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| Du befindest dich im Forum: Probleme nach der Trennung. Du hast verlassen oder wurdest verlassen. Wie geht es weiter? Wie geht man mit dem Trennungsschmerz um? Gleichgesinnte und Verständnisvolle tauschen sich hier aus und geben Ratschläge für einen Neubeginn. Bitte beachtet, daß es hier um persönliche Probleme geht, bei welchen Hilfe und Ratschläge gefragt sind. Den Finger in die Wunde des Threaderstellers zu legen, trägt nicht zur Problemlösung bei. Wir bitten euch deshalb, hier mit Feingefühl zu agieren. |
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#1 |
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Junior Member
Registriert seit: 06/2010
Beiträge: 19
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Wie umgehen mit Liebeskummer? (fremdverliebt)
Hallo ihr Lieben,
Was hilft bei Fremdverliebtheit? Wie geht ihr mit den schwierigen Gefühlen, vor allem mit Liebeskummer um? Ich bin verheiratet und seit 11 Jahren in unserer festen, glücklichen Beziehung. Ich hielt mich für einen "treuen" Mann und dachte nie, dass ich mich mit dem Begriff "fremdverliebt" mal befassen müsste...In unserer Ehe gibt es auch keine Schwierigkeiten - eigentlich einzig, dass wir beruflichen Stress und seit längerem einen unerfüllten Kinderwunsch haben. Sonst liebe ich meine Frau sehr und fühle mich ihr tief verbunden. Aber was mir passiert ist, zeigt mir, dass ich doch auch nur ein Mann bin und nicht vor den Gefühlsverwicklungen gefeit, in denen Menschen sich wiederfinden können... ![]() Bei der Arbeit hat letztes Jahr eine neue Kollegin angefangen, die wunderschön aussieht (und zudem leider wie meine Jugendliebe). Zu Beginn war alles ok - ich fand sie nett, aber eher etwas still und dachte mir nichts weiter. Aber über die Monate, die man zusammenarbeitet habe ich entdeckt, dass hinter ihrer stillen Art eine unglaublich warmherzige, tolle Person steckt. Und es sind dann ohne dass ich wirklich weiss, was ich dagegen hätte tun können, langsam gewisse Gefühle in mir entstanden...ich habe nicht das Gefühl, dass ich mich da bewusst hineinbegeben und absichtlich ihre Nähe gesucht habe oder so - aber wir begneten uns im Büro halt täglich. Sie hat mir jeweils auch geschrieben, ob wir gemeinsam etwas zu Essen holen. Und am Mittag haben wir (meist mit anderen Arbeitskollegen zusammen) gute Gespräche geführt. Sie hat mich einige Male extra gefragt, ob ich mit ins Feierabendbier kommen wolle, was ich jeweils ablehnte. Wenn eine so schöne und wundervolle Frau einem schreibt und sich für einen im Gespräch interessiert, fühlt sich zumindest ein unterbewusster Teil geschmeichelt (und da wirds wohl gefährlich..?). Vor Weihnachten ging sie an einem Büroausflug neben mir und meinte, jetzt sei sie (wegen der Winterschuhe) ausnahmsweise einmal gleich gross wie ich und lächelte mir zu... Jedenfalls kam es so, dass ich den Übergang von freundschaftlichen Gefühlen mit einer leichten, aber kontrollierbaren Anziehung total verpasst habe und daraus wohl etwa im März eine starke Verliebtheit mit extremer Anziehungskraft wurde...wenn es einfach sexuelle Anziehung gewesen wäre, hätte ich mir noch sagen können ok, es ist verständlich, dass es andere attraktive Menschen gibt, aber du kennst sie ja gar nicht und idealisierst sie. Aber es war eine Sympathie und innere Verbundenheit, die ich seit meinen Verliebtheitsgefühlen für meine erste grosse Liebe (und natürlich damals auch für meine Frau) nicht mehr verspürt hatte... ich freute mich, sie zu sehen und wenn