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Du befindest dich im Forum: Probleme nach der Trennung. Du hast verlassen oder wurdest verlassen. Wie geht es weiter? Wie geht man mit dem Trennungsschmerz um? Gleichgesinnte und Verständnisvolle tauschen sich hier aus und geben Ratschläge für einen Neubeginn. Bitte beachtet, daß es hier um persönliche Probleme geht, bei welchen Hilfe und Ratschläge gefragt sind. Den Finger in die Wunde des Threaderstellers zu legen, trägt nicht zur Problemlösung bei. Wir bitten euch deshalb, hier mit Feingefühl zu agieren.

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Alt 11.12.2019, 20:53   #1
In-Aeternitate
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Erste Freundin hat Schluss gemacht - nach nur vier Monaten, ohne erkennbaren Grund

Meine (erste) Freundin hat plötzlich Schluss gemacht, nach einer absolut kurzen und unergiebigen Beziehung, und ich frage mich: Wie habe ich das zu verstehen, wie muss ich das einordnen?

Erst mal zur Vorgeschichte:

Ich bin Student, 23 Jahre alt und hatte noch nie eine Freundin zuvor. Einmal eine kleine „Affäre“ über eine Woche mit einer ausländischen Gastarbeiterin in meiner Nachbarschaft, aus der aber nichts werden konnte. Einmal eine Mitstudentin, die mal Interesse zu haben schien (und umgekehrt), nach zwei Dates dieses aber verlor. Mehr war nicht bisher, natürlich auch was Sex betrifft bisher eine Nullstelle. Liegt sicher auch an mir: Ich war immer eher gehemmt, was die Frauensuche anbelangte (als Jugendlicher zudem eher schüchtern). Nach einer ca. einjährigen Depression mit Nachwirkungen noch über weitere Jahre hab ich mich auch schlicht und einfach nicht mehr um Frauen bemüht, zwar natürlich nach einer Freundin gesehnt, aber aus Feigheit / Unentschlossenheit / Bequemlichkeit nichts unternommen, um eine zu kriegen. Mein Krafttraining reichte mir, weil es mir das Gefühl gab, die Verbesserung meines Aussehens (das ich immer mehr schlecht als recht fand) wäre das einzig Wichtige, was ich für eine zukünftige Freundin tun kann. Sämtliche Beschäftigung mit Frauen lief über zwei, drei Jahre lang nur noch virtuell, nicht mehr im realen Leben. Abgesehen davon gibt es auch nicht sonderlich viele Frauen, die mir wirklich gefallen.

Dann fing ich im April diesen Jahres einen Nebenjob an der Universität an. Unter den wenigen Kollegen war da diese gleichaltrige Mitstudentin. Sie war eigentlich von der Figur her mein Typ, aus irgendeinem Grund kam ich aber nicht von selbst auf den Gedanken, sie zu wollen. Keine Ahnung, woran das lag – meinerseits zu hohe Ansprüche, ihrerseits eine etwas unpassende Frisur, irgendwie fand ich das Gesicht erst nicht so richtig hübsch – wie auch immer. Nach einigen Wochen kollegialen Kennenlernens merkte ich, dass sie Interesse an mir hat, das immer größer wurde und sich in unverkennbaren Signalen – möglichst häufiges Berühren, Komplimente usw., schließlich sogar die Frage, ob ich eine Freundin habe, und ein paar andere Andeutungen, ich wäre „ihr Mann“ – äußerte. Sie schien regelrecht begeistert und hingerissen von mir, hat mich so dermaßen stark umworben, dass es allen anderen auf der Arbeit schon aufgefallen ist. Nach eigener Aussage hatte sie angeblich zuallererst nur ein Passbild von mir gesehen und sich gleich gedacht, das wäre ein attraktiver Mann, der ihr gefallen würde. Umgekehrt hakte es bei mir erst etwas, aber mit Einbruch des Sommers und entsprechend leichterer Kleidung fand ich sie auch immer attraktiver.

