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Alt 28.12.2013, 01:42   #1
Nordatlantik
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Beiträge: 7
Single mit 22 - meine Story

Hallo zusammen,

was ich so gelesen habe, gabs das Thema zwar schon 1000mal, aber ich möchte mir doch mal meinen Frust von der Seele schreiben.
Ich bin fast 22 und hatte noch nie eine Beziehung, noch nie Sex, geschweige denn einen Kuss etc.
Richtig viel Kontakt zu Frauen/bzw. Mädchen hatte ich zuletzt in der Grundschule, als dann mit dem Übertritt ins Gymnasium alle Kontakte abbrachen -keiner aus meinem Freundeskreis wechselte mit an diese Schule - wurde ich schnell ein Außenseiter, ich war damals auch ziemlich schüchtern, hatte andere Interessen als die meisten anderen usw. Da erholte ich mich nur schwer davon, so richtig "integriert" war ich eigtl. erst in der Oberstufe.
Ich hatte auch immer wenig Zeit, etwas mit (neu gewonnenen) Freunden zu unternehmen. Meine Freizeitbeschäftigung war immer die klassische Musik. Also am Instrument üben, Unterricht, Auftritte, Konzerte besuchen, da gabs in der Schule natürlich wenig bzw. niemanden, der diese Dinge mit mir teilte. Nebenbei wurde ich immer als musikalisches Wunder gehandelt, war in Musik auch immer der Beste, Musikabitur mit 15 pkt. etc.
Mittlerweile studiere ich Musik, bin lange nicht mehr "der Beste", eher Durchschnitt, weil es eben viel Bessere gibt. Trotzdem macht das Studium Spass.
Kontakt zu Frauen habe ich aber eher wenig. In meinem Studiengang sind zur Zeit ausschließlich Männer und neben dem Studium ist mein Kalender voll mit Konzerten, selbst unterrichten und mit meinem Chor, den ich leite.
Also ich bin alles andere als kontaktscheu, habe meine Leute (Chor und Schüler) gut "im Griff", nur ist da nie eine potenzielle Freundin dabei. Schüler sind viel jünger und die Chorleute um einiges älter (35 aufwärts) als ich.
Ich bin seit Jahren immer mal wieder in Kontaktportalen unterwegs - ohne Erfolg. In Diskos oder auf Partys gehe ich nicht. Es ist so schwierig, ich habe einfach keinen Kontakt zu gleichaltrigen Frauen.
Normalerweise bin ich immer sehr beschäftigt mit "meiner" Musik, das gibt mir auch sehr viel; aber ihr könnt euch vorstellen, in ruhigen Momenten, wenn man ins Nachdenken kommt, wie sehr ich mir dann eine Beziehung wünsche und wie weit entfernt das zu sein scheint....
Ich danke euch fürs durchlesen und freu mich über den ein oder anderen Beitrag dazu!

Viele Grüße,

Stefan

Geändert von Nordatlantik (28.12.2013 um 01:45 Uhr)
Nordatlantik ist offline  
Alt 28.12.2013, 01:42 #00
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Beiträge: 4692

Alt 28.12.2013, 01:57   #2
260Horse
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Registriert seit: 08/2013
Ort: Hannover
Beiträge: 645
Hallo Stefan,

warum gehst Du nicht auf Partys ? Die sind,im Gegensatz zur Discodaddelei, ja meistens eher privater Natur.
Das wäre mal die erste Frage.
Ansonsten sticht Dein grosses Engagement für Dein Studium, Dein Hobby, hervor.
Es scheint fast so, als solltest Du Deine Schwerpunkte ein wenig verlagern, möglicherweise auch in Gebiete (Sportverein evtl.), die einen gewissen Ausgleich bieten.
Wie sieht es damit aus ?
Das Altersgefälle in Deinem "Job" trägt ja nun nicht dazu bei beziehungstechnisch gross was zu reissen, wie Du selbst schreibst.
Von Partnerportalen halte ich nicht viel, eher von grösseren Chats, das ist unverbindlicher.
260Horse ist offline  
Alt 28.12.2013, 02:14   #3
Nordatlantik
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Themenstarter
 
Registriert seit: 12/2013
Beiträge: 7
..also ich komme mir auf Partys immer blöd vor, ich kann das nicht einfach so die Sau raus lassen, mich besaufen und wegen nichts lustig sein.
Ich bevorzuge ruhige Abende, gern allein, oder mit ein paar Freunden, mit ner Flasche Wein, mit einem guten Film, mit einem Kartenspiel etc.