ich ihre Stimme hörte (sie hat ihr Büro ganz in der Nähe), sprang mein Herz vor Freude. Es kam soweit, dass ich abends ständig an sie denken musste (und dabei hatte ich extreme Schuldgefühle meiner Frau gegenüber). Ich gehe stark davon aus, dass meine Arbeitskollegin meine Gefühle bemerkt hat - sie hat sich soweit ich es beurteilen kann weiterhin einfach kollegial verhalten, aber in meiner Verliebtheit kann ich das nicht ganz rational beurteilen...Ich wusste nicht mehr wohin mit meinen Gefühlen....Im Internet las ich, Transparenz zum Partner könne helfen, aber so wie ich meine Frau kenne, würde sie das verletzen, davon zu wissen...Also schrieb ich meine Gefühle erst einmal auf. Die Arbeitskollegin war befristet angestellt und als ihr Abschied näher rückte, wurde es immer schlimmer für mich ...Ich habe dann etwas total verrücktes getan und ihr geschrieben, ob ich ihr etwas geben und etwas persönliches dazu sagen dürfe. Wir gingen nach der Arbeit ein Stück und ich habe ihr meine Gefühle für sie anvertraut, ihr gesagt, dass ich sie aus verschiedenen Gründen ganz wundervoll finde. Ich habe ihr auch einen Brief gegeben. Zu meinem grossen Glück hat sie sehr gut reagiert - sie meinte: Aber du bist verheiratet!! Sie fragte mich dann, ob wir denn in der Beziehung Probleme hätten, worauf ich meinte nein, gerade deshalb verwirren mich diese Gefühle so. Sie meinte dann, ich sei ein sehr lieber Typ, aber für sie sei es nur freundschaftlich gewesen... Ich glaube, ich habe in dieser Situation grosses Glück gehabt, dass ich meine Arbeitskollegin richtig als integre und tolle Person eingeschätzt habe, die freundschaftlich reagiert hat. Aber es war total verrückt, was ich da getan habe. Ich schäme mich, denn was hätte ich getan, wenn sie meine Gefühle wider Erwarten erwidert hätte? Oder schlecht reagiert und meiner Frau davon erzählt...? Und was heisst das für meine Ehe? Nun hatte die Arbeitskollegin ihren letzten Tag. Der Abschied war danach natürlich komisch - am Folgetag habe ich alle gemieden, damit man mir meine Traurigkeit nicht anmerkt. An ihrem letzten Tag hat sie mich im Büro umarmt und mir alles Gute gewünscht. Aber ich habe das Gefühl, ich habe durch mein Verhalten nicht nur meine Ehe aufs Spiel gesetzt, sondern auch diese Freundschaft. Ich bin wohl jetzt bei ihr (nicht ganz zu Unrecht) im "schwarzen Buch der Ehebrecher" und sie wird kaum noch eine Freundschaft wollen... Und das Schlimme ist, dass ich meine Frau liebe, aber weiterhin auch Gefühle für die Arbeitskollegin habe. Die Zurückweisung, ihr Abschied und der damit verbundene Liebeskummer fühlen sich sich aktuell sehr schmerzvoll an.....bitte geht nicht zu hart mit mir ins Gericht, das tue ich schon selbst ![]() Was würdet ihr mir raten? - Ich habe hier irgendwie leider den Übergang verpasst, in dem aus einem angenehmen Gefühl für die Arbeitskollegin, einer leichten Anziehung ohne Handlungsdrang, eine starke Verliebtheit mit extremer Anziehungskraft wurde. Gibt es da gute Schutzstrategien? - Ich bin nun im Tal der Tränen und der schlaflosen Nächte, weil die starken Gefühle noch andauern (der ganze Mix aus Anziehung, Verlust, Liebeskummer, Selbstvorwürfen, schlechtem Gewissen und Schuldgefühlen sowohl meiner Frau gegenüber als auch gegenüber der Arbeitskollegin wegen der "zerbrochenen" Freundschaft)... Was hat euch da geholfen? |
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#2 |
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Special Member
Registriert seit: 08/2010
Beiträge: 5.401