Kurz zu ihrer Persönlichkeit: Sie kommt aus einer offenbar sehr einfachen Familie mit schwierigen Verhältnissen in ihrer Jugend (Vater offenbar Alkoholiker, wenig Geld), hat Migrationshintergrund und gehört einer christlichen Glaubensgemeinschaft (den Adventisten) an. Sie machte auf mich einen herzensguten, sehr gefühlvollen, einfühlsamen Eindruck, außerdem gefielen mir ihre bodenständige Art und ihre eher konservativ-traditionellen Lebenseinstellungen (zumindest letzteres trifft auf mich auch zu). Dennoch fand ich sie auch nicht zu „zugeknöpft“ oder „verklemmt“; eher im Gegenteil konnte sie ganz schön sexy-anzüglich sein. Sie selber hatte – vielleicht auch, weil sie früher schwerst übergewichtig war – vor mir ebenfalls noch nie eine Beziehung, was mir auch eher Sicherheit zu geben schien. Die „Sekte“ (wenn man das so sagen kann), der sie angehört, hat mir anfangs etwas Bauchschmerzen bereitet, letztlich fand ich aber, da ich selbst Katholik bin, dass es doch schon mal sehr positiv ist, wenn eine junge Frau heute überhaupt gläubig ist und ich mit ihr da sicher mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede hätte.

Wir hatten dann eine gar nicht mal so lange Datingphase im Juni bis Mitte Juli (einmal Baden, einmal Eisessen, Kino, Biergarten). Es ging wirklich überraschend flott, trotz meines Zögerns. Ich musste wirklich nicht viel machen, um sie als Freundin zu bekommen – außer ihr keinen Korb zu geben. Als sie mich dann einlud zum Mittagessen und dabei ihren älteren Bruder mitbrachte, der mich wohl sozusagen schon mal kennenlernen sollte, war ich immer noch nicht ganz sicher, ob ich sie wirklich will. Anschließend aber, als ich erstmals in ihrer Wohnung war, war es zu zweit so schön und ich so hingerissen von ihr, dass es dann – wieder vor allem auf ihre Initiative hin – eben passierte. Seit diesem Tag Mitte Juli waren wir ein Paar und Mitte August machte sie das mit einem Facebook-Eintrag sozusagen auch „offiziell“.

Dann kam allerdings ein Problem, das ich noch nicht unbedingt als solches wahrnahm: Während der Semesterferien (August bis Mitte Oktober) haben wir uns nur zweimal überhaupt getroffen. Zuerst war jeder von uns im Urlaub, dann war zwar ich (ich wohne nur 50 km vom Studienort weg) jede Woche mal da, aber sie (die ca. 70 – 80 km entfernt von mir und damit weiter vom Studienort weg wohnt) kam nur einmal pro Monat für ein paar Tage vorbei. Das erste Mal, als wir uns in den Ferien getroffen haben, war sie noch Feuer und Flamme und alles schien gut. Vier Wochen später hatte ich bereits das Gefühl, die Begeisterung ist ein bisschen abgeflaut; dennoch war formal (Umarmungen, Küsse) eigentlich alles da, was man erwartet. Auch war es so, dass ich sie ein- bis zweimal pro Woche angerufen habe – die Telefonate waren auch immer lang und heiter – aber sie mich nie. Ich hab das allerdings nicht tragisch genommen, zumal nachdem ich mal nachgefragt habe, ob irgendwas an der Beziehung nicht passt, und sie das scheinbar völlig überrascht verneint hat (Mitte September). Auch die lange Trennung während der Ferien war für mich nicht so schlimm: Ich hatte mir gedacht, das schadet nicht, damit sich das Ganze ein bisschen setzen kann, meine Gefühle dadurch noch tiefer werden, und es wird umso schöner, wenn die Beziehung dann im Wintersemester Fahrt aufnimmt. Trotzdem hab ich immer wieder mal angefragt, ob wir nicht was unternehmen wollen, aber sie hatte stets keine Zeit (Babysitten, Seminararbeiten) bzw. konnte offenbar nicht an den Studienort kommen. Für eine Einladung ins Elternhaus hielt ich es noch für zu früh.

