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dear_ly 02.05.2014 12:41

Hm also in den Fällen, wo sich dann getrennt wurde nach einigen Jahren, war es wirklich so, dass die Partner sich teilweise um 180° gedreht haben und daheim dann die totalen Pascha waren, die sauer wurden, wenn die Freundin sich weigerte ihnen den Arsch nachzutragen und solche Scherze.
Das kann man vorher auch nicht unbedingt wissen, wenn es eben Problem sind, die nur hochkommen, wenn man einen gemeinsamen Haushalt macht.

Meriana 02.05.2014 14:38

tt: Nach ziemlich genau einem Jahr.

äpfelchen 02.05.2014 20:12

Zitat:

nach (weniger als) 3 Monaten
Sehr mutig, würde ich nie tun.

Gruss

HerzensLicht 02.05.2014 22:06

@tunny89: Die Variante "Beide suchen sich gemeinsam eine neue Wohnung" finde ich am sinnvollsten, weil die neue Bleibe dann von Anfang an der gemeinsame Wohnsitz ist und nicht einer von beiden glaubt, ältere Rechte zu haben.

Ich habe im Umfeld miterlebt, wie Verliebte bei ihren Partnern eingezogen sind und sich dort nie im gleichen Maß zu Hause fühlten wie derjenige, der schon vorher dort lebte. Das ging schon bei Kleinigkeiten los. Ein Mann wollte in "seiner" Wohnung die Möbel nicht umstellen. Dass es nach ihrem Einzug nicht mehr seine, sondern die gemeinsame Wohnung war, kam auch nach Jahren nicht bei ihm an. Eine andere Frau sollte ihre Möbel verkaufen, weil er ja schon alles hatte. Aus seiner Sicht gab es keine Gleichberechtigung in Bezug auf die Gestaltung der Unterkunft.

Bei einem dritten Paar war die Geschlechterverteilung umgekehrt. Sie besaß ein kleines Reihenhaus und sagte: "Du kannst bei mir einziehen und dein Zimmer so gestalten, wie du willst. Aber am Rest des Hauses wird nichts verändert." Die beiden trennten sich, bevor zu seinem Umzug kam, und sie sagt heute noch, sie würde niemals einen Mann in ihrem Haus alles auf den Kopf stellen lassen. Muss sie ja auch nicht - nur sollte sie dann nicht darauf hoffen, dass unter diesen Umständen jemals einer bei ihr einzieht. Männer scheinen da schlauer zu sein als Frauen, die sich der vermeintlichen Vormachtstellung ihrer Partner in deren Alt-Wohnungen häufig beugen. Jedenfalls nach dem, was ich bei anderen miterlebt habe.

Ich würde niiieeemals das Gefühl haben wollen, in "seiner" Wohnung zu leben. Deshalb bevorzuge ich einen Ort, der für beide ein Neustart ist.

TheSar 05.05.2014 09:36

Erste Beziehung mit zusammenziehen: nach einem Jahr. War super, hat noch 2,5 Jahre gehalten. Zur Trennung kam es wegen andere Sachen.

Zweite Beziehung: nach ca. 3 Jahren. Voraus ging eine Wochenendbeziehung, in der ich schwanger wurde. Ein Jahr später waren wir getrennt, was definitiv daran lag, dass wir im falschen Moment der Beziehung zusammen gezogen sind. Ich dachte, dass ich ihn gut genug kennen würde, hatte mich aber verrechnet- und mit Kind kann man einfach nicht mehr so viel Beziehungsarbeit machen.

Aktuelle Beziehung: seit einem halben Jahr zusammen und planen für dieses Jahr den Zusammenzug. Ich möchte mit Kind einfach einen geregelteren Alltag, weil ich nicht so oft spontan Zeit habe. Außerdem will er auch noch Kinder (ich bin zumindest nicht abgeneigt), und mit meinen 34 Lenzen will ich diesmal richtig herum machen: erst zusammen ziehen, schauen, ob der Alltag klappt und dann über Familienvergrößerung nachdenken. Das andere Modell hat sich nicht bewährt. Deshalb denke ich, wir sollten damit nicht zu lange warten.

Equilibra 06.05.2014 15:38

Zitat:

Zitat von HerzensLicht (Beitrag 5140207)
@tunny89: Die Variante "Beide suchen sich gemeinsam eine neue Wohnung" finde ich am sinnvollsten, weil die neue Bleibe dann von Anfang an der gemeinsame Wohnsitz ist und nicht einer von beiden glaubt, ältere Rechte zu haben.

Ich würde niiieeemals das Gefühl haben wollen, in "seiner" Wohnung zu leben. Deshalb bevorzuge ich einen Ort, der für beide ein Neustart ist.

