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Du befindest dich im Forum: Thema Liebe als Diskussionsgrundlage. Hier wird alles besprochen, was mit Liebe, Zwischenmenschlichem und Beziehungsanbahnung zu tun hat. Es soll hier um Grundsatzfragen gehen und nicht um persönliche Probleme! Bitte beachte, daß hier zwar kontrovers und auch mal emotional diskutiert werden kann, persönliche Beleidigungen aber nicht geduldet werden. Wir wollen spannende Diskussionen, in denen das Thema im Vordergrund steht, nicht der Verfasser der Beiträge.

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Alt 24.09.2020, 14:06   #361
Manati
deus ex manati
 
Registriert seit: 04/2012
Ort: Mal hier, mal dort.
Beiträge: 7.604
Zitat:
Zitat von 0815Nick Beitrag anzeigen
Ein weniger übertrieben dargestellt, aber grundsätzlich stimme ich dir zu.
Wer so unerfahren und stigmatisiert rüber kommt, für den ist es schon ein Erfolg mal Händchen zu halten.
Und vielleicht reicht es als erster Schritt auch. Und vielleicht sogar als letzter Schritt.
Vielleicht löst das aber auch eine Blockade, die sich über Jahre aufgebaut hat. Dann kann man ja immer noch forscher werden.

Zitat:
Aber es hat ihr doch auch keiner Empfohlen einfach mal raus zugehen und auszuprobieren ob "Dogging" etwas für sie wäre...
Ich musste das googlen!

Zitat:
Aber mal vom Scherz abgesehen, wäre ein wenig absichtliche, freiwillige Konfrontation vielleicht gar nicht mal schlecht.

Ich tue mich schwer ihr zu glauben dass ihre Ablehnung "echte" Asexualität ist.
Ich bin mir da auch unsicher, aber ich nehme erst einmal an, dass sie es für sich zum jetzigen Zeitpunkt so definiert und damit für sich am besten weiß, wie sie empfindet.

Zitat:
Das ist es ja was ich nicht verstehe.
Es gibt viele Möglichkeiten zusammen mit anderen zu Leben. Andere asexuelle Menschen zum kennenlernen oder zusammenleben in Wohngemeinschaften mit Freunden.

Nun hat sie ja Probleme überfordert zu sein usw., hab ich ja auch mitbekommen. Das macht das Zusammenleben auf jeden Fall schwierig.
Aus meiner eigenen Erfahrung: Wenn man psychisch in den Seilen hängt und sich schnell überfordert fühlt, kann man den Wunsch nach Nähe (auch freundschaftlich) nicht zulassen, weil er erst einmal zu noch mehr Komplikationen und Ängsten sorgt. Vielleicht sind daher andere Modelle noch nicht in Frage gekommen. Es gibt ja wirklich genug Möglichkeiten! (Ich kenne selbst eine Frau, von der ich lange Jahre dachte, sie sei lesbisch, weil sie immer mit der "besten Freundin" aufgetaucht ist, aber nie mit Mann. Aber sie hat Männer nur fürs Bett genommen, mit der Freundin jedoch ihr ganzes Leben geteilt, ganz ohne Sex. Es gibt ja alles Mögliche auf der Welt.)

Ich kann mir auch vorstellen, dass der Wunsch, abends zum Beispiel nicht alleine zu sein, mehr so ein romantischer Wunsch ist, den Yella nicht nur momentan nicht umsetzen kann, sondern gar nicht umsetzen mag, weil klar ist, dass aus Nähe noch mehr Stress für sie entsteht. Wenn man extrem viel Ruhe braucht, kann auch der netteste Mann Stress sein. (Als es mir vor ein paar Jahren mit der Erkrankung meiner Mutter sehr schlecht ging, bin ich, wenn ich heimkam, erst einmal ins Bett gegangen, dick eingemummelt, Licht aus, und wollte nicht gestört werden. Also wirklich gar nicht, weil einfach alles zu viel war. Es gibt Zeiten im Leben, da geht eben nichts. Und die können auch mal länger dauern.)