Das Wintersemester ging Mitte Oktober los, wir haben uns wieder regelmäßig gesehen und eigentlich fand ich ihr Verhalten mir gegenüber so, wie ich es als „normal“ bezeichnen würde für eine Beziehung, die nicht mehr ganz am Anfang steht (vielleicht liege ich da aber auch falsch). Nur hatte sie auch die ersten beiden Semesterwochen noch keine Zeit für mich. Bei mir selbst war inzwischen die Sicherheit größer geworden, dass sie die Richtige ist; inzwischen konnte man von meiner Seite aus schon von einer sich vertiefenden Liebe reden. Erst Ende Oktober haben wir dann eine kleine Wanderung unternommen und uns anschließend noch gegenseitig in der Wohnung besucht. Ich empfand diesen Tag als traumhaft schön. Im Rückblick kommt es mir so vor, als wäre auch da ihr Verhalten vielleicht etwas zurückhaltend gewesen, aber zumindest nicht in sehr auffälliger Weise. Sie hat sogar noch Dinge gesagt wie: „Fang nur nicht an zu rauchen, das wäre ein Trennungsgrund“ oder „Glück für mich, dass ich dich habe“. Dann der Schock: Wenige Tage später teilte sie mir mit, sie wolle jetzt etwas Distanz zu mir halten und zu Gott beten, ob ich der richtige Mann für sie sei. Für mich klang das eher so, als wolle sie sich nur dessen versichern. Was aber noch unerwarteter war: Eine Woche lang hat sie mich daraufhin, wenn wir uns gesehen haben, komplett ignoriert, ist mit allenfalls kurzem Gruß an mir vorbeigelaufen. Plötzlich wirkte diese ehemals süße, anschmiegsame Frau so kalt und unnahbar. Nach einer Woche reichte es mir und ich schrieb ihr, wir müssten mal klären, was los sei. Mitte November trafen wir uns und sie unterbreitete mir, sie möge mich „eher freundschaftlich“ und habe keine Gefühle für mich; ja sie meinte sogar allen Ernstes, eigentlich hätte sie nie Gefühle für mich gehabt, sondern eher rational entschieden. Die Stimmung beim letzten Treffen (Ende Oktober) hätte sie nur vorgespielt. Sie vermittelte nicht den Eindruck, als ob es ihr schwer fiele, mir das mitzuteilen, oder gar Leid täte, sie entschuldigte sich nicht mal bei mir (stattdessen natürlich übliches Geschwafel wie „Du bist ein attraktiver Mann“ und Umarmung zum Abschied – sie wollte also offenbar in scheinbarer Freundschaft scheiden).

Das war schlimm für mich: Nach nur vier Monaten, in denen wir nur drei- oder viermal was unternommen hatten, war plötzlich Schluss. Ich empfand es so, dass ich eiskalt abserviert worden war, was ich niemals für denkbar gehalten hätte; gerade bei ihr hätte ich – angesichts dessen, wie sehr sie mich wollte – weder je erwartet, dass sie mir mal den Laufpass gibt noch dass sie sich so verhalten könnte. Ich konnte auch mit der Begründung nicht leben und habe nochmal nachgefragt, was denn nun der Grund sei, ob ich etwas falsch gemacht hätte. Ich musste ja wenigstens aus der Sache was lernen können. Schließlich hat sie Folgendes geantwortet: Sie hätte schon für mich geschwärmt und romantische Gefühle gehabt und die Beziehung angefangen, weil sie wissen wollte, „was daraus alles noch werden kann“. Ich hätte absolut nichts falsch gemacht. Ohne dass sie wisse, warum, seien die romantischen Gefühle aber abgeflaut, was sie erst im Oktober gemerkt hätte. Vielleicht sei ein Grund, dass wir uns bald nach Beginn so lange nicht gesehen haben (sie sei in den Ferien nicht sehr „nähesuchend“ gewesen) – aber niemand könne etwas für diesen Gefühlsschwund, Gefühle könne man nicht ändern. Als „Mensch und normalen Freund“ schätze sie mich hingegen sehr. Sie habe sich das Schlussmachen lange überlegt. Sie bereue es aber nicht, mit mir was angefangen zu haben, weil es doch eine ganz schöne Zeit war im Sommer.

