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| Du befindest dich im Forum: Probleme nach der Trennung. Du hast verlassen oder wurdest verlassen. Wie geht es weiter? Wie geht man mit dem Trennungsschmerz um? Gleichgesinnte und Verständnisvolle tauschen sich hier aus und geben Ratschläge für einen Neubeginn. Bitte beachtet, daß es hier um persönliche Probleme geht, bei welchen Hilfe und Ratschläge gefragt sind. Den Finger in die Wunde des Threaderstellers zu legen, trägt nicht zur Problemlösung bei. Wir bitten euch deshalb, hier mit Feingefühl zu agieren. |
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Themen-Optionen |
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#11 |
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Junior Member
Registriert seit: 09/2023
Beiträge: 21
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Ja, das kann es sein. Denke als “Freund” schätzt und respektiert er mich noch, aber als Frau an seiner Seite werde ich ihm nicht mehr gerecht, bin nicht mehr das, was er will. Das war vermutlich auch für ihn nicht leicht sich einzugestehen. Es tut einfach weh und ich frage mich, wie ich wieder für ihn als Frau interessant sein könnte. Natürlich NICHT, indem ich mich jetzt komplett um style und einfach das Gegenteil von dem werde was ich bin. Das waren eh nur herbei fabrizierte Gründe, denke ich.
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#12 | |
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Junior Member
Registriert seit: 09/2023
Beiträge: 21
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Zitat:
Ach ich weiß es doch auch nicht, war wie verhext mit der plötzlichen Streiterei über so Bullshit-Themen. Ich wollte einfach uns mal für eine Zeit aus der verkorksten Teufelskreis-Situation nehmen, ehe es noch mehr eskaliert. Aber ja, er hat seine Entscheidung jetzt erstmal getroffen und wird die auch nicht nächste Woche zurücknehmen und auch nicht nächsten Monat. Und momentan wäre ja auch nichts anders als vorher, es wäre also ohnehin zum Scheitern verurteilt. Ich dummes Schaf ersehne mir aber, dass er mit mehr Abstand anders auf die Sache blickt. Aber ich kann es natürlich nicht wissen und sollte vor allem mich nicht daran festklammern. Das weiß mein Verstand doch alles.
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#13 | |
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Junior Member
Registriert seit: 09/2023
Beiträge: 21
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Zitat:
Ganz lieben Dank! Habe gerade mal nach deinem Kanal-Tipp gesucht, ist das diese Lucia? Werde ich mir mal anschauen, denn ich hab ja auch gerade ne Menge schlafloser Nächte zu füllen. ;( |
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#14 |
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Registriert seit: 03/2008
Beiträge: 12.454
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Hello BrokenPhoenix,
sehr gerne ![]() Hab grad nachgeschaut, ja: Lucia heißt die Lady... Die postet auch immer Erfolgsstories, wirklich interessant. Und ich finde ihren Ansatz den besten für Verlassene. |
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#15 |
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Special Member
Registriert seit: 02/2016
Beiträge: 2.869
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Ich könnte mir gut vorstellen, dass er selbst in einer Krise steckt, weil er merkt, dass er älter wird. Aber Fakt ist: du bist ihm nicht gut genug. Er wünscht sich nicht die Frau, die er liebt, an seiner Seite, sondern ein Ausstellungsstück, angemalt und aufgetakelt, mit dem er angeben und das ihn (in seinen Augen) etwas darstellen lässt. Aber das ist dann seine Baustelle, nicht die deinige. Bei dir jedoch frage ich mich, ob du dir für eine solche Rolle nicht eigentlich zu schade sein müsstest. Ich würde ihm, an deiner Stelle, unmissverständlich klar machen, dass du mit halben Sachen nicht einverstanden bist, dass es nach einer endgültigen Trennung auf eine Scheidung bestehst, auch im Hinblick darauf, dass du vielleicht irgendwann eine neue Beziehung eingehen wirst und das, was du dir zukünftig erarbeiten wirst, im Falle, dass er doch noch die Scheidung will, nicht mehr mit ihm teilen musst. Du läufst doch auch Gefahr, dass er abschifft und sich eine andere anlacht. Dann könntest du das möglicherweise finanzieren müssen. Davor z. B. würde ich mich tatsächlich konsequent selbst schützen und ihm kein Hintertürchen mehr offen lassen wollen. Er soll sich entscheiden: hopp oder topp, aber dann mit allen Konsequenzen. Natürlich tut das weh. Aber du musst auch daran denken, dass du auch ein Leben danach hast.
