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Du befindest dich im Forum: Thema Liebe als Diskussionsgrundlage. Hier wird alles besprochen, was mit Liebe, Zwischenmenschlichem und Beziehungsanbahnung zu tun hat. Es soll hier um Grundsatzfragen gehen und nicht um persönliche Probleme! Bitte beachte, daß hier zwar kontrovers und auch mal emotional diskutiert werden kann, persönliche Beleidigungen aber nicht geduldet werden. Wir wollen spannende Diskussionen, in denen das Thema im Vordergrund steht, nicht der Verfasser der Beiträge.

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Alt 02.03.2014, 23:31   #181
HelftMir
Special Member
 
Registriert seit: 03/2008
Beiträge: 7.190
Schlechte Vergleiche, Sam.

Jeder kann es für sich so drehen, wie es für ihn richtig ist.
Daß sich bei LT mehr Heiratsgegner tummeln als anderswo, ist ja nicht verwunderlich.

Länger zusammenbleiben als Symptom oder Ursache des Heiratens?
Da denke ich, es gibt beides. Schließlich gibt es allerlei verschiedene Gründe für Trennungsgedanken.

Wenn man heiratet, sagt man seinem Partner einmal ganz klar und offen:"Du bist die Liebe meines Lebens, Du bist der/diejenige, mit dem/der ich meine Zukunft gemeinsam aufbauen will."
Man kommt also nicht irgendwie zusammen und verharrt dort, weil's in Ordnung ist und kein Grund besteht, sich zu trennen, sondern man entscheidet nochmal gemeinsam, daß man sich verbindlich zusammentut. Das allein stabilisiert eine Beziehung schonmal (ist zumindest der Sinn der Sache)

Man ist (meiner Meinung nach) auch eher bereit, um eine Beziehung zu kämpfen, die man doch einmal so sehr gewollt hat, daß man bis zum Traualtar damit gegangen ist.

Symptom, davon würde ich sprechen, wenn man bloß zu bequem ist, sich scheiden zu lassen, angesichts des Aufwandes. Das finde ich dann schon traurig. Aber gibt sicher viele so Fälle.
HelftMir ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2014, 23:31 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Alt 04.03.2014, 18:51   #182
Equilibra
Cracking the whip
 
Registriert seit: 08/2009
Beiträge: 10.842
Zitat:
Zitat von HelftMir Beitrag anzeigen
Man kommt also nicht irgendwie zusammen und verharrt dort, weil's in Ordnung ist und kein Grund besteht, sich zu trennen, sondern man entscheidet nochmal gemeinsam, daß man sich verbindlich zusammentut. Das allein stabilisiert eine Beziehung schonmal (ist zumindest der Sinn der Sache)
Im Sinne des erschwerten Weges zurück oder aufgrund eines neuen gemeinsamen Erlebnisses?
Auch wenn ich als Heiratsgegnerin klingen mag, bin ich das nicht. Aber all die von Dir aufgeführten Gründe erscheinen mir nicht wirklich signifikant. Letztendlich ist es immer nur die Frage des Willens. Kinder in solche Sachen reinziehen würde ich grundsätzlich nicht. Vieles verstehen sie einfach nicht. Aber das besagte Leiden aufgrund des ledigen Zustandes der Eltern ist mir immer noch ein unerklärliches Phänomen. Es kommt immer darauf an, wie die Grundeinstellung in der Familie ist, was die Eltern den Kindern vom Anfang an erzählen und wie begründen. Mehr ist es nicht.
Ich hatte mal auf zwei Jungs aufgepasst, die mich mehrfach fragten, ob ich verheiratet bin und ob ich deshalb noch keine Kinder habe. Denn in ihrer Vorstellung bekommen Leute Kinder nur, nachdem sie geheiratet haben. Ich habe nie versucht ihre Sicht zu verbiegen, aber es ist eine der möglichen Sichten und keineswegs die eine richtige.

Menschen müssen glücklich zusammen sein. Wenn sie es sind, dann sind es auch ihre Kinder. Und das unabhängig von ihrem Familienstatus.
Equilibra ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2014, 19:08   #183
Mikelinho
Some Jekyll, some Hyde
 
Registriert seit: 01/2010
Ort: K.A.
Beiträge: 6.674
Zitat:
Zitat von HelftMir Beitrag anzeigen
Man ist (meiner Meinung nach) auch eher bereit, um eine Beziehung zu kämpfen, die man doch einmal so sehr gewollt hat, daß man bis zum Traualtar damit gegangen ist.
Dreh es mal herum:

Ist es oftmals nicht besser sich "ordentlich" zu trennen, zu erkennen, dass der gemeinsame Weg (warum auch immer) zu Ende ist?
Aus der gegenseitigen Verpflichtung heraus, die man sich einst in guten, schönen Zeiten vor dem Standesamt gab, an etwas verbissen festzuhalten?!
Das kann auch nicht der Weisheit letzter Schluß sein.

Das Leben und die Umstände können sich so sehr verändern, dass es eher Druck ist so weiter zu machen, weil es sich nicht mehr richtig anfühlt.
Liebe sollte doch Raum haben als auch geben und kein künstlicher Deckmantel in Form der Eheschließung als Muss für immer sein.

Ich denke viele Menschen verfallen immer noch/schon dem Fatalismus, dass eine Eheschließung das Allheilmittel gegen allerlei Stürme in und rund um eine Beziehung ist.
Ob ich es schriflich fixiere, vor Gott schwöre oder nichts in der Art...das Resultat bleibt gleich:
Gegenseitige Liebe muss gelebt werden.
Mikelinho ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2014, 09:18   #184
HelftMir
Special Member
 
Registriert seit: 03/2008
Beiträge: 7.190
Wenn eine Beziehung kaputt und vorbei ist, dann soll man sich trennen.
Wenn aber nur irgendwie der Wurm drin ist, und man bisher nicht geschafft hat, sich vernünftig auseinanderzusetzen, oder wenn einer einen Fehler gemacht hat, den man mit dem richtigen Verhalten wieder gutmachen könnte, oder etc., dann soll man sehen, daß man es gemeinsam schafft.
Jeder von uns wird doch in seinem Umfeld Paare kennen, die durch Krisen gegangen sind.

Die Formulierung "Kinder in solche Sachen mit hineinziehen" finde ich jetzt mal nicht so passend, denn Kinder stecken automatisch überall bereits drin und kriegen alles mit, selbst wenn sie noch klein sind.

Ich bin kein Dogmatiker. Aber was ist besser daran, unverheiratet Familie zu haben? Ich kann einfach die Vorteile nicht entdecken, außer man will sich von vornherein ein Hintertürchen offen lassen.

Noch auf die Frage, ob es der gemeinsame Entschluss oder die gemeinsame Zeit ist, die stabilisiert. In dem Fall meinte ich erstmal den gemeinsamen Entschluss an sich.
HelftMir ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2014, 11:51   #185
Equilibra
Cracking the whip
 
Registriert seit: 08/2009
Beiträge: 10.842
Zitat:
Zitat von HelftMir Beitrag anzeigen
Wenn eine Beziehung kaputt und vorbei ist, dann soll man sich trennen.
Ab wann ist eine Beziehung kaputt und wer ist imstande darüber zu urteilen?


Zitat:
Die Formulierung "Kinder in solche Sachen mit hineinziehen" finde ich jetzt mal nicht so passend, denn Kinder stecken automatisch überall bereits drin und kriegen alles mit, selbst wenn sie noch klein sind.
Partiell, ja. Kinder sind Teil der Familie, jedoch nicht der Beziehung. Diese involviert nur zwei Menschen.


Zitat:
Ich bin kein Dogmatiker. Aber was ist besser daran, unverheiratet Familie zu haben? Ich kann einfach die Vorteile nicht entdecken, außer man will sich von vornherein ein Hintertürchen offen lassen.
Und ich sehe keine Vorteile einer Heirat, außer (unter günstigen Umständen) finanzielle - mehr Geld, und rechtliche - mehr Rechte aufeinander.

Im Bezug auf die eigentliche Beziehung sehe ich keine Vorteile einer Heirat gegenüber einem ehenähnlichen Verhältnis. Sind Liebe, Zuneigung und Respekt gegeben, sind sie in beiden Formen des Zusammenseins gleich groß.
Equilibra ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2014, 14:47   #186
entropie
abgemeldet
Zitat:
Zitat von Equilibra Beitrag anzeigen

Und ich sehe keine Vorteile einer Heirat, außer (unter günstigen Umständen) finanzielle - mehr Geld, und rechtliche - mehr Rechte aufeinander.

Im Bezug auf die eigentliche Beziehung sehe ich keine Vorteile einer Heirat gegenüber einem ehenähnlichen Verhältnis. Sind Liebe, Zuneigung und Respekt gegeben, sind sie in beiden Formen des Zusammenseins gleich groß.
Eine Heirat ist ja eine finale Bekenntnis, die man sich gegenseitig gibt. Einige Menschen stehen drauf, andere nicht.

Weitergehend kann man auch sagen, dass eine Heirat Sicherheiten schafft bei der Unternehmensgründung Familie. Mit einer Familie, und z.B. einem gemeinsamen Eigeneheim geht man ja gemeinsame Projekte an, die im Fall - wenn ein Partner unvorgesehen mal keinen Bock mehr hat - an einer Person hängen bleiben könnten.

Häufig wird das Argument angeführt, dass Heiraten ja keine finanziellen Vorteile bringt. Aber das sollte es auch nicht. Betrachtet man mal die Kehrseite: heiraten bränge eine Menge finanzielle Vorteile, wieviel Zweckehen würden dann geschlossen werden. U.U. zwischen Menschen, die gar nicht wollen aber vielleicht müssen. Das könnte für einige zu unangenehmen Lebensbedingungen führen und würde gesamtheitlich die Institution Ehe erst recht in ein Finanzinstrument verwandeln.
entropie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2014, 14:47 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

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