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Zuerst einmal: ich finde es nur menschlich dass du eine andere Person getroffen hast die dich anzieht und berührt. Ob das mit dem Gefühlsgeständnis ein guter Weg war sei mal dahin gestellt - aber im Grunde ist das für dich jetzt bestmöglich (in dieser Situation) verlaufen:
- du weißt jetzt dass sie nicht sexuell interessiert war und du in der Hinsicht also keine Chance verpasst. Was dir helfen wird das hinter dir zu lassen - du musst sie da sie die Firma verlässt nun nicht mehr sehen und kannst entsprechend Abstand gewinnen, auch wenn es zu Anfang weh tut Im Hinblick auf deine Gefühle verlierst du auch keine Freundschaft. Denn ihr wart 'nur' gute Kollegen und du könntest gar keine Freundschaft mit ihr führen weil dir das eigentlich gar nicht ausreicht. Vielmehr wäre das ein dauerhaftes Spiel mit dem Feuer geworden das deiner Ehe letztlich nur schaden kann. Spätestens wenn sie irgendwann einen anderen Partner hätte würde sich das für dich bestimmt auch nicht mehr gut anfühlen. Sei dankbar dass sich die Situation für dich auf diese Weise auflösen lässt ohne dass du deinen Job beschädigt hast oder Fremdgehen auf dein Gewissen geladen hast. Es klingt nicht danach als ob du damit gut zurecht gekommen wärst wenn du so schon starke Schuldgefühle verspürst. Nun musst du zwar deinen Liebeskummer verarbeiten was keinen Spaß macht aber wenn du keinen Kontakt mehr zu ihr pflegst würde es mich wundern wenn sich das nicht spätestens in ein paar Monaten erledigt oder zumindest stark verbessert hat |
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#3 |
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Special Member
Registriert seit: 01/2014
Beiträge: 3.550
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Ich schließe mich den klugen Ausführungen von @Kronika an.
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#4 |
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Senior Member
Registriert seit: 07/2012
Beiträge: 744
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Mach dir nicht so einen Kopf. Dein schlechtes Gewissen springt uns aus jedem Absatz entgegen, dabei finde ich, dass du die Situation insgesamt sehr reflektiert und gut gehandhabt hast. Ja, noch reifer wäre es vielleicht gewesen, auch mit deiner Frau so offen darüber zu reden, aber jetzt hast du nunmal mit der Kollegin zuerst gesprochen, und das lässt sich nicht mehr ändern.
Für die Zukunft? Betrachte eine solche Verliebtheit wie eine „Krankheit“, die kommt, dich heftig erwischt, deinen Alltag durcheinander wirft, die aber auch irgendwann wieder geht. Die Hormone werden sich wieder legen, so wie eine Grippe oder ein Schnupfen sich wieder legt. Das fühlt sich jetzt, wo du noch mitten im Verarbeitungs- und Heilungsprozess bist, nicht angenehm an, aber das Wissen, dass du diese verrückte Verliebtheit aussitzen und damit irgendwann auch wieder ablegen kannst, hilft dir vielleicht. Das ist zumindest die Analogie, die ich im Kopf hatte, als ich mich in einer ehemaligen Beziehung fremdverliebt hatte (aber nicht fremdgegangen bin). So erklärte ich es meiner damaligen Freundin, sie akzeptierte die Erklärung, irgendwann war es mit der Fremdverliebtheit vorbei und meine Freundin und ich waren wieder ein starkes Paar. |
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#5 | ||||
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Registriert seit: 01/2015
Beiträge: 9.568
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Daran solltest Du Dich erinnern, bei Deinem eigenen Thread.