Ich muss jetzt ehrlich sagen, dass diese Begründungen zwar ein bisschen detaillierter sind als die anfängliche, aber ich immer noch nicht wirklich damit klarkomme (überhaupt bin ich auch nach einem Monat nach Beziehungsende immer noch ziemlich am Boden). Mir stellen sich folgende Fragen:

- Ist das normal, dass Gefühle nach so kurzer Zeit so schnell verschwinden – ohne dass ich etwas falsch gemacht oder sie menschlich enttäuscht habe (dazu haben wir ja auch viel zu selten Zeit miteinander verbracht), auch ohne dass sich an mir (Aussehen usw.) irgendwas verändert hätte? Dass eine Frau einen erst unbedingt haben will und dann einfach fallen lässt? Muss man damit bei jeder Frau rechnen? Oder spricht das für irgendein innerliches Defizit bei der Frau (wenn ihr wisst, was ich meine)? Ändern sich Gefühle wirklich so grundlos?

- Es war zweifellos ein Fehler, aber ist es wirklich so ein „sicher-tödlicher“ Fehler, am Anfang einer Beziehung sich nicht sehr häufig zu treffen? Also ist das normal, dass dadurch die Gefühle verschwinden, weil man sich zweimal vier Wochen am Stück nicht sieht? Und ist es normal, dass die Frau selbst auch gar nicht gegen diesen Gefühlsschwund ankämpft, sich nicht um Treffen bemüht?

- Ist es nicht so, dass wenn eine Beziehung zerbricht, dass dann das Versagen immer auf beiden Seiten liegt? Muss ich also nicht doch irgendwas falsch gemacht haben oder in der Beziehung schlecht rübergekommen sein?

- Heißt das, wenn einem die eigene Freundin erzählt, sie möge einen nur noch freundschaftlich, nicht, dass meine Attraktivität für sie irgendwie verloren gegangen ist? Etwa dass ich (durch eigenes Verschulden) in die berühmte „Freundes-Schublade“ abgerutscht bin?

- Oder um es anders zu formulieren: War ich ein Vollidiot und habe alles verspielt oder tickt es bei ihr nicht ganz richtig oder handelt es sich wirklich um ein unerklärliches Schicksal?

Ich frage in der Hoffnung, dass ihr hier mit mehr Erfahrung mir da weiterhelfen könnt, auch weil ich selbst ja so gar keine Erfahrungen mit Beziehungen, ja fast keine mit Frauen überhaupt habe.
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Alt 11.12.2019, 20:53 #00
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Alt 11.12.2019, 21:00   #2
Curly2013
 
