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Alt 26.09.2022, 23:18   #21
Matze1985
Landvogt
 
Registriert seit: 04/2010
Ort: Sachsen
Beiträge: 7.267
Zitat:
Zitat von Robertalk Beitrag anzeigen
Dringender Hinweis:
Diese Hoffnung sollte man sich bitteschön getrost abschminken.
Kaum jemand in Mitteleuropa ist heutzutage mehr bereit sich um hilfsbedürftige Eltern zu kümmern.

Der einzige Vorteil von Kindern ist der Umstand, dass die eigenen Gene weiterleben.
Ziemlich grauer Blick auf die Welt

Ich halte diese Thesen nicht für repräsentativ. Ich werde mir allerdings auch nicht anmaßen für Mitteleuropa zu sprechen

3/4 aller Pflegebedürftigen werden in Deutschland zu Hause versorgt. Ich vermute mal, in anderen Ländern wird es ähnlich sein.

Den "einzigen Vorteil" von Kindern muss ich auch in Abrede stellen. Wenn man keine Kinder mag, dann ist das jedem seins - aber man muss seine Abneigung nicht zum Allgemeingut erklären.
Kinder sind eine Bereicherung. Aber eben auch eine Herausforderung.
Und wir leben weder in einer kinderfreundlichen noch in einer pflegefreundlichen Gesellschaft - aber das lässt sich ja ändern.
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Matze1985 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2022, 17:02   #22
Damien Thorn
_______________
 
Registriert seit: 01/2015
Beiträge: 9.255
Zitat:
Zitat von PeeNutz Beitrag anzeigen
Hallo,

mich beschäftigt aktuell ein Gedanke sehr und ich würde mich gerne hier mit anderen darüber austauschen.

Ich bin aktuell 30, werde bald 31, bin Single und habe keine Kinder. Bisher habe ich mir über Kinder auch ehrlich gesagt keine Gedanken gemacht aber seit ein paar Tagen quält mich der Gedanke, im Leben versagt zu haben, wenn ich es nicht schaffe, mindestens ein Kind groß zu ziehen. Dass mein Leben dann verschwendet war und ich auch meine Eltern enttäuscht habe.

Mir ist schon klar dass es im Leben auch andere Dinge gibt, die einem ein erfülltes Leben geben können und ich sehe mich auch eher als jemand, der sich sein Leben lang kreativ auslebt und dass auch eher ohne eine Partnerin oder gar einem Kind. Aber trotzdem werde ich das Gefühl, versagt zu haben nicht los, es hält mich sogar Nacht sehr lange wach.
Sorry, aber wer sich mit 30 immer noch nicht soweit von seinen Eltern abgekapselt hat, um sein Leben eigenverantwortlich zu handhaben, zeigt in erster Linie, dass er nicht bereit für ein Kind ist. Da würde mir das gezeugte Kind ehrlich leid tun, das als Aushängeschild für Status und elterliche Anerkennung herhält.

Meine Partnerin und ich stehen mittlerweile auch vor der Frage, ob Kind oder nicht. In den nächsten 2-3 Jahren müssten wir uns entscheiden. Ich für mich kann mit beiden Entscheidungen glücklich sein und sehe das Kind nicht automatisch als Glücksweg. Vielleicht tendiere ich zu 55% gegen ein Kind, weil es erheblichen mentalen Aufwand mit sich bringt und die gemeinsamen Freiheiten, die ich mit meiner Partnerin liebe und genieße, natürlich einschränkt. Andererseits bin ich ein Familienmensch mag Kinder, sehe aber wiederum Familien, die zumindest von außen gesehen normal verliefen, die Kinder aber sonstwo abgedriftet sind. Meine Partnerin ist zu ca. 55% dafür, weil sie sich so ein Mäuschen, wie sie sagt, als gemeinsamen Lebensweg vorstellen kann und eben mit den Jahren auch entsprechend der Vorstellung zugeneigt ist. Finanziell sind wir abgesichert, das wäre also kein Kriterium. Aber ebenso ist es für mich kein Kriterium, im Alter nicht allein zu sein, da ich die relevante Qualitätszeit mit einem Kind in den ersten 18 Jahren sehe. Danach ist es erwachsen und führt ein eigenständiges Leben. Die gemeinsame Zeit dann ist also ein nicht vorhersehbarer Bonus, der sich situationsbedingt auch auf 0% reduzieren kann.

Wir haben also eine große Schnittmenge - die kommenden Jahre werden zeigen, wofür wir uns entscheiden. Bis dahin wird fleißig Karriere betrieben, sodass man sich danach nicht mehr so einen Kopf darum machen muss.
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Damien Thorn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2022, 21:22   #23
Robertalk
Special Member
 
Registriert seit: 01/2014
Ort: Deutschland
Beiträge: 3.188
Zitat:
Zitat von Matze1985 Beitrag anzeigen
Den "einzigen Vorteil" von Kindern muss ich auch in Abrede stellen.
Naja, - dass Gene weiterleben, ist schon ein heftiges Motiv dafür, Kinder in die Welt zu setzen.

Fast die gesamte Religion beruht auf diesem (m.E. dümmlichen) Wunsch auf "Weiterleben" nach dem Tod.
Nach dem Tod ist nichts, da lebt nichts weiter, kein Geist, keine Seele, kein gar nichts.
Das einzige, was weiterlebt, sind Gene, die man über Kinder weitergegeben hat.
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Robertalk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2022, 21:24   #24
Sportismylife
Sporty
 
Registriert seit: 01/2008
Beiträge: 8.159
Zitat:
Zitat von Robertalk Beitrag anzeigen
Nach dem Tod ist nichts, da lebt nichts weiter, kein Geist, keine Seele, kein gar nichts.
Und das weißt du weil du schonmal tot warst?
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Alt 28.09.2022, 07:58   #25
HW124
 
Registriert seit: 07/2010
Ort: Am Rande der Lüneburger Heide
Beiträge: 10.915
Zitat:
Das einzige, was weiterlebt, sind Gene, die man über Kinder weitergegeben hat.
Und? Was hast Du davon? Du bist dann trotzdem tot....
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Alt 09.11.2022, 23:23   #26
Sisyphos08
Special Member
 
Registriert seit: 10/2008
Beiträge: 8.366
Zitat:
Zitat von Robertalk Beitrag anzeigen
Der einzige Vorteil von Kindern ist der Umstand, dass die eigenen Gene weiterleben.
Wobei der "Vorteil" einem persönlich ja nichts bringt. Was hat das Individuum davon?

Mal abgesehen davon: Was bringen einem Eltern? Warum pflegt man Kontakt zu ihnen, verbringt seine Zeit mit ihnen? Und mit Freunden?
Weil es mehr gibt, als biologische Effizienz. Das muss man nicht in Kindern finden, wie zuvor angeführt, kann es aber. Manchmal findet man auch viel mehr davon in Kindern.

Man könnte auch genauso platt sagen: Ich brauche keinen kalten, toten Porsche, ich renne lieber mit meinem Kind durch Pfützen.
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