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Du befindest dich im Forum: Probleme nach der Trennung. Du hast verlassen oder wurdest verlassen. Wie geht es weiter? Wie geht man mit dem Trennungsschmerz um? Gleichgesinnte und Verständnisvolle tauschen sich hier aus und geben Ratschläge für einen Neubeginn. Bitte beachtet, daß es hier um persönliche Probleme geht, bei welchen Hilfe und Ratschläge gefragt sind. Den Finger in die Wunde des Threaderstellers zu legen, trägt nicht zur Problemlösung bei. Wir bitten euch deshalb, hier mit Feingefühl zu agieren.

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Alt 04.11.2004, 15:02   #121
Hades
Special Member
 
Registriert seit: 06/1999
Beiträge: 2.643
Ja Manua, die von dir beschriebenen Spielchen würde ich nicht mal nur Teenies andichten, derartiges haben auch ältere Leute drauf. Überhaupt haben wir natürlich alle unsere Macken (du hast das in einem früheren Posting erwähnt) und vieles davon ist natürlich schon ziemlich seltsam.
Allerdings sehe ich da schon eine andere Dimension bei einem "gestandenen" Bl, denn wer einmal so richtig schön die volle Breitseite an Projektion oder Spaltung u.ä. abbekommen hat der weiß, dass da schon ein ziemlich heftiger Wind weht...
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Alt 04.11.2004, 15:02 #00
Verbraucherinformant

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Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 04.11.2004, 17:17   #122
Lichtblick
unbestechlich
 
Registriert seit: 09/2004
Ort: unterwegs halt
Beiträge: 4.739
@andio

Zitat:
Zitat von andio
@all

was ist mit leuten wie mir die sich mit selbstvorwürfen über fehler die sie gemacht haben, weil sie dem bl nicht helfen konnten, obwohl das ihr herzenswunsch gewesen wäre??
Weil es leider Leute gibt, die sich nicht helfen lassen wollen, die eben ihre Situation nicht ändern wollen. Dagegen kann man einfach nichts tun.

Du hättest auch eine andere Person kennenlernen können, die vielleicht ähnliche Probleme hat, aber an einer Lösung ihrer Probleme interessiert und deiner Hilfe dankbar gewesen wäre.

Das Du nach all der Sinnlosigkeit eine Grenze gesetzt hast, ist eben vernünftig.
Lichtblick ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.11.2004, 20:30   #123
Manua
Platin Member
 
Registriert seit: 08/2004
Ort: FREIBURG ! :)
Beiträge: 1.877
Zitat:
Zitat von Lichtblick
Weil es leider Leute gibt, die sich nicht helfen lassen wollen, die eben ihre Situation nicht ändern wollen. Dagegen kann man einfach nichts tun.
Naja, es ist aber auch oft einfach nur deprimierend, wenn man Fragen stellt, und keine Antworten bekommt, und stattdessen in ne Bastelstunde geschickt wird, damit man was zu tun hat, und keine Fragen stellt.

Ich meine die ham nen IQ Test mit mir gemacht, und mir ne Diagnose verpasst, die ich ja nichtmal erfahren hatte. Die hab ich nur erfahren, weil ich einen der Briefe, die eigentlich für Hausarzt und Co bestimmt waren gelesen habe. Da stand dann irgendwas drin von der Auswertung des IQ-Tests, dem Suizidversuch, meine Diagnose und die bisherigen Behandlungen und Test und deren Auswertungen. Ne Menge Fachchinesisch, aber so hab ich erstmal erfahren, was eigentlich mit mir los ist ... diese Antworten hab ich nie bekommen vorher. Und dann hab ich halt nen Arzt nochmal genauer gefragt, und dann hat er mir mal endlich was drüber erzählt.

Hab ja beschrieben, was ich da für Therapie bekommen hab, und im Nachhinein hab ich eben auch erfahren, dass des völliger Unsinn war. Und mein Psychologe hat mir auch recht gegeben, dass ich da nicht geblieben bin, weil das eben nicht der richtige Weg war für mich.

