdurchschnittlich, aber ebenfalls keine krankheit.
listen ist offline  
Alt 29.03.2008, 14:53   #355
Luthor
jolly cynic
 
Registriert seit: 02/2003
Ort: NW1
Beiträge: 16.834
Zitat:
Zitat von singlekrank Beitrag anzeigen
und ich kann mich nur wiederholen: der typ hat kein problem, nur weil er viel und auf pornos w.ichst. sowas nennt man auch "ausgeprägte libido". setzt ihm real 'ne frau vor, die ihn sexuell erregt und er wird sie fünf mal am tag durchpoppen anstatt zu onanieren.
Warum ist er mit ihr zusammen?
Und wie bekloppt muss man sein, mit jemandem zusammen zu bleiben, der einen aus dem Zimmer schickt um anschliessend zu masturbieren?
Ich verstehe das nicht.
Ich waere nicht mit einer Frau zusammen, die mich nicht reizt und, wie man hier lesen kann, sogar noch furchtbar viel Stress macht.
Waere es nicht viel einfacher, allein zu bleiben? Dann muss er nicht mal kurz drueberrutschen, um seine Ruhe zu haben.
Er koennte machen, was er will, niemand wuerde ihm auf den Sack gehen.
Ich glaube auch nicht, dass er sie liebt. Er merkt doch, dass er sie durch sein Verhalten verletzt. Das macht man aber nicht, wenn man jemanden liebt.
Nicht nur das Sexleben ist absolut gestoert, sondern auch die Kommunikation.
Da ist gar nichts (mehr).
Luthor ist offline  
Alt 29.03.2008, 14:59   #356
Sam Hayne
seniler alter Zirkusaffe™
 
Registriert seit: 03/2004
Ort: Locked in eternal limbo
Beiträge: 25.479
Zitat:
Zitat von singlekrank Beitrag anzeigen
... solltest du darüber sprechen, was ihm beim sex mit dir fehlt. [...]
Ich wollt' hier eigentlich nichts mehr schreiben, aber...

...alles was die beiden sollten, ist sich endlich professionelle Hilfe zu suchen.
Sam Hayne ist offline  
Alt 29.03.2008, 15:03   #357
teatime
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Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Luthor Beitrag anzeigen
Warum ist er mit ihr zusammen?
Und wie bekloppt muss man sein, mit jemandem zusammen zu bleiben, der einen aus dem Zimmer schickt um anschliessend zu masturbieren?
Ich verstehe das nicht.
Ich waere nicht mit einer Frau zusammen, die mich nicht reizt und, wie man hier lesen kann, sogar noch furchtbar viel Stress macht.
Waere es nicht viel einfacher, allein zu bleiben? Dann muss er nicht mal kurz drueberrutschen, um seine Ruhe zu haben.
Er koennte machen, was er will, niemand wuerde ihm auf den Sack gehen.
Ich glaube auch nicht, dass er sie liebt. Er merkt doch, dass er sie durch sein Verhalten verletzt. Das macht man aber nicht, wenn man jemanden liebt.
Nicht nur das Sexleben ist absolut gestoert, sondern auch die Kommunikation.
Da ist gar nichts (mehr).

This is exactely what I was talking about.

Das ist keine Liebe. Das ist eine Abhängigkeit.

Welcher Art auch immer. Vielleicht fällt Dir dazu was ein, kleiner Stern.
Bei Dir vermute ich emotionale Abhängigkeit, Co-Abhängigkeit, s.o.
Bei ihm eventuell - finanzielle Abhängigkeit?

Was sagst Du dazu?
 
