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Du befindest dich im Forum: Thema Liebe als Diskussionsgrundlage. Hier wird alles besprochen, was mit Liebe, Zwischenmenschlichem und Beziehungsanbahnung zu tun hat. Es soll hier um Grundsatzfragen gehen und nicht um persönliche Probleme! Bitte beachte, daß hier zwar kontrovers und auch mal emotional diskutiert werden kann, persönliche Beleidigungen aber nicht geduldet werden. Wir wollen spannende Diskussionen, in denen das Thema im Vordergrund steht, nicht der Verfasser der Beiträge.

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Alt 28.05.2016, 10:34   #491
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Was die derzeitigen Gesetzesinitiativen zur Änderung des Sexualstrafrechts angehen - die dürften tatsächlich in weiten Teilen verfassungswidrig und nichtig sein, weil sie entweder unverhältnismäßig und unbestimmt sind (schwebende Strafbarkeit jeglicher Annäherung an eine Frau als "überraschende sexuelle Handlung", bis sie sich entschieden hat, ob sie überrascht sein will oder nicht), oder aber im Falle der "Nein heisst Nein" - Reform die Unschuldsvermutung für Männer, welche der Vergewaltigung beschuldigt sind, gleich ganz aufheben, weil in Zukunft allem Anschein nach die bloße Behauptung der Frau, sie habe "Nein" gesagt, für eine Verurteilung ausreichen soll.

Ich werde auch in Zukunft meiner Frau "überraschend" meine Zuwendung zeigen, ohne sie vorher um Erlaubnis zu fragen, ob die Umarmung, der Klaps auf den Hintern gerade genehm ist. Und ich werde auch nicht bis zum Geschlechtsakt die schriftliche Zustimmung zum Vollzug desselben einholen. Zwischen erwachsenen Menschen ist es möglich, die eigenen Wünsche zu artikulieren, und dann dementsprechend darauf Rücksicht zu nehmen. Hier reicht es, den gesunden Menschenverstand einzusetzen - auch, wenn das im Justizministerium anscheinend noch nicht angekommen ist.

Vielleicht ist auch das etwas, was einen "Alpha" von anderen Männern unterscheidet - er lässt sich nicht durch freiheitsfeindliche, sexualitätsfeindliche Verirrungen wie den angestrebten Reformen beeindrucken, weil er weiß, dass das Zusammenkommen von Mann und Frau kein Kindergeburtstag ist, und nicht den politisch korrekten Vorstellungen feministischer Ideologien folgt. Er verlässt sich darauf, dass im Umgang mit Frauen sein Instinkt und seine natürliche Aufmerksamkeit, die er den Frauen entgegen bringt, ausreichend ist, um eine positive und gegenseitig bereichernde Beziehung zu ihnen herzustellen.

Geändert von gastlovetalk (28.05.2016 um 10:43 Uhr)
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Alt 28.05.2016, 15:11   #492
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Meine Meinung zu dem Thema ist: Es bringt dir nichts, mit Frauen rumzuhängen, die dich auf Dauer anstrengend machen/fühlen lassen.
Meiner Meinung nach kommt die Wellenlänge dann auf, wenn man sich auf gleicher Ebene begegnet und sich auf Augenhöhe behandelt. Was soll ich mich verbiegen und Alpha spielen, das macht sie auf Dauer doch eh nicht glücklich.

Ich spiele keine Spielchen mit den Frauen, ich bin wie ich bin, klar, locker, aber ich mache diese ganzen emotionalen Dramen nicht mit. Ich gebe mich gerne mal meinen Emotionen hin, aber ich muss nicht etwas spielen, damit die Dame zufrieden wird. Zufriedenheit entsteht aus dem Inneren heraus. Und nicht durch Abhängigkeit vom anderen. Das ist meine Meinung zum Thema. Kurzum: Hänge nicht mit Frauen rum, die dich im Herzen anstrengend fühlen lassen und lebensmüde machen. Die sind außerhalb deiner Reichweite.