Nur was anderes hab ich nicht bekommen, weil sich da die Krankenkasse gestritten hat, und es nicht übernehmen wollte. Hab ja dann nur mit Hilfe von ner amtsgerichtlichen Betreuerung das durchbekommen, dass die Krankenkasse wenigstens die regelmässigen Einzelgespräche beim Psychologen übernimmt.

Ich hab keine Ahnung, warum es da Probleme gab, bei ein paar anderen gabs die auch, bei wieder anderen gabs da keine Probs.
Manua ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.11.2004, 22:04   #124
mondvogel
Platin Member
 
Registriert seit: 04/2001
Beiträge: 1.531
Zitat:
Zitat von Manua

Jep, verdrängen ist wirklich nichts Gutes. Aber das macht man automatisch, wenn ne Situation einen überfordert. Wenn dass nicht so wäre, dann gäbe es sicher viel mehr Suizidtote.

Das Problem ist doch, dass auch das Verarbeiten von Ereignissen erlernt werden muss, und wenn das nicht passiert, dann gibts keinen Weg ausser dem Verdrängen.
Ähm, ich meinte hier nicht DIESES Verdrängen, das wirklich zum Schutz vor den inneren Konflikten dient, um nicht ins bodenlose Unglück zu stürzen, und infolge der Konfrontation damit den Tod zu wählen, bei Krankheiten wie zum Beispiel PTBS [Post-Traumatisches-Belastungs-Syndrom], weil DAS grade bei Traumta lebensgefährlich wäre.

Ich meinte das sich einfach machende ganz allgemeine verdrängen von allem möglichen, die generelle Unart sich lieber sofort abzulenken, weil es zu anstrengend und schwierig ist, sich auseinander zu setzen.

Das was Du meinst, halte ich auch für gefährlich und sollte nur mit kompetenter profesioneller Hilfe passieren, wobei man da auch aufpassen muß,
vieles was da angeboten wird, macht es mitunter nur schlimmer, oder wenigstens nicht besser, gibt nicht viele gute Leute.

Ja und Du hast recht, das muß gelernt werden, das verarbeiten.
Ich persönlich hab gelernt, zuerst muß man überhaupt dorthin kommen, das sich bewußt werden über ein Thema, und das kann lange dauern,danach kann erst das verarbeiten überhaupt kommen, und das dann zu lernen, ist auch nicht so leicht, und erst DAnach das Heilen.

Nur, wenn man es selber will und einen Partner oder auch Freunde oder Therapeuten hat, oder alles zus. findet, um das alles zu lernen, dann ist das wenigstens die überhaupt richtige Richtung und Weg, und meistens, meistens sind grade die Leute, die ZU sehr krank waren und gelitten haben, auch die, die das lernen und dann immer weiter praktizieren, oder Ihre Partner, die es mit ihnen lernten.

Und oft genug sieht und erlebt man dann, solche Leute, und Verhaltensweisen, wie Du sie auch beschreibst, Menschen die davon, ich sag jetzt mal noch keine Ahnung haben und daher damit auch überfordert sind, weil die natürlich nicht wissen, was sie machen sollen/können....nur.....es gilt dasselbe, wie für eigentlich jeden, man kann ja schimpfen und es abhaken und basta, indem man es mit einem Ettiket versieht, nur ist man dann auch nicht besser, denn WAS hat man getan?.....auch nichts.

Geändert von mondvogel (04.11.2004 um 22:15 Uhr)
mondvogel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.11.2004, 22:50   #125
mondvogel
Platin Member
 
Registriert seit: 04/2001
Beiträge: 1.531
Zitat:
Zitat von andio
@all
hier wurde gesagt das BL sein ein hartes los sei...

aber was ist mit den menschen die es mit dem bl aushalten wollen, jedoch keinen weg mehr sehen wie es weiter gehen kann??

