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Alt 05.02.2016, 22:25   #21
Meredith.
abgemeldet
Was ich noch sagen wollte: in einer Liebesbeziehung berücksichtig man sich gegenseitig, man will sich gegenseitig nur "gutes" tun. Deshalb ist es meiner Meinung nach schwieriger in einer Liebesbeziehung gewisse Dinge auszuleben. Weil man immer damit rechnen muss, dass der/die Partner/in etwas missverstehen könnte.

Geändert von Meredith. (06.02.2016 um 02:22 Uhr)
Meredith. ist offline  
Alt 06.02.2016, 09:02   #22
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Registriert seit: 07/2010
Beiträge: 11.203
Dafür gibts ja sowas wie Kommunikation...
HW124 ist offline  
Alt 06.02.2016, 09:43   #23
Trimalchio
abgemeldet
Zitat:
Zitat von Meredith. Beitrag anzeigen
Was ich noch sagen wollte: in einer Liebesbeziehung berücksichtig man sich gegenseitig, man will sich gegenseitig nur "gutes" tun. Deshalb ist es meiner Meinung nach schwieriger in einer Liebesbeziehung gewisse Dinge auszuleben. Weil man immer damit rechnen muss, dass der/die Partner/in etwas missverstehen könnte.
Diese Wünsche werden jetzt wohl auch einige Leser von Lovetalk bei nach Körperkommunikation geschehen soll und dem, was ich gerade will. Wenn ich mir das so richtig überlege, lief es auf das hinaus, was Du selber auch willst.

Und bei Männern wie Frauen dürfte es gleich sein: Erst einmal wissen die selber bei den ersten Erfahrungen noch nicht so genau, was sie wollen und trauen sich dann erst einmal nicht, das rüberzubringen. Im Laufe der Zeit wird das alles besser, weil Du Deine Bedürfnisse kennst und die auch nett formuliert rüberbringen kannst. Das wird schon - auch mit Deinem Freund kann das klappen.
Trimalchio ist offline  
Alt 06.02.2016, 11:12   #24
Meredith.
abgemeldet
Kommunikation ist eben doch alles!
Meredith. ist offline  
Alt 06.02.2016, 11:22   #25
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Beiträge: n/a
Ich sehe es anders.

Wenn ein Mensch eine bestimmte Sexualität preferiert, lebt und seine Grenzen für sich abgesteckt hat, wird er schwerlich Diese verlassen, bzw. wenn er/sie es für die/den Partner tut, wird es nie so " natürlich" oder authentisch sein, wie in diesem Vakuum, diesem tabulosen Freiraum, den die TE meint.
Steht eine Person auf Schlagen z B. , und möchte das vom PartnerIn, der lehnt es eigentlich ab, ist nicht seine Natur, dann wird er es nie so ausführen, wie es der wünschende Teil braucht.

Er/sie wird etwas schlagen, aber sicher nie so ungehemnt und heftig, wie es erwartet oder gebraucht wird.

Nein, ich denke, DAS, wie es die TE im Eingangspost geschrieben hat, kann der Partner , auch wenn er es ihr zuliebe probiert, nicht leisten und es wird komplett dieser losgelösten, triebhaften Geilheit entbehren. Entspräche es seiner Natur, hätte er es nicht bereits betrieben, oder, wenn er im Gespräch oder in actionem darum gebeten wird, lustvoll getan?

Wenn mich mein Partner um bestimmte Praktiken bitten würde, die ich ablehne, und ich täte es, könnte es ihn sicher nicht so befriedigen, wie er es möchte.

an Abgründe herantasten, etwas Schmerz, Codewort, all das, das muss man per se mögen oder ähnlich gestrickt sein. Jemandem zuliebe es praktizieren wird immer wie Fahren mit angezogener Handbremse sein.
 
Alt 06.02.2016, 12:35   #26
Meredith.
abgemeldet
Zitat:
Zitat von Silvana02 Beitrag anzeigen
Ich sehe es anders.

Wenn ein Mensch eine bestimmte Sexualität preferiert, lebt und seine Grenzen für sich abgesteckt hat, wird er schwerlich Diese verlassen, bzw. wenn er/sie es für die/den Partner tut, wird es nie so " natürlich" oder authentisch sein, wie in diesem Vakuum, diesem tabulosen Freiraum, den die TE meint.
Steht eine Person auf Schlagen z B. , und möchte das vom PartnerIn, der lehnt es eigentlich ab, ist nicht seine Natur, dann wird er es nie so ausführen, wie es der wünschende Teil braucht.

Er/sie wird etwas schlagen, aber sicher nie so ungehemnt und heftig, wie es erwartet oder gebraucht wird.