Alles, was für Dich bestimmt ist, wird auf komplizierten oder unkomplizierten Wegen den Weg zu dir finden. Ich stehe auf Harmonie zwischeneinander. Und wenn die sich nicht entfalten kann, dann schließ einfach mit der Frau ab.Klingt zwar hart,aber willst du ein erfülltes Leben haben oder müde dich mit anderen Menschen abkämpfen?
dreamer2108 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2016, 16:10   #493
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Beiträge: 266
Zitat:
Zitat von questio
Vielleicht ist auch das etwas, was einen "Alpha" von anderen Männern unterscheidet - er lässt sich nicht durch freiheitsfeindliche, sexualitätsfeindliche Verirrungen wie den angestrebten Reformen beeindrucken, weil er weiß, dass das Zusammenkommen von Mann und Frau kein Kindergeburtstag ist, und nicht den politisch korrekten Vorstellungen feministischer Ideologien folgt. Er verlässt sich darauf, dass im Umgang mit Frauen sein Instinkt und seine natürliche Aufmerksamkeit, die er den Frauen entgegen bringt, ausreichend ist, um eine positive und gegenseitig bereichernde Beziehung zu ihnen herzustellen.
Bis dato bin ich da der gleichen Meinung.
Allerdings weiß ich dass es einige wenige Alphas da draußen gibt die das mittlerweile doch kurz beschäftigt hat. Es war die Rede davon dass wenn das eines Tages wirklich juristisch relevant wird, sich man z.B. mit geschickt formulierten SMS/WhatsApp-Nachrichten bzw. die darauffolgende Antwortnachricht seitens der Frau nutzt um sich relativ abzusichern. Nunja.

Zitat:
Zitat von Interessierter
Du solltest aber bedenken: Wir reden hier nicht über Mathematische gleichungen die nur eine Lösung parat haben, sonder um die Chemie zwischen Mann und Frau.
Da reicht es auch nicht die Leeren eines Jahrtausendealten Chinesischen Gelehrten auszupacken und mir diese ohne eigene Worte zu präsentieren- auch wenns schön wäre.
Wenn von Emanzipation die Rede ist, dann ist von Emanzipation die Rede. Man kann nicht einfach hingehen und dem Wort eine willkürliche Definition verleihen. Das vernebelt und verfälscht die Gedanken.
Emanzipiert zu sein heißt unabhängig frei zu sein. Da gibt es kein "Nein".
Außerdem: In einer Beziehung zu sein heißt in aller Regel Verantwortung,Verpflichtung zu übernehmen. Nämlich füreinander. Füreinander da zu sein. Inwiefern auch immer. Spätestens für (mögliche) Kinder.
Emanzipation ist das Gegenteil von Abhängigkeit und Verbundenheit.

Zitat:
Zitat von Interessierter
1. Fände ich jetzt gar nicht so wild- wenn sie hübsch sind.


Zitat:
Zitat von Interessierter
Dir ist aber schon klar, das Frauenhäuser vor allem auch für Frauen gedacht sind, die von ihren Partnern geschlagen (und schlimmeres) werden?
Aber wie sieht es anders herum aus? Wenn der Mann von der Frau geschlagen wird und die Polizei ihn daraufhin aus der Wohnung wirft? So einen Fall kenne ich.
Wie siehts zudem mit Grundgesetz Artikel 3 aus?
Abgesehen vom Missbrauch der Frauenhäuser.

Weißte, das versteh ich an euch Männern nicht. Ihr nehmt die Frauen unverhältnis mehr in Schutz. Aber redet gleichzeitig von Gleichberechtigung. Das nennt man wohl Selbstbetrug.
Naja aber ehrlich gesagt war ich früher auch so drauf.
Burgwall ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2016, 16:59   #494
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Beiträge: 11.203
Zitat:
Außerdem: In einer Beziehung zu sein heißt in aller Regel Verantwortung,Verpflichtung zu übernehmen. Nämlich füreinander.
Grundlegend falsch!

JEDER ist für sich selbst verantwortlich, Beziehung hin oder her! Man kann sich gegenseitig helfen und unterstützten, ja!