Ein Beispiel: Finanziell gesehen, habe ich z. B. die Vermutung, er hat Lohnsteuerklasse drei, du fünf eingetragen hast, weil er vermutlich besser verdient. Aber schon bei solchen Kleinigkeiten fängt es an, dass , falls ihr verheiratet bleibt, du dir eventuell Nachteile verschaffst. Aber was, wenn du dir Dinge (z. B. Möbel usw.) für dich anschaffen möchtest? Hast du keine Angst, dass er später etwas davon beanspruchen würde? Immerhin klang doch durch, dass er schon auch mal trinkt. Für mich klingt es so, als wolle er alles haben: Die Freihat, tun und lassen zu können, was er möchte, die Vorteile einer „Nichttrennung“ und die Sicherheit, dass, wenn er Mist baut, da noch einer da ist, der dann Verantwortung zu übernehmen hat. Tu dir das nicht an. Ziehe klare Grenzen. Er soll gehen, aber dann richtig. Das ist auch besser für dein Seelenleben. Und wenn du ausziehst, nimm gleich einen Anwalt und mach sofort Bestandsaufnahme, von dem, was da ist. Für eine neue Wohnung hast du Anschaffungen. Aber die sollten später auch Deins bleiben. Er will dich nicht mehr. Das musst du lernen zu akzeptieren. Ansonsten wirst du ewig dieses Rad am Wagen bleiben, das erst zum Einsatz kommen wird, wenn es unbedingt gebraucht wird. Ist das die Rolle, die du dir wünschst? |
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#16 | |
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Landvogt
Registriert seit: 04/2010
Beiträge: 7.971
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Zitat:
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#17 | |
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Junior Member
Registriert seit: 09/2023
Beiträge: 21
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Zitat:
Dass es nix bringt, meinem Mann jetzt hinterher zu laufen und zu betteln, das ist ohnehin klar und tue ich auch nicht. Aber leide hier halt still vor mich hin und halte in meinem Kopf an der Hoffnung fest (auch wenn ich es ihm natürlich nicht zeige). |
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#18 | |
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Junior Member
Registriert seit: 09/2023
Beiträge: 21
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Zitat:
Letzten Endes war mein Auszug mit Ansage auch mein Grenzen setzen, ich meinte zu ihm, dass ich mich nicht mehr so behandeln lassen will, dass das mir langsam aufs Selbstbewusstsein geht und dass ich mich selbst schützen muss und deshalb erstmal ausziehe. Ich glaube das hat ihm auch zugesetzt. Es dauerte noch nen Monat, bis die möblierte Wohnung dann tatsächlich frei war. In dem Monat hat er nie wieder ein beleidigendes Wort gesagt, sondern war sehr lieb und bemüht. Er sagte zu mir, er hielte den Auszug für keine gute Idee, aber ich bin dabei geblieben und hab gesagt, dass bei den erhitzten Gemütern das vorübergehend wichtig sei. Der letzte Monat, bevor die möblierte Wohnung frei war, war geprägt von sehr gedrückter Stimmung zu Hause, kein Streiten und keine Beleidigungen mehr, eher gemeinsam traurig sein und nicht essen können, sich etwas aus dem Weg gehen und zwischendurch Nähe suchen mit "gemeinsam einen Film schauen, mit dem Hund gehen" etc. Als der Tag des Auszugs kam, waren wir beide total bedröppelt, haben uns in den Arm genommen und ich hab gesagt, "So, jetzt kommen wir beide erstmal etwas runter, jeder für sich!". Er sagte "ja, das tun wir." Dieser letzte Monat in sehr bedröppelter Stimmung, wo man die Luft fast schneiden konnte, war schlimm. Sobald man nach Hause kam oder der andere auch nach Hause kam, war es halt krampfig. Deshalb meinte ich es ist völlig verständlich, dass er sich nach dem Auszug besser fühlte. Wenn er nach Hause kam, hatte er dieses traurige Umeinanderherschleichen nicht mehr. Mir ging es ja auch besser in meiner möblierten Wohnung mit dem Abstand. Aber ich wollte an der Beziehung arbeiten, den Alltag rausnehmen, gezielte schöne Zeit verbringen um sich wieder näher zu kommen. Halt dass man sich bewusst verabreden muss um sich zu sehen, und nicht vom Alltag zerfressen wird. Ich muss dazu sagen, dass ich nicht bereit bin, seine "Forderungen" zu erfüllen. Wie gesagt, zwischen "ihm etwas entgegenkommen" und "sich selbst verleugnen und verkleiden" ist halt ein großer Unterschied. Ich hatte gehofft, dass er wieder zu Verstand kommt, wenn wir etwas den Druck rausnehmen. Wenn er diese Forderungen nach wie vor hat, wenn er tatsächlich so eine Frau will (also quasi das komplette Gegenteil davon, was er seit 20 Jahren an seiner Seite hatte) dann ist das etwas, das ich nicht leisten kann und will, und dann hätte es natürlich ohnehin keinen Sinn. Und ich möchte bitte nochmal betonen, dass ich denke ich durchaus kein "Treteimer" bin.
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#19 | |
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Junior Member
Registriert seit: 09/2023
Beiträge: 21
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Zitat:
Wir sind beide Steuerklasse 4, und er steht vermutlich finanziell besser da als ich. In der Richtung mache ich mir also gerade noch nicht so große Sorgen. Er war immer sehr fair, ich denke und hoffe, auf einen Rosenkrieg würde es nicht hinauslaufen. Aber Du hast natürlich Recht, wenn nach Ablauf des Trennungsjahres die Situation immer noch so ist wie sie ist (also dass man getrennt ist), dann muss natürlich auch die Scheidung her. Will dann geklärte Verhältnisse haben, ganz klar! Ja, für so etwas bin ich mir zu schade! Ich will ja nicht die Situation wie sie jetzt ist oder wie sie im letzten Jahr war. Ich hänge an der Situation, wie sie in den 20 Jahren vor dem letzten Jahr war, an diesem Menschen und an diesem "Wir" hänge ich, aber ich weiss gar nicht, ob dieser Mensch noch existiert. Es ist einfach sehr schwer zu begreifen, dass sich ein Mensch plötzlich so komplett dreht. Einer Freundin von mir ist es auch mit ihrem Mann passiert (wir vermuten auch Midlife Crisis, aber wer weiß das schon) ... und der ist leider nie wieder "normal" geworden. Tja, scheiße. |
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#20 | |
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Landvogt
Registriert seit: 04/2010
Beiträge: 7.971
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Zitat:
![]() Klingt ja so, als wärst du so eine Art Puppe. |
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