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Also erst mal: Ihr hattet keine Beziehung, ihr hattet ein paar Treffen, habt diese Kennenlernphase dann Beziehung genannt, ohne euch überhaupt zu kennen. Ein paar Dates und dann nur noch 2 Treffen von August bis Oktober, sorry, aber das ist ja echt gar nichts. Wie sollen da Gefühle entstehen? Sie hat dir gesagt was Sache ist, sie empfand dich am Anfang wohl als attraktiv, hat dann aber nach ein paar Treffen gemerkt, dass nicht mehr ist. Hat sie ja auch gesagt, sie sieht es freundschaftlich. Also abhaken das Ganze.
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Alt 11.12.2019, 21:11   #3
In-Aeternitate
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Zitat:
Zitat von Curly2013 Beitrag anzeigen
Also erst mal: Ihr hattet keine Beziehung, ihr hattet ein paar Treffen, habt diese Kennenlernphase dann Beziehung genannt, ohne euch überhaupt zu kennen. Ein paar Dates und dann nur noch 2 Treffen von August bis Oktober, sorry, aber das ist ja echt gar nichts. Wie sollen da Gefühle entstehen? Sie hat dir gesagt was Sache ist, sie empfand dich am Anfang wohl als attraktiv, hat dann aber nach ein paar Treffen gemerkt, dass nicht mehr ist. Hat sie ja auch gesagt, sie sieht es freundschaftlich. Also abhaken das Ganze.
Man muss vielleicht hinzusagen: Getroffen haben wir uns schon häufiger als zweimal; mit den (nicht zwei) vier Mal waren jetzt nur private Treffen gemeint. Im Juli und erneut im Oktober haben wir uns in der Arbeit schon häufiger getroffen. Mir ist schon klar, dass das lächerlich wenig ist, aber wie anders soll ich es denn nennen, wenn ich mit ihr privat und öffentlich stets geküsst, Händchen gehalten usw. habe und wir beide auch öffentlich uns als Freund und Freundin bekannt haben? Freilich war es eine Sch***-Beziehung, aber ich habe es natürlich als Beziehung empfunden (und sie mutmaßlich zumindest einige Zeit lang auch) und mich gefühlt wie in einer Beziehung.

Aber streiten wir jetzt mal nicht über den Begriff. Kannst du was zu meinen Fragen oben sagen?
Und zu dem "freundschaftlich" - denkst du, sie wollte eigentlich gar nichts von mir, oder wie habe ich deine Antwort zu verstehen? Aber wie würde das dazu passen, dass sie selbst das Ganze Beziehung genannt hat (und übrigens auch schon mehrmals von gemeinsamer Zukunft, Familie usw. gesprochen hat)?

So wie bisher kann ich auch nichts "abhaken" ... jetzt noch zu erfahren, dass das gar keine Beziehung war, macht es eher noch schlimmer
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Alt 11.12.2019, 21:26   #4
Robertalk
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Zitat:
Zitat von In-Aeternitate Beitrag anzeigen
aber wie anders soll ich es denn nennen, wenn ich mit ihr privat und öffentlich stets geküsst, Händchen gehalten usw. habe und wir beide auch öffentlich uns als Freund und Freundin bekannt haben?
Und wie lief die "sexuelle Beziehung"??
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Alt 11.12.2019, 21:37   #5
Maus19
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Also für mich ist täglicher Kontakt in einer Beziehung wichtig. Alles andere ist für mich auch keine Beziehung, deswegen kann ich nicht genau sagen, was sie sich da gedacht hat. Aber es scheint tatsächlich so zu sein, dass ihr zu wenig kommuniziert habt, wenn du ihr Schluss machen nicht nachvollziehen kannst. Scheinbar ist sie für dich ein Rätsel...

Und nein, es ist nicht normal, dass man sich urplötzlich gegen jemanden entscheidet. Das brauchst du nicht bei jeder Frau zu erwarten!
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Alt 11.12.2019, 21:51   #6
Dexter Morgan
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Zitat:
Zitat von In-Aeternitate Beitrag anzeigen
So wie bisher kann ich auch nichts "abhaken" ... jetzt noch zu erfahren, dass das gar keine Beziehung war, macht es eher noch schlimmer
Du wirst die Dinge nie ergründen. Versuchst Du es, tust Du dir selbst weh.