Das DAS sehr schwierig ist stellt keiner in Abrede, das IST ein Hartes Los, für Beide Beteiligte, und Keiner könnte Dich dazu verdammen, das ewig mitmachen zu müssen, ABER wenn Du DAS wirklich willst, dann würde ich Dir raten, Dich zu infomieren über diese Krankheit, Ihre Ursachen, Entstehen, Auswirkungen, und dann permanent mit Therapeuten oder entsprechenden beratungsstellen und ativen Selbsthilfegruppen für Betroffene zusammen zu arbeiten, anders gehts nicht.


Zitat:
Zitat von andio
was ist mit leuten wie mir die sich mit selbstvorwürfen über fehler die sie gemacht haben, weil sie dem bl nicht helfen konnten, obwohl das ihr herzenswunsch gewesen wäre????

Dazu würde ich dasselbe raten, damit du es im nachhinein verarbeiten lernst.
Denn WIE willst Du etwas verstehen, wenn Du nicht die Schritte unternimmst, um das zu lernen, was Dir unverstehbar ist, da mußt Du einfach an die "Front", also zu denen, die es Dir erklären können.

Zitat:
Zitat von andio
das ist etwas was ich nicht verstehe, der bl sieht das er geliebt wird und bringt der person die ihn liebt und ihm helfen will fast nur schlechtes entgegen.
hat die person das verdient?
Siehst Du, das ist was ich meine, Du verstehst das bisher nicht, weil Du Dich nicht i die Welt des BL einfühlen kannst, und Du es damit zumindestens auch nicht verarbeiten kannst, dénn was du einfach verstehen und sehen mußt, und das dauert ist, das die Welt des BL anders als Deine funktioniert.
Verstehst Du, für ihn ist das was für dich vielleicht nur hell ist gleisend, etc.
Er kann Deine Liebe nicht als exakt genau das annehmen, weil er innerlich ver-rückt ist, also aus dem gesunden Gleichgewicht, wie Du es von wem in diesem Gleichgewicht erwarten könntest.

Und Deine Frage mit, hab ich das verdient ist in dem Fall nicht relevant.
Weils darum nicht geht, damit meine ich, nicht dann, wenn Du das wenigstens im Nachgang begreifen willst.

Es ist doch natürlich klar, das Du und Deine Mühe, Dein Bemühen, sowas dann als Reaktion nicht "verdient" haben, und natürlich brauchst auch Du daher diese Bestätigung und Trost, durch andere Leute.

Doch den BL verstehen ist ein Anderer Schuh.
Ihn kannst Du nicht bewerten wir einen NICHT-BL

Zitat:
Zitat von andio
hat man es verdient regelmäßig gekränkt zu werden, bis ins tiefste mark??
hat der jenige es verdient das er sich damit abfinden muss das er nicht die hilfe sein konnte die er sein wollte???
Nein hast Du natürlich nicht.
Aber der Borderliner lebt in einer inneren Welt, die ihn dauernd so reagieren lässt und DIE diesen Ausdruck von ihm verlangt, das ist ein Zwang, dafür kannst Du nichts und er aber auch nicht, sondern sein, wie auch dein Problem, das war dieser Zwang.

Daher sind für BL persönliche Beziehungen eher schlimm, denn nur ein Therapeut, also nicht persönlich involvierter, kann damit unpersönlich umgehen.und der kann Dir aber auch erklären worunter die Leute leiden oder Du erkundest das bei Betroffenen BL, die Leute sind ja nicht alle auch gleichzeitig Idioten.