Alles Andere ist nur ein zuschieben von Abhängkeiten, und das sollte man in einer gesunden Beziehung tunlichst vermeiden.
HW124 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2016, 18:30   #495
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Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Burgwall Beitrag anzeigen
Bis dato bin ich da der gleichen Meinung.
Allerdings weiß ich dass es einige wenige Alphas da draußen gibt die das mittlerweile doch kurz beschäftigt hat. Es war die Rede davon dass wenn das eines Tages wirklich juristisch relevant wird, sich man z.B. mit geschickt formulierten SMS/WhatsApp-Nachrichten bzw. die darauffolgende Antwortnachricht seitens der Frau nutzt um sich relativ abzusichern.
Ich hab davon gelesen, aber ich hätte ehrlich gesagt keine Lust auf solche gestörten, paranoiden Vorsichtsmaßnahmen. Das führt ja letztendlich dazu, dass das Vertrauen der Geschlechter zueinander vollends zerrüttet wird, und nur noch Misstrauen und Angst herrscht. Eher würde ich es auf einen Prozess ankommen lassen, um diese misandristischen Gesetze vors BVerfG zu zerren.
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Alt 01.06.2016, 08:30   #496
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Zitat:
Zitat von Interessierter Beitrag anzeigen
Das ist ja wohl hoffentlich eh klar.
Ich bin nicht sicher, ob das so klar ist, was ich meinte. Meine Äußerung macht eigentlich erst Sinn, wenn Du den darauf folgenden Satz mit in das Zitat aufnimmst.

Hier nochmal vollständig:
Zitat:
Bei "Emanzipation" hatte ich eigentlich ganz simpel an das Ausleben von Freiheitsrechten gedacht.

Da erübrigt sich solch ein oben geschildertes (strategisch anmutendes) Vorgehen von selbst. Das ist schlicht überflüssig, wenn alle Beteiligten sich ganz selbstverständlich darüber im Klaren sind.
Das (beiderseitige) Ausleben von Freiheitsrechten bedeutet in aller Konsequenz, dass es so etwas wie eine „Master/Slave-Beziehung“ (so hattest Du das irgendwo genannt) nicht geben kann. Das entsteht eben erst dann, wenn einer der Partner nicht emanzipiert ist und verzweifelt nach Mitteln und Wegen sucht, eine bestimmte „Position“ zu erlangen. Aus einem Gefühl der Unterlegenheit einer der Partner heraus.

Läge eine echte Emanzipation beider Partner vor, braucht es das nicht. Ich muss gar nicht darüber nachdenken, ob jetzt ein „Nein“ strategisch sinnvoll ist oder nicht – ich benutze es, wenn ich etwas nicht möchte, ansonsten gibt es eben ein „Ja“. Ich verschwende keine Sekunde an den Gedanken, meine Position könne jetzt geschwächt werden, wenn ich einmal zu viel „Ja“ gesagt habe.

Zwei wirklich emanzipierte Menschen versuchen nicht, einander zu dominieren und brauchen auch keinen ausgeklügelten Plan, um den jeweils anderen zu einer bestimmten Handlung zu bewegen. Ein entspanntes Verhältnis ergibt sich m.E. ganz natürlich aus dem gleichberechtigten Miteinander zweier selbstbewusster Partner.
*Samtpfote ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2016, 09:03   #497
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Zitat:
Zitat von *Samtpfote Beitrag anzeigen

Das (beiderseitige) Ausleben von Freiheitsrechten bedeutet in aller Konsequenz, dass es so etwas wie eine „Master/Slave-Beziehung“ (so hattest Du das irgendwo genannt) nicht geben kann. Das entsteht eben erst dann, wenn einer der Partner nicht emanzipiert ist und verzweifelt nach Mitteln und Wegen sucht, eine bestimmte „Position“ zu erlangen. Aus einem Gefühl der Unterlegenheit einer der Partner heraus.

Läge eine echte Emanzipation beider Partner vor, braucht es das nicht. Ich muss gar nicht darüber nachdenken, ob jetzt ein „Nein“ strategisch sinnvoll ist oder nicht – ich benutze es, wenn ich etwas nicht möchte, ansonsten gibt es eben ein „Ja“. Ich verschwende keine Sekunde an den Gedanken, meine Position könne jetzt geschwächt werden, wenn ich einmal zu viel „Ja“ gesagt habe.

