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Equilibra 15.10.2009 18:26

Ich möchte mich nochmal bei allen bedanken, dass ihr an der Umfrage teilnehmt. Es war mir sehr wichtig zu sehen wie andere Menschen zu dem Thema stehen und ich sehe, dass es viele gibt, die meine Meinung teilen :) (auch ich lege viel Wert auf Treue)

Sam Hayne 15.10.2009 18:40

Zitat:

Zitat von HopelessOne (Beitrag 2958946)
Wenn ein Mensch "Untreu" (die Anführungszeichen hab ich bewusst gesetzt) sein will, warum lässt er sich dann auf eine feste Partnerschaft ein?

Die die nur ihren Spass wollen sollten allein bleiben, das Risiko das ein oder gar mehrere Personen bei Untreue verletzt werden ist meiner Meinung nach einfach zu hoch!

Zitat:

Zitat von Insert_Username (Beitrag 2958963)
Ich glaube wir beide sind absolut einer Meinung (siehe mein Post oben) ;)

Wobei das auch nichts als die pure Wahrheit ist, die so ausgesprochen wird

Auch hier:

Ihr beide solltet (eigentlich) wissen, daß eine Partnerschaft aus viel mehr besteht als nur der Verpflichtung zu exklusivem Sex miteinander.

Die Frage danach, was ein "Untreuer" mit einer festen Partnerschaft eigentlich will, ist daher purer Populismus.
Im Sinne von: Sollen die uns braven, lieben, moralbewussten Menschen doch bitte alle fern bleiben.

Das Blöde ist: Sie sind mitten unter "Euch"... und noch schlimmer... sie denken sogar genau so wie "Ihr". :lachen:

Insert_Username 15.10.2009 19:29

Zitat:

Zitat von Sam Hayne (Beitrag 2959043)
Populismus.

Vielleicht war es das, aber egal, jeder kann ja darüber denken was er will, ich wollte doch nur auch mal was sagen :fg:

Schneekönigin 15.10.2009 21:45

Ich habe angeklickt, dass ich Wert darauf lege, bei Gelegenheit meine Meinung aber auch ändern würde.
Keine Ahnung, was das bedeuten soll für den Umfrageersteller, für mich hat es diese Bedeutung:
Ich bin normalerweise für absolute Treue und immer gewesen. Ich selbst habe das Bedürfnis danach, treu zu sein: kein schlechtes Gewissen, keine Lust auf jemand anderen, das Argument, man habe sich selbst nichts zu schulden kommen lassen, falls man das mal sagen muss.^^ Noch dazu will ich natürlich, dass mein Partner ebenso treu ist. Ich kann nur erwarten, was ich selbst zu geben bereit bin. Was du nicht willst, das man dir tu usw. ;)
Mittlerweile bin ich aber zu dem Punkt gekommen, dass es vielleicht bei manchen Menschen in manchen Kreisen in bestimmten Situationen beinahe utopisch ist, davon auszugehen, dass diese absolute Treue funktioniert, dass mein Partner sie aufrechterhalten kann.
Wenn ich einen Partner habe, den ich liebe und mit dem alles wunderbar klappt, aber ich weiß, dass er ab und zu fremdgehen will, sich vielleicht auch in bestimmten Zuständen nicht zurückhalten kann (Suff?), dann bin ich mittlerweile kompromissbereiter geworden.
Solange dieses Fremdvögeln Fremdvögeln bleibt und sich daraus keine Affäre entspinnt, wäre ich bereit, es zu akzeptieren (und, wenn ich es denn wirklich mal wollte, natürlich dann auch selbst in Anspruch zu nehmen, obwohl ich das eigentlich gar nicht brauche).
Um meine Beziehung also zu erhalten, wäre ich dazu bereit, bei meinem Treuewunsch Abstriche zu machen.

Findus 16.10.2009 01:32

Zitat:

Zitat von Sam Hayne (Beitrag 2959043)
Ihr beide solltet (eigentlich) wissen, daß eine Partnerschaft aus viel mehr besteht als nur der Verpflichtung zu exklusivem Sex miteinander.