Dazu kann ich mir denken, dass wenn man eher ländlich aufwächst, die Rollenbilder so klar sind. Die Freundinnen sind schon lange unter der Haube, haben Kinder, gehen den "natürlichen" Weg. Und man selbst ist quasi das seltsame Überbleibsel. Ich denke, dass in der Hinsicht das Leben in der Stadt Vorteile hat, die das Landleben nicht hat. (Auch Nachteile, ich weiß.)

Zitat:
Trotzdem, kann ich mir nicht vorstellen, dass sich dafür keiner finden lässt der geduldig genug wäre dafür...
Wenn man selbst innerlich auf Abwehr geschaltet ist, findet man niemanden.

Zitat:
Es klingt alles einfach nicht stimmig was sie möchte. Und genau deswegen tue ich auch alles als vorgeschobene Ausrede ab, die für nichts weiter da ist ihre soziale Unfähigkeit zu decken, ergo sie vor weiterem Schaden zu bewahren.
Wie oben geschrieben: Ich halte das für möglich, gehe aber erst einmal von dem aus, was Yella schreibt.

Zitat:
Neeeein, die gibt es nicht...
Es gibt keine Fetische die sich langweiligem Sex auseinandersetzen...
Genauso wenig wie Ignorier-Spiele.
Na gut, im Fetisch-Bereich gibt es sicher alles Mögliche und Unmögliche. Aber die wenigsten Menschen werden den Fetisch haben, dann Sex zu wollen, wenn sie keinen Sex wollen.
Und dann hat man ja auch den Konsens, den du selbst ansprichst, im Sinne von "Bitte überrede / zwinge mich zum Sex, wenn ich gerade wirklich keine Lust habe."
Aber ich denke, das führt hier zu weit weg.

Zitat:
Oh die ist auf jeden Fall wahrnehmbar.

Mal ganz davon abgesehen ist es jetzt nicht so schwer sich vorzustellen, wie das Date wohl ausgehen mag, wenn man die ganze Zeit da sitzt und denkt:
"Oh nein, und wenn ich den jetzt mag und ich den mag, dann will der morgen Sex..."
Ich denke, dass ist ein Punkt, den hier auch andere immer wieder auf ihre Art einbringen: Dass man zu einem Date geht, und vor dem, was danach passiert eigentlich Angst hat (weil man die Lockerheit nicht gelernt hat). Das ist natürlich schwer. Ich habe jemanden im Bekanntenkreis, der sich zum Beispiel immer nur in vergebene und verheiratete Frauen verliebt hat bisher, damit er auch ja nicht in die Situation kommt, sich doch mal öffnen zu müssen. Aber was machste da?

Zitat:
Klingt für mich verdammt nach Schutzmechanismus.
Wenn man sich doch gar nicht interessiert, wieso will man dann eine Geschlechtsübergreifende gemeinsame Beziehung?
Kuscheln könnte man auch mit seiner besten Freundin.
Ich mein ich lese daraus einen versteckten Wunsch.
Da könnte schon das Rollenbild mitspielen: Eine Frau hat einen Mann und dann mal Kinder mit ihm (idealerweise zwei oder drei). Den Hund kann Yella ja schon abhaken, immerhin!
Sich von diesen Mustern zu lösen ist auch schwierig. Ich kenne das von mir. Für meine Mutter war ich recht schnell irgendwie total wahllos, weil ich mit mehr als einem Mann Sex hatte. Dieses Bild hat sie mir über Jahre eingeimpft, man soll sich gleich für den richtigen entscheiden und den dann heiraten und dann war's das. So dumm das klingt, mich hat es viel Überwindung gekostet, mich davon zu lösen.


Zitat:
Trauma können durch vieles entstehen, das muss nicht unbedingt Gewalt gewesen sein.
Trotzdem wäre es vielleicht ratsam das mal zu beleuchten.
Vielleicht sollte man auch zuerst mal ausschließen, dass sie nicht am Ende nur massive Hormonprobleme hat...
Sie wäre nicht die erste frigide Frau dank eines Hormonproblems und keiner hätte es gemerkt.
Ich kenne mich da nicht aus, aber vielleicht wäre so eine Untersuchung ein Ansatzpunkt, Yella?