Zitat:
Zitat von andio
der bl steht doch nicht alleine da, was ist wenn seine umwelt darunter leidet und kurz vorm durchknallen ist weil sie keine kraft mehr haben um neue wege der hilfe zu finden??
Meinst Du ihm geht es anders? IHM geht es DAUERND SO, im schlimmsten Fall,
schlimm BL zu sein, ist wie eine tägliche Hölle auf Erden Tag für Tag für Tag, im schlimmsten Fall, in anderen Fällen ist das nur so in bestimmten Situationen.
Boderline ist etwas schlimmes für den Betroffenen, diese Menschen ertragen durch ihre traumatischen Erlebnisse geprägt und zerstört keine ständige Nähe mehr, da sie hypersensibel auf alles sind, und die Persönlichkeit eines anderen Streß für sie bedeutet, von daher brauchen sie genug Abstand und sie haben gleichzeitig panische Angst verlassen zu werden, ihr aggressionspotenzial wurde so konditioniert, das sie automatisch übermässig und schneller aggressiv reagieren, das liegt aber nicht an ihnen und ihrem schlechten Charakter, sondern ist die normale Reaktion in traumatischen Situationen, und das kann dann nicht mehr rückgänig gemacht werden.
Jemand der eine Brandkatastrophe überlebt hat oder eine Vergewältigung oder Krieg, oder oder, erlebte traumatisches, und es liegt doch auf der Hand, das er dann nich mehr wie ein *normaler* Mensch jederzeit durchs leben gehen kann. Ist so, dafür können diese Menschen ja wohl nichts.


Zitat:
Zitat von andio
der bl sollte nicht in selbstmitleid verfallen sondern auch mal beginnen zu fragen was er so alles anrichtet, vor allem in der gefühlswelt derer die es gut mit ihm meinen!
Tust Du eigentlich??? etwas anders??? IST das nicht Selbstmitleid???

Entschuldige, aber Dir geht es doch ebenso, Du wurdest verletzt, unschuldig, doch DU jammerst doch auch nur, warum stellst Du Dich nicht hin und beginnst mit der Verarbeitung.
Sie wird es wissen, auf irgendeine Art, glaub mir, sie ist ja nicht blöd, sie hat *es* nur nicht im Griff.

Und Du als sogenanntes normales Wesen bemitleidest Dich blos.
Klar kannst Du das und Du kannst auch Verständnis verlangen und suchen und das brauchst Du ja schließlich auch, aber daneben, darüber hinaus verlangst Du nur etwas von IHR.

Sorry, falls Dir das nicht gefällt
mondvogel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.11.2004, 23:08   #126
mondvogel
Platin Member
 
Registriert seit: 04/2001
Beiträge: 1.531
Hi Andio, vielleicht noch ein Bsp. , ich hab immer Sommer als freiwilliger Mitarbeiter fürs Rote Kreuz einen Behinderten-Gipfel mit betreut, dabei ging es darum Verständnis bei der Bevölkerung zu wecken, wer wollte konnte sich erkundigen. Ich bin mit vielen ins Gespräch gekommen, Rollstuhlfahrern, Downsyndrom Leuten, etc. War sehr interessant.
Ich gebe ehrlich, es fiel mir verdammt schwer, irgendwas in mir wollte sich mit manchen dieser Leute garnicht auseinander setzen, einfach weil sie mir als Person unsympathisch waren. Andere wieder mochte ich und da machte es mir auch Spaß.
Aber vor allem wollte ich wissen, wie ist denn das, wenn Du plötzlich nicht mehr laufen kannst, was ist dann.
Die haben mir Alle Gesagt, das erste ist, ich bringe mich lieber um, und das es diese Momente immer wieder gibt, warum?, weil sie nicht mehr *können*.
Und sie sagten mir, das geht aber irgendwann vorbei, weil sie lieber leben und deswegen kämpfen wollten.
So ist das glaube ich mit allen Krankheiten, die Leute kämpfen im Grunde nur deswegen, weil sie keine Wahl haben, sie MÜSSEN damit leben.
Und das ist so ein Weg, das ist von Außenstehenden schwer zu verstehen ,
doch die, die da drin sitzen in diesem Boot, ob es nun Boderline heisst oder Rollstuhl,
die haben auch sowas wie ein Recht zu fragen, haben WIR es verdient, das wir nur die Anderen verstehen müssen, das nur wir alleine kämpfen und uns für alles entschuldigen müssen, SO sieht die Andere Seite aus.