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----------------------------------------- @ TE: Dass Du Dich in einer Ehe befindest, ändert nichts daran, dass es da draußen noch weitere Personen gibt, die Fanszination auf einen ausüben können. Das ist nichts, wofür Du Dir schlecht vorkommen musst. Auch dass Du Deine Frau da rausgehalten hast, war gut. Schließlich passierte dies alles nur in Deinem Kopf, wie man am Ende sah. Das hat nichts mit Deiner Frau zu tun. Ziel einer Beziehung ist es nicht, auf Teufel komm raus zusammen zu bleiben. Vielmehr sollte man für sich bewerten, was einen glücklich macht und was man sich vom Leben erhofft. Diesbezüglich selbstehrlich und frei zu denken, bringt einen voran. Du führst an, dass Dich Deine Ehe erfüllt. Wenn Du dabei absolut ehrlich zu Dir bist, dann ist doch alles ok. Und was den "Liebeskummer" betrifft: Sieh es als Fingerzeig darauf, dass Du ein für Dich faszinierendes Erlebnis mehr in Deinem Leben hattest und freue Dich darüber, denn nicht viele solche Begebenheiten enden derart unkompliziert. Das Gefühl der Schwärmerei wird mit der Zeit von allein verschwimmen. Aber Du hast eine erfüllte Ehe und hattest eine schöne Begegnung mit einer aufregenden anderen Frau. Ist doch gut und wesentlich besser, als es sich mit grauen Gedanken wie einem schlechten Gewissen oder irgendeiner Metapher eines "schwarzen Buchs der Ehebrecher" zu versauen. |
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#6 | ||
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Senior Member
Registriert seit: 07/2012
Beiträge: 744
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Ich werde mich, was mein eigenes Anliegen im anderen Thread angeht, in der Tat locker machen und die Füße stillhalten. Das ist auch weiterhin das, was ich miamor raten würde.Zitat:
![]() Außerdem ist es nicht die Faszination für eine andere Person, die sich wie eine Krankheit auf den Körper auswirkt, sondern das akute Verliebtheitsgefühl, das erfahrungsgemäß zeitlich begrenzt ist. Auch ich empfinde Faszination für viele Personen, ohne aber in sie verliebt zu sein. Die Trennung von der Frau, mit der ich eine Fremdverliebtheit überstand, erfolgte erstens erst Jahre später und zweitens aus Gründen, die mit diesem Thema hier nichts zu tun haben. Sie ist für das jetzige Thema also irrelevant. Wer gerne hämisch formuliert, lieber Damien, dem stünde es gut zu Gesicht, auch folgerichtig und auf dem Boden guter Kenntnisse zu argumentieren, anstatt vorschnelle Schlüsse zu ziehen. Ansonsten: wenn man keine Ahnung hat, einfach mal… einen Satz weniger schreiben. Oder willst du implizieren, dass jeder Mensch, der sich aktuell nicht in einer Beziehung befindet, zu Beziehungsthemen qua eigener Lebenssituation lieber keine Ratschläge äußern sollte?
Geändert von talkzcheap (25.04.2023 um 16:23 Uhr) |
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#7 |
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Registriert seit: 01/2015
Beiträge: 9.568
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Was für ein Schaden denn? Weswegen sollte er sich krank wähnen, wenn er das Gefühl auch einfach zulassen und damit eine schöne Zeit assoziieren kann, die er positiv im Gedächtnis behält?
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#8 | |
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Senior Member
Registriert seit: 07/2012
Beiträge: 744
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Das geht für mich allein schon aus dem Begriff „Liebeskummer“ (Kummer!) im Threadnamen hervor. Geändert von talkzcheap (25.04.2023 um 16:48 Uhr) |
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#9 | |
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Senior Member
Registriert seit: 07/2012
Beiträge: 744
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Wer vorgibt, ein Fremdverlieben könne ihm/ihr nicht passieren, der/die lügt sich meines Erachtens in die Tasche, und dem eigenen Partner gleich mit. Ich glaube, ein Fremdverlieben im Fall des Falles zu besprechen, zeugt von Verständnis für menschliche Biologie und vom Willen zur Ehrlichkeit mit dem Partner. Vielleicht kann es gerade dadurch auch Vertrauen schaffen und eine Beziehung langfristig sogar stärken. Ich sehe aber ein, dass dies bei vielen Partnern auch zur sofortigen Auflösung der Beziehung führen könnte, und man diesen Schritt deswegen vielleicht nicht zu gehen wagt. Es handelt sich gewissermaßen um ein hohes „Level“ von Beziehungsführung. |
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#10 | |||
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Registriert seit: 01/2015
Beiträge: 9.568
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Er hat schließlich auch nicht seine Frau gefragt, ob er sich für eine Arbeitskollegin begeistern darf oder nicht. Und er hat seine Frau auch nicht gefragt, ob er der Kollegin seine Gefühle gestehen soll. Das mit der Kollegin ist er allein angegangen und hat er auch allein entschieden. Und nichts ist lächerlicher, als wenn solche Leute am Ende das große Jammern kriegen und wie die letzten Lappen zum Partner gehen und sich egoistischerweise bei denen ausheulen, weil sie unwillens oder unfähig sind, Eigenverantwortung zu tragen und das mit sich selbst zu regeln. |
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