Alt 29.03.2008, 15:10   #358
singlekrank
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Beiträge: 1.212
Zitat:
Zitat von Luthor Beitrag anzeigen
Warum ist er mit ihr zusammen?
weil anfangs der sexuelle reiz immer größer ist und später abflacht. am anfang hats deswegen vielleicht noch gerade so gereicht, aber jetzt eben nicht mehr. könnte auch sein, dass sich seine sexuellen bedürfnisse im laufe der zeit geändert haben, sei es jetzt visuell oder von der art, wie man sex praktiziert. vor 12 jahren fand ich z.b. frauen attraktiv, die kein gramm fett zuviel auf den rippen hatten. heute kannst du mich mit denen jagen.

und wenn sich jetzt die sexuellen interessen bei dem typen gändert haben, während er mit ihr zusammen ist, dann steht er vor folgendem dilemma: eine freundin, die er liebt, aber nicht mehr poppen will. vor diesem dilemma würde ich z.b. heute auch stehen, wenn ich die letzten 12 jahre mit nur einer frau zusammengewesen wäre.
singlekrank ist offline  
Alt 29.03.2008, 15:13   #359
Luthor
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Registriert seit: 02/2003
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Beiträge: 16.834
Zitat:
Zitat von singlekrank Beitrag anzeigen

und wenn sich jetzt die sexuellen interessen bei dem typen gändert haben, während er mit ihr zusammen ist, dann steht er vor folgendem dilemma: eine freundin, die er liebt, aber nicht mehr poppen will. vor diesem dilemma würde ich z.b. heute auch stehen, wenn ich die letzten 12 jahre mit nur einer frau zusammengewesen wäre.
Ich sage noch einmal, das ist eine Illusion. Wenn er sie wirklich liebt (dabei ist egal, ob er sie auch sexuell attraktiv findet), dann behandelt er sie so nicht, sondern ist ehrlich zu ihr - und zu sich selbst. Sie leben beide in einer Luege.
Sie leidet unter der Situation, das sieht er doch. Er leidet auch unter der Situation, sonst waere er nicht so genervt.
Also ... warum bleiben die zusammen?
That's bull, isn't it?!
Luthor ist offline  
Alt 29.03.2008, 15:17   #360
teatime
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Es gibt mehrere Möglichkeiten.

Die "normalste" wäre, dass er allein nach sexueller Attraktion gegangen ist was in der Tat auch eine Weile "hält". Aber um langfristig interessiert an einer Frau zu bleiben, müssen weitere Ebenen hinzukommen. Er muss sie

- sexuell attraktiv finden
- emotional attraktiv finden (Freundschaft, Mitgefühl, Vertrauen, Umgang miteinander, Mitmenschlichkeit)
- geistig attraktiv finden (Faszination für ihre Interessen und Lebensgestaltung, den Intellekt, Stimulierung durch die Art wie sie denkt, z.B.)

Die sexuelle Ebene hält dann langfristig, wenn die anderen Komponenten auch da sind. Ein Paar muss auf _mehreren_ Ebenen sich zueinander hingezogen fühlen, nicht nur sexuell - sonst hält es höchstens ein paar Monate.

Aber diese sind offensichtlich _NICHT_ da bei ihm. Er behandelt sie schlecht, gestörte Kommunikation, interessiert sich einen Dreck für ihre Gefühle. Von Freundschaft kann hier also nicht die Rede sein.

Des Weiteren interessiert sie ihn auch nicht weiter.

Die sexuelle Ebene hat abgeflacht, ansonsten ist sie ihm egal.


Die andere Möglichkeit wäre, dass er damals, als sie zusammenkamen eventuell finanzielle Probleme hatte und eine Frau gesucht hat, die ihn durchschleppt, bis er selbst wieder auf die Beine gekommen ist. Jetzt ist damit das Interesse hinfällig.


Die dritte Variante könnte sein, dass er irgendwelche emotionalen Probleme hat, die sich in seinem gestörten Verhalten äußern. Damit meine ich jetzt nicht unbedingt das Pornoschauen und Onanieren, das muss eigentlich nichts heißen. Sondern eben die Art und Weise der Beziehungsgestaltung.


Wenn ich Dir einen Tipp geben darf, kleiner Stern:

1. Trenne Dich von ihm, auch räumlich.
2. Suche Dir professionelle Hilfe (ich schrieb dazu oben bereits etwas), denn DU hast auch irgendein Problem. Sonst würdest Du das niemals mit Dir machen lassen!


LG,
teatime
 
Alt 29.03.2008, 15:17 #00
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