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Du befindest dich im Forum: Thema Liebe als Diskussionsgrundlage. Hier wird alles besprochen, was mit Liebe, Zwischenmenschlichem und Beziehungsanbahnung zu tun hat. Es soll hier um Grundsatzfragen gehen und nicht um persönliche Probleme! Bitte beachte, daß hier zwar kontrovers und auch mal emotional diskutiert werden kann, persönliche Beleidigungen aber nicht geduldet werden. Wir wollen spannende Diskussionen, in denen das Thema im Vordergrund steht, nicht der Verfasser der Beiträge.

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Alt 21.03.2019, 17:26   #1
fear89
Member
 
Registriert seit: 05/2010
Beiträge: 213
Emotional unzugänglich

Hallo liebes Forum,

hab mal wieder ein Thema das mich etwas beschäftigt und würde mich interessieren wie ihr so damit umgeht.

Im Englischen sagt man ja so schön "Emotionally unavailable" aka man ist emotional nicht offen/zugänglich oder verfügbar.

Oft resultiert es aus vorherigen (schlechten) Erlebnissen (Trennung usw.) oder Kindheit (Eltern welche keine Emotionen zeigen usw.).

Gibt es hier jemanden der/die solch einen Emotionalen Zustand irgendwie überwunden hat und wenn ja wie? Einfach Augen zu und durch bzw. einfach anfangen zum öffnen egal wieviel Angst man hat? Prinzipiell geht es darum, sich zu öffnen um Beziehungs-Fähig zu sein (anstatt sich hinter Mauern zu verstecken).

Ist mir natürlich klar das es auch davon abhängt wie stark ausgeprägt es ist.

Eure Meinungen/Erfahrungen würden mich freuen.
fear89 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.03.2019, 17:26 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hallo fear89, ich kann mir vorstellen dass es dir heute nicht so gut geht. Was da hilft ist Schokolade. Schokolade hilft immer und es geht einem damit sicher nicht besser, aber für einen kurzen Moment kann man alle Sorgen vergessen. Ich habe heute beim Milka Schokoladenpaket Gewinnspiel mit gemacht. Vielleicht ist das auch was für dich?
Alt 21.03.2019, 17:32   #2
Dexter Morgan
befristet gesperrt
 
Registriert seit: 12/2017
Ort: Miami 🏝️
Beiträge: 3.422
Lass mich raten: Du vermutest das bei deinem Objekt der Begierde?

Zum Thema: Ich halte das für Nonsense, es sei denn, es steckt mindestens ein schweres Trauma und Sozialisierungsprobleme dahinter.
Dexter Morgan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.03.2019, 21:54   #3
fear89
Member
Themenstarter
 
Registriert seit: 05/2010
Beiträge: 213
Zitat:
Zitat von Dexter Morgan Beitrag anzeigen
Lass mich raten: Du vermutest das bei deinem Objekt der Begierde?

Zum Thema: Ich halte das für Nonsense, es sei denn, es steckt mindestens ein schweres Trauma und Sozialisierungsprobleme dahinter.


ach, das ist ja jetzt aber ein bisschen harsch haha
fear89 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.03.2019, 23:05   #4
MiaMarietta
Golden Member
 
Registriert seit: 02/2016
Ort: BW
Beiträge: 1.368
Zitat:
Zitat von fear89 Beitrag anzeigen
Hallo liebes Forum,

hab mal wieder ein Thema das mich etwas beschäftigt und würde mich interessieren wie ihr so damit umgeht.

Im Englischen sagt man ja so schön "Emotionally unavailable" aka man ist emotional nicht offen/zugänglich oder verfügbar.

Oft resultiert es aus vorherigen (schlechten) Erlebnissen (Trennung usw.) oder Kindheit (Eltern welche keine Emotionen zeigen usw.).

Gibt es hier jemanden der/die solch einen Emotionalen Zustand irgendwie überwunden hat und wenn ja wie? Einfach Augen zu und durch bzw. einfach anfangen zum öffnen egal wieviel Angst man hat? Prinzipiell geht es darum, sich zu öffnen um Beziehungs-Fähig zu sein (anstatt sich hinter Mauern zu verstecken).


