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Du befindest dich im Forum: Probleme nach der Trennung. Du hast verlassen oder wurdest verlassen. Wie geht es weiter? Wie geht man mit dem Trennungsschmerz um? Gleichgesinnte und Verständnisvolle tauschen sich hier aus und geben Ratschläge für einen Neubeginn. Bitte beachtet, daß es hier um persönliche Probleme geht, bei welchen Hilfe und Ratschläge gefragt sind. Den Finger in die Wunde des Threaderstellers zu legen, trägt nicht zur Problemlösung bei. Wir bitten euch deshalb, hier mit Feingefühl zu agieren.

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Alt 14.03.2016, 15:28   #31
Britton
Member
 
Registriert seit: 02/2011
Beiträge: 73
Hi Ambrose,

ich war mal vor vielen Jahren in einer ähnlichen Situation, wobei mein Mädchen älter war. Dennoch, sie hatte mich damals ebenso fest als Fels ihres Lebens eingeplant und bezeichnet. Mir war das damals zu viel Verantwortung - und das habe ich ihr auch damals gesagt.
Vielleicht wäre das auch ein Weg für Dich, Dich also aus der Umklammerung zu befreien. Deutlich zu sagen, dass sie Dir mehr Freiräume geben muss, dass Du nicht der Familienersatz sein kannst und auch nicht das Hoffnungslicht ihres Lebens, zu dem sie mit spätestens 18 ziehen will.
Das Ziel sollte sein, einen Prozess loszustoßen, an deren Ende sie selbst erkennt, dass die Beziehung ihr nicht gut tut. Die Therapeutin hat das ja bereits erkannt und kann sie dann auffangen.
Aber ein brachiales "ich liebe dich nicht mehr" ohne Erklärung und Begründung würde glaube ich bei ihr tatsächlich zu einem großen Stresss werden.
Britton ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.03.2016, 15:28 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hallo Britton, ich kann mir vorstellen dass es dir heute nicht so gut geht. Was da hilft ist Schokolade. Schokolade hilft immer und es geht einem damit sicher nicht besser, aber für einen kurzen Moment kann man alle Sorgen vergessen. Ich habe heute beim Milka Schokoladenpaket Gewinnspiel mit gemacht. Vielleicht ist das auch was für dich?
Alt 14.03.2016, 16:28   #32
Dr. Grey
Moderator a.D.
 
Registriert seit: 08/2006
Ort: mit Ausblick
Beiträge: 17.105
Zitat:
Zitat von Lilly 22 Beitrag anzeigen
Hallo Ambrose,
wie bereits gesagt, geht zum Jugendamt. Dass sie das womöglich
nicht so ihrem Therapeuten erzählt, ist schon fast klar. Sonst hätte
dieser bereits anders handeln müssen. Eine Sozialberatung wäre
ebenfalls gut, damit dem Vater aufgezeigt wird, wie er aus sei-
ner Sucht heraus kommt und was er seinem Kind so antut.
Es ist ganz bestimmt nicht seine Verantwortung und Aufgabe, mit ihr zum
Jugendamt oder zur Sozialberatung zu gehen.

Soweit ich mich recht erinnere, ist er selbst erst 17, will sich trennen
und sich nicht noch weiter in eine solche Verantwortung und Abhängigkeit
hineindrängen lassen.

Edit: er ist 17, hab gerade nochmal nachgelesen.
Ambrose, warum erzählst du nicht deinen Eltern von deinem Wunsch,
dich zu trennen? Die könnten dir sicher auch moralische Unterstützung
geben, damit es nicht so schwierig für dich ist.

Geändert von Dr. Grey (14.03.2016 um 16:31 Uhr)
Dr. Grey ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.03.2016, 20:20   #33
gabimaus
abgemeldet
Zitat:
von Ambrose:@Gabimaus

Ich weiß was du meinst. Diese Freiheit möchte ich auch für mich.
Ich habe gar kein interesse an einer Beziehung. Ich will mich auch nicht an jemanden klammern.
Aber dieses schlechte gewissen. Wenn das nicht wäre...
Ich habe so den Eindruck, dass Ihr es Euch BEIDE recht schwer macht, indem Ihr Euch keiner erfahrenen Person anvertrauen wollt.

Wie willst Du denn Hilfe leisten, ohne das nötige Wissen über den richtigen Umgang damit?

Ihr werdet höchstens noch beide krank, weil es natürlich auch Dich runterzieht.
Wieso Du ein schlechtes Gewissen haben musst, versteht sicher keiner so recht. DU bist weder ihr Vater noch ihre Mutter und schon gar nicht ein Erziehungsberechtigter.