Was dazu gesagt werden muss: Ich bin vom Typ eher ein Einzelgänger, sportlich bin ich darum auch lieber allein oder in kleiner Gruppe unterwegs, sei es Mountainbiken oder Bergsteigen.

Ich habe noch ein Faible für alte Autos und da hab ich nen amerikanischen Oldtimer, den ich mir quasi vom Munde abgespart habe, auch als Ausgleich zur Musik.

Aber letztlich hast du wohl recht, ich müsste in einen Bereich eintreten, wo mehr Frauen vertreten sind, auch wenn ich gar keine Zeit dafür habe.
Andrerseits: Was hilft das, wenn ich dann ganz andere Interessen habe als die Frauen, die ich dort kennenlerne?
Nordatlantik ist offline  
Alt 28.12.2013, 02:32   #4
Moti
Senior Member
 
Registriert seit: 01/2012
Beiträge: 646
Du kannst doch gar nicht wissen, ob die Frauen "ganz andere Interessen" haben als Du. Oder besteht Dein Leben wirklich ausschließlich aus Musik? Und selbst wenn: Viele Frauen berührt es sicherlich auch, wenn Du ihnen ein romantisches Stück auf dem Klavier (oder einem anderen Instrument) vorspielen würdest.

Ich finde, Deine Beiträge klingen bisher auch sehr abgrenzend und abwertend zu anderen Lebensweisen und Lebensbereichen. Beispiel:

Zitat:
ich kann das nicht[,] einfach so die Sau raus lassen, mich besaufen und wegen nichts lustig sein
Als ob es bei Parties lediglich darum ginge...

Vielleicht ist das auch Dein eigentliches Problem, eine generelle Unzufriedenheit, aber gleichzeitig auch keine wirkliche Bereitschaft, etwas daran zu ändern. Du sagst ja selbst, Du seiest eher ein Einzelgänger. Nur wenn Du eben alles alleine machst, lernst Du eben auch niemanden kennen. Das ist ja auch okay, solange Du damit gut leben kannst. Offenbar ist das aber nicht der Fall. Die Frage sollte also eher lauten, wie Du diese Situation *aktiv* auflösen möchtest? Bisher bemitleidest Du Dich in meinen Augen eher mehr selbst, ohne konkrete Lösungen zu entwickeln.

Geändert von Moti (28.12.2013 um 02:39 Uhr)
Moti ist offline  
Alt 28.12.2013, 05:48   #5
BCEECB
Senior Member
 
Registriert seit: 06/2008
Beiträge: 719
Musik schafft auch Leid und deshalb kann man es wirklich als eine Leidenschaft bezeichnen.

Wenn dein Hauptinstrument Klavier sein sollte, dann kann ich dein enormes Engagement nachvollziehen. Die Konkurrenz ist riesig und oft entscheiden Kontakte innerhalb diverser Kreise über Erfolg oder "Misserfolg".

Den Schwerpunkt auf etwas anders zu verlagern wäre fatal, da du mit deiner Zukunft spielen würdest.

Was einigen Lesern nicht klar sein wird, ist die Tatsache, dass sich der gesamte später berufliche Werdegang innerhalb des Studiums schon abspielt.

(Nur nebenbei. Respekt für die bestandene Aufnahmeprüfung. Ich versuche mich momentan an Gehörbildung für die Unterscheidung diverse Septakkorden mit gleichem Voicing.)
BCEECB ist offline  
Alt 28.12.2013, 06:07   #6
Manati
deus ex manati
 
Registriert seit: 04/2012
Ort: Mal hier, mal dort.
Beiträge: 7.730
Ein Musiker, der auf Oldtimer steht?
Ich bin mir sicher, dass es Frauen mit ähnlichen Interessen gibt.