Was ist denn das "viel mehr"? Wenn ich nämlich jemanden liebe, ohne Sex, dann nenne ich das (innige) Freundschaft. Oder familiäre Bindung, d.h. Mutter, Vater, Kinder usw.

Gibt auch Graustufen dazwischen, aber prinzipiell ist das so bei mir...

Deswegen bin ich jetzt mal an Deinem "viel mehr" interessiert...

Sam Hayne 16.10.2009 11:25

Zitat:

Zitat von Findus (Beitrag 2959457)
Was ist denn das "viel mehr"? Wenn ich nämlich jemanden liebe, ohne Sex, dann nenne ich das (innige) Freundschaft. Oder familiäre Bindung, d.h. Mutter, Vater, Kinder usw.

Gibt auch Graustufen dazwischen, aber prinzipiell ist das so bei mir...

Deswegen bin ich jetzt mal an Deinem "viel mehr" interessiert...

http://www.lovetalk.de/grundsatzdisk...ml#post2952592

Und kennst Du emotional den Unterschied zwischen Freundschaft und Liebe?
Fühlt sich das so gleich an?

Wie geht es Dir, wenn Du einige Wochen lang Deine Partnerin nicht siehst?
Wie geht es Dir, wenn Du einige Wochen Deinen besten Kumpel nicht siehst?

Verzehren vs. "Schade. Man könnt sich ja mal wieder zum Skat kloppen treffen"?
Und es soll sexuelle Treue sein, die den Unterschied macht?

Es ging hier nicht mal darum ob Sex an sich den Unterschied macht.
In dem Teil, den Du von mir zitiert hast, ging es um

Zitat:

Verpflichtung zu exklusivem Sex

Findus 16.10.2009 12:17

Zitat:

Zitat von Sam Hayne (Beitrag 2959628)
Und kennst Du emotional den Unterschied zwischen Freundschaft und Liebe?

Ja...denke ich.

Zitat:

Fühlt sich das so gleich an?
Nein...

Zitat:

Wie geht es Dir, wenn Du einige Wochen lang Deine Partnerin nicht siehst?
Kommt auf den Grund an...ich überlebe es in der Regel...

Zitat:

Wie geht es Dir, wenn Du einige Wochen Deinen besten Kumpel nicht siehst?
Auch das überlebe ich...

Zitat:

Verzehren vs. "Schade. Man könnt sich ja mal wieder zum Skat kloppen treffen"?
Skat kloppen = innige Freundschaft ? :urgs: O.k. haben wir mindestens hier andere Vorstellungen...

Zitat:

Und es soll sexuelle Treue sein, die den Unterschied macht?
Sondern...? Was macht denn jetzt bspw. den Unterschied zwischen Liebe zu seinen Kindern und Liebe zu seinen Eltern und Liebe zu seiner Partnerin...und auch Liebe zu Freunden (ich rede da nicht von Skat kloppen, sorry.). Erkläre es mir...konkret.

Schneekönigin 16.10.2009 13:17

Ich denke, der Unterschied besteht darin (für mich jedenfalls), dass ich nicht permanent an meine Familie oder Freunde denken muss.
Wie Sam das ausgedrückt hat, ich verzehre mich nach dem, den ich partnerschaftlich liebe, auch ganz ohne sexuelle Gedanken.
Eine räumlichen Trennung bedeutet für mich nicht bloßes Vermissen, sondern das ständige und andauernde Gefühl, dass etwas fehlt, etwas lebenswichtiges, ohne das ich mich schlecht auf andere Dinge konzentrieren kann, was jeden Tag mit einem Wermutstropfen versauert etc. etc.
Ein Vermissen meiner Freunde oder Familie ist meist nur von kurzer Dauer, falls es überhaupt auftritt, und wenn doch, dann kann ich mich leicht wieder ablenken.
Ich will mit demjenigen, den ich liebe, mein Leben teilen, und wenn er nicht da ist, geht das nicht: Daumen runter.
Insofern besteht bei mir ein großer Unterschied zu der Liebe zur Familie oder Freunden und der zu meinem Partner.
Und das alles ganz ohne Sex. (Auch wenn der dann irgendwann auch sehr fehlt. :P )

Sam Hayne 16.10.2009 14:11

Ach Findus... sagst doch selbst oben, daß es sich nicht gleich anfühlt.