Nur Deine Freundin allein, kann sagen: ''Ich will mir Hilfe holen''. Tut sie das nicht, sollte SIE ein schlechtes Gewissen haben, Dir gegenüber.

Du magst stark sein, aber noch längst nicht ausgereift, um so eine Aufgabe übernehmen zu können - die Hilfe, die sie ja nicht einmal haben will.
Sie wird Deine Hilfe auch nur annehmen, wenn sie in ihre Vorstellung passt.

Wenn Du Dich trennst - spätestens dann - wird sie eh tun, was sie nicht lassen kann - oder ENDLICH wach werden und erkennen, dass sie was für sich tun muss. Und dabei könntest Du sie dann unterstützen, das wäre dann Hilfe zur Selbsthilfe.

Halte Dich besser nicht für stärker und klüger als Du bist, damit tust Du weder ihr noch Dir einen Gefallen, denn dann werdet Ihr beide abrutschen. Und ob dann noch Deine Eltern Dir eine Hilfe sein werden, lässt sich auch noch nicht sagen.

Du bist nicht für einen anderen Menschen verantwortlich, aber für Deine Taten schon.

Lasse bitte kein ''Helfer-Syndrom'' daraus werden, denn dann wird Dich Dein Gewissen nie mehr ruhig schlafen lassen, fürchte ich.
gabimaus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.03.2016, 21:44   #34
Lilly 22
 
Registriert seit: 05/2006
Ort: Alb Donau Kreis
Beiträge: 11.019
Zitat:
Zitat von gabimaus Beitrag anzeigen
Nur Deine Freundin allein, kann sagen: ''Ich will mir Hilfe holen''. Tut sie das nicht, sollte SIE ein schlechtes Gewissen haben, Dir gegenüber.

Du magst stark sein, aber noch längst nicht ausgereift, um so eine Aufgabe übernehmen zu können - die Hilfe, die sie ja nicht einmal haben will.
Sie wird Deine Hilfe auch nur annehmen, wenn sie in ihre Vorstellung passt.
Auch wenn ich deine Meinungen hier sehr schätze, habe ich,
nicht nur bei dir, sondern auch einigen anderen, leicht das
Gefühl, dass sie schnell vergessen, dass es sich hier noch
um Teenager handelt. Teenager handeln nicht wie Erwach-
sene und man kann das auch nicht von ihnen erwarten. Es
ist wichtig, dass man sie in ihren Sorgen und Ängsten ernst
nimmt und ihnen Wege zeigt, ja. Aber, ihnen fehlt die Er-
fahrung der Älteren, wie man mit solch überfordernden Si-
tuationen "gesund" umgeht, ohne danach selbst einen Scha-
den zu erleiden.

Kinder, die suchtkranke Eltern haben, erleben noch viel
schlimmere Zustände, da sie weder in ihren Bedürfnissen,
noch in ihrer eigenen Wahrnehmung, noch in ihren Gefühlen
ernst genommen werden. Sie fühlen sich meist nirgends da-
zu gehörig und lernen schon früh, die Krankheit ihrer Eltern
nach außen zu entschuldigen bzw. zu verheimlichen. Gerade,
wenn der Vater sich selbst keine Hilfe sucht, sondern sich
alles nur um seine Sucht dreht, kann sein Kind gar nicht wis-
sen, wie es sich Hilfe suchen soll. Woher auch, wenn das Vor-
bild, das Interesse fehlt und man gleichzeitig in einem Loyali-
tätskonflikt lebt? Da geht es nicht darum, dass sie keine Hilfe
annehmen will, sondern dass sie das derzeit nicht leisten kann
und vermutlich noch nicht einmal weiß, welche Hilfe sie eben,
wo erhalten könnte und was das für sie bedeutet. Schließlich
erlebt sie auch ihre "ungesunden" Elternbeziehungen als ab-
hängige Beziehungen. Und kein Kind will seine Eltern verraten,
weil es sich dann noch schlechter fühlt, sich für seine Eltern
verantwortlich fühlt bzw. weil es das Leben einfach nicht an-
ders kennt und immer noch (unbewusst) auf die Liebe der
Eltern hofft. Kinder, die eine solche Liebe, Anerkennung bzw.
Zuverlässigkeit durch ihre Eltern nicht erfahren haben, sehnen
sich ihr Leben lang weiterhin danach und sind somit immer
schon allein deshalb emotional abhängiger, als "gesunde"
Kinder.