Zitat:
Nur weil man keine Familie mehr möchte muss man aber doch nicht seine Sexualität begraben.
Nö. Aber wenn man eine Familie wollte und keine haben kann, kann man sich neue Lebensziele suchen. Vielleicht etwas, was auf Dauer viel toller ist, als Kinder zu haben (die ja auch viel Kraft und Zeit kosten). Ich denke, es ist bitter, wenn man seinen Kinderwunsch nicht erfüllen kann, aber es bietet eben die Chance, sich sehr viel freier neu zu orientieren.

Zitat:
Ich mein, Frauen haben zwar wenig Wert abseits davon Gebärmaschine zu sein, aber man kann's ja wenigstens mal versuchen...
Im Gegensatz zu mir ist Yella eine ordentliche und gute Hausfrau, das könnte ihr Glück sein.


Zitat:
Aber wenn er es doch gerne nochmal ausprobieren wollen würde?!
Das wäre ja was anderes.
Manati ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2020, 14:06 #00
Verbraucherinformant

Registriert seit: 21.08.2005
Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hallo Manati,
Alt 24.09.2020, 14:08   #362
Dexter Morgan
Serial Member
 
Registriert seit: 12/2017
Ort: Miami 🏝️
Beiträge: 4.383
Zitat:
Zitat von Anique Beitrag anzeigen
Abgesehen davon: Wäre es so wie Du sagst, dann wäre ja Homosexualität oder auch Asexualität "heilbar". Das glaube ich nicht.
Inzwischen ist (auch ohne abschließenden Beweis) deutlich geworden, dass die sexuelle Ausrichtung multifaktoriell und zumindest weitgehend genetisch bedingt ist. Eine Reihe von Sequenzen sind erforderlich, um Sexualität zu steuern, da geht schon mal was bei der Konzeption durcheinander und es entsteht Homo- oder Bisexualität.

Teilweise wird das von der Asexualität auch behauptet, und es mag zutreffen. Aber ganz sicher gibt es Menschen, die sich in Asexualität flüchten mussten (aber nicht Yella, nehme ich an). Und die brauchen Hilfe.
Dexter Morgan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2020, 14:30   #363
Anique
Platin Member
 
Registriert seit: 07/2018
Ort: Rainbowland
Beiträge: 1.918
Zitat:
Zitat von Dexter Morgan Beitrag anzeigen
Inzwischen ist (auch ohne abschließenden Beweis) deutlich geworden, dass die sexuelle Ausrichtung multifaktoriell und zumindest weitgehend genetisch bedingt ist. Eine Reihe von Sequenzen sind erforderlich, um Sexualität zu steuern, da geht schon mal was bei der Konzeption durcheinander und es entsteht Homo- oder Bisexualität.
Bedeutet also im Umkehrschluss, dass ich gar nicht so falsch liege, mit meiner Vermutung, dass man seinem genetischen Code nicht entkommen kann. Es sei denn durch Gen Manipulation, was ziemlich gruselig wäre.

Zitat:
Teilweise wird das von der Asexualität auch behauptet, und es mag zutreffen. Aber ganz sicher gibt es Menschen, die sich in Asexualität flüchten mussten (aber nicht Yella, nehme ich an). Und die brauchen Hilfe.
Ich weiß leider viel zu wenig darüber und tatsächlich ist Hube der erste Mensch, wo mir ein solches Fehlen von Reizen begegnet ist.
Mit dem Fehlen bzw. der Missdeutung/dem Übersprung emotionaler Reize und deren Kompensation kenne ich mich aus, damit muss ich mich selbst befassen. Aber das Feld der Asexualität scheint mir noch weit problematischer und auch umfassender zu sein und ich muss auch gestehen, dafür fehlt mir leider die Vorstellungskraft. Und auch das Wissen.
Anique ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2020, 14:41   #364
Anique
Platin Member
 