Zwei wirklich emanzipierte Menschen versuchen nicht, einander zu dominieren und brauchen auch keinen ausgeklügelten Plan, um den jeweils anderen zu einer bestimmten Handlung zu bewegen. Ein entspanntes Verhältnis ergibt sich m.E. ganz natürlich aus dem gleichberechtigten Miteinander zweier selbstbewusster Partner.
Das kenn ich anders. Master und Slave haben vorab nichts mit Emanzipation zu tun sondern viel mehr mit emotionaler Bindung, d.h. es gibt einen in der Beziehung der stärker liebt als der andere. Der jenige der stärker liebt "versklavt" sich selber weil er viel eher bereit ist auf seine ihm zustehenden Freiheitsrechte zu verzichten um ür den anderen da zu sein. Lebt der weniger liebende und dadurch weniger abhängige Master sich aus, so leidet der Slave. Der Master übernimmt also aufgrund seiner geringeren emotionalen Bindung die dominierende Rolle.

Geändert von Sandokan (01.06.2016 um 09:08 Uhr)
Sandokan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2016, 09:25   #498
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Zitat:
Zitat von Sandokan Beitrag anzeigen
Das kenn ich anders. Master und Slave haben vorab nichts mit Emanzipation zu tun sondern viel mehr mit emotionaler Bindung, d.h. es gibt einen in der Beziehung der stärker liebt als der andere. Der jenige der stärker liebt "versklavt" sich selber weil er viel eher bereit ist auf seine ihm zustehenden Freiheitsrechte zu verzichten um ür den anderen da zu sein. Lebt der weniger liebende und dadurch weniger abhängige Master sich aus, so leidet der Slave. Der Master übernimmt also aufgrund seiner geringeren emotionalen Bindung die dominierende Rolle.
Ich war eigentlich von einer gewissen Ausgewogenheit im emotionalen Bereich ausgegangen, auch wenn die vermutlich nie zu 100% gegeben ist.

In erster Linie hatte ich mich auf diese Äußerung von Interessierter bezogen:
Zitat:
Eine Frau braucht einfach Gegenwind- genauso wie ein Mann Gegenwind braucht.
Ab und zu muss man in der Beziehung einfach mal: "Schatz. Nein, so machen wir es nicht" sagen können.
Wenn man(n) immer nachgibt, wird Sie dich irgendwann als alles, aber nicht mehr als deinen Mann war nehmen.
*Samtpfote ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2016, 11:37   #499
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Beiträge: 1.251
Zitat:
Zitat von *Samtpfote Beitrag anzeigen
Ich war eigentlich von einer gewissen Ausgewogenheit im emotionalen Bereich ausgegangen, auch wenn die vermutlich nie zu 100% gegeben ist.

In erster Linie hatte ich mich auf diese Äußerung von Interessierter bezogen:
Danke für die Herstellung des Zusammenhangs. Emanzipation beschreibt ja aus meiner Sicht vorrangig die Stellung der Frau in der Gesellschaft hinsichtlich Gleichberechtigung und Selbstverwirklichung. Im Endeffekt konkurrieren Frauen mit Männern um das Erreichen der selben Ziele. Das erfordert natürlich von der Frau besondere Qualitäten die selbstverständlich auch in einer Beziehung zum Vorschein kommen können. Da können schon mal aus Partnern rivalen werden weil sich dann der Mann in seiner Rolle als ebensolcher untergraben fühlt.
Sandokan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2016, 13:25   #500
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Beiträge: 286
Zitat:
Zitat von Sandokan Beitrag anzeigen
Danke für die Herstellung des Zusammenhangs. Emanzipation beschreibt ja aus meiner Sicht vorrangig die Stellung der Frau in der Gesellschaft hinsichtlich Gleichberechtigung und Selbstverwirklichung. Im Endeffekt konkurrieren Frauen mit Männern um das Erreichen der selben Ziele. Das erfordert natürlich von der Frau besondere Qualitäten die selbstverständlich auch in einer Beziehung zum Vorschein kommen können. Da können schon mal aus Partnern rivalen werden weil sich dann der Mann in seiner Rolle als ebensolcher untergraben fühlt.
Ja, ich hatte den Begriff tatsächlich sehr viel ursprünglicher verwendet. Heutzutage wird er meist nur im Zusammenhang mit der Frauenbewegung eingesetzt.

Aber Du hast in diesem Bereich natürlich recht - vielleicht rühren die Rivalitäten daher, dass "der Mann" mit der rasanten "Frauenbewegung" nicht zurecht kommt - es salopp gesagt verpasst hat, was da mit den Frauen passiert ist und nun seinerseits eine Art Emanzipation bräuchte?
*Samtpfote ist offline   Mit Zitat antworten
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