Aus deinem Zustand führt nur ein Weg: Es muss dir egal werden. Und das wird passieren, versprochen.
Dexter Morgan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2019, 22:15   #7
In-Aeternitate
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Zitat:
Zitat von Robertalk Beitrag anzeigen
Und wie lief die "sexuelle Beziehung"??
Also Sex hatten wir noch gar nicht. Ich hielt es nicht für sinnvoll, zu früh damit loszulegen. Sie selbst war da aber, glaube ich, ähnlich gesinnt und ich hatte aufgrund einer andeutenden Äußerung von ihr sogar den Verdacht, dass sie Sex vor der Ehe generell ablehnt. Allerdings habe ich nicht mehr herausbekommen, ob das wirklich der Fall ist.
Was wir allerdings schon hatten: durchaus "geiles" Beieinanderliegen, Kuscheln etc. ... also mit sehr viel Hautkontakt, Streicheln, Massieren usw.

Aber die Frage ist: Fängt eine Beziehung definitionsgemäß erst ab dem 1. Mal Sex an? Das habe ich bislang jedenfalls nicht so gesehen.

Zitat:
Zitat von Maus19 Beitrag anzeigen
Also für mich ist täglicher Kontakt in einer Beziehung wichtig. Alles andere ist für mich auch keine Beziehung, deswegen kann ich nicht genau sagen, was sie sich da gedacht hat. Aber es scheint tatsächlich so zu sein, dass ihr zu wenig kommuniziert habt, wenn du ihr Schluss machen nicht nachvollziehen kannst. Scheinbar ist sie für dich ein Rätsel...

Und nein, es ist nicht normal, dass man sich urplötzlich gegen jemanden entscheidet. Das brauchst du nicht bei jeder Frau zu erwarten!
Danke für die Antwort! Was, sogar täglich? Krass, das hätte ich gar nicht gedacht. Irgendwie war mir selbst täglicher Kontakt in einer so frühen Phase noch etwas zu viel.

Das Wort "Rätsel" trifft es sehr gut. Ich hätte, wie bereits beschrieben, von ihrem Wesen her nie gedacht, dass und v.a. wie sie Schluss machen wird. Sie hat halt mir gegenüber auch nie Andeutungen gemacht, dass etwas nicht passen würde. Im Gegenteil, als ich im September schon mal das Gefühl hatte, sie ist etwas sehr zurückhaltend, und sie gefragt habe, ob was los ist, meinte sie, alles sei bestens. Das hat mich natürlich erst recht in Sicherheit gewogen. Offenbar haben wir wirklich zu wenig kommuniziert ... bzw. habe ich den Verdacht, dass sie nicht sehr ehrlich zu mir war.

Mich persönlich hat diese lange Phase des Nicht-Sehens ja nicht gestört; im Gegenteil sind meine Gefühle in der Zeit sogar tiefer geworden. Das war sicher zu einem Teil auch ein Fehler von mir - aber sie verstehe ich da noch weniger: Einerseits ist sie hauptverantwortlich für die wenigen Treffen, andererseits ist sie es selbst, der dadurch offenbar die Gefühle verloren gehen. Aber als sie es merkt, macht sie nichts dagegen?! Sieht keinen Grund, etwas dafür zu tun, dass das Gefühl wieder entflammt?! Das finde ich am allermerkwürdigsten.

Und ich kann nur hoffen, dass so ein Verhalten nicht normal ist. Meine größte Angst in letzter Zeit war nämlich - noch mehr als keine Freundin mehr zu kriegen - dass es mir nochmals so geht. Ich hab halt die Befürchtung, dass ich Frauen überhaupt nicht verstehe bzw. einschätzen kann mangels Erfahrung.

Zitat:
Zitat von Dexter Morgan Beitrag anzeigen
Du wirst die Dinge nie ergründen. Versuchst Du es, tust Du dir selbst weh.

Aus deinem Zustand führt nur ein Weg: Es muss dir egal werden. Und das wird passieren, versprochen.
Naja was heißt tu ich mir selbst weh - ich befürchte, wenn ich vor diesem Rätsel stehen bleibe, läuft es nächstes Mal wieder so schief, wenn ich mögliche Fehler von mir dann wiederhole.