Wie so viele andere hier scheinst du dich über jene zu erheben, die Spaß im Leben haben. Das scheint mir bei einigen der Knackpunkt zu sein.
Versteh mich nicht falsch, ich bin sicher kein Partygirl. Aber wer andere auf irgendeine Art abwertet, um sich selbst aufzuwerten, kommt eben verkniffen und wenig sympathisch rüber.
Partys beißen nicht. Und niemand ist gezwungen, dort den dauerlustigen Partylöwen zu mimen.
Manati ist offline  
Alt 28.12.2013, 06:22   #7
Manati
deus ex manati
 
Registriert seit: 04/2012
Ort: Mal hier, mal dort.
Beiträge: 7.730
Zitat:
Zitat von BCEECB Beitrag anzeigen

Was einigen Lesern nicht klar sein wird, ist die Tatsache, dass sich der gesamte später berufliche Werdegang innerhalb des Studiums schon abspielt.
Ich bin ja mittlerweile in einem Alter, in dem sich die Leute nicht mehr auf die Aufnahmeprüfung vorbereiten, sondern das Studium abgeschlossen haben. Und ich kenne einige, die ein Streich- oder Tasteninstrument studiert haben.
Klar muss man sehr viel Zeit und Kraft in das Studium legen. Aber ob man auf Partys und unter Gleichaltrige geht oder nicht, das ist einfach Typsache.
Ich kenne da Leute wie Nordatlantik. Aber auch solche, die regelmäßig die Sau rausgelassen haben. Und trotzdem, je nach Instrument, mittlerweile Festanstellungen haben. Musiker feiern doch gerne.
Manati ist offline  
Alt 28.12.2013, 07:34   #8
BCEECB
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Beiträge: 719
Zitat:
Zitat von Manati Beitrag anzeigen
Musiker feiern doch gerne.
Wer ein Instrument spielt, ist noch lange kein Musiker. Der TE geht da aber in die Richtung

Desweitern ist das auch Typsache.

An ein HfM kommen auch innerhalb eines Jahrgangs unterschiedliche "Begabungen" zusammen.

Technische Sauberkeit, absolutes/ relatives Gehör, rhythmisches und/oder melodisches Gedächtnis, "stumpfe" Theorie etc.

Ich muss an dieser Stelle die romantische Vorstellung des "Musizierens", die vielleicht mit der Lagerfeuerromantik verwechselt wird, dekonstruieren.

Soweit ich weiß, muss auch auf eine Mindestanzahl von Konzerten innerhalb des Semesters gespielt werden, was wieder einiges an Zeit für neue Stücke in Anspruch nimmt, die solange wiederholt werden, bis sie 100% sitzen.

Frage an Te: Wie sieht es mit eigenen Projekten aus?
BCEECB ist offline  
Alt 28.12.2013, 07:51   #9
Manati
deus ex manati
 
Registriert seit: 04/2012
Ort: Mal hier, mal dort.
Beiträge: 7.730
Ich schreibe das, weil ich Berufsmusiker kenne. Und davon sind die wenigsten lebensferne Spaßbremsen, um es mal auf den Punkt zu bringen.
Natürlich ist das Studium anstrengend und der Konkurrenzdruck ist enorm. Aber viele schaffen es trotzdem, nebenher ein Leben zu leben und Spaß zu haben, wenn sie das wollen. Das ist einfach Typsache.
Manati ist offline  
Alt 28.12.2013, 08:15   #10
260Horse
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Ort: Hannover
Beiträge: 645
Zitat:
Zitat von Manati Beitrag anzeigen
Aber viele schaffen es trotzdem, nebenher ein Leben zu leben und Spaß zu haben, wenn sie das wollen. Das ist einfach Typsache.
Korrekt.
Das ganze Leben ist ein Kompromiss.
Wird ihm nun hier geraten, wie Dein Vorposter es beschrieb, sich 100% der Musik zu widmen, so mag er darin Bestätigung und evtl. grossen Erfolg haben.
Der Rest des Lebens, eine erfüllte Partnerschaft z.B, bleibt dann eben auf der Strecke.
Jeder wie er mag....
260Horse ist offline  
Alt 28.12.2013, 08:15 #00
Verbraucherinformant

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