Das kenne ich. Zugegeben, damals habe ich auch ein wenig mit gemischten Gefühlen die Wohnung meines Mannes bezogen. Er war seit Jahren dort eingerichtet, was wirklich eigenes mitbringen musste ich nicht, es war alles da. Wir mussten lediglich nur einen zusätzlichen Kleiderschrank kaufen, weil ich irgendwie doch mehr Klamotten hatte, als erwartet :ups:

Entweder bin ich einfach eine faule Sau oder es fällt mir nicht auf, Probleme der Rechtverteilung und des Dürfens etwas zu ändern haben wir aber nie gehabt. Zugegeben, ich wollte nie groß was ändern, aber nach und nach habe ich Blumen gekauft, Gardinen an die Fenster gehängt. Er wollte es nicht, aber da es nun auch meine Wohnung war, sah er sogar ein, dass es hübsch aussieht.

Letztens hatten wir eine Diskussion. Da ging es um zwei Bilder, die ich schön fand und mir schenken ließ. Wohin damit? Neben seine Poster mit praktisch nackten Frauen aus sämtlichen Computerspielen passen Bilder mit Natur freilich nicht. Doch irgendwann bekam er schlechtes Gewissen - ohne dass ich was gesagt habe -, es sei schließlich unsere Wohnung und ich habe ja genau so viele Rechte wie er. Es war dann auch gar nicht schwer einen Platz für zwei Bilder zu finden ;)


In den meisten Fällen muss man tatsächlich etwas an der Wohnung ändern, sobald eine zweite Person dort einzieht. Und da ist es schön, wenn man gemeinsam entscheiden kann. Neues Leben, neue Möbel :fg:

Equilibra 06.05.2014 15:43

Zitat:

Zitat von Mikelinho (Beitrag 5139741)
Nicht umsonst stellt das Zusammenwohnen oftmals die erste richtige, wirkliche Prüfung einer Beziehung dar.

Prüfung auf Echtheit. Liebe, Gefühle hin oder her, im Alltag kommt es auf viel mehr an.
Trotzdem würde ich nicht schon nach sehr kurzer Zeit zusammenziehen.

Meriana 06.05.2014 16:54

Ich bin auch in die Wohnung meines Freundes eingezogen, in der er schon seit 5 Jahren wohnte, aber ich hatte damit nie wirklich Schwierigkeiten. Meine wenigen eigenen Möbel konnte ich noch gut mit hineinstellen, seine ähm... hmmm... nicht sooo taugliche Küche (*puh, gut umschrieben*) haben wir gegen meine ausgetauscht und irgendwann dann ein bisschen andere Farbe an die Wände gepinselt, Deko ausgetauscht..
Allerdings hatte er damit nie ein Problem und die Vorschläge kamen oft sogar von ihm selbst. Okay, die mit der Deko nicht. :lachen:

Manati 06.05.2014 18:05

Mit meinem Ex-Freund bin ich nach drei Jahren in eine gemeinsame (neue) Wohnung gezogen, das war direkt nach dem Abitur, sonst wohl schon früher.

Mit meinem Freund bin ich nach zwei Jahren nach einer etwas "turbulenten" Zeit ziemlich spontan in seine Wohnung gezogen. Aber es gab und gibt keine Probleme damit, dass es keine neue Wohnung war, wieso auch? Im Laufe der Zeit haben sich die Bücher in den Regalen eh vermischt.

tunny89 06.05.2014 21:50

Ich finde es interessant, wie die Meinungen auseinander gehen, wenn es um den Umzug in eine gemeinsame Wohnung, die vorher von nur einem Partner bewohnt wurde, geht.

Ich für mich kann das nicht beurteilen, weil es (noch) nicht vorgekommen ist, denke aber rein hypothetisch, dass ich damit kein Problem hätte, da ich mich in der Wohnung meines Freundes (und auch in der meines Ex-Freundes) immer sehr wohl gefühlt habe. Klar, der Partner muss für kleine Änderungen aufgeschlossen sein, aber das sollte, in meinen Augen, kein Hindernis darstellen.

Spannend finde ich auch, dass die Meisten sich mit dem Zusammenziehen Zeit gelassen haben. Das hatte ich auch erwartet, einfach auch dem Grund, weil es meiner Vorstellung entspricht: Ich würde mir auch immer eine gewisse Zeit lassen, bis es zum Zusammenziehen kommen würde, weil ich sicher gehen möchte, dass ich die Person, mit der ich zusammen ziehe, wirklich kenne und weiß, dass das Zusammenziehen gut gehen wird (auch wenn es dafür natürlich nie eine Garantie gibt).


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