Sie als Person ist mir sogar fast schon egal geworden aus lauter Wut und Enttäuschung ... ihr Aussehen leider nicht und meine Zukunft erst recht nicht.
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Alt 11.12.2019, 22:26   #8
Jawoll77
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Auf diesem Rätsel wirst Du wohl sitzen bleiben müssen.

Variante 1: Sie hat die Wahrheit gesagt und die Gefühle sind einfach weg. Das gibt es - vielfach idealisiert man das Objekt der Begierde in der ersten Kennenlernphase und merkt dann, dass Traum und Realität nicht übereinstimmen. Und ja, es braucht zumindest Kontakt um Liebe aufbauen zu können. Gerade am Anfang, wo alles noch neu ist, will man doch das Gegenüber kennenlernen. Anrufe, Treffen, Nachrichten - täglich muss nicht sein, aber ein Grundinteresse muss doch vorhanden sein. Ich kann keine Liebe ohne Kontakt oder so langen Unterbrechungen aufbauen.

Variante 2: Sie hat einen oder viele Gründe, warum es einfach nicht gefunkt hat. Das kann von mangelnder Körperhygiene, merkwürdigen Essgewohnheiten, hässliche Unterhosen, ungepflegte Füsse bis hin zu schiefen Zähnen oder übler Haarschnitt gehen. Würdest Du so eine ehrliche Antwort verkraften? Was wäre, wenn es an deiner mangelnden sexuellen Erfahrung lag?

Variante 3: Sie hat sich zu wenig begehrt gefühlt. Aufgrund deiner Angaben könnte man meinen, dass am Anfang alles nur auf ihre Initiative zurück zu führen ist. Und Du dich so gar nicht um sie bemüht hast. Stimmt das? Was hast Du gemacht, um Interesse zu zeigen? Wie hast Du ihr gezeigt, dass sie Dir wichtig ist? Wie hast Du ihr gezeigt, dass Du sie willst und begehrst zwischen den Treffen?
Jawoll77 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2019, 22:28   #9
076gast
Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Ich glaube, es ist nicht möglich, Gefühle wieder aufflammen zu lassen.
Es hat einfach nicht gepasst. Das kann man nicht von heute auf morgen feststellen, und dafür ist die Kennenlernphase ja da.

Es hat nicht gereicht. Leider.
Eines hast Du aber gelernt: wie wichtig es ist, RICHTIG zu kommunizieren. Das gilt selbstverständlich für Beide.

Ich wünsche Dir, dass Du bald wieder einen klaren Kopf hast.
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Alt 11.12.2019, 22:47   #10
Robertalk
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Zitat:
Zitat von In-Aeternitate Beitrag anzeigen
Also Sex hatten wir noch gar nicht. Ich hielt es nicht für sinnvoll, zu früh damit loszulegen. Sie selbst war da aber, glaube ich, ähnlich gesinnt und ich hatte aufgrund einer andeutenden Äußerung von ihr sogar den Verdacht, dass sie Sex vor der Ehe generell ablehnt. Allerdings habe ich nicht mehr herausbekommen, ob das wirklich der Fall ist.
Was wir allerdings schon hatten: durchaus "geiles" Beieinanderliegen, Kuscheln etc. ... also mit sehr viel Hautkontakt, Streicheln, Massieren usw.
Aber die Frage ist: Fängt eine Beziehung definitionsgemäß erst ab dem 1. Mal Sex an? Das habe ich bislang jedenfalls nicht so gesehen.
Zunächst: Streicheln und Massieren an intimen Stellen ist durchaus Sex.
Und ja, - ein Kontaktaufbau, ein längeres Kennenlernen kann (im Einzelfall) auch ohne Sex stattfinden. Ist aber eher die Ausnahme.
Aber ihr habt euch ja kaum gesehen, kaum Zeit miteinander verbracht und sogar kaum telefoniert. Das ist insgesamt schon sehr ungewöhnlich.
Robertalk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2019, 22:47 #00
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