Registriert seit: 07/2018
Ort: Rainbowland
Beiträge: 1.918
Zitat:
Zitat von 0815Nick Beitrag anzeigen
STOP!
Das habe ich nicht gemeint und auch nicht aussagen wollen.
Ich bin sehr tolerant gegenüber homosexuellen Menschen.
Viele meiner früheren Freunde waren homo und ich hatte nie ein Problem damit und ganz gewiss wollte ich die nicht "heilen".
Da hast du mich aber ganz gehörig missverstanden.
Ich habe Dich schon richtig verstanden und wollte Dir keinesfalls Homophobie unterstellen.
Was ich meinte war nur, dass man genetisch entweder homo,- hetero, - oder bisexuell ist und man diese "Programmierung" nicht wird umändern können.
Die Flucht in homosexuelle Abenteuer, im Gefängnis oder anderen Extremsituationen, sind für mich lediglich kein Gegenbeweis.
Teilweise geschehen solche Abenteuer ja auch außerhalb von solchen Situationen, zum Beispiel aus purer Neugier oder Abenteuerlust.
Das habe ich selbst auch schon erlebt, mit ganz unterschiedlichen Ausgängen.
Das Spektrum reichte von "Es war sehr schön, ist aber nichts für mich" bis Ekel, Flucht und bösem Blut. Deswegen stehe ich auch für solche Experimente nicht mehr zur Verfügung. Ich bin ja auch nicht aus Holz und u.U. tun die Reaktionen sehr weh.
Anique ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2020, 15:01   #365
Dexter Morgan
Serial Member
 
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Ort: Miami 🏝️
Beiträge: 4.383
Zitat:
Zitat von Anique Beitrag anzeigen
Bedeutet also im Umkehrschluss, dass ich gar nicht so falsch liege, mit meiner Vermutung, dass man seinem genetischen Code nicht entkommen kann. Es sei denn durch Gen Manipulation, was ziemlich gruselig wäre.
Bis man sinnvoll einen Menschen konstruieren kann (ich denke da eher an Erbkrankheiten, Veranlagung für Krebs usw.), vergeht noch sehr viel Zeit.

Im Nachhinein geht das nicht. Man sieht tatsächlich unterschiedliche Hirnstrukturen bei Homos und Heteros. Eine spannende Sache.
Dexter Morgan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2020, 19:13   #366
Kronika
Special Member
 
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Ort: RLP
Beiträge: 4.726
Ich denke auch, dass die sexuelle Orientierung die man hat (wovon man sich angezogen fühlt und wovon nicht) größtenteils genetisch bestimmt wird und nicht verändert werden kann.

Allerdings habe ich es bisher so verstanden, dass "homosexuell", "bisexuell" und "heterosexuell" dabei eher Kategorien auf einem Spektrum bilden und es eben verschiedenste Ausprägungen geben kann... (siehe z.B. Kinsey Skala). "Heterosexuell" wird ja auch als ausschließliches oder überwiegendes Interesse am anderen Geschlecht definiert, "bisexuell" als ähnliches oder gleich starkes Interesse an beiden Geschlechtern.
Daher kann ich mir gut vorstellen, dass Personen die vielleicht eine überwiegende aber nicht ausschließliche Tendenz zu einem bestimmten Geschlecht haben durchaus auch z.B. aus Mangel an anderen Optionen (wie beim Gefängnis Beispiel) oder aufgrund von gesellschaftlichem Druck davon abweichende Beziehungen haben können. Und das die auch nicht immer eine "Lüge" darstellen muss. Dass es aber ihre wirkliche Grundpriorität ändert glaube ich nicht.
Kronika ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2020, 21:33   #367
Anique
Platin Member
 
Registriert seit: 07/2018
Ort: Rainbowland
Beiträge: 1.918
Zitat:
Zitat von Dexter Morgan Beitrag anzeigen
Bis man sinnvoll einen Menschen konstruieren kann (ich denke da eher an Erbkrankheiten, Veranlagung für Krebs usw.), vergeht noch sehr viel Zeit.
Ja, dafür wäre es perfekt, aber wie jeder Idee, aus der unfassbar viel Gutes hervorgehen könnte, eignet es sich auch für heftigen Missbrauch.
Damit ließe sich wohl genauso viel Leid erschaffen, wie beheben. Auch gerade in Kulturen, die eine andere Ethik vertreten.