Und somit ist dieses Spiel gar kein Spiel der Seiten von Schuld oder Nicht Schuld und verdient oder nicht verdient, sondern es geht einzig und allein darum, will ich mich mit einem Problem wirklich auseinander setzen und dafür alles tun, oder steig ich aus und brandmarke.


Wobei ich hier ehrlich sein muß, wenn mir solche Menschen begegnen, die alles tun und Hilfe nur von den Anderen erwarten, und glauben, sie haben das Recht ausschließlich Ihre ganzen "Macken" auf Anderer Leute Rücken abzuladen, hat *helfen* natürlich keinen Sinn, dann ist es nur noch sinnvoll sich vom Acker zu machen und das man dann auch brandmarkt, ist dann auch normal, einfach weil man total verletzt ist, aber man sollte das lieber nich generallisieren, weil so ja nicht jeder Kranke oder Involvierte reagiert.

Und es tut Dir vielleicht gut, im Nachgang ein paar Erkundigungen einzuhohlen,
weil Dir das vielleicht hilft, das auseinander zu halten, was nun ihre generelle Faulheit was zu tun war, und was das war, wo sie womöglich einfach nur unfähig aus Hilflosigkeit und Überforderung war.

Geändert von mondvogel (04.11.2004 um 23:17 Uhr)
mondvogel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2004, 02:17   #127
andio
Senior Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 02/2004
Beiträge: 843
mondvogel,

vielen dank für deinen kritischen beitrag.
ich will ja auch gar nicht BRANDMARKEN, ich wollte einfach nur mal zeigen was da einem im nachgang für fragen durch den kopf schießen.

erkundigt hatte ich mich ja damals schon und wir waren dann ja auch bei einem Test, und sie hat alles abgestritten als wir wieder im auto saßen.

du musst verstehen, das ich selbst schon Probleme in meinem Leben gemiestert habe, denn ich bin zu 60% Schwerbehindert. Aus diesem Grund ist für mich noch schwerer zu kapieren das sie sich so gehen läßt und nicht den drive hat endlich was an dieser Situation die vorallem sie selbst so sehr mitnimmt, nichts ändert.

klar habe ich mich jetzt mit diesem POST hier auch nochmals damit auseinander gestzt aufgrund ihres neuen Ausrasters gegen mich, obwohl wir kein Paar mehr sind.

Ich denke jede psychatrische oder psychologische Störung ist schwer zu verstehen, egal ob BL oder sonst irgendwelche Neurosen

Es geht auch nicht mehr um Liebeskummer, es geht einfach und alleine darum das wir erst als wir nicht mehr zusammen waren herausgefunden haben dass sie BL Störung haben könnte, und so war es ja dann auch.

Na ja eine Freundin von mir die Psychologin ist bringt mir jetzt ein Buch für Laien mit, und sie sagte mir es wäre gut wenn ich es lese, so würde ich sicherlich meine unterschwällige Wut auf diese Zeit fallen lassen.

Und das mache ich auch. Ich schawanke halt wenn man darüber redet zwischen "warum BL" und "es war halt so"...

Danke auf jeden Fall und ich hoffe das es für viele aufschlussreich war, den nur Aufklärung bringt Fair-Ständniss...

andio
andio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2004, 04:13   #128
Wusch
 
Registriert seit: 08/2004
Ort: München
Beiträge: 19.817
ich hab jetzt die letzte seite nicht mehr gelesen, weil ich zu müde bin...
ja, ich werde schon noch schreiben zu bl, wie gesagt,

aber ich werde langsam wütend über diese f.u.c.k. etikettierung...und abstempelung der borderliner...