Und das tut es nur, weil Du zu Deiner Partnerin einen sexuellen Treueschwur geleistet hast?
Das ist alles was Euch "mehr" verbindet? Als Dich mit einer Freundin verbindet?

Flocke hat ja auch nochmal einiges dazu geschrieben.

Findus 16.10.2009 15:14

Da Sam leider nicht konkret wird...

Zitat:

Zitat von Schneekönigin (Beitrag 2959747)
Ich denke, der Unterschied besteht darin (für mich jedenfalls), dass ich nicht permanent an meine Familie oder Freunde denken muss.

Also, ich denke auch nicht permanent an meine Partnerin.

Zitat:

Wie Sam das ausgedrückt hat, ich verzehre mich nach dem, den ich partnerschaftlich liebe, auch ganz ohne sexuelle Gedanken.
Das Verzehren hört aber nach einiger Zeit auf. Es sei denn man wird mit der Zeit nicht gelassener...

Zitat:

Eine räumlichen Trennung bedeutet für mich nicht bloßes Vermissen, sondern das ständige und andauernde Gefühl, dass etwas fehlt, etwas lebenswichtiges, ohne das ich mich schlecht auf andere Dinge konzentrieren kann, was jeden Tag mit einem Wermutstropfen versauert etc. etc.
Also, bei einer räumlichen Trennung freue ich mich auf den Moment, in dem ich sie wiedersehe...ständig andauerndes Gefühl, dass etwas fehlt...sorry, habe ich nicht.

Zitat:

Ein Vermissen meiner Freunde oder Familie ist meist nur von kurzer Dauer, falls es überhaupt auftritt, und wenn doch, dann kann ich mich leicht wieder ablenken.
Vermissen meiner Freunde...ne, da freue ich mich auch auf das nächste Treffen.

Zitat:

Ich will mit demjenigen, den ich liebe, mein Leben teilen, und wenn er nicht da ist, geht das nicht: Daumen runter.
Das Leben "teilen" sollte man auch können, wenn der andere nicht präsent ist.

Zitat:

Insofern besteht bei mir ein großer Unterschied zu der Liebe zur Familie oder Freunden und der zu meinem Partner.
Auf jeden Fall...und ich gebe zu, das ist schwer in Worte zu fassen. Und äussert sich auch bei jedem wohl anders...

Zitat:

Und das alles ganz ohne Sex. (Auch wenn der dann irgendwann auch sehr fehlt. :P )
Sex ist nicht alles, aber wichtig, klar. Vor allem in jungen Jahren. Aber auch wenn man älter wird. Nur wird er wohl weniger werden...keine Ahnung, in der Phase bin ich noch nicht. Es gibt auch genügend Gegenbeispiele. Aber man sollte sich klar machen, dass in meinen Augen der Charakter darüber entscheidet, ob man sich bindet und ob es paßt. Dazu gehört auch eine Übereinstimmung in wichtigen Wertefragen und Lebenseinstellungen. Äußerliche Attraktivität ohne Charakter taugt nur für`s Bett. Wenn überhaupt.

Und man sollte schon dreimal überlegen, ob man dem Verlangen nach einem sexuellen Abenteuer nachgibt, oder ob einem die Liebe zum Partner nicht wichtiger ist. Aber eines weiß ich sicher: Ich möchte Kommunikation. Wenn etwas nicht stimmt, dann bitte sprechen. Und dann sehen, was man daraus macht. Aber nicht Vertrauen mißbrauchen.


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