Zitat:
Eine spannende Sache.
Auf jeden Fall und allein weil es geht, wird man es auch tun.
Wahrscheinlich in China, wo diese Genmanipulationen ja lange nicht so negativ gesehen werden. Kam von den Chinesen nicht auch dieses Schaf, dessen Name mir gerade nicht einfällt?
In Europa wird die Gentechnik teilweise aber zu negativ betrachtet, man denke nur an die Nutzpflanzen, wo es durchaus Sinn ergibt, dass Erbgut zu verändern.

Zitat:
Zitat von Kronika Beitrag anzeigen
"Heterosexuell" wird ja auch als ausschließliches oder überwiegendes Interesse am anderen Geschlecht definiert, "bisexuell" als ähnliches oder gleich starkes Interesse an beiden Geschlechtern.
Das ist bei mir ja auch so.
Ich bin mehr lesbisch, als das mich Männer anziehen, obwohl ich deren Gesellschaft und auch den Sex durchaus genieße.
Trotzdem ist da so ein seltsames "Ziehen" an den Rändern, dass ich irgendwie mit einem Widerspruch zu meiner Natur assoziiere.
Es ist ein leichtes aber permanentes Widerstreben und wenn ich dann von Hube oder Yella lese, frage ich mich, ob es bei ihnen auch so ist. Nur eben viel stärker.
Oder existiert da gar kein Reiz und nur das Wissen, dass es offensichtlich anders sein "müsste"?
Besteht der Weg zum Glück vielleicht darin, seine Programmierung einfach zu akzeptieren, so wie ich jetzt auch lerne "wertschätzende und beidseitig erfüllende Partnerschaften" einzugehen?
Denn auch Asexuelle können ja Partnerschaft und Bindungen auf anderen Wegen realisieren, oder nicht?
Das ist eben der Punkt, an dem mein eigenes Verständnis scheitert.
Anique ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2020, 21:40   #368
Sportismylife
Sporty
 
Registriert seit: 01/2008
Beiträge: 6.854
Zitat:
In Europa wird die Gentechnik teilweise aber zu negativ betrachtet, man denke nur an die Nutzpflanzen, wo es durchaus Sinn ergibt, dass Erbgut zu verändern.
Zitat:
Ja, dafür wäre es perfekt, aber wie jeder Idee, aus der unfassbar viel Gutes hervorgehen könnte, eignet es sich auch für heftigen Missbrauch.
Damit ließe sich wohl genauso viel Leid erschaffen, wie beheben. Auch gerade in Kulturen, die eine andere Ethik vertreten.
Das wäre doch ein spannender neuer Thread.

Geändert von Sportismylife (24.09.2020 um 22:17 Uhr)
Sportismylife ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2020, 22:42   #369
Dexter Morgan
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Beiträge: 4.383
Zitat:
Zitat von Sportismylife Beitrag anzeigen
Das wäre doch ein guter neuer Thread.
Ein Reizthema. In Deutschland ist erstmal alles verboten, was den Theologen und Philosophen (Vertreter von Fantasiewelten, die wir lange hinter uns gelassen haben sollten) der Ethikkommissionen nicht gefällt. Präimplantationsdisgnostik ist verboten, bis eine Kommission (auch hier mit Vertretern aus den Bereichen Ethik und Behindertenverbände) sie im Einzelfall genehmigt. Aber ist es einmal zu spät, darf man den Embryo töten. Absurd. Nicht meine Welt, nicht meine Moral. Mittelalterliche Sche*ße.

Bei künstlichen Befruchtungen kommt es oft zu unerwünschten Zwillingen, weil Ärzte hierzulande nicht die am besten geeignete Eizelle auswählen dürfen - im Gegensatz zu den Kollegen aus Österreich oder Schweden.

Dummköpfe wie Esoteriker und ähnliches Pack haben in Deutschland sehr viel Macht.
Dexter Morgan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2020, 22:42 #00
Verbraucherinformant

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Ort: Litfaß
Beiträge: 4692

Hey Dexter Morgan,
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