es ist doch so (für die ganzen partner von borderlinern und alle anderen menschen genauso): entweder ich liebe diesen menschen, dann liebe ich ihn total....wenn ich in eine situation gerate, in der ich glaube, er liebt mich nicht..dann von zweifeln zerfressen werde, ob er mich liebt oder nicht und selber zweifle, ob ich ihn noch liebe..dann lehn ich mich mal zurück und denke nach...überlege, ob die zweifel, die ich spüre, was damit zu tun habe, dass mich mein partner wegen seiner liebe zu mirweiterbringen möchte oder nur egoistisch seine macht ausüben will...wenn ich zu diesem schluss komme, dann heule ich, trauere um seine liebe, aber ich gehe dann ...und basta..und mach mir danach KEINE selbstvorwürfe, weil jeder schließlich selber für sein leben verantwortlich ist...

was ich mit dem teenager meinte, war, dass normalerweise eltern mit ihren quengeligen teenie-kids auch ihre emotionale schwierigkeiten und auseinadersetzungen haben...aber immer vor dem hintergrund einer LIEBE...also warum sollte es soooo schwer sein einen bl zu lieben???? bloß, weil der einen genauso behandelt wie ein teenie???...na und?...mein selkbstwertgefühl ist weder auf einen tennie noch einen bl noch einen hund, der nicht so will, wie ich, obwohl ich ihn liebe...abhängig....es ist VON MIR abhängig...und wenn ich nem bl (jetzt red ich schon genauso in dieser etikettierungs-grenze) zeige, dass ich mich liebe trotz all seiner macht-spiele...dann bin ich ihm ein vorbild...

das ist der grund, warum ich gegen diese dumme etikettierung bin...wir alle fühlen beim thema "lieben-und-geliebt-werden" innerhalb gewisser grenzen (wollen so geliebt werden wie wir uns selber sehen und wenn der andere das nicht tut, werden wir eifersüchtig, glauben, er liebt uns nicht mehr etc.)...ein bl hat halt weitere grenzen...und wenn wir uns in einen bl verlieben, sollte wir uns eher fragen, WARUM?...was hat das mit meinem selbstwertgefühl zu tun, wenn ich mich in nen bl verkuckt hab...warum zieht mich so jemand an?...vielleicht wegen der ähnlichkeit?...hihi...oder weil ich vielleicht testen will, wieweit ich bereit bin zu gehen, wenn ich liebe (so war das jedenfalls bei meiner teenie-ziehtochter der fall)...

diese ganze diskussion können wir hier genauso gut führen, wenn wir ganz normal über partnerschaften, beziehungen, liebe und verliebtheit reden...dazu brauchen wir den BEGRIFF "borderliner" doch überhaupt nicht...
schließlich sind wir alle irgendwie GRENZGÄNGER!!!!

schlaft gut und habt ale nen schönen tag,

wusch

ps: und entschudigt mal wieder meine tippfehler...*nichtschäm*...tipp halt mit blick auf tastatur und nicht bildschirm...
Wusch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2004, 06:28   #129
andio
Senior Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 02/2004
Beiträge: 843
Was soll das Ganze Geschrei wir haben das Profil BL doch nicht erfunden, und aus welchem Grund sollte man ein Mäntelchen um eine Sache ziehen die es offensichtlich gibt. Schwerbehinderte werden ja auch als Schwerbehindert bezeichnet, es ist total lächerlich ein Mäntelchen um eine Schwerbehinderung zu machen.

Als wenn hier wirklich jemand eine Gruppe, die BL, brandmarken wollte??

Das ist ja nun wirklich nicht der Grund weshalb ich den Post eröffnet habe.
Weshalb sollte man etwas das offensichtlich Realität ist nicht aussprechen??

Oder, laßt uns eine neues Wort finden?? Verhaltengestört??
Es ist nun mal so wenn man etwas beschreiben will das man ein WORT dafür kreieren muss. Wenn ich in der Musik über die große TERZ rede, kann ich auch nicht sagen, oh das mag ich nicht, lass uns lieber Dreitonschritt sagen.
F.U.C.K. es sit aber das Selbe gemeint. Ein Intervall nichts besonderes.