Da der TE offensichtlich Eltern hat, mit denen er über alles
offen reden kann und die ihm hier Unterstützung anbieten,
wären diese sicher auch für ihn da, wenn er für sich Hilfe
braucht und so u.a. mit dem Jugendamt redet, damit sei-
ner Freundin Hilfe aufgezeigt werden kann.
Lilly 22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.03.2016, 23:24   #35
Lilly 22
 
Registriert seit: 05/2006
Ort: Alb Donau Kreis
Beiträge: 11.019
Hallo Ambrose,

Zitat:
Zitat von Ambrose Beitrag anzeigen
Ich hatte mit ihr schon mal darüber geredet, dass sie in eine Betreute unterkunft soll. Sie hätte ihr eigenes Zimmer oder Wohnung. Sie ist sehr reif und kann den Haushalt führen, kochen und so weiter.
Aber das will sie nicht. Sie sagte, dass sie die paar Jahre auch noch aushält und mit 18 kommt sie zu mir, dann könne es ihr keiner mehr verbieten.
Sie blockt sowas total ab. Das einzige was sie tun würde, um da raus zu kommen ist, zu mir zu kommen...
das hatte ich überlesen und deshalb hier noch eine Info:

Deine Freundin kann bereits mit 16 von daheim ausziehen,
wenn sie es dort nicht mehr aushält. Deshalb ist eben eine
Beratung beim Jugendamt wichtig. Wichtig für sie, dass sie
weiß, was es für andere Hilfsangebote und Möglichkeiten gibt.

Mit 16 genügt es auch, dass sie sagt, sie hält es daheim nicht
mehr aus, ihre Bedürfnisse als Kind kommen einfach zu kurz,
weil die Eltern das nicht leisten können. Sie müsste ihre Eltern
demnach nicht einmal "verraten". Für ihre eigene, therapeutische
Aufarbeitung wär es aber gut, würde sie an einer anderen Stelle
mal darüber offen reden. Da gibt es eben zahlreiche Anlaufstellen,
auch für Kinder und Jugendliche. Auch Selbsthilfegruppen, z.B.
für Angehörige von Suchtkranken bzw. Alkoholkranken. Diese
auch speziell für Kinder. Und sie muss da keine Angst haben,
dass das an ihre Eltern als Rückmeldung kommt. Nur sollte
sie eben wissen, was es konkret für Hilfen für sie gibt.

Schau mal hier, z.B.:

http://www.nacoa.de/

Geändert von Lilly 22 (14.03.2016 um 23:39 Uhr)
Lilly 22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.03.2016, 13:31   #36
Ambrose
Junior Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 03/2016
Beiträge: 11
Ich muss mir überlegen wie und wann ich es ihr sage. Ich hoffe es zerreisst sie nicht.

Ich glaube es gibt keine ichtige antwort für meine Situation.

Aber danke trotzdem.
Ambrose ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.03.2016, 13:46   #37
gabimaus
abgemeldet
Zitat:
Zitat von Ambrose Beitrag anzeigen
Ich muss mir überlegen wie und wann ich es ihr sage. Ich hoffe es zerreisst sie nicht.

Ich glaube es gibt keine ichtige antwort für meine Situation.

Aber danke trotzdem.
Doch, lieber Ambrose - EINE richtige Antwort weiß ich da

Du hast ein gutes Verhältnis zu Deinen Eltern - ihnen solltest Du von Deinen großen Sorgen erzählen (Mutter oder Vater oder beiden) - und zwar, bitte so eindringlich, wie Du es hier, uns geschildert hast.

Vergiss nicht - auch Eltern waren einmal junge Menschen und hatten entsprechende Sorgen. Sie wissen Rat - lass Dich nicht abwimmeln, sondern zeige ihnen, wie ernst es Dir damit ist.

Denn ernst ist es wirklich - für Dich und auch für Deine Freundin.

Obwohl man mit 16 Jahren inzwischen doch schon als Erwachsener behandelt wird. Euren eigenen Kopf habt Ihr ja immerhin - nun setzt ihn bitte auch richtig ein.

Guten Rat hast Du hier schon bekommen, nutze das. Nur nichts überstürzen
gabimaus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.03.2016, 13:46 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hey gabimaus, egal wie gross deine Sorgen auch sein mögen, mir hilft es immer nach draußen zu gehen und den Grill anzuwerfen. Grillen ist Entspannung pur. Ob nun ein deftiges BBQ oder ein einfach mariniertes Schweinesteak. Am Grill kann ich alle Probleme vergessen. Du hast noch keinen Grill? Bei der Telekom kannst du aktuell am Angrillen 2019 Gewinnspiel mitmachen und entweder einen Beefer oder ein Keramik Ei gewinnen. Wer von uns gewinnt lädt den anderen ein ;-)
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