Nein, ich denke, DAS, wie es die TE im Eingangspost geschrieben hat, kann der Partner , auch wenn er es ihr zuliebe probiert, nicht leisten und es wird komplett dieser losgelösten, triebhaften Geilheit entbehren. Entspräche es seiner Natur, hätte er es nicht bereits betrieben, oder, wenn er im Gespräch oder in actionem darum gebeten wird, lustvoll getan?

Wenn mich mein Partner um bestimmte Praktiken bitten würde, die ich ablehne, und ich täte es, könnte es ihn sicher nicht so befriedigen, wie er es möchte.

an Abgründe herantasten, etwas Schmerz, Codewort, all das, das muss man per se mögen oder ähnlich gestrickt sein. Jemandem zuliebe es praktizieren wird immer wie Fahren mit angezogener Handbremse sein.
Du hast es genau auf den Punkt gebracht!!
Meredith. ist offline  
Alt 07.02.2016, 09:19   #27
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Beiträge: n/a
Ja, das ist in einer Beziehung möglich, mit dem richtigen Partner. Du musst halt mit einem entsprechenden Mann in dieser Beziehung sein. Domestizieren wirst Du einen solchen Mann nicht können, und die Beziehung wird vermutlich auch außerhalb des Bettes anstrengend, turbulent und abwechslungsreich sein.
 
Alt 07.02.2016, 09:20   #28
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Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Meredith. Beitrag anzeigen
Was ich noch sagen wollte: in einer Liebesbeziehung berücksichtig man sich gegenseitig, man will sich gegenseitig nur "gutes" tun.
Aber Man(n) tut der Dame seines Herzens doch etwas gutes, wenn man es ihr heftig und leidenschaftlich besorgt...
 
Alt 07.02.2016, 11:24   #29
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Forumsgast
 
Beiträge: n/a
Wenn Meredith aber an Grenzen gehen will, sagen wir mal, so extreme Sachen erleben will, sie deutete an, komplettes Ausgeliefertsein, in der Gewalt von Jemand sein, dann denke ich, ist das nicht kompatibel mit ihrem vertrauten Partner.

Wenn es sie reizt, in einer Affäre = fremder Mann ( Männer? ) komplett die Kontrolle abzugeben, ausgeliefert zu sein, wie soll der Mann, mit dem sie vertraut lebt , das ausleben?

Und hätte sie wirklich einen " undomestizierten" Mann gefunden, der genau auf dieses angedeutete Repertoire steht, wäre es -wie questio andeutet-kein Mann zum Zusammenleben? Vertraut sein? Treu sein?
Ich meine, Meredith hat sich ihre Fragen längst beantwortet.

Diese unkontrollierte Lust, ev. auch Lust an der Gefahr ( sich Fremdem komplett ausliefern), ihre Grenzen überschreiten, das findet sie nur in der Affäre.

Also stellen sich folgende Alternativen:
Offene Beziehung. Wenn der Freund das mitmacht.


Weiter feste Beziehung, in der sie es aushäusig auslebt, ohne dass ihr Partner das weiss.


Keine Beziehung, sondern ausleben ihrer Sexualität, in ONS oder entsprechenden Affären.


Offene Beziehung mit ähnlich veranlagtem Mann, mit dem sie einschlägige Clubs etc. besuchen kann.
 
Alt 07.02.2016, 12:15   #30
Meredith.
abgemeldet
Zitat:
Zitat von questio Beitrag anzeigen
Aber Man(n) tut der Dame seines Herzens doch etwas gutes, wenn man es ihr heftig und leidenschaftlich besorgt...
Also, es gibt da schon einen Unterschied zwischen "heftig", "leidenschaftlich" und "hart" womit ich eine Mischung aus Schmerz und Lust meine.

Zitat:
Wenn Meredith aber an Grenzen gehen will, sagen wir mal, so extreme Sachen erleben will, sie deutete an, komplettes Ausgeliefertsein, in der Gewalt von Jemand sein, dann denke ich, ist das nicht kompatibel mit ihrem vertrauten Partner.

Wenn es sie reizt, in einer Affäre = fremder Mann ( Männer? ) komplett die Kontrolle abzugeben, ausgeliefert zu sein, wie soll der Mann, mit dem sie vertraut lebt , das ausleben?

Und hätte sie wirklich einen " undomestizierten" Mann gefunden, der genau auf dieses angedeutete Repertoire steht, wäre es -wie questio andeutet-kein Mann zum Zusammenleben? Vertraut sein? Treu sein?
Ich meine, Meredith hat sich ihre Fragen längst beantwortet.

Diese unkontrollierte Lust, ev. auch Lust an der Gefahr ( sich Fremdem komplett ausliefern), ihre Grenzen überschreiten, das findet sie nur in der Affäre.
In einer Affäre kann ich halt Grenzen überschreiten, die ich in einer richtigen Beziehung nicht überschreiten würde. Wobei, von Gewalt (im Sinne von schlagen u.s.w.) war hier nicht die Rede.
Meredith. ist offline  
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