Hier wird ja gerade so getan als ob einer hier geschrieben hätte das Menschen die unter einer Persönlichkeitsstörung leiden keine Menschen wären. Das hat aber niemad geschrieben??

Und wharscheinlich ist es sehr förderlcih für jemanden mit einer Persönlichkeitsstörung, sich einzugestehen dass er/sie hat. Genauso war es mit meiner Behinderung. erst ab da habe ich Schritte in die richtige Richtung gemacht.

Was bringt das sich einzureden, oder in der Diskussion, sich weiß machen zu wollen das es das nicht gibt. Das Wort "BORDERLINE" hat doch einen Grund es sit ja sogar Doppeldeutig. da hat sich wohl jemand was gedacht.

Und als letztes noch: Im Titel meines Postes kommt ja das Wort vor.
Also wer leiber nicht darüber reden will, oder es besser findet einen matel um ein Problem zu machen, das wohl viele Menschen betrifft, der sollte wohl besser nicht an der Diskussion teilnehmen.

Ein Forum wie dieses hier ist nämlich zum diskutieren da.

Gute NACHT
andio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2004, 07:15   #130
Manua
Platin Member
 
Registriert seit: 08/2004
Ort: FREIBURG ! :)
Beiträge: 1.877
Hat eigentlich schonmal einer daran gedacht, das Borderline sich im gesamten Leben eines Betroffenen bemerkbar macht? Nicht nur in der Liebe.

Hat schonmal jemand so ein Leben auseinandergenommen und betrachtet was für Menschen dahinterstecken, und was oft durch den Mist aus ihnen geworden ist? Meint hier irgendeiner, dass ein Borderliner DAS will?

Ne Menge Borderliner sind hochintelligent, aber führen ein Leben AM RANDE, oftmals nahe am Existenslimit. Warum wohl? Weil sie dumm sind und nichts können? Weil sie es so wollen? Sicher nicht.

Hier wird auch immer wieder geschrieben, dass einige nicht wollen, sich nicht helfen lassen wollen. Nun, was könnte denn noch dahinter stecken? Zum einen Mal könnte es sein, dass sie noch garnicht begriffen haben, was mit ihnen los ist. Der 2. Punkt ist der, dass wenn sie es begriffen haben, dass sie sich mit einer Umwelt auseinandersetzen müssen, die auf psychische Störung nicht gerade tolerant reagiert - Folge: Sie wollens nicht wahrhaben, denn sie wollen nicht ausgegrenzt werden.

Und der 3. Punkt ist eben diese abgelehnte Hilfe an sich. Nur warum? Wieso sollte nen Borderliner, der nicht vertrauen kann denn an echte Hilfe und Unterstützung glauben? Die meisten wollens dann selber schaffen, was natürlich nen Unding ist, aber das heisst noch lange nicht, dass sie es nicht versuchen.

Es geht dabei nicht nur um Liebe und den Partner. Es geht da um ein Leben, an dem man jeden Tag aufs Neue zweifelt, weil man weit entfernt von seinen Wünschen, Träumen und Zielen ist. Man bekommt da oft von Ärzten gesagt man sei eigentlich superschlau, aber man glaubt nicht an sich, denkt man ist kurz vorm verblöden ... wie denn auch, wenn immer nur alles schiefgeht, weil man immer alles was Gut und Schön ist systematisch kaputt macht, obwohl mans ja garnicht will?

Bevor man etwas ändern kann, muss man verstehen, und bevor man verstehen kann muss man sehen. Und selbst wenn man gesehen und verstanden hat, brauchts noch Überwindung und Kraft um was zu ändern.

Und mit mal eben zusammenreissen, wie hier irgendwo geschrieben wurde ists da sicher nicht getan.
Manua ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2004, 07:15 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

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