Ist mir natürlich klar das es auch davon abhängt wie stark ausgeprägt es ist.

Eure Meinungen/Erfahrungen würden mich freuen.
Geht es um dich oder um dein OdB? Falls es um dieses geht, finde ich deine Frage etwas dreist, weil sie meiner Auffassung nach darauf abzielt: Der Andere muss etwas machen, damit er für mich erreichbar wird. Oder hat er dir zu verstehen gegeben, dass er es gerne möchte, aber nicht weiß, wie? Möglicherweise unterstellst du ihm ja auch eine Unfähigkeit, nur, weil er nicht so funktioniert, wie du es gerne hättest. Vielleicht will er dich ja auch schlicht und ergreifend gar nicht.

Falls es um dich geht: Ich war davon betroffen. Geschafft habe ich das mit Hilfe meines Therapeuten. Das dauert und geht nicht von heute auf morgen. Man kapselt seine Gefühle ja nicht ohne Grund ab. Und da das Aufarbeiten mitunter sehr heftige Enotionsausbrüche auslöst, kann das ganze nur sehr langsam und gut dosiert angegangen werden und nicht alles auf einmal. Das wäre nämlich nicht zu verkraften.

Geändert von MiaMarietta (21.03.2019 um 23:10 Uhr)
MiaMarietta ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.04.2019, 18:11   #5
Equilibra
Cracking the whip
 
Registriert seit: 08/2009
Beiträge: 10.831
Zitat:
Zitat von fear89 Beitrag anzeigen


ach, das ist ja jetzt aber ein bisschen harsch haha
Der Punkt ist, dass wenn es Dir hier um eine dritte Person geht, man ab da nicht weiter kommt. Das Kernproblem bei solchen Sachverhalten ist, dass nur die betroffene Person ihre Defizite ausgleichen kann, spricht dazu benötigt er/sie Kraft, Willen, Geduld, Ausdauervermögen und etliches mehr. Du als Außernstehende kannst nur unterstützen, also quasi nichts tun.

Deshalb finde ich solche Konstellationen sehr schwierig. Weißt Du denn wieso Dein Freund so drauf ist wie Du beschreibst?
Equilibra ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.05.2019, 21:57   #6
luftschlossbauer
Member
 
Registriert seit: 09/2012
Ort: Bielefeld
Beiträge: 425
Zitat:
Zitat von fear89 Beitrag anzeigen
Hallo liebes Forum,

hab mal wieder ein Thema das mich etwas beschäftigt und würde mich interessieren wie ihr so damit umgeht.

Im Englischen sagt man ja so schön "Emotionally unavailable" aka man ist emotional nicht offen/zugänglich oder verfügbar.

Oft resultiert es aus vorherigen (schlechten) Erlebnissen (Trennung usw.) oder Kindheit (Eltern welche keine Emotionen zeigen usw.).

Gibt es hier jemanden der/die solch einen Emotionalen Zustand irgendwie überwunden hat und wenn ja wie? Einfach Augen zu und durch bzw. einfach anfangen zum öffnen egal wieviel Angst man hat? Prinzipiell geht es darum, sich zu öffnen um Beziehungs-Fähig zu sein (anstatt sich hinter Mauern zu verstecken).

Ist mir natürlich klar das es auch davon abhängt wie stark ausgeprägt es ist.

Eure Meinungen/Erfahrungen würden mich freuen.
Also ich persönlich gelte schon als emotional distanziert. Habe aber gute Gründe dafür. Leider wird es bei mir immer schlimmer, je älter ich werde. Wenn eine Frau mich interessant findet, vermute ich dahinter immer verborgene Absichten. Ist z.B. die Frau alleinerziehend, denke ich immer, die sucht nur einen Babysitter. Ist sie nicht-weiß, denke ich, die sucht nur nach einer Möglichkeit, den deutschen Pass zu bekommen. Ist sie hässlich oder dick, denke ich, die ist froh, wenn sie überhaupt jemanden hat und nimmt daher jeden. Ich selbst habe große Schwierigkeiten damit, Smalltalk zu führen, einfach weil mich bestimmte Themen nicht interessieren. Manchmal weiß ich einfach nicht, worüber ich mich mit jemandem unterhalten soll. Ich habe leider ein sehr stark schwankendes Interesse an Mitmenschen. Sind Frauen in meiner Umgebung (z.B. auf einer Party), versuche ich immer, cool und unnahbar rüber zu kommen, ohne jegliches Interesse.

Ich vermute, dass ich beziehungsunfähig bin. Ich bin nicht in der Lage, mich emotional auf jemanden einzulassen. So etwas kann ich einfach nicht. Und ich bin sehr misstrauisch geworden, vor Allem gegenüber Frauen. Da ich gefühlt zu 99% immer nur Körbe bekomme, investiere ich so gut wie nichts mehr ins Flirten oder Kennenlernen. Bringt eh nichts. Man macht sich immer nur falsche Hoffnungen. Hinsichtlich Beziehungen bin ich mittlerweile fatalistisch geworden. Einigen Menschen ist die große Liebe vergönnt. Der liebe Gott hat für diese Menschen keinen anderen Menschen eingeplant. Aber gut, so ist es dann halt. Der ganze emotionale Stress um Liebe und Beziehung macht mich ohnehin krank.

Ich glaube auch nicht, dass ich da nochmal raus komme. Ich konzentriere mich besser nur noch auf mich selbst. Bisher habe ich keinen Weg gefunden, aus meiner Distanziertheit heraus zu kommen. Wie gesagt, ist es eher noch schlimmer geworden. Ich werde zunehmend vorsichtiger.
luftschlossbauer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2019, 20:37   #7
Lilly 22
 
Registriert seit: 05/2006
Ort: Alb Donau Kreis
Beiträge: 10.859
Hallo fear89,

Zitat:
Zitat von fear89 Beitrag anzeigen
...
Im Englischen sagt man ja so schön "Emotionally unavailable" aka man ist emotional nicht offen/zugänglich oder verfügbar.

Oft resultiert es aus vorherigen (schlechten) Erlebnissen (Trennung usw.) oder Kindheit (Eltern welche keine Emotionen zeigen usw.)...
das ist einerseits viel komplexer, als von dir hier angerissen. Und anderseits
irrst du dich in der Annahme, Kinder würden sich z.B. nur bei emotional ab-
wesenden oder unfähigen Eltern so entwickeln. Denn, auch bei übergriffigen,
emotionalen Elternteilen, kann ein Kind irgendwann emotional "dicht" ma-
chen, weil es sich anders nicht gegen solche Übergriffigkeiten zu wehren
weiß und später, im Erwachsenenalter z.B. bei jeder Gefühlsregung ähnliche
Übergriffigkeiten erwartet.

Neben genetischen Dispositionen, der Persönlichkeitsstruktur und der Her-
kunft (Elternhaus usw.), sind aber auch soziale bzw. gesellschaftliche As-
pekte hier entscheidend.

Wenn Männern z.B. gesellschaftlich eingehämmert wird, Gefühle nicht zei-
gen zu dürfen, weil das dem gepflegten Bild von Männlichkeit widerspre-
chen würde und Mann dann auch nicht "lernt" darüber sprechen zu dürfen,
begünstigt das so u.a. die Entwicklung von eher schizoiden Persönlichkeits-
strukturen usw. usf.

Jemanden, der sich davon in irgendeiner Weise betroffen fühlt, würde ich
z.B. auch nicht allgemein dazu raten wollen, einfach mal in kalte Wasser
zu springen usw. usf. Zum einen, weil ich denke, dass es auf die Art der
jeweiligen Betroffenheit usw. ankommt und zum anderen auf den Grad
der Beeinträchtigung. Da kann es -je nach Umständen- eben sinnvoller
sein, sich lieber "begleitet" diesen Problemen stellen zu wollen, als ein-
fach nur ins kalte Wasser zu springen und sich dabei noch mehr Bestäti-
gungen dafür zu holen, die Schotten lieber dicht zu halten.

Interessant ist das Thema sicher. Aber, wie ich eben meine, viel zu um-
fangreich, als dass man das allgemein mit einer Diskussion "lösen" könn-
te. Denn: "viele Wege führen nach Rom".
Lilly 22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2019, 20:53   #8
Lilly 22
 
Registriert seit: 05/2006
Ort: Alb Donau Kreis
Beiträge: 10.859
Zitat:
Zitat von luftschlossbauer Beitrag anzeigen
... Wenn eine Frau mich interessant findet, vermute ich dahinter immer verborgene Absichten...
Interessant daran ist, dass du dich bei all den von dir genannten Beispielen
hierfür, selbst als nicht besonders attraktiv bzw. liebenswert halten kannst.
Du das also auf dein Gegenüber projezierst, weil ja nicht sein kann, was nach
deinen eigenen Glaubenssätzen so nicht sein darf (kann).

Widersprüchlich ist es zudem, weil du ja immerhin noch Frauen in deiner Um-
gebung zu haben scheinst, die Interesse an dir signalisieren, das du aber im
Keim erstickst. Und obwohl du durch dein negatives Selbstbild ja bereits "un-
nahbar" im tatsächlichen Sinn bist, glaubst du hier noch eins oben drauf setzen
zu müssen, um auch wirklich cool und unnahbar herüber zu kommen und dich
entsprechend "doppelt und dreifach" absichern zu müssen.
Lilly 22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.05.2019, 11:01   #9
Paladin301
Member
 
Registriert seit: 09/2014
Ort: Hannover
Beiträge: 462
Zitat:
Zitat von luftschlossbauer Beitrag anzeigen
... Wenn eine Frau mich interessant findet, vermute ich dahinter immer verborgene Absichten. Ist z.B. die Frau alleinerziehend, denke ich immer, die sucht nur einen Babysitter. Ist sie nicht-weiß, denke ich, die sucht nur nach einer Möglichkeit, den deutschen Pass zu bekommen. Ist sie hässlich oder dick, denke ich, die ist froh, wenn sie überhaupt jemanden hat und nimmt daher jeden...
Ich halte heutzutage diese Vorsicht aber auch für angebracht. Wenn ich mitkriege, aus was für Gründen Pärchen im Umfeld auseinander gehen, schaudert es mich.
Paladin301 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.05.2019, 16:47   #10
Anique
Golden Member
 
Registriert seit: 07/2018
Ort: Rainbowland
Beiträge: 1.376
Mit einer erfolgreichen Lösung kann ich nicht dienen, nur einen Einblick von der betroffenen Seite liefern.
Ich bin gerade dabei verschiedene Dinge herauszufinden was Beziehungen ausmacht und zu definieren wie (m)eine Partnerrolle darin aussehen sollte/müsste/könnte, um diese dann mit meiner emotionalen Sichtweise abzugleichen.
Zum Beispiel versuche ich momentan zu ergründen ob Liebe und Hass irgendwie miteinander korrelieren.
Okay, vielleicht ist Hass ein sehr starkes Wort, obwohl es mir manches Mal schon so vorkommt, als würde ich ihn empfinden.
Durch Gespräche mit Freunden weiß ich das bestimmte Eigenschaften ihrer Partner nicht unbedingt mögen und ihnen diese auf die Nerven gehen.
Meine eigenen Empfindungen sind gleich und doch auch wieder nicht, denn mir scheint es vor allem die an Nähe zu sein, die ich teilweise schwer bis gar nicht ertragen kann.
Das ist mitunter sehr schlimm und das nicht nur in den Momenten wo Streit haben, sondern auch in den eigentlich glücklichen.
Seltsamerweise habe ich dabei aber am meisten Angst vor meinen eigenen Gefühlen, die mir zu viel werden bzw. die ich nicht zulassen kann.
Weil mir die Nähe einfach zu viel ist und ich einfach nicht verstehe, dass man jemanden wie mich liebt. Ohne einen wie auch immer gearteten Hintergedanken. Und da ich meinen eigenen emotionalen Einschätzungen nicht traue, ist es doppelt schwierig.

Das funktioniert anscheinend aber auch prima in die andere Richtung.
Denn, laut Thera und der Freundin, bin ich oftmals auch sehr besitzergreifend, stelle unmögliche Forderungen, in Form von nicht zu erbringenden Liebesbeweisen u.ä.
Angeblich versuche ich sie auch zu kontrollieren.
Nicht indem ich sie einenge, denn so viel emotionale Nähe kann ich sowieso nicht vertragen.
Sondern ich versuche sie dann zu manipulieren oder ihre Freunde, um gewisse Sachen zu erreichen. Teilweise auch einfach, weil ich ausprobieren möchte ob es funktioniert.
Sex ist dabei auch ein Thema und eine Waffe, mit der ich sie angeblich wegtreiben oder anziehen will, je nachdem.
Dieser Punkt hat mich ziemlich überrascht, denn ich kann es nicht richtig nachvollziehen.
Bei all diesen Vorgängen, so sagt es die Thera, geht es aber eigentlich immer nur um mich selbst, denn ich projiziere (angeblich) meine eigene Unzulänglichkeit/Unsicherheit auf meine Partnerin.
Oder so ähnlich, denn für mich ist das keinesfalls so eindeutig, wiewohl ich das Konzept schon verstehe, erreicht mich dessen Bedeutung emotional leider überhaupt nicht.
Deswegen machen wir auch immer Übungen, bei denen ich lernen soll, bei mir selbst zu bleiben.
Und in der Realität, nicht nur in meinen gedanklichen Konstrukten bzw. irgendwelchen Meta Ebenen, in denen ich so gern unterwegs bin und mich verfange.
Das sind jedenfalls die Punkte, die ich für mich, sowie mit Hilfe zusammengetragen habe. In schriftlicher Form, damit ich eine Übersicht habe, wo die Probleme liegen.
Ich brauche das in dieser Form, dass haben wir herausgearbeitet und ich versuche mich daran zu halten. Auch wenn mir solche Zwischenmenschlichkeiten mitunter wie Quantenphysik vorkommen. Zumindest wenn es um mich selbst geht, denn bei anderen handele ich diese Beziehungskisten einfach logisch ab, da ich nicht selbst fühlen brauche.

Für meine Partnerin dagegen scheint es vor allem um Abgrenzung zu gehen, sich nicht in diese Welt hineinziehen und damit auf einen Kampf einzulassen, den sie nicht gewinnen kann.
Und auch nicht alles immer zu entschuldigen oder auch auf sich selbst zu beziehen.
So hat es ihr die Thera gesagt, als wir gemeinsam gesprochen haben.

Ich nähere mich der ganzen Thematik auf verschiedene Art und Weise.
Es gibt viele Bücher über Beziehungen, Zitate und Bezüge in allen möglichen Medien.
Das hilft mir zumindest das Grundgerüst zu umreißen.
Eine Anleitung für ein schönes und vor allem emotionales Zusammenleben gibt es leider nicht.
Dieses „Augen zu und durch“ ist nicht zielführend, denke ich. Beide Seiten müssen sehr viel aushalten und an sich arbeiten, was natürlich die Bereitschaft voraussetzt.
Manchmal ist das sehr frustrierend und es gibt auch Streit, Verzweiflung und allerlei Dramen.
Meine Freundin behauptet immer, um nichts und wieder nichts, ich sehe das nicht so. Denn für mich bedeutet es in diesem Momenten alles.
Allgemein würde ich, aus meiner Sicht, nicht dazu raten, sich mit jemanden wie mir einzulassen, der auf der Gefühlsebene nur schwarz/weiß bzw. Freund/Feind kennt.
Obwohl ich genauso froh darüber bin das es jemand tut, denn auch ich möchte ja geliebt werden. Wenn auch meine Vorstellung davon speziell sein mag.
Anique ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.05.2019, 16:47 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hey Anique, egal wie gross deine Sorgen auch sein mögen, mir hilft es immer nach draußen zu gehen und den Grill anzuwerfen. Grillen ist Entspannung pur. Ob nun ein deftiges BBQ oder ein einfach mariniertes Schweinesteak. Am Grill kann ich alle Probleme vergessen. Du hast noch keinen Grill? Bei der Telekom kannst du aktuell am Angrillen 2019 Gewinnspiel mitmachen und entweder einen Beefer oder ein Keramik Ei gewinnen. Wer von uns gewinnt lädt den anderen ein ;-)
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