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Dolfin 07.09.2016 13:46

Zitat:

Zitat von dear_ly (Beitrag 5473018)
Ich hab eigentlich immer gute Laune, besonders "draußen" - wenn ich unterwegs bin, auf der Arbeit und Co. (Und wenn ich mal miese Laune habe, warne ich meine Arbeitskollegen vor :lachen: Kommt aber nur so ein mal im Jahr vor)
ich hab in den letzten Jahren festgestellt, dass es oft eh nicht wirklich was bringt sich zu ärgern. Ändert an der Situation ja auch nix.

Tiefs hat ja jeder von uns mal und schlechte Laune wohl auch. Trotzdem haben die wenigsten von uns doch Grund, dauermiesepetrig drauf zu sein. Dazu haben wir noch genug Zeit, wenn wir tot sind. Den meisten von uns hier in Deutschland geht es doch verhältnismäßig gut: Die meisten von uns haben einen Job, ein Dach überm Kopf, genug Geld und Nahrung zum Leben, wir leben in Freiheit, dürfen unsere Hobbys ausleben, müssen nicht um Leib und Leben fürchten und und und…

Früher hab ich mir auch gern mal um jeden Mist nen Kopf gemacht. Aber seit ich mir mal bewusst Zeit genommen hab, um darüber nachzudenken, was ich eigentlich für ein wunderbares Leben führe indem ich alle Freiräume habe und mich fast beliebig verwirklichen kann, geh ich jeden Tag mit einer Grundzufriedenheit an. Und das spiegelt sich mittlerweile auch sehr in der Kommunikation mit anderen wieder.

Ich bin der Meinung, es wird deutlich zu viel genörgelt. Genießt doch einfach den Tag. Oder die Nacht. Amen.

Lynxx 07.09.2016 14:02

Zitat:

Zitat von Dolfin (Beitrag 5473050)
Ich bin der Meinung, es wird deutlich zu viel genörgelt. Genießt doch einfach den Tag. Oder die Nacht. Amen.

:yeah:

Yella 07.09.2016 16:31

Zitat:

Zitat von Meeow (Beitrag 5473001)
Ich bin eigentlich selten traurig. Tendenziell eher wütend, wenn etwas nicht so läuft, wie es laufen soll. Das ist dann oft ein besserer Antrieb, irgendetwas zu tun (“jetzt erst recht!“). Und dadurch dass ich dann irgendetwas mache, geht es mir besser.

Ich glaube wir haben ein unterschiedliches Verständnis von *fröhlich*.

wikinger11 07.09.2016 16:53

Es ist glaube ich wichtig, sich nicht als Opfer zu sehen..
Das betrifft die von mir beschriebene Situation, aber auch die des Dauersingles.
Das Gefühl der Machtlosigkeit, nichts tun zu können, vom Urteil anderer abhängig zu sein, das ist glaube ich das Schlimmste.. Generell im Leben.
Wer gerne Bücher liest ... Walter Kohl trifft es glaube ich mit seinen Publikationen ganz gut

Yella 07.09.2016 17:29

Aus meiner Sicht ist es wichtig das Thema rechtzeitig loslassen zu können.
Dafür wäre es wohl gut, wenn man nicht schon von klein auf eingetrichtert bekäme, dass man alles erreichen, alles schaffen, alles sein kann was man will, wenn man sich dementsprechend verhält und oftmals auch anstrengt.
Ich hätte gerne vorher gewusst, dass es sein könnte, dass man alleine bleibt, weil man niemanden findet. Aber diese Möglichkeit gab es in meinem Kopf lange, lange einfach gar nicht.
Das hätte wahrscheinlich aber Vieles einfacher gemacht.

Meeow 07.09.2016 17:31

Zitat:

Zitat von Yella (Beitrag 5473087)
Ich glaube wir haben ein unterschiedliches Verständnis von *fröhlich*.

Wie sieht es denn bei dir aus?
Ein konkretes Beispiel wäre bei mir, dass ich mir bei Fails oft dachte “wegen dem Idioten sitze ich jetzt nicht heulend zu Hause“ und bin mit Freunden weg. Und gerade durch die Unternehmung war ich dann aufgeheitert.
Viele Leute lenkt das nur kurzfristig ab. Aber mir hilft das viel weitreichender. Vor allem wenn es Dinge sind, die ich vorher wegen dem Typen vernachlässigt habe.

Bei dir ist das ja schon eine ganz andere Ausgangssituation, die dich unglücklich macht. Daher kann ich mir gut vorstellen, dass das bei dir ganz anders abläuft.

Was hältst du eigentlich von Lovetalk als Möglichkeit, Singles kennenzulernen? Ich muss ja sagen, dass wenn ich Single wäre (und etwas älter wäre), ich hier schon ein paar Männer im Blick hätte, die das gleiche Problem haben, aber trotzdem sympathisch wirken.

Michael25 07.09.2016 17:35

Zitat:

Zitat von wikinger11 (Beitrag 5473093)
Das Gefühl der Machtlosigkeit, nichts tun zu können, vom Urteil anderer abhängig zu sein, das ist glaube ich das Schlimmste.. Generell im Leben

Aber genau das IST der DS in seinem ganzen Daseinsdilemma. Ohne irgendeinen Hauch von positivem Feedback oder kleinstem Teilerfolg geht da nichts voran und das Selbstbewusstsein bleibt im Keller. Und je nach Grad der kommunikativen Defizite geht da eben NICHTS bis GAR NICHTS.

Die Abhängigkeit vom Wohlwollen bzw. einer positiven Meinung des Gegenübers bei der Partnersuche ist das A und O.

Zitat:

Zitat von Yella (Beitrag 5473102)
Aus meiner Sicht ist es wichtig das Thema rechtzeitig loslassen zu können.
Dafür wäre es wohl gut, wenn man nicht schon von klein auf eingetrichtert bekäme, dass man alles erreichen, alles schaffen, alles sein kann was man will, wenn man sich dementsprechend verhält und oftmals auch anstrengt.

Das ist so ein typischer 08/15 Spruch der den (jungen) Menschen Mut machen soll. Dass dieser "jeder kann alles schaffen wenn er denn nur will" Spruch einfach eine glatte und unverschämte Lüge ist, leuchtet einem spätestens nach der Schule im Leben ein.

Whiskas 07.09.2016 17:49

Nicht jeder kann alles schaffen. Jeder kann alles versuchen.

JohnDoe87 07.09.2016 17:50

Zitat:

Zitat von Michael25 (Beitrag 5473109)
Das ist so ein typischer 08/15 Spruch der den (jungen) Menschen Mut machen soll. Dass dieser "jeder kann alles schaffen wenn er denn nur will" Spruch einfach eine glatte und unverschämte Lüge ist, leuchtet einem spätestens nach der Schule im Leben ein.

Ne, weißt du was eine glatte und unverschämte Lüge ist? Deine Vorstellung vom "Partnermarkt".

JohnDoe87 07.09.2016 17:51

Zitat:

Zitat von Whiskas (Beitrag 5473112)
Nicht jeder kann alles schaffen. Jeder kann alles versuchen.

Richtig. Scheitern kann jeder. Scheitern ist nichts schlimmes, oder verwerfliches, sondern gehört zum Leben dazu. Schlimm ist es, wenn man resigniert und bereits vor dem nächsten